<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alvar_%28Landform%29</id>
	<title>Alvar (Landform) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alvar_%28Landform%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alvar_(Landform)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T01:43:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alvar_(Landform)&amp;diff=1378426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alvar_(Landform)&amp;diff=1378426&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-14T07:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alvar.JPG|mini|Verbuschendes Alvar nach Einsetzen der sommerlichen Trockenperiode bei Djupvik, [[Öland]], 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alvar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete im [[Altwest- und Altostnordisch|Altschwedischen]] wie im heutigen [[Schwedische Sprache|Schwedisch]] ein nahezu baumloses, für [[Landwirtschaft]] ungeeignetes Land mit einer dünnen [[Vegetation]]sschicht auf felsigem [[Kalkhaltiger Boden|Kalkuntergrund]]. Die wissenschaftliche und nunmehr international gebräuchliche Definition fügt hinzu, dass der [[Kalkstein|Kalkfels]] vom Eis der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] mehr oder weniger plan gehobelt wurde und dass Alvar ein sommertrockenes, hemiboreales [[Klima]] aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hemiboreal ist diejenige [[Ökozonen|Ökozone]], in welcher Nadel- und Laubwald gemischt auftreten, im Unterschied zu der nördlicheren [[Boreale Zone|borealen Zone]] mit reinem Nadelwald und der südlicheren [[Nemorale Zone|nemoralen Zone]] mit reinem Laubwald.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Alvar ist ein einzigartiges, in sich differenziertes [[Biotop]] mit einer charakteristischen [[Flora]] und [[Fauna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alvar4.jpg|mini|hochkant|Alvarbereich auf [[Kelleys Island]] im [[Eriesee]] in [[Ohio]], USA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am eindrucksvollsten ist die Alvarlandschaft auf dem [[Ordovizium]]-Kalkuntergrund der [[Schweden|schwedischen]] [[Ostsee#Inseln und Archipele|Ostseeinsel]] [[Öland]] ausgeprägt. In deren südlichem Teil trägt ein Areal von etwa 255 Quadratkilometern den Namen [[Stora Alvaret]] (Großes Alvar). Es ist zusammen mit der angrenzenden Bauernlandschaft von der [[UNESCO]] im Jahre 2000 als „[[Agrarlandschaft Südölands]]“ zum [[UNESCO-Welterbe|Welterbe]] erklärt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Alvare finden sich im nördlichen Öland, auf dem [[Silur]]-Kalk der benachbarten Insel [[Gotland]] und in der mittelschwedischen Provinz [[Västergötland]]. Von den insgesamt etwa 995&amp;amp;nbsp;km² Alvar auf der [[Erde]] befinden sich etwa 665&amp;amp;nbsp;km² in Schweden. Die etwa 160&amp;amp;nbsp;km² Alvar in [[Estland]] liegen vor allem auf den Silurkalkinseln [[Saaremaa]] ({{deS|„Ösel“}}), [[Hiiumaa]] ({{deS|„Dagö“}}) und [[Muhu]]. In [[Russland]] gibt es ein kleines Areal südwestlich von [[Sankt Petersburg]]. Die etwa 110&amp;amp;nbsp;km² in [[Nordamerika]] finden sich in dem Ordovizium-Silur-Bogen südlich des [[Kanadischer Schild|kanadischen Urgesteinsschildes]] im Gebiet der [[Große Seen|Großen Seen]] in [[Ontario]], in [[Michigan]], [[Ohio]] und in [[New York (Bundesstaat)|New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größenangaben können schon deshalb nur angenähert sein, weil die Alvarlandschaft ständigen Veränderungen unterliegt, die teils natürlichen, teils menschlichen Ursprungs sind. In Estland sind seit 1930 durch staatlich geplante Urbarmachungsprojekte im Zusammenhang mit der Kollektivierung der Landwirtschaft rund 270&amp;amp;nbsp;km² Alvar verlorengegangen. Aber auch sich selbst überlassene Alvarlandschaften würden sich durch natürliche Prozesse ständig verändern, das heißt: Gebüsch breitet sich aus, bis die ersten Bäume Fuß fassen können. So würde das Alvar schließlich zu Wald werden, wenn es nicht der ständigen Beeinflussung durch den Menschen ausgesetzt wäre. Stora Alvaret ist seit dem [[Mittelalter]] Jahrhunderte hindurch in seinem Charakter mittels extensiver Weidewirtschaft bewahrt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel Stora Alvaret auf Öland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzigartigkeit der Alvar-[[Vegetation]] ist bedingt durch die Einwirkung spezieller klimatischer Bedingungen auf den felsigen Kalkuntergrund. Einem Winter mit langem Frost und heftigen Winden folgen im Frühjahr relativ schwache Regenfälle; der Sommer ist heiß und trocken; der Herbst bringt wiederum wenig ergiebigen Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alvar2a.JPG|mini|links|Orchideenblüte des [[Holunder-Knabenkraut]]s (&amp;#039;&amp;#039;Dactylorhiza sambucina&amp;#039;&amp;#039;) im Alvar bei Knisa mosse auf Öland, 2004]]&lt;br /&gt;
