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	<title>Alverdissen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alverdissen&amp;diff=602924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RudolfSimon: HC: Ergänze Kategorie:Ersterwähnung 1151</title>
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		<updated>2025-12-28T15:51:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ersterw%C3%A4hnung_1151&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ersterwähnung 1151 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ersterwähnung 1151&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Barntrup&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen von Alverdissen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/1/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/7/25/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 254 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.22&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1677&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/052195 |titel=Gemarkung Sonneborn, Stadt Barntrup |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32683&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05262&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ortsteile von Barntrup - Alverdissen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
{{Positionskarte&lt;br /&gt;
 |Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
 |maptype=relief&lt;br /&gt;
 |label=Alverdissen&lt;br /&gt;
 |lat=52.00024537&lt;br /&gt;
 |long=9.000810185&lt;br /&gt;
 |region=DE-NW&lt;br /&gt;
 |position=left&lt;br /&gt;
 |width=300&lt;br /&gt;
 |float=right&lt;br /&gt;
 |caption=Der Flecken Alverdissen in Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Flug -Nordholz-Hammelburg 2015 by-RaBoe 0559 - Alverdissen.jpg|mini|Alverdissen aus der Luft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alverdissen von-Südosten.jpg|mini|Alverdissen, Ansicht von Südosten]]&lt;br /&gt;
Der [[Flecken (Ort)|Flecken]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alverdissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort im [[Kreis Lippe]], der zur Stadt [[Barntrup]] in [[Nordrhein-Westfalen]] in [[Deutschland]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Alverdissen liegt im Ostteil des Kreises Lippe im [[Lipper Bergland]]. Im Osten des [[Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge|Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge]] befindet es sich rund fünf Kilometer nördlich des Barntruper Kernorts und etwa vier Kilometer südlich von [[Bösingfeld]], dem Kernort der Nachbargemeinde [[Extertal]]. Die drei Ortschaften verbindet die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;758 ([[Extertalstraße]]). Südöstlich liegt der [[Saalberg (Barntrup)|Saalberg bei Barntrup]] ({{Höhe|342.9|DE-NN}}) und etwas nordöstlich die [[Hohe Asch]] ({{Höhe|371.5|DE-NN}}). Westlich von Alverdissen entspringt der linke [[Weser]]-Nebenfluss [[Exter (Weser)|Exter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Im Süden von Alverdissen befindet sich der [[Steinbruch Alverdissen]], in dem bis 2006 [[Muschelkalk]] aus dem [[Trias (Geologie)|Trias]] abgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alverdissen Kupferstich Elias-van-Lennep um-1663.jpg|mini|Alverdissen um 1663]]&lt;br /&gt;
Seine erstmalige Erwähnung findet der Ort Alverdissen im Jahre 1151 in einem Verzeichnis der Besitzungen des [[Stift Herford|Stifts Herford]] als &amp;#039;&amp;#039;Alwardessen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meineke&amp;quot;&amp;gt;[[Birgit Meineke (Germanistin)|Birgit Meineke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Lippe&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S.