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	<title>Alvslebenplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:33:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alvslebenplatz&amp;diff=2687362&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jbergner: /* Einleitung */ +wl</title>
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		<updated>2023-03-10T09:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radebeul Sophienhof1.jpg|mini|Blick vom westlichen Ende des Alvslebenplatzes nach Norden auf die beiden Figurengruppen von Ernst March am Beginn der ehem. &amp;#039;&amp;#039;Sophienstraße&amp;#039;&amp;#039;, rechts der [[Sophienhof (Radebeul)|Sophienhof]] mit seinem den Platz überblickenden Turm]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alvslebenplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Platz (Städtebau)|Platz]] in der sächsischen Stadt [[Radebeul]], am Zusammentreffpunkt der Stadtteile [[Oberlößnitz]] im Norden, [[Alt-Radebeul]] im Südosten und [[Serkowitz]] im Südwesten. Auf die von Westsüdwest nach Ostnordost verlaufende Maxim-Gorki-Straße trifft die von Westen kommende [[Nizzastraße]]. Auf die Spitze des Treffpunkts trifft aus etwa südlicher Richtung kommend die ehemalige Grenzstraße (zwischen Radebeul und Serkowitz), heute Teil der [[Eduard-Bilz-Straße]]. Etwa 30&amp;amp;nbsp;Meter weiter westlich geht von der Nizzastraße in etwa nördlicher Richtung die ehemalige [[Sophienstraße (Radebeul)|Sophienstraße]] ab, die heute ebenfalls zur Eduard-Bilz-Straße gehört. Deren Verlängerung nach Süden bis zur Maxim-Gorki-Straße vollendet ein Straßendreieck, das heute einen Verkehrsplatz bildet und lediglich eine kleine dreieckige Freifläche mit Raum für einen Baum übriglässt. An der westlichen Stirnseite des Dreiecks stehen drei weitere Bäume als Platzbegrünung. Der Platz ist nach der Opernsängerin [[Melitta Otto-Alvsleben]] (1842–1893) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Sophienhof1910.jpg|mini|Blick vom westlichen Ende des Alvslebenplatzes nach Norden auf die beiden Figurengruppen von Ernst March am Beginn der ehem. &amp;#039;&amp;#039;Sophienstraße&amp;#039;&amp;#039;, handkolorierte Ansichtskarte um 1910]]&lt;br /&gt;
Der ortsansässige Baumeister [[Moritz Ziller]] war Gründungsvorsitzender des 1880 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Verschönerungsvereins für die Lößnitz&amp;#039;&amp;#039; und in der Arbeitsaufteilung der beiden [[Gebrüder Ziller]] für das öffentliche Grün zuständig. Ziller und der Verschönerungsverein hatten sich des „zierlichen“ Platzes angenommen und ihn „mit hübschem Strauchwerke und zwei Ruhebänken versehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Verschönerungs-Verein für die Lößnitz und Umgebung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Lößnitz bei Dresden und ihre Umgebung. In geschichtlicher, topographischer und touristischer Beziehung geschildert von [[Moritz Lilie]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Dresden o. J. (1892), S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein sorgte auch für die Benennung &amp;#039;&amp;#039;Alvslebenplatz&amp;#039;&amp;#039;. Die 1893 verstorbene Opernsängerin („Friedrichstädter Nachtigall“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlex&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3938460059| Seite=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachte ihre Sommer in der Oberlößnitz, wo sie eine Wohnung hatte (wohl Eduard-Bilz-Straße 19)&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot;&amp;gt;nach Personenstandsunterlagen des [[Stadtarchiv Radebeul|Stadtarchivs Radebeul]] vom 4. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Ehrung durch den Verschönerungsverein erfolgte, da sie diesem durch die Teilnahme an zahlreichen [[Benefizkonzert]]en zu finanziellen Einnahmen für seine gemeinnützigen Aktivitäten verholfen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmuckplätze&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gudrun Täubert; Frank Andert |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Schmuckplätze in Radebeul; gestern und heute |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2010 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erstgestaltung der Grünanlagen hat sich wohl keiner mehr für die Pflege verantwortlich gefühlt. Moritz Ziller war verstorben und der Platz lag genau auf den Gemarkungsgrenzen dreier selbstständiger Gemeinden. Am 30. November 1895 erschien im &amp;#039;&amp;#039;Radebeuler Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039; ein Leserbrief zum sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Otto Alvsleben-Platz&amp;#039;&amp;#039;, der den Missbrauch als „[[wilde Müllkippe]]“ anprangerte und sein „auch sonst verwahrlostes Aussehen“ beschrieb, das „als geradezu skandalös zu bezeichnen“ sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmuckplätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 wurde der Name des Platzes offiziell aus dem damaligen Straßenverzeichnis gestrichen, wird jedoch auch weiterhin benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783867290043|Seite=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der markanteste Schmuck des zu großen Teilen asphaltierten Platzes sind die beiden auf hohen Postamenten am Eingang der ehemaligen Sophienstraße stehenden Figurengruppen der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Girlandenwindenden Bacchanten&amp;#039;&amp;#039;. Die Bacchanten wurden von der [[Baufirma „Gebrüder Ziller“]] 1885 von der [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburger]] Tonwarenfabrik [[Ernst March]] bezogen und dienten als Eingangsschmuck in die ab 1877 von den Baumeistern erschlossene Sophienstraße. Die unter [[Denkmalschutz]] stehenden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950169|Abruf=2021-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Figurengruppen wurden 2008–2010 restauriert und die Postamente instand gesetzt. Die Stadt stellte anschließend am Fuß der östlichen Figuren eine Ruhebank auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alvslebenplatz.&amp;#039;&amp;#039; In: {{Literatur |Autor=Gudrun Täubert; Frank Andert |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Schmuckplätze in Radebeul; gestern und heute |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2010 |Seiten=10–13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/17.33/N |EW=13/40/37.50/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moritz Ziller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jbergner</name></author>
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