Viele hier heimische Pflanzenarten sind, etwa dank erhöhter [[Photosynthese]], der kurzen Zeit günstiger Wachstums- und Fortpflanzungsbedingungen angepasst, so dass sie mit dem baldigen Einsetzen der Trockenzeit ihre Samen bereits ausgereift haben. Eine augenfällige Folge ist eine im Frühjahr auf wenige Wochen zusammengedrängte farbenprächtige Blüteperiode zahlreicher Arten auf weiten Flächen, im [[Stora Alvaret]] zum Beispiel des [[Schnittlauch]]s (&amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum var. oelandicum&amp;#039;&amp;#039;), der magentafarbene Rasen bildet, des weißen [[Kleines Mädesüß|Kleinen Mädesüß]] (&amp;#039;&amp;#039;Filipendula vulgaris&amp;#039;&amp;#039;), des gelben [[Scharfer Mauerpfeffer|Scharfen Mauerpfeffers]] (&amp;#039;&amp;#039;Sedum acre&amp;#039;&amp;#039;) und des [[Weiße Fetthenne|Weißen Mauerpfeffers]] (&amp;#039;&amp;#039;Sedum album&amp;#039;&amp;#039;), einer Reihe von [[Orchideen]]arten, unter denen die gelb und rot gemischten Bestände des [[Holunder-Knabenkraut]]s (&amp;#039;&amp;#039;Dactylorhiza sambucina&amp;#039;&amp;#039;, schwedisch &amp;#039;&amp;#039;Adam och Eva&amp;#039;&amp;#039;) eine Touristenattraktion sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alvar-biotop2.jpg|mini|Alvar-Vegetation u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Fingerstrauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Potentilla fruticosa&amp;#039;&amp;#039;), [[Kleines Mädesüß|Kleinem Mädesüß]] (&amp;#039;&amp;#039;Filipendula vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) und [[Weiße Fetthenne|Weißer Fetthenne]] (&amp;#039;&amp;#039;Sedum album&amp;#039;&amp;#039;) entlang einer Karstspalte auf Öland]]&lt;br /&gt;
Eine weitere Folge des Zusammenspiels von Klima und Boden im Alvar ist das enge Nebeneinander der verschiedensten Biotope. Schon auf den scheinbar nackten horizontalen Felsplatten leben fast unsichtbare Blaualgen ([[Cyanobakterien]])-Arten (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Gloeocapsa]] spec.&amp;#039;&amp;#039;) und bis zu hundert [[Flechte]]n-Arten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ekstam und Forshed 2002, S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; In den klaffenden Spalten hingegen, von denen die Platten durchzogen werden und in denen sich [[Verwitterungsgrus]] und [[Humus]] sammeln, wurden bis zu 51 Arten von höheren Pflanzen pro Quadratmeter gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ekstam und Forshed 2002, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf kurzen Strecken wechselt der Grad der [[Verwitterung]] des Felsengrundes zwischen [[Schotter]], körnigem und feinem Grus oder dem für Kalkverwitterung typischen fast kohlschwarzen Humus. Entsprechend schwankt die Stärke der Bedeckung des Felsengrundes zwischen einigen Millimetern und mehreren Dezimetern. Solange die Bodenschicht über dem Fels dünn ist, wird sie nicht nur von der Sommerhitze ausgetrocknet, sondern im Winter auch durch Frost bewegt und gewissermaßen durchgewalkt, so dass höcker- oder wellenartige Verformungen des Bodens entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser komplexe Vorgang findet sich ausführlich beschrieben bei Ekstam und Forshed 2002, S. 94 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Vorgang ist ein weiterer [[Stress]]faktor, an den die Arten, die auf solchen dünnen Bodenschichten leben, angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer, allenthalben variierender Parameter ist die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Auf [[karst]]igem Untergrund versickert Regenwasser bald und überlässt die Oberfläche rascher Austrocknung. Anderswo kann Wasser nicht tiefer in den Boden eindringen, wird gar am horizontalen Abfließen durch Reste von [[Silikatgestein|Silikat]]-[[Moräne]]n gehindert. So entstehen Feuchtstellen mit üppiger Gras- und Buschvegetation, Kalksümpfe mit verschlammten Rasen der Moose &amp;#039;&amp;#039;[[Scorpidium scorpioides]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocalliergon turgescens]]&amp;#039;&amp;#039; am Grund sowie großen Beständen von [[Sauergrasgewächse|Sauergräsern]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Steife Segge]] (&amp;#039;&amp;#039;Carex elata&amp;#039;&amp;#039;)), [[Schilfrohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Binsenschneide]] (&amp;#039;&amp;#039;Cladium