&amp;amp;nbsp;30 ([https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0023-9B08-B/WOB%202%20Die%20Ortsnamen%20des%20Kreises%20Lippe.pdf?sequence=1 PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der günstigen Lage (fruchtbarer Boden, Quellgebiet eines Flusses…) ist jedoch davon auszugehen, dass es bereits zu Zeiten [[Karl der Große|Karls des Großen]] hier eine Siedlung gab, die von [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] bewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1370 erhielt Alverdissen das Stadtrecht von den [[Grafschaft Sternberg|Grafen zu Sternberg]], welches der Ort im Jahre 1424 vermutlich wieder verlor, da aufgrund einer [[Fehde]] zwischen dem Edelherrn zur Lippe und dem Grafen von Schaumburg Alverdissen komplett zerstört wurde. Die Burg wurde ebenso in Mitleidenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wiederaufbau bekam Alverdissen den Status eines [[Flecken (Ort)|Fleckens]]. Zu der Zeit lebten dort zwischen 40 und 80 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert fasste wie in der übrigen Grafschaft Lippe die [[Reformation]] Fuß, so dass die Alverdisser Bevölkerung [[Evangelische Kirche|evangelisch]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1613 bis 1777 war Alverdissen Sitz einer Nebenlinie der [[Haus Lippe|Grafen zur Lippe]], welche Amt und Burg Alverdissen als [[Paragium]] von der regierenden Detmolder Linie erhielten. Erster Graf war [[Philipp I. (Schaumburg-Lippe)|Philipp&amp;amp;nbsp;I.]], der 1640/1647 einen Teil der [[Grafschaft Schaumburg]] inklusive der Residenz [[Bückeburg]] erwerben konnte und zur [[Grafschaft Schaumburg-Lippe]] vereinte. Sein Sohn [[Friedrich Christian (Schaumburg-Lippe)|Friedrich Christian]] war der Erbauer des Schlosses Alverdissen (1662) und folgte ihm 1681 in der Bückeburger Regentschaft; ein weiterer Sohn, Philipp I. Ernst (1659–1723), übernahm Schloss und Amt Alverdissen. Der letzte Alverdisser Graf war [[Philipp II. (Schaumburg-Lippe)|Philipp II. Ernst]], der zunächst eine militärische Laufbahn eingeschlagen hatte und um 1770 [[Generalleutnant]] und Kommandant der fürstbischöflichen Truppen in [[Münster]] war. Seine Macht in Alverdissen sicherte er durch Amtmänner und einige Soldaten. Nachdem der Bückeburger Graf [[Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Wilhelm]] kinderlos verstorben war, wurde Philipp&amp;amp;nbsp;II. Ernst 1777 Regent in Bückeburg. 1812 kaufte die Detmolder Fürstin [[Pauline von Anhalt-Bernburg|Pauline zur Lippe]] Schloss und Amt Alverdissen von den Fürsten zu Schaumburg-Lippe zurück; Alverdissen wurde nachfolgend Verwaltungssitz des lippischen Amtes Sternberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842/43 wurde von der evangelisch-reformierten Gemeinde Alverdissen eine neue [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] erbaut; der Kirchturm datiert bereits aus dem Jahr 1555.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haupterwerbszweig der Einwohner war bis ins 19. Jahrhundert die [[Landwirtschaft]]. Da die Einkünfte aus der Landwirtschaft aufgrund der geringen Hofgröße meist nicht ausreichten, arbeiteten viele Männer mangels industrieller Arbeitsplätze hauptberuflich als [[Ziegelei|Ziegler]]. Im Jahre 1930 lebten noch etwa 100 Ziegler in Alverdissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde der Flecken Alverdissen durch die Erschließung der [[Zigarre]]nindustrie und sonstiger neuer Wirtschaftszweige ökonomisch belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zogen 570 neue Bewohner nach Alverdissen. Der Großteil von ihnen waren Heimatvertriebene und Kriegsflüchtlinge aus den ehemaligen [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 1969 gehört Alverdissen zur Stadt Barntrup.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies fassten viele Einwohner des Fleckens negativ auf, denn sie hatten das Gefühl, von einer selbstständigen Gemeinde mit 800-jähriger Geschichte „zu einem kleinen Ortsteil degradiert“ zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kreis Lemgo]] mit Alverdissen bzw. Barntrup ging am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 im Zuge der nordrhein-westfälischen [[Kreisreform]] im Rahmen des [[Bielefeld-Gesetz]]es durch Vereinigung mit dem [[Kreis Detmold]] im heutigen Kreis Lippe auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=321}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1860 !! 1939 !! 1962 !! 