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	<title>Alusuisse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Stachanow: /* Nachkriegszeit */</title>
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		<updated>2025-12-29T10:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkriegszeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Schweizerische Aluminium AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Alusuisse logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1963&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1990&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Umbenennung in &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alusuisse-Lonza Holding AG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Zürich]], {{CHE}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = 8,87 Mia. [[Schweizer Franken|SFr.]]&lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Aluminium]]produzent&lt;br /&gt;
| Website          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alusuisse Stücheli Zürich.jpg|mini|Alusuisse, Zürich-Altstetten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Aluminium AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alusuisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Unternehmen]], das auf die Herstellung und Verarbeitung von [[Aluminium]] spezialisiert war. Es entstand 1963 durch die Umbenennung der 1888 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Aluminium-Industrie Aktiengesellschaft (AIAG)&amp;#039;&amp;#039; hervor und hatte seinen [[Firmensitz|Sitz]] in [[Zürich]], Die AIAG betrieb die erste Aluminiumhütte [[Europa]]s in [[Neuhausen am Rheinfall]]. Nach verschiedenen [[Fusion (Wirtschaft)|Fusionen]] und Übernahmen gingen die verbleibenden Betriebe und Vermögenswerte an den kanadischen Alukonzern [[Rio Tinto Alcan|Alcan]] für die Herstellung sowie an die französische [[Constellium]] für die Weiterverarbeitung über. Daraus gingen die heute in der Schweiz für die Produktion zuständige [[Novelis]] hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Feldges: [https://www.nzz.ch/wirtschaft/industrie-im-wallis-von-alusuisse-zu-novelis-ld.141312 &amp;#039;&amp;#039;Wo das Erbe von Alusuisse weiterlebt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ.ch]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aluminium-Industrie-AG 1892 1000 Fr.jpg|mini|Gründeraktie der Aluminium-Industrie-AG vom 1. Januar 1892]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Die vier Hauptinitiatoren der Aluminiumhütte waren [[Gustave Naville]], [[Georg Robert Neher]], [[Peter Emil Huber-Werdmüller]] und [[Paul Héroult|Paul Louis Toussaint Héroult]]. Héroult erhielt im April 1886 das [[Patent]] für die Aluminium-[[Schmelzflusselektrolyse]], welches er in das Unternehmen einbrachte. Peter Emil Huber-Werdmüller, Präsident der [[Maschinenfabrik Oerlikon]], lieferte die [[Elektrischer Generator|Dynamomaschinen]], um den enormen Strombedarf zu decken. Gustav Naville, Präsident von [[Escher Wyss AG|Escher, Wyss &amp;amp; Cie.]] in Zürich, war zu dieser Zeit führend im Turbinenbau. Die &amp;#039;&amp;#039;J. G. Nehers Söhne &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039;, vertreten durch Georg Robert Neher, besass die Nutzungsrechte für die Wasserkraft am [[Rheinfall]] und konnte die notwendigen Gebäude in [[Neuhausen am Rheinfall]] mit ihrem &amp;#039;&amp;#039;Eisenwerk im Laufen&amp;#039;&amp;#039; bereitstellen. Diese [[Eisenhütte]] war von 1694 bis 1771 und nach einem Unterbruch von 1810&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bohnerzspur.ch/?page_id=14 |titel=Ein besonderer Lehrpfad – Bohnerzspur |abruf=2024-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1850 in Betrieb und verhüttete [[Bohnerz]] aus dem [[Klettgau]]. Danach fungierte das Eisenwerk weiter als [[Giesserei]], die [[Roheisen]] aus dem [[Hochofen]] von [[Plons]] im [[Sarganserland]] verarbeitete. In dieser Giesserei wurden die ersten [[Fitting|Rohrfittinge]] gefertigt, deren Fertigung später von [[Georg Fischer AG]] übernommen wurde. Sie fertigte auch die [[Eisenbahnrad|Eisenbahnräder]] für den Eisenbahnwagenbau der [[Schweizerische Industrie-Gesellschaft|Schweizerischen Industrie-Gesellschaft]] (SIG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Moser |Titel=Das Bergwerk Gonzen und die Familie Neher |Hrsg=Freunde des Bergbaus in Graubünden |Sammelwerk=Bergknappe |Band=42 |Nummer=133 |Datum=2018-10 |Seiten=19, 21 |Online=http://www.bmoser.ch/downloads/Bergknappe%20133-2018.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aluminium Industrie Aktien Gesellschaft (AIAG), erste Aluminiumfabrik in Europa, 1887 gegruendet.jpg|mini|Aluminiumhütte der AIAG an der Laufengasse in [[Neuhausen am Rheinfall]], ca. 