mariscus&amp;#039;&amp;#039;), gar flache Seen wie [[Möckelmossen]] zwischen Resmo und Stenåsa oder [[Knisa mosse]] bei [[Sandvik (Öland)|Sandvik]]. Im Sommer werden solche Feuchtgebiete zwar kleiner; sie trocknen aber nicht ganz aus, es sei denn in den Katastrophensommern, die etwa alle sieben bis zehn Jahre kommen. Sie sind oft Brutplätze für [[Meeresvogel|See-]] und [[Watvögel]] und Rastplätze für [[Kraniche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Parameter der Tiefe und der [[Bodenfeuchte|Durchfeuchtung des Bodens]] siedeln verschiedenartigste Artgruppen&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Einordnung in die von der Pflanzensoziologie etablierten Pflanzengesellschaften bieten Ryden et al. 1999, S. 124–130&amp;lt;/ref&amp;gt; mit unterschiedlichen Überlebensstrategien&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Begriff der Überlebensstrategien siehe: J. P. Grime: &amp;#039;&amp;#039;Evidence for the existence of three primary strategies in plants and its relevance to ecological and evolutionary theory.&amp;#039;&amp;#039; The American Naturalist 111, S. 1169–1194. 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegenüber Konkurrenten, Stressfaktoren (Temperaturextremen, Nährstoffmangel, Austrocknung) sowie der Einwirkung des Menschen, etwa durch Beweidung oder Abholzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zusammenwirken des für das Alvar typischen Klimas (harte Winter, mäßige Niederschläge, heiße trockene Sommer) mit den skizzierten geologischen Faktoren ergibt [[Geobotanik|geobotanisch]] auffällige Phänomene, und zwar das erhöhte Vorkommen von [[Endemit]]en (nur hier vorkommenden) und von Reliktarten (d.&amp;amp;nbsp;h. Arten, die am Ende der Eiszeit und in [[Holozän|nacheiszeitlichen]] Wärmeperioden weit verbreitet waren, jetzt aber nur im Alvar weiträumig isoliert von ihren heutigen Vorkommen anzutreffen sind). Die Liste dieser Arten ist bemerkenswert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;endemitenrelikte&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Rydin et al. 1999, S. 126. Eine ausführliche Diskussion der Reliktarten findet sich bei Ekstam und Forshed 2002, S. 38–46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Endemische Arten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Österplana hed vegetation.jpg|mini|Spärliche Alvar-Vegetation mit &amp;#039;&amp;#039;[[Arenaria gothica]]&amp;#039;&amp;#039; und mehreren &amp;#039;&amp;#039;[[Fetthennen|Sedum]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten auf dem [[Kinnekulle]] (Schweden)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen „Ö“ und „G“ im Anschluss an die Artnamen in der folgenden Liste [[Endemit|endemischer Arten]] kennzeichnen das jeweilige Vorkommen auf [[Öland]] und/oder [[Gotland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;endemitenrelikte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schnittlauch|Allium schoenoprasum]]&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;alvarense&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Anemone pulsatilla]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;gotlandica&amp;#039;&amp;#039; (G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Arenaria gothica]]&amp;#039;&amp;#039; (G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Artemisia oelandica]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Crepis tectorum]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;pumila&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Einspelzige Sumpfbinse|Eleocharis uniglumis]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;sterneri&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gewöhnlicher Rot-Schwingel|Festuca rubra]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;oelandica&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Galium oelandicum]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Helianthemum oelandicum var. oelandicum]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helianthemum oelandicum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;canescens&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alpen-Lichtnelke|Lychnis alpina]]&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;oelandica&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jakobs-Greiskraut|Senecio jacobaea]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;gotlandicus&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Silene uniflora]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;petraea&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Endemit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reliktarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen „Ö“ und „G“ im Anschluss an die Artnamen in der folgenden Liste [[Relikt (Botanik)|reliktischer]] Arten&amp;lt;ref name=&amp;quot;endemitenrelikte&amp;quot; /&amp;gt; kennzeichnen das jeweilige Vorkommen auf [[Öland]] und/oder [[Gotland]].