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Kuhlemann |Titel=Die 70 Landgemeinden |Sammelwerk=Landkreis Lemgo - Landschaft, Geschichte, Wirtschaft |Hrsg=[[Verlag Gerhard Stalling|Herbert Stalling AG]] in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung |Verlag=Wirtschaftsverlag |Ort=[[Oldenburg (Oldb)]] |Datum=1963 |Seiten=346}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 699 !! 1060 !! 1579 !! 1724&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 1724 Einwohnern am 1. Juni 2010 waren 855 männlich und 869 weiblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Neben der Ersterwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Alwardessen&amp;#039;&amp;#039; (1151) sind folgende Namen im Laufe der Jahrhunderte belegt: &amp;#039;&amp;#039;Aluerisen&amp;#039;&amp;#039; (um 1258), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alverdissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1366), &amp;#039;&amp;#039;Alverdessen&amp;#039;&amp;#039; (1370), &amp;#039;&amp;#039;Alversen&amp;#039;&amp;#039; (1389), &amp;#039;&amp;#039;Aluerdissen&amp;#039;&amp;#039; (1464), &amp;#039;&amp;#039;Alvensen&amp;#039;&amp;#039; (1485), &amp;#039;&amp;#039;Aluerdisszenn&amp;#039;&amp;#039; (1507, im Landschatzregister), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alverdissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1574), &amp;#039;&amp;#039;Alberdissen&amp;#039;&amp;#039; (1612), &amp;#039;&amp;#039;Allverdiessen&amp;#039;&amp;#039; (1627), &amp;#039;&amp;#039;Alverdiszen&amp;#039;&amp;#039; (um 1663, in einem [[Kupferstich]] von [[Elias van Lennep]]), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alverdissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (um 1758) sowie &amp;#039;&amp;#039;Alverdisen&amp;#039;&amp;#039; (1806, in einer Karte von [[Karl Ludwig von Le Coq|Le Coq]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;meineke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte im Kreis Lippe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Alverdisser Wappen wurde 1958 von Helmut Welsch entworfen, lehnt sich aber an das Siegel auf einer Urkunde vom 11. Juni 1767 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlicht im Amtsblatt des Regierungsbezirks Detmold, am 14. Juli 1958, Seite 168, wurde der folgende Wortlaut:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Urkunde vom 9. Juli 1958 der Gemeinde Alverdissen, Landkreis Lemgo, das Recht zur Führung eines Wappens und Siegels verliehen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Wappenbeschreibung: In Gold (Gelb) eine rote Zinnenmauer mit zwei kleinen schwarzen Rundbogenfenstern und einem geschlossenen Tor, darüber ein halber roter achtstrahliger Stern. Im silbernen (weißen) Schildhaupt eine halbe lippische fünfblättrige Rose mit goldenem (gelben) Butzen und Kelchblättern.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lippische Rose und der Sternberger Stern weisen auf die wechselhafte Geschichte hin; die Stadtmauer weist auf die einstige Bedeutung des befestigten, mit Stadtrechten ausgestatteten Ortes hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Alverdissen 2012.jpg|mini|[[Schloss Alverdissen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Alverdissen.jpg|mini|[[Evangelische Kirche Alverdissen|Evangelisch-reformierte Pfarrkirche Alverdissen]]]]&lt;br /&gt;
* Eine Kirche wird für Alverdissen 1511 erstmals urkundlich erwähnt. Der Westturm wurde bereits 1555 erbaut. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Kirche Alverdissen|evangelisch-reformierte Pfarrkirche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand 1842/43 als schlichter rechteckiger [[Saalkirche|Saalbau]] nach Plänen des Detmolder Architekten [[Ferdinand Ludwig August Merckel]]. Die ursprünglich spitzbogigen Fenster wurden im Rahmen einer umfassen Renovierung in den Jahren 1951 bis 1954 durch hochrechteckige Öffnungen ersetzt. Der an den Turm gefügte [[Gruft]]anbau wurde 1723/24 im Auftrag der Gräfin Dorothea Amalie zu Lippe–Alverdissen geschaffen. In ihm fanden insgesamt 9 Mitglieder der gräflichen Familie ihre letzte Ruhe. In der Turmhalle befinden sich [[Wandmalerei]]en aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die im Zuge von Renovierungsarbeiten in den 1950er Jahren aufgedeckt werden konnten.