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	<title>Alversdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:37:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alversdorf&amp;diff=2749940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2026-02-09T15:16:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alversdorf Denkmal 2WK.JPG|mini|Denkmal für die Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkriegs]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alversdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Dorf, etwa 4&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Schöningen]] und 2&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Offleben]] gelegen, und ein Ort im [[Landkreis Helmstedt]] in [[Niedersachsen]]. Es musste von 1967 bis 1974 dem [[Braunkohletagebau]] [[Tagebau Alversdorf|Alversdorf]] im [[Helmstedter Braunkohlerevier]] [[Devastierung|weichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planungen, südlich von Neu Büddenstedt eine neue Ortschaft mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Neu Alversdorf&amp;#039;&amp;#039; zu errichten, wurden nicht ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Pohlendt: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Helmstedt.&amp;#039;&amp;#039; Bremen-Horn 1957, Seite&amp;amp;nbsp;301&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
983 erfolgte die erste bekannte urkundliche Erwähnung der Ortschaft als &amp;#039;&amp;#039;Adalgerasthorpa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die von 1914 bis 1918 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Gefallenen wurde 1924 ein Denkmal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1920er Jahre begannen die Planungen, Alversdorf abzureißen; ab 1943/44 durften keine neuen massiven Gebäude mehr errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa von 1945 bis 1950]] hatte sich die Einwohnerzahl von Alversdorf von 798 (1939) auf 2294 (1950) vergrößert, davon waren 1950 964 [[Heimatvertriebene]]. 1962 wurde der Tagebau Alversdorf aufgeschlossen, 1967 begann der Abriss des Dorfes. Noch am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1961, dem Tag der Volkszählung, hatte die Gemeinde 1033 Einwohner. Am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1970, dem Tag der nachfolgenden Volkszählung, waren es nur noch 419 Einwohner.&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz der politischen Gemeinde Alversdorf endete am 1.&amp;amp;nbsp;April 1971, und die noch verbliebenen 324 Einwohner wurden nach Schöningen eingemeindet. Das Gebiet der Gemeinde Alversdorf wurde aufgeteilt; der Hauptteil wurde der Stadt [[Schöningen]] zugesprochen. Kleinere Gebiete fielen an Neu Büddenstedt, Reinsdorf und [[Offleben]].&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 271}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Februar 1974 wurde das letzte Wohnhaus abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1519&amp;amp;menuid=625&amp;amp;topmenu=625&amp;amp;date=2013-06-26 |wayback=20180225205936 |text=Geschichte 1970 bis 1979 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt }}, abgerufen am 25. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; 1991 war der Tagebau Alversdorf ausgekohlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Offleben gibt es zur Erinnerung an Alversdorf die &amp;#039;&amp;#039;Alversdorfer Straße&amp;#039;&amp;#039; (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Bahnhofstraße&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Bischöfliches Generalvikariat: &amp;#039;&amp;#039;Katholischer Gottesdienst in der Diözese Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1966, Seite&amp;amp;nbsp;70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || 1821 || 1849 || 1871 || 1905 || 1910 || 1925 || 1933 || 1939 || 1950 || 1951 || 1956 || 1961 || 1963 || 1965 || 1970 || 1971 || 1972 || 1973&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 260 || 232 || 299 || 1036 || 1079 || 835 || 806 || 798 || 2294 || 2180 || 1537 || 1033 || 898 || 837 || 419 || 324 || 186 || 0&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?braunschweig/helmstedt.htm |titel=Der Kreis Helmstedt im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2026-02-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220527153742if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?braunschweig/helmstedt.htm |archiv-datum=2022-05-27 |abruf=2026-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=helmstedt.html |name=Die Gemeinden des Landkreises Helmstedt |abruf=2021-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Pohlendt: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Helmstedt.&amp;#039;&amp;#039; [[Walter Dorn]] Verlag, Bremen-Horn 1957, Tabelle 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Und alles wegen der Kohle! (PDF bei www.klett.de) |url=http://www.klett.de/web/uploads/pondus_pdf/25350_010_011.pdf |wayback=20160304070852 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bahnhof ===&lt;br /&gt;