&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;padding-right:3em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Arktisch-alpin:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Grünstieliger Streifenfarn|Asplenium viride]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Draba incana]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alpen-Lichtnelke|Lychnis alpina]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alpen-Rispengras|Poa alpina]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Potentilla crantzii]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Totengebeinsflechte|Thamnolia vermicularis]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwesteuropäisch:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Baldellia ranunculoides]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Globularia vulgaris]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plantago uniflora]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Littorella uniflora&amp;#039;&amp;#039;) (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nacktstängeliger Bauernsenf|Teesdalia nudicaulis]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mediterran:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ästige Graslilie|Anthericum ramosum]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Astlose Graslilie|Anthericum liliago]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Apera interrupta]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gewöhnliches Nadelröschen|Fumana procumbens]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Strauchkronwicke|Hippocrepis emerus]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kleine Felskresse|Hornungia petraea]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Thymian-Sommerwurz|Orobanche alba]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sprossende Felsennelke|Petrorhagia prolifera]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sisymbrium supinum]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tragopogon crocifolius]]&amp;#039;&amp;#039; (G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Früher Ehrenpreis|Veronica praecox]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Südosteuropäisch:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allium lineare]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Anemone pratensis]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Asperula tinctoria]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Aster linosyris]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Büscheliges Gipskraut|Gypsophila fastigiata]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö,G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Inula ensifolia]]&amp;#039;&amp;#039; (G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plantago tenuiflora]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schopfige Kreuzblume|Polygala comosa]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Großblütige Braunelle|Prunella grandiflora]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ranunculus illyricus]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schwalbenwurz|Vincetoxicum hirundinaria]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Niedriges Veilchen|Viola pumila]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinental/sibirisch:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Artemisia rupestris]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Oxytropis campestris]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;campestris&amp;#039;&amp;#039; (Ö, G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkumpolar:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Carex obtusata]]&amp;#039;&amp;#039; (Ö)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dasiphora fruticosa]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Potentilla fruticosa&amp;#039;&amp;#039;) (Ö, G)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Großer Wiesenknopf|Sanguisorba officinalis]]&amp;#039;&amp;#039; (G)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Alvar-Sonderflora lebt eine gleichfalls spezielle [[Insekten]]fauna zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Illustrierte Beschreibungen der Insektenfauna finden sich bei Ekstam und