&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Alverdissen]] befindet sich auf dem Gelände einer von den Grafen von [[Burg Sternberg|Sternberg]] gegründeten Burganlage, die 1396 erstmals genannt wurde. Es entstand 1662/63 als dreigeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach und vorgelagertem Treppenturm. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Gebäude mehrfach umgestaltet. Es präsentiert sich heute als schlichter verputzter Rechteckbau mit Satteldach, der mit [[Wesersandstein|Sollingplatten]] eingedeckt ist. An der Frontseite befindet sich ein Giebel in Neorenaissanceformen. Das Schloss wurde von 1879 bis 1969 als Amtsgericht genutzt, danach diente es als Außenstelle des Staatsarchivs, bis es 2009 an eine Privatperson verkauft wurde.&lt;br /&gt;
* Der nach dem [[Dreistraßensystem]] der lippischen Gründungsstädte ([[Lemgo]], [[Detmold]], [[Horn (Horn-Bad Meinberg)|Horn]]) von den Grafen von Sternberg angelegte Ortskern wird noch heute von etlichen unter [[Denkmalschutz]] stehenden Fachwerk-[[Dielenhaus|Dielenhäusern]] geprägt, deren ältestes sich in der &amp;#039;&amp;#039;Schlossstraße 19&amp;#039;&amp;#039; befindet. Der [[Vierständerhaus|Vierständerbau]], dessen verbretterter Giebel über [[Knagge (Fachwerk)|Knaggen]] vorkragt, wurde laut Torbalkeninschrift 1593 erbaut. Aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammt das Haus &amp;#039;&amp;#039;Hintere Straße 4&amp;#039;&amp;#039;. Das zurzeit leerstehende Gebäude wurde im Erdgeschossbereich durch eine nicht denkmalgerechte Umbaumaßnahme stark in Mitleidenschaft gezogen. Teile der Fachwerkkonstruktion wurden entfernt und durch Mauerwerk ersetzt, das von großen Fenstern durchbrochen wird.&lt;br /&gt;
* Am Südhagen befinden sich die Reste des [[Jüdischer Friedhof (Alverdissen)|jüdischen Friedhofs Alverdissen]]. Der kleine Friedhof mit seinen zwei erhaltenen Grabsteinen ([[Mazewa|Mazewot]]) ist ein geschütztes [[Baudenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Lipperland-Orchester&lt;br /&gt;
* Sportverein TBV Jahn Alverdissen (Badminton, Basketball, Fußball, Turnen u. a.)&lt;br /&gt;
* Kindergarten&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
* Freibad&lt;br /&gt;
* Schützenverein (über 300 Jahre alt)&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum des Bürger- und Verkehrsvereins&lt;br /&gt;
* Karnevalsverein Carnevallos&lt;br /&gt;
* [[Löschzug]] Alverdissen ([[Freiwillige Feuerwehr]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Alverdissen liegt an der [[Extertalbahn]] von Barntrup nach Bösingfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter von Alverdissen ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Meibom (Dichter)|Heinrich Meibom]] (1555–1625), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Deppe (Komponist)|Ludwig Deppe]] (1828–1890), Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Welsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alverdissen – ein Lippischer Marktflecken im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Bürger- und Verkehrsverein Alverdissen, 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lippe-alverdissen.de/ Website über das Dorf Alverdissen]&lt;br /&gt;
* [http://www.alverdissen.net/ Internetseite über den Flecken Alverdissen]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|254765|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich D 08.07 Barntrup - Alverdissen}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|264877|Kulturlandschaftlich bedeutsamer Stadt- und Ortskern Barntrup-Alverdissen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Barntrup}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4330210-5|VIAF=236980727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Barntrup]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flecken in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1151]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RudolfSimon</name></author>
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