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Neuhausen, Aluminiumwalzwerk der AIAG-Inlandflüge-LBS MH03-0691.tif|mini|Aluminiumwerk Neuhausen, 1930]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiatoren gründeten des Aluminiumhütte gründeten zusammen mit weiteren Aktionären am 31. Oktober 1887 die &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Metallurgische Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 1888 nahm sie im gepachteten Eisenhüttenwerk die Produktion auf. Um zu verhindern, dass das Unternehmen durch die Konkurrenz einer deutschen Aluminiumindustrie gefährdet wird, wurde in Zusammenarbeit mit der [[AEG]] die &amp;#039;&amp;#039;Aluminium-Industrie AG&amp;#039;&amp;#039; (AIAG) gegründet. An dieser Gesellschaft waren bedeutende deutsche Investoren beteiligt, darunter [[Georg von Siemens]], Präsident der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], [[Emil Rathenau]], Gründer der AEG und [[Carl Fürstenberg]], Berater und Geldgeber von Rathenau. Im zwölfköpfigen Verwaltungsrat sassen acht Deutsche, drei Schweizer und ein Österreicher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cornelia Rauh |Titel=Schweizer Aluminium für Hitlers Krieg? Zur Geschichte der Alusuisse 1918–1950 |Band= |Nummer= |Verlag=C.H. Beck |Ort=München |Datum=2009 |Reihe=Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte |BandReihe=19 |ISBN=978-3-406-52201-7 |Seiten=23–24 |Online=https://beckassets.blob.core.windows.net/product/other/12752/leseprobe_schweizer-aluminium-f%C3%BCr-hitlers-krieg_9783406522017.pdf |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Produktion in Neuhausen überaus erfolgreich gewesen war, expandierte die AIAG, und es folgten zwei weitere Werke, 1898 im [[Rheinfelden (Baden)|deutschen Rheinfelden]], heute [[Aluminium Rheinfelden]], und 1899 im [[österreich]]ischen [[Lend (Salzburg)|Lend]], heute [[Salzburger Aluminium|Salzburger Aluminium AG]]. Um die Versorgung mit dem Rohmaterial für die Aluminiumherstellung zu sichern, erwarb die AIAG 1900 [[Bauxit]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gruben in [[Südfrankreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adrian Knoepfli |Titel=Alusuisse : early multinationalisation, rise and crisis |Sammelwerk=Revue française d&amp;#039;histoire économique |Band=45 |Nummer=2 |Datum=2015 |ISSN=2427-4062 |DOI=10.3917/rfhe.004.0132 |Seiten=132–144 |Online=https://shs.cairn.info/revue-francaise-d-histoire-economique-2015-2-page-132?lang=fr |Abruf=2024-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expansion ins Wallis ===&lt;br /&gt;
Bald stellte sich heraus, dass alle drei bestehenden Standorte für eine effiziente Aluminiumproduktion ungünstig waren, da die [[Wasserkraftwerk]]e zu unstetig Strom lieferten und die Arbeitskräfte im Vergleich zu anderen Regionen zu teuer waren. Daher bereitete die AIAG ab 1905 die Verlegung der Produktionsstätte ins [[Kanton Wallis|Wallis]] vor. Dies begann damit, dass sie Energieversorgung regelte, indem sie Wasserrechte der [[Navisence]] erwarb. Noch im selben Jahr begannen die drei Jahre dauernden Bauarbeiten für das neue Werk in [[Chippis]]. Das für die AIAG gebaute Wasserkraftwerk wurde 1952 zur Koordination der Wassernutzung im [[Val d’Anniviers]] in die Kraftwerke Gougra AG (KWG, französisch: &amp;#039;&amp;#039;Forces Motrices de la Gougra SA&amp;#039;&amp;#039;) integriert. Diese zu 54 % der [[Alpiq Holding]] gehörende Gesellschaft bewirtschaftet den Stausee [[Lac de Moiry]], der die [[Gougra]] aufstaut, und die drei Kraftwerke, die das Wasser des Stausees verarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.raonline.ch/pages/edu/nw3/energyWA1601.html |titel=Wasserkraftanlagen Gougra im Val d&amp;#039;Anniviers und Val de Moiry |werk=RAOnline |abruf=2024-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1908 wurde das neue Werk in Chippis planmässig eingeweiht. Trotz tiefen Lohnkosten blieb der erwartete Gewinn aufgrund der eher schwachen Nachfrage nach Aluminium vorerst aus. Dank dem Bau weiterer Kraftwerke zwischen 1911 und 1942 in [[Leuk|Susten]], [[Bramois]], [[Turtmann]], [[Oberems VS|Oberems]] und [[Mörel VS|Mörel]] war das langfristige Stromangebot gesichert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Energie auch von weiteren, neuen Stauwerken, wie zum Beispiel dem [[Lac de Moiry|Moiry-Stauwerk]], erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der bis dahin einigermassen stabilen Wirtschaftsbilanz und dem gefestigten Hauptstandort in der Schweiz wurde mit der Zeit die Produktion auch wieder vermehrt ins Ausland verlagert, um auch dort Abnehmer der Produkte zu finden und den eigenen Verkaufsmarkt auszuweiten. Mit den besseren Transportmöglichkeiten wurden zunehmend ausländische Standorte interessant, und auch weil ausländische Arbeiter immer günstiger wurden. Um weitere Kosten zu sparen, wurden auch schon stillgelegte Werke im Ausland wieder in Betrieb genommen und teilweise erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 eröffnete die AIAG ihr neues Walz- und Presswerk in [[Siders]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