Alversdorf verfügte über einen [[Eisenbahn]]anschluss für den [[Schienengüterverkehr|Güterverkehr]] an der wegen des Tagebaus um 1940 verlegten [[Bahnstrecke Helmstedt–Börßum|Bahnstrecke Helmstedt–Jerxheim]], die auch der Anbindung des Braunkohlereviers diente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=https://www.blocksignal.de/krt/f.php?k=hn83&amp;amp;r=4&amp;amp;i=1927 |Titel=Bundesbahndirektion Hannover |Hrsg=Zentrale Transportleitung – Kartenstelle |Datum=1983-11 |Abruf=2022-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Schule wurde am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1968 geschlossen; danach diente das Schulgebäude noch als Kindergarten und Bücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Einwohner und die in der Ortsmitte gelegene Kirche mit ihrem romanischen Turm waren seit der Einführung der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch. Der letzte Gottesdienst in der Kirche fand am 11.&amp;amp;nbsp;Juni 1972 statt, und noch im selben Jahr wurde sie abgerissen. Die 1950 gegossenen Glocken kamen zur Clus-Kirche in Schöningen; die Orgel wurde nach Offleben abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholischen Einwohner gehörten zuletzt zur Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;[[Heilige Familie (Offleben)|Heilige Familie]]&amp;#039;&amp;#039; in Offleben. Vor der Errichtung einer Kirche in Offleben befanden sich die nächstgelegenen katholischen Kirchen in Schöningen (seit 1908), Hötensleben (seit 1891) und Helmstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporteinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Sportplatz&lt;br /&gt;
* Hallenschwimmbad (1974 geschlossen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Aufmerksamkeit genoss Alversdorf durch eines der ersten Hallenbäder in Niedersachsen nach dem Zweiten Weltkrieg, das von den Einwohnern der Regionen und auswärtigen Vereinen vielfach genutzt wurde und wiederholt Austragungsort von [[Schwimmsport]]veranstaltungen war. Im April 1956 fanden dort im Rahmen der [[Olympische Sommerspiele 1956/Wasserball|Olympiaqualifikation]] drei [[Wasserball]]-Länderspiele der [[Deutscher Schwimm-Verband|bundesdeutschen]] Auswahl gegen die Vertretung der [[Deutscher Schwimmsport-Verband|DDR]] statt. Das 1941 errichtete und am 27. November 1949&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1517&amp;amp;menuid=625&amp;amp;topmenu=625&amp;amp;date=2013-06-26 |wayback=20180226033744 |text=Geschichte 1900 bis 1949 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt }}, abgerufen am 25. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; wiedereröffnete Bad lag auf dem Gelände der Brikettfabriken und des Kraftwerkes „Treue“ und wurde von der [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG|Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke AG (BKB)]] betrieben. Die Benutzung war für die Bevölkerung kostenlos, da es mit der Abwärme des Kraftwerks beheizt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr: bis zum 31.&amp;amp;nbsp;März 1971 aktiver Dienst, danach Übernahme des Brandschutzes in Alversdorf durch die Feuerwehr Schöningen&lt;br /&gt;
* Gesangsverein &amp;#039;&amp;#039;Harmonie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gesangsverein &amp;#039;&amp;#039;Liedertafel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alversdorf Denkmal 1WK.JPG|mini|Kriegerdenkmal von 1924]]&lt;br /&gt;
Ende Januar 1964 wurde der Friedhof geschlossen; die etwa 470 Grabstätten wurden in den folgenden Jahren auf andere Friedhöfe umgebettet, überwiegend nach [[Esbeck (Schöningen)|Esbeck]]. Dorthin wurden auch die Alversdorfer Kriegerdenkmäler für die in den beiden Weltkriegen Gefallenen und Vermissten der Gemeinde Alversdorf umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* je ein Denkmal für die im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen und Vermissten der Gemeinde Alversdorf (heute auf dem Friedhof von Esbeck befindlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste abgebaggerter Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Rose: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Dorfes Alversdorf.&amp;#039;&amp;#039; Alversdorf 1951.&lt;br /&gt;
* Karl Rose: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Dorfes Alversdorf 1951–1963. 1.&amp;amp;nbsp;Nachtrag.&amp;#039;&amp;#039; Alversdorf 1964.&lt;br /&gt;
* Hans Günther KG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum Treffen ehemaliger Alversdorfer Einwohner am 16./17. August 1975.&amp;#039;&amp;#039; Helmstedt 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* https://www.helmstedter-nachrichten.de/lokales/Helmstedt/alversdorfer-koennen-sich-noch-zum-wiedersehen-anmelden-id743223.html&lt;br /&gt;
* [http://mein-schoeningen.de/615/video-hansjoerg-willekes-erinnerungen-an-alversdorf-trailer/ Erinnerungen an Alversdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelig-privat.de/orte/213%20alversdorf.htm Foto] (Ortseingang)&lt;br /&gt;
* [http://www.mein-schoeningen.de/1846/alversdorf-ein-dorf-stirbt/ &amp;#039;&amp;#039;Alversdorf – ein Dorf stirbt.&amp;#039;&amp;#039; auf privater Internetpräsenz über Schöningen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.146499|EW=11.013451|type=city|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schöningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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