Forshed 2002, [[passim]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Österplana hed.jpg|mini|Alvar am [[Kinnekulle]] – Der netzartige Bewuchs entlang noch bodenbedeckter Gesteinsspalten ist ein Merkmal vieler [[Karst]]flächen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oland13.jpg|mini|Verbuschende Alvarweite im Süden Ölands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziologische Aspekte der Vegetationsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Bild des Alvars ist von einer Dynamik, die dem Auge verborgen ist und die sich in ihren Stufen erst dem geschichtlichen Blick enthüllt. Im 19. Jahrhundert war das Alvar fast ohne Gebüsch und Bäume. Daran war nicht nur die extensive Beweidung schuld. Ein anderer Faktor war die Armut der grundbesitzlosen Häusler, die, von nichterbenden Söhnen der Dorfbauern abstammend, in stetig wachsender Zahl am Dorfrand in einer Art von [[Slum]] (schwedisch: &amp;#039;&amp;#039;malm&amp;#039;&amp;#039;) ein ärmliches Leben fristeten. Zum Wärmen ihrer primitiven Hütten und zum Kochen ihrer mageren Speisen waren sie auf das angewiesen, was tagefüllende Sammelwanderungen auf das Alvar hinaus einbringen konnten: im Glücksfall richtiges Brennholz von einem übriggebliebenen Baum, meistens aber nur Reisigbündel und noch zu trocknender Kuhdung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich dazu Johansson und Larsson 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wende zum 20. Jahrhundert änderte sich das. Ein Teil der Malm-Bewohner fand Arbeit in der aufkommenden Industrie auf dem Festland; viele gingen mit der großen Auswanderungswelle nach [[Amerika]] fort. Wenig später setzte in der Landwirtschaft die Mechanisierung und Intensivierung ein. Aber man machte nur in Randstreifen des Alvars den Versuch, dort Land mit den neuen Methoden urbar zu machen. Das eigentliche Alvar wurde mehr und mehr sich selbst überlassen, also zunächst dem Vormarsch des ebenso aggressiven wie zähen [[Gemeiner Wacholder|Wacholders]], der immer dichteren Verbuschung und dem schließlichen Aufkommen von Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gebot der [[Naturschutz]] diesen Tendenzen Einhalt, welche die [[Artenvielfalt]]&amp;lt;ref&amp;gt;In älterer Literatur findet man gelegentlich die Ansicht, die auffällig größere Artenvielfalt in Kalkgebieten mit ihrem höheren pH-Wert, verglichen mit derjenigen auf pH-niedrigen Silikatboden, beruhe darauf, dass Kalkböden eben durch ihren Gehalt an Kalk nährstoffreich seien. Im Gegensatz dazu nimmt die neuere Forschung an, der Kalkgehalt bringe mit sich, dass Kalkböden besonders arm an mineralischen Pflanzen-Nährstoffen, vor allem Phosphor, seien. Diesem Mangel hätten sich die calcicolen („kalkliebenden“) Pflanzen im Verlauf ihrer Evolution anpassen können. Ihre Überlebensstrategie bestehe nicht darin, dass sie eine bestimmte Ressource, nämlich Kalk, besser zu nutzen imstande wären als ihre Konkurrenten, sondern dass ihre Stresstoleranz unter Bedingungen der Nährstoff-Armut größer sei. Unstrittig ist, dass calcicole Arten unfähig sind, sich nährstoffreicheren Bedingungen anzupassen. Gleiches gilt für die Tatsache, dass der Anteil calcicoler Pflanzenarten an der Flora zum Beispiel von Schweden sehr viel größer ist als der Anteil der Kalkböden am Gesamtareal des Landes. Das wird augenfällig, sobald man das vom „sauren“ Granit bestimmte Festland hinter sich gelassen hat und die „basischen“ Kalkinseln Öland und Gotland mit ihrer großen Artenvielfalt betritt. (vgl. Ekstam und Forshed, 2002, S. 47–48)&amp;lt;/ref&amp;gt; des Alvars zu reduzieren drohten. Als wirksame Mittel, das Alvar wieder in seinen offenen Zustand zurückzuversetzen, erwiesen sich kontrollierte [[Waldbrand|Waldbrände]] (zu diesem Mittel greift man allerdings nur in Nordamerika) und Entbuschungsprojekte sowie staatliche Beweidungsprämien, d.&amp;amp;nbsp;h. die Bauern werden dafür bezahlt, dass sie Weidevieh auf dem Alvar halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== UNESCO-Welterbe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemühungen zum Alvarschutz werden seit 2000 zusätzlich motiviert und intensiviert dadurch, dass die Dörfer am [[Stora Alvaret|Stora Alvar]] zusammen mit diesem als „[[Agrarlandschaft Südölands]]“ (oder „Bauernlandschaft Südliches Öland“) das [[UNESCO-Welterbe|Welterbe-Siegel der UNESCO]] verliehen bekamen. Die knappe Begründung für die Zuerkennung zeigt, dass die UNESCO das Bewahrenswerte an diesem Stück Erde in seinem Charakter als Kultur- (und nicht etwa als ein von Menschen relativ unberührtes Natur-)Erbe erkennt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Die