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	<title>Alvis Hermanis - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nestroy 2010 (27) Alvis Hermanis.jpg|miniatur|Alvis Hermanis (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alvis Hermanis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1965]] in [[Riga]]) ist ein [[Lettland|lettischer]] [[Schauspieler]], [[Theaterregisseur]], [[Dramatiker]] und [[Intendant]] des [[Neues Theater (Riga)|Neuen Theaters Riga]] (&amp;#039;&amp;#039;Jaunais Rīgas teātris&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alvis Hermanis schloss 1988 das Schauspielstudium am Lettischen Staatskonservatorium ab. 1990 trat er in [[Paris]] in das Internationale Jugendtheateratelier ein. Seit 1997 ist er der Intendant des Neuen Theaters Riga. Zurzeit ist er einer der schöpferischsten lettischen Theaterregisseure und der international bekannteste. Manchmal wirkt Hermanis in seinen Aufführungen als Schauspieler mit. Er hat auch Erfolge in den Stücken anderer Regisseure gefeiert: Im Jahr 2004 wurde er als Bester Schauspieler des Jahres für seine Rolle als Jean in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Fräulein Julie]]&amp;#039;&amp;#039; von [[August Strindberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Jūlijas jaunkundze&amp;#039;&amp;#039;, Regisseurin [[Māra Ķimele]]) geehrt. Außerdem hat er in mehreren Filmen mitgewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inszenierungen ==&lt;br /&gt;
Seit 1993 inszeniert er Aufführungen am Neuen Theater Riga. Mit Projekten wie &amp;#039;&amp;#039;[[Like a Calm and Peaceful River is the Home - Coming]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Steven Soderbergh]]s [[Sex, Lies and Videotape]] (1992), eine seiner ersten Arbeiten am Neuen Theater Riga, wurde er von der Kritik bereits für die „beste Inszenierung der Spielzeit“ ausgezeichnet. Es folgten &amp;#039;&amp;#039;[[Marquise de Sade]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Mishima Yukio]] (1993, beste Inszenierung des Jahres in Lettland). Mit dieser Inszenierung wurde er 1995 zum [[Baltic House Festival]] in [[St. Petersburg]] eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Inszenierungen: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Bildnis des Dorian Gray]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Oscar Wilde]] (1994), &amp;#039;&amp;#039;[[Feuer und Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; nach einem Stück von [[Jānis Rainis]] und in der Musik von [[Jānis Mediņš]] an der [[Lettische Nationaloper|Lettischen Nationaloper]], das den Großen Musikpreis von Lettland gewann (1996), &amp;#039;&amp;#039;Arcadia&amp;#039;&amp;#039; von [[Tom Stoppard]] (1998), &amp;#039;&amp;#039;[[Bungee Jumping]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jaan Tätte]] (2000), das auf einer Tournee in Kanada und den USA gezeigt wurde. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Stadt (Theaterstück)|Die Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jewgenij Grischkowez]] (2001) und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Revisor]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Nikolai Gogol]] (2002; beste Inszenierung des Jahres in Lettland, Montblanc Young Directors Award 2003).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Neuen Theater Riga nahm er an Festivals in Russland, Polen, Litauen, Estland, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Finnland, Deutschland, Österreich, den USA, Kanada, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Ungarn, den Niederlanden, Italien sowie Serbien/Montenegro teil. Außer den regelmäßigen Gastspielen der Rigaer Truppe sind seine Werke in den letzten Jahren immer häufiger in deutschsprachigen Theatern und Festivals zu sehen. 2005 inszenierte Hermanis &amp;#039;&amp;#039;Das Eis. Kollektives Lesen eines Buches mit Hilfe der Imagination&amp;#039;&amp;#039; von [[Wladimir Georgijewitsch Sorokin|Wladimir Sorokin]] in [[Frankfurt am Main]] und bei der [[RuhrTriennale]]. 