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	<title>Alwin Bauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:07:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alwin_Bauer&amp;diff=1683851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miebner am 26. Januar 2026 um 07:04 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-26T07:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alwin Bauer.jpg|mini|Alwin Bauer, 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Alwin Bauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1856]] in [[Schönfels (Lichtentanne)|Schönfels]]; †  [[2. Februar]] [[1928]] in [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finger EHB&amp;quot;&amp;gt;Birgit Finger: &amp;#039;&amp;#039;Fast wie im Märchen. Vom Müllersohn zum Fabrikbesitzer: Alwin Bauer (1853[sic!]–1928)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Erzgebirgische Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 47. Jg. (2025), Heft 6, S. 24–27. {{ISSN|0232-6078}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;In der Literatur findet sich auch die Angabe, dass er in [[Wildenfels]] geboren und in [[Aue (Sachsen)|Aue]] gestorben sei. Laut zeitgenössischer Nachrufe in sächsischen Zeitungen gehörte das Mohrenhaus damals zu [[Kötzschenbroda]].&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Unternehmer, [[Geheimer Rat|Geheimer Kommerzienrat]] und [[Nationalliberalismus|nationalliberaler]] [[Politiker]]. Von 1907 bis 1918 gehörte er der II. Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Alwin Bauer wurde als Sohn eines [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müllers]] geboren. Nach dem Schulbesuch erlernte Bauer den Beruf eines Webers und absolvierte eine Ausbildung zum Kaufmann. Im Januar 1882 gründete er gemeinsam mit Samuel Wolle aus [[Berlin]] in der [[Erzgebirge|erzgebirgischen]] Kleinstadt Aue eine [[Baumwolle|Baumwollweberei]] als [[offene Handelsgesellschaft|OHG]]. Sie trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Weberei S.&amp;amp;nbsp;Wolle&amp;#039;&amp;#039;. In seiner Fabrik arbeitete Alwin Bauer als [[Prokurist]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;&amp;gt;Mitteilung aus der Presseabteilung des Rathauses Aue, Mai 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1893 und 1897 erweiterten die beiden Inhaber die Weberei um eine neu gebaute elektrische [[Bleichen|Bleicherei]], eine Färberei und [[Appretur]]anstalt. Außerdem erhielt das rund 24.000&amp;amp;nbsp;m² große Fabrikgelände einen [[Eisenbahn|Gleisanschluss]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 erwarben Bauer und Wolle eine weitere Weberei in [[Eibau]], mit der sie starken Handel nach England, Frankreich, Österreich, Rumänien, Türkei, Ägypten, USA, Südamerika und Australien betrieben. Handelsfilialen entstanden in Berlin, Düsseldorf, München und Wien. Im Jahr 1909 beschäftigte die Weberei 600 Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Ausbildung eigener Fachkräfte und die Situation in der Stadt zu verbessern, schenkte Alwin Bauer der Stadt Aue um 1905 ein Grundstück, auf welchem die Kommune eine Weberei-Fachschule bauen konnte, die 1907 eingeweiht wurde. Zudem ließ Alwin Bauer eine Werksküche und einen Speisesaal auf dem Fabrikgelände errichten, die 1910 eröffnet wurden. &lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1915 übertrug Alwin Bauer die Leitung der Fabrik an seinen Sohn [[Curt Bauer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde die Firma in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] umgewandelt und war nun die &amp;#039;&amp;#039;Kommanditgesellschaft S. Wolle GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1922 ging in [[Chemnitz]] eine weitere Filiale in Betrieb. Im gleichen Jahr hatte die Weberei Wolle 1200 Arbeiter und Angestellte; auch modernes Equipment wie zwei Vorbereitungsmaschinen, 100 Webstühle und 140 Ausrüstungsmaschinen waren im Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1926 befand sich die Weberei im Alleinbesitz der Familie Bauer; Wolle hatte sich zurückgezogen, weil er jüdischer Abstammung war. In den Landtagsprotokollen ist Alwin Bauer ab 1911 unter dem Ehrentitel [[Kommerzienrat]] und ab 1917 ab [[Geheimer Kommerzienrat]] geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curt Bauer wurde nach dem Tod von Alwin Bauer Alleinbesitzer der Fabrik und nannte sie in [[Weberei Curt Bauer]] um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finger EHB&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;/&amp;gt; Nachdem wegen der Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren viele Arbeiter entlassen worden waren, ging es in den 1930er Jahren wirtschaftlich wieder bergauf. Im Jahr 1939 arbeiteten bereits 700 Personen in der Weberei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] war Curt Bauer etlichen Repressalien durch die neuen Machthaber ausgesetzt, schließlich wurde er 1943 inhaftiert. Am 30. August 1944 wählte er den [[Suizid|Freitod]]. Bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] führten engagierte Mitarbeiter aus der Direktionsebene das Unternehmen weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse02&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg folgte die Enteignung und die Weberei wurde [[Volkseigentum]], sie produzierte und exportierte ihre Erzeugnisse unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Damastweberei Aue&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] erhielten die Nachkommen der Familie Bauer [[Privatisierung|ihren Betrieb zurück]]. Er führt zu Ehren von Curt Bauer wieder den Firmennamen &amp;#039;&amp;#039;Weberei Curt Bauer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziales und politisches Engagement, Besitz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alwin Bauer Grab Dresden.JPG|mini|{{center|Grab von Alwin Bauer auf dem Johannisfriedhof in Dresden}}]]&lt;br /&gt;
Alwin Bauer war von 1905 bis zu seinem Tod Vorstandsmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes Sächsischer Industrieller&amp;#039;&amp;#039; und 1908 Gründer der Auer Ortsgruppe, der er bis 1917 auch vorstand. Zusätzlich war er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Chemnitzer Bankvereins&amp;#039;&amp;#039;. Er war Stadtrat seiner Heimatstadt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/725776/1|titel=Aus dem Reiche. Zur Sächsischen Landtagswahl 1909 |hrsg=&amp;#039;&amp;#039;SLUB Dresden Sammlungen digital&amp;#039;&amp;#039;|abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1907 bis 1918 als Vertreter des 20.&amp;amp;nbsp;städtischen Wahlkreises Abgeordneter in der II.&amp;amp;nbsp;Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]]. Er gehörte dort der Finanzdeputation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1910 gehörte ihm das [[Mohrenhaus]] in [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] bei [[Dresden]], wo er nach umfangreichen Baumaßnahmen ab 1913 seinen Wohnsitz nahm und 1928 starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finger EHB&amp;quot;/&amp;gt; Von 1917 an war Bauer im Besitz von [[Schloss Weesenstein]], das er für 1,9 Mio. Mark von der sächsischen Königsfamilie erworben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauer wurde auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] in Dresden beigesetzt. Seine Grabplatte ziert ein Relief des Mohrenhauses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finger EHB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952&amp;#039;&amp;#039;. Sächsischer Landtag, Dresden 2001, S.&amp;amp;nbsp;90.&lt;br /&gt;
* Elvira Döscher, [[Wolfgang Schröder (Historiker)|Wolfgang Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Parlamentarier 1869–1918. Die Abgeordneten der II. Kammer des Königreichs Sachsen im Spiegel historischer Photographien. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-5236-6, S.&amp;amp;nbsp;334.&lt;br /&gt;
* Birgit Finger: &amp;#039;&amp;#039;Fast wie im Märchen. Vom Müllersohn zum Fabrikbesitzer: Alwin Bauer (1853[sic!]–1928)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Erzgebirgische Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 47. Jg. (2025), Heft 6, S. 24–27. {{ISSN|0232-6078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://saebi.isgv.de/person/snr/16780|titel=Emil Alwin Bauer (1856-1928)|hrsg=saebi.isgv.de|kommentar=mit Angabe der GND|abruf=2025-12-28}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|1023662930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023662930|VIAF=260046023}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bauer, Alwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aue-Bad Schlema)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bauer, Alwin &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bauer, Emil Alwin &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und nationalliberaler Politiker, MdL (Königreich Sachsen)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönfels (Lichtentanne)|Schönfels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miebner</name></author>
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