heutige Landschaft des südlichen Öland ist ebenso sehr von ihrer langen Kulturgeschichte wie von geologischen und topographischen Gegebenheiten geprägt. Die Bauernlandschaft (&amp;#039;&amp;#039;odlingslandskap&amp;#039;&amp;#039;) des südlichen Öland ist ein einzigartiges Beispiel dafür, wie der Mensch vielförmige Landschaft (…) auf optimale Weise nutzt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.h.lst.se/h/amnen/Varldsarvet/ | wayback=20070830155804 | text=Världsarvet Södra Ölands odlingslandskap}}, auf der Webseite der Provinzialregierung von Kalmar län (schwedisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alvar erscheint hier als integraler Bestandteil eines Ensembles, das sich um die [[Zeilendorf|Zeilendörfer]] am westlichen und am östlichen Rand des Alvars gruppiert. Diese beeindrucken durch großartig schlichte, solide, [[ochsenblut]]farben gestrichene Hofgebäude aus Holz. Jenseits dieser nach Westen bis zum [[Kalmarsund]] hinunter abfallendes fruchtbares Ackerland, auf der anderen Inselseite zunächst Ackerland, dann das ertragreiche Weideland der flach in die Ostsee auslaufenden Seewiesen (&amp;#039;&amp;#039;sjömarker&amp;#039;&amp;#039;). Diese sind ein von den [[Ornithologie|Ornithologen]] hochgeschätztes [[Naturreservat Ottenby|Vogelreservat]], das von der [[Vogelwarte]] [[Ottenby]] an der Südspitze der Insel überwacht wird. Es ist an Vögeln so exzeptionell artenreich wie das Alvar an Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ensemble hat eine sehr alte Kulturgeschichte. Schon zur [[Steinzeit]] (um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) wurde hier Landwirtschaft betrieben, wie eindrucksvolle Reste von [[Fliehburg|Fluchtburgen]] und Siedlungen im und am Alvar bezeugen. Die [[Gemarkung]]en der Zeilendörfer wurden im Wesentlichen während des Mittelalters festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N. Albertson: &amp;#039;&amp;#039;Das große südliche Alvar der Insel Öland.&amp;#039;&amp;#039; Svensk Botanisk Tidskrift 44 (2), 1950.&lt;br /&gt;
* P. M. Catling: &amp;#039;&amp;#039;The extent of confinement of vascular plants to alvars in southern Ontario.&amp;#039;&amp;#039; Canadian Field Naturalist 109 (2), 1995, S. 172–181.&lt;br /&gt;
* P. M. Catling, V. R. Brownell: &amp;#039;&amp;#039;A review of the alvars of the Great Lakes region: Distribution, floristic composition, biogeography and protection.&amp;#039;&amp;#039; Canadian Field Naturalist 109 (2), 1995, S. 143–171.&lt;br /&gt;
* U. Ekstam, N. Forshed: &amp;#039;&amp;#039;Svenska alvarmarker – historia och ekologi.&amp;#039;&amp;#039; Naturvårdsverket Förlag, Stockholm 2002, ISBN 91-620-1222-3.&lt;br /&gt;
* M. O. G. Eriksson, E. Rosén: &amp;#039;&amp;#039;[https://ec.europa.eu/environment/nature/natura2000/management/habitats/pdf/6280_Nordic_alvar_flatrocks.pdf Management of Natura 2000 habitats. 6280 Nordic alvar and precambrian calcareous flatrocks.] (PDF; 688&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039; European Commission, 2008.&lt;br /&gt;
* A. Johansson, P. Larsson: &amp;#039;&amp;#039;Ölands stora alvar. Människor och miljöer.&amp;#039;&amp;#039; Carlssons Bokförlag, Stockholm 1992, ISBN 91-7798-581-8.&lt;br /&gt;
* M. Pärtel, R. Kalamees, M. Zobel, E. Rosén: &amp;#039;&amp;#039;Alvar grasslands in Estonia: Variation in species composition and community structure.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vegetation Science 10, 1999, S. 561–568.&lt;br /&gt;
* C. Reschke, R. Reid, J. Jones, T. Feeney, H. Potter: &amp;#039;&amp;#039;Conserving Great Lakes alvars. Final technical report of the international alvar conservation initiative.&amp;#039;&amp;#039; The Nature Conservancy Chicago, 1999.&lt;br /&gt;
* E. Rosén: &amp;#039;&amp;#039;Periodic droughts and long-term dynamics of alvar grassland vegetation on Öland, Sweden.&amp;#039;&amp;#039; Folia Geobot. Phytotax. 30, 1995,  S. 131–140.&lt;br /&gt;
* H. Rydin, P. Snoeijs, M. Diekmann: &amp;#039;&amp;#039;Swedish plant geography.&amp;#039;&amp;#039; Acta Phytogeographica Suecica 84. Svenska Växtgeografiska Sällskapet, Uppsala 1999, ISBN 91-7210-084-2.&lt;br /&gt;
* R. Sterner: &amp;#039;&amp;#039;Ölands kärlväxtflora.&amp;#039;&amp;#039; 2. rev. Aufl., ed. Å. Lundqvist von &amp;#039;&amp;#039;Flora der Insel Öland&amp;#039;&amp;#039;. Acta Phytogeographica Suecica 9 (1938), 1985, ISBN 91-86344-36-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alvar (landform)|Alvar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schweden)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
	</entry>
</feed>