2007 inszenierte Hermanis &amp;#039;&amp;#039;The Sound of Silence&amp;#039;&amp;#039; für die [[Berliner Festspiele]]. Seit 2007 inszeniert er am [[Schauspielhaus Zürich]] &amp;#039;&amp;#039;[[Brennende Finsternis]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Antonio Buero Vallejo]] (2006), &amp;#039;&amp;#039;Väter&amp;#039;&amp;#039; (2007) und &amp;#039;&amp;#039;Der Idiot. Anfang des Romans&amp;#039;&amp;#039; von [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski|Dostojewski]] (2008). Am 4. April 2008 feierte die &amp;#039;&amp;#039;Kölner Affäre&amp;#039;&amp;#039; am [[Schauspiel Köln]] Premiere und ebendort am 27. April &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimnisse der Kabbala&amp;#039;&amp;#039; nach Isaac B. Singer. In der Spielzeit 2009/10 inszenierte Alvis Hermanis die österreichische Erstaufführung von &amp;#039;&amp;#039;Eine Familie&amp;#039;&amp;#039; von [[Tracy Letts]] im [[Akademietheater (Wien)|Wiener Akademietheater]]. Seine Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Väter&amp;#039;&amp;#039; wurde ins Akademietheater in die Spielzeit 2010/11 übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trovatore Michelides 6710.jpg|miniatur|hochkant=1.4|&amp;#039;&amp;#039;[[Il trovatore]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Salzburger Festspiele]] 2014]]&lt;br /&gt;
Am 8. Oktober 2010 hatte seine Fassung von &amp;#039;&amp;#039;Der Ruf der Wildnis&amp;#039;&amp;#039; nach [[Jack London]] Premiere an den Münchner Kammerspielen, am 5. Mai 2011 seine fünfstündige Inszenierung von [[Anton Tschechow|Tschechows]] &amp;#039;&amp;#039;[[Platonow (Tschechow)|Platonov]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Burgtheater Wien]] und ebenfalls dort am 25. September 2011 seine Version von [[Arthur Schnitzler|Schnitzlers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das weite Land]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Tschechow-Inszenierung wurde zum [[Berliner Theatertreffen 2010 bis 2019|Berliner Theatertreffen 2012]] eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Salzburger Festspiele]]n inszenierte Hermanis erstmals Opern: 2012 [[Bernd Alois Zimmermann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Soldaten (Oper)|Soldaten]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Kathrein:&lt;br /&gt;
{{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://www.festspielfreunde.at/deutsch/info/2011-12/s064.html |text=Alvis Hermanis. Das spirituelle Wunder geschieht oder geschieht nicht}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 [[Harrison Birtwistle]]s &amp;#039;&amp;#039;Gawein&amp;#039;&amp;#039;, jeweils in der [[Felsenreitschule]], beide Male mit [[Ingo Metzmacher]] am Pult, 2014 &amp;#039;&amp;#039;[[Il trovatore]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Anna Netrebko]] und [[Plácido Domingo]] im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]], im Sommer 2016 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Liebe der Danae]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Strauss]], ebenfalls im Großen Festspielhaus (mit [[Franz Welser-Möst]] am Pult).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde er von der [[Schaubühne am Lehniner Platz]] in Berlin eingeladen, &amp;#039;&amp;#039;Sommergäste&amp;#039;&amp;#039; von [[Maxim Gorki]] in Szene zu setzen. 2015 inszenierte er am [[Burgtheater]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Revisor]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Nikolai Gogol]]. 2016 inszenierte er [[Madama Butterfly]] an der [[Besetzungen des Teatro alla Scala ab 2014|Mailänder Scala]], er war auch für das Bühnenbild verantwortlich. 2017 debütierte er an der [[Wiener Staatsoper]] mit [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regiestil ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Alle Inszenierungen Hermanis&amp;#039; unterscheiden sich in hohem Maße stilistisch und thematisch voneinander, gemeinsam ist ihnen jedoch die Orientierung der Aufführung an der Arbeit des Schauspielers, ihre intellektuelle Nonkonformität und die Suche nach einer autonomen, spirituell bereichernden Sprache der Kunst. So hat er z. B. in der berühmten Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Das Lange Leben&amp;#039;&amp;#039; auf die Sprache verzichtet, ebenso wie in &amp;#039;&amp;#039;The Sound of Silence&amp;#039;&amp;#039;. Alvis Hermanis spielt in seinen Aufführungen charakteristisch mit verschiedenen Theaterstilen und -ästhetiken, mit östlichen und westlichen Kulturelementen. Hermanis schafft eigene, originelle Kombinationen unter Verwendung von Figuren und Symbolen einzelner Perioden der weltweiten Kultur und Geschichte. Insbesondere greift er auf die historisch bedingte Verbindung Lettlands zu Russland zurück und betont, wie sehr das heutige Lettland durch diese Verhältnisse geprägt worden ist, was man im &amp;#039;&amp;#039;Revisor&amp;#039;&amp;#039; oder im &amp;#039;&amp;#039;Langen Leben&amp;#039;&amp;#039; beobachten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm geleitete Neue Theater Riga kann als Ausgangspunkt neuer Theatererfahrungen und der Suche nach den Grenzen der Wirklichkeit angesehen werden. Neben klassischen, im psychologischen Stil einstudierten Aufführungen, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Mein armer Marat]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mans nabaga Marats&amp;#039;&amp;#039;) von [[Alexei Nikolajewitsch Arbusow|Arbusow]] 1997 oder &amp;#039;&amp;#039;[[Das lange Leben]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Garā dzīve&amp;#039;&amp;#039;, 2003), bedient er sich auch des Marionettentheaters (&amp;#039;&amp;#039;[[Eine Geschichte über Kaspar Hauser]]&amp;#039;&amp;#039;, 2003) oder einer Mixtur verschiedener Medien und Blickwinkel in &amp;#039;&amp;#039;[[Nach Gorki]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tālāk&amp;#039;&amp;#039;, 2004). Seit 2005 beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Letten&amp;#039;&amp;#039; und mit Geschichten, die auf realen Leben basiert sind. Im Programmheft der &amp;#039;&amp;#039;Lettischen Geschichten&amp;#039;&amp;#039; schreibt Hermanis: „Das Leben einer realen Person ist mehr Wert als alle Stücke Shakespeares zusammen genommen.“ Zum Teil wurde auf solche Art und Weise schon im &amp;#039;&amp;#039;Langen Leben&amp;#039;&amp;#039; gearbeitet, den Höhepunkt erreicht diese [[multiple Autorenschaft]] in den Inszenierungen &amp;#039;&amp;#039;[[Lettische Geschichten]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Latviešu stāsti&amp;#039;&amp;#039;, 2005), &amp;#039;&amp;#039;[[Lettische Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Latviešu mīlestība&amp;#039;&amp;#039;, 2006) und &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Affäre]]&amp;#039;&amp;#039; (2008). In diesen Werken erweisen sich Alvis Hermanis und seine Schauspieler als präzise Beobachter ihrer Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wiesbadener Theater-Biennale [[Neue Stücke aus Europa]] wurden Hermanis’ Stücke &amp;#039;&amp;#039;Marta vom blauen Hügel&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zilākalna Marta&amp;#039;&amp;#039;, 2010) und &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Milch&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Melnais piens&amp;#039;&amp;#039;, 2012)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/frankfurt/article106599298/Festival-praesentiert-Neue-Stuecke-aus-Europa.html &amp;#039;&amp;#039;Festival präsentiert „Neue Stücke aus Europa“&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Die Welt]], 14. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgeführt. Bei den [[Wiener Festwochen]] 2010 war sein Stück &amp;#039;&amp;#039;Kapusvēkti – Friedhofsfest&amp;#039;&amp;#039; zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
Im November 2014 warf Hermanis dem russischen Präsidenten [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] respektloses Betragen gegenüber dem verstorbenen Schriftsteller [[Wassili Makarowitsch Schukschin]] vor. Putin habe nach dem Besuch der Moskauer Hermanis-Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Schukschins Geschichten&amp;#039;&amp;#039; das Podium betreten, um in einer Propagandarede den Schriftsteller Schukschin als Verbündeten der derzeitigen russischen Politik umzudeuten. Dass Putin ausdrücklich auch den Regisseur Hermanis gelobt habe, obwohl dieser einen Monat zuvor auf die schwarze Liste für Personen mit Einreiseverbot gesetzt worden sei, charakterisierte Hermanis als potentiell gefährlich, da politisch unlogisch.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.delfi.lv/kultura/news/theatre/hermanis-pec-suksina-stastu-noskatisanas-putins-kapa-uz-skatuves-un-uzvedas-necienigi.d?id=45190692 Meldung auf delfi.lv (abgerufen am 9. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest wegen des Eintretens des [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia Theaters]] für Flüchtlinge hat Hermanis, der sich selbst als [[Konservatismus|Konservativen]] betrachtet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrea Schurian]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://derstandard.at/2000041776051/Alvis-Hermanis-Ich-bin-konservativ-und-stolz-darauf Alvis Hermanis: „Ich bin konservativ und stolz darauf“ Interview]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Standard]] vom 26. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; eine für April 2016 geplante Inszenierung in Hamburg abgesagt. Er halte das humanitäre Engagement für falsch und wolle damit nicht in Verbindung gebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Laages |url=http://www.deutschlandradiokultur.de/eklat-am-thalia-theater-ist-alvis-hermanis-noch-bei-trost.1013.de.html?dram:article_id=338878 |titel=Eklat am Thalia Theater - Ist Alvis Hermanis noch bei Trost? |werk=deutschlandradiokultur.de |datum=2015-12-04 |abruf=2024-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.taz.de/Rassistischer-Regisseur-am-Thalia-Theater/!5258148 |titel=Rassistischer Regisseur am Thalia-Theater: Alvis Hermanis‘ Flucht vor Flüchtlingen |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2015-12-04 |abruf=2024-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mopo.de/hamburg/ausgehen/buehne---show/nach-thalia-absage-kampnagel-boykottiert-regisseur-hermanis-23218836&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Matthias Kreienbrink | url=http://www.tagesspiegel.de/kultur/alvis-hermanis-streitet-mit-thalia-theater-auf-distanz-zu-fluechtlingen/12690994.html | titel=Alvis Hermanis streitet mit Thalia Theater: Auf Distanz zu Flüchtlingen | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2015-12-07 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.sueddeutsche.de/kultur/fluechtlingspolitik-wir-sind-mitten-im-krieg-1.2769870 |titel=Ist der Theaterregisseur Alvis Hermanis ein Rassist? |werk=sueddeutsche.de |datum=2015-12-06 |abruf=2018-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Pressemeldung warf Hermanis dem Theater Verfälschungen seiner Aussagen aus privatem Briefkontext vor. Eine vollständige Erklärung seinerseits setzte er auf die Homepage des Neuen Rigaer Theaters: Als in [[Paris]] arbeitender Vater von sieben Kindern wolle er aus privaten Gründen nicht die Opfer der [[Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris]] betrauern und gleichzeitig bei einem Theater arbeiten, welches sich mit Flüchtlingsaufnahmezentren identifiziere. Er habe die Zusammenarbeit beendet, nachdem ihm in Gesprächen klar geworden sei, dass die Theaterleitung nicht offen für abweichende Meinungen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://www.delfi.lv/kultura/news/theatre/hermanis-thalia-theater-manipuleja-ar-maniem-izteikumiem.d?id=4680132 |text=billboard.com}} Meldung auf delfi.lv (abgerufen am 9. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nestroy 2010 (44) Alvis Hermanis.jpg|miniatur|Alvis Hermanis mit dem [[Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2010|Nestroy-Theaterpreis 2010]] als bester Regisseur]]&lt;br /&gt;
Hermanis erhielt zahlreiche Theaterpreise in Lettland, Polen und Kroatien, sowie beim Festival [[Beogradski Internacionalni Teatarski Festival|BITEF]]&amp;#039;93. Darüber hinaus:&lt;br /&gt;
* 2003 [[Young Directors Project|Young Directors Award]] der [[Salzburger Festspiele]] für seine Inszenierung des [[Der Revisor|Revisor]]&lt;br /&gt;
* 2007 [[Europäischer Theaterpreis]] (New Theatrical Realities) ([[Thessaloniki|Saloniki]])&lt;br /&gt;
* 2010 [[Nestroy-Theaterpreis]] (beste Regie) für &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Familie (Theaterstück)|Eine Familie]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Akademietheater (Wien)|Akademietheater]] Wien&lt;br /&gt;
* 2010 [[Konrad-Wolf-Preis]] der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] Berlin&lt;br /&gt;
* 2012 Einladung zum [[Berliner Theatertreffen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.schauspielfrankfurt.de/schauspielfrankfurt/teaminhalt.asp?InhaltID=3162 |text=Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus, Kammerspiele, Bockenheimer Depot, Box |wayback=20050914220204}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jrt.lv/ Jaunais Rīgas teātris]&lt;br /&gt;
* [http://www.schauspielfrankfurt.de/ Schauspiel Frankfurt]&lt;br /&gt;
* [http://www.schauspielhaus.ch/ Schauspielhaus Zürich]&lt;br /&gt;
* [http://www.schauspielkoeln.de/ Schauspiel Köln]&lt;br /&gt;
* [http://operabase.com/a/Alvis_Hermanis/18803/de seine Inszenierungen operabase.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nestroypreisträger (Regie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140245154|LCCN=n/2007/079138|VIAF=103782999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermanis, Alvis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Riga)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburger Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nestroypreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Drei-Sterne-Ordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hermanis, Alvis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lettischer Schauspieler, Theaterregisseur, Dramatiker und Intendant des Neuen Theaters Riga&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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