1944 wurde das Werk in Neuhausen am Rheinfall in ein Forschungszentrum umgewandelt und ausgebaut. Im November 1973 übernahm die Alusuisse die [[Lonza Group|&amp;#039;&amp;#039;Lonza AG&amp;#039;&amp;#039;]], ein 1897 gegründetes [[Chemieunternehmen]] aus dem Wallis,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://swisscollections.ch/Record/991170431653605501 |titel=Firmenarchiv Alusuisse / Aluminium-Industrie-Aktien-Gesellschaft (AIAG) 1888-1962, Schweizerische Aluminium AG (Alusuisse) 1963-1990, Alusuisse-Lonza Holding AG (A-L) 1990-1998, Alusuisse Lonza Group AG (algroup) 1998-2000 |werk=Swisscolletions |abruf=2024-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das mit der Herstellung von [[Carbide|Carbid]] begann und vor der Fusion das viertgrösste Chemieunternehmen der Schweiz war. Seit den 1920er Jahren war bekannt, dass die bei der Aluminiumproduktion entstehenden Fluorgase die Umwelt schädigen würden. Es dauerte aber fast sechzig Jahre, bis die Alusuisse bereit war, den Fluorausstoss massiv zu reduzieren. Diese sogenannten «Fluorkriege»&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wurden von einer 1970 von [[Aprikose|Aprikosen]]- und [[Winzer|Weinbauern]] sowie von Viehaltern und Waldbesitzern aus [[Saxon VS|Saxon]] und Umgebung gegründeten Bürgerinitiative, der &amp;#039;&amp;#039;Association de défense contre les émanations nocives des usines&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Aufdermauer |Titel=Vergiftete Schweiz. Eine andere Geschichte der Industrialisierung |Verlag=Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte |Ort=Zürich |Datum=2024 |ISBN=978-3-03919-625-8 |Seiten=136}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Verein zum Schutz gegen den schädlichen Ausstoss der Fabriken), ab dem Ernteausfall von 1975 intensiviert. Die Initiative baute Druck auf die Walliser Regierung auf und erreichten eine Lösung des Konflikts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alusuisse übernimmt Lonza |Sammelwerk=Die rote Anneliese |Datum=1989-04-29 |Seiten=11–12 |Online=http://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=ROA19890426-01.2.34.2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren folgte ein Umdenken. Es wurden Arbeitsplätze abgebaut, alte Elektrolyse-Werke geschlossen, die Anlagen für Zwischenproduktion modernisiert und in Verpackungsbereiche erweitert. Im Verpackungsbereich übernahm die Alusuisse 1994 die kanadische Firma [[Lawson Mardon]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Patrik Berger |url=https://www.blick.ch/wirtschaft/kranker-ex-fiat-boss-machte-blocher-und-ebner-um-1-milliarde-reicher-geldmaschine-marchionne-id8647720.html |titel=So brachte Marchionne der Schweizer Wirtschaft viel Geld |datum=2018-07-24 |sprache=de-CH |abruf=2024-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Aluminium AG&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alusuisse-Lonza Holding AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und erhielt ein neues Schriftlogo &amp;#039;&amp;#039;A-L&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alusuisse-Lonza Holding AG |TitelErg=Inserat |Sammelwerk=[[Handelsregister (Schweiz)#Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB)|Schweizerisches Handelsamtsblatt]] |Band=108 |Nummer=23 |Datum=1990-02-02 |Seiten=435}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Walliser Werke Chippis, Sierre und Steg wurden in die Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Alusuisse Schweizerische Aluminium AG&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Sierre ausgelagert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alusuisse Schweizerische Aluminium AG |Sammelwerk=[[Handelsregister (Schweiz)#Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB)|Schweizerisches Handelsamtsblatt]] |Band=107 |Nummer=86|Datum=1989-05-05 |Seiten=1857}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Rohstoffhandel an die &amp;#039;&amp;#039;Alusuisse-Lonza Trading AG&amp;#039;&amp;#039; übergeben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alusuisse-Lonza Trading AG |Sammelwerk=[[Handelsregister (Schweiz)#Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB)|Schweizerisches Handelsamtsblatt]] |Band=107 |Nummer=207 |Datum=1989-10-24 |Seiten=4310}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Konzernstäbe in die &amp;#039;&amp;#039;Alusuisse-Lonza Services AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alusuisse-Lonza Services AG |Sammelwerk=[[Handelsregister (Schweiz)#Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB)|Schweizerisches Handelsamtsblatt]] |Band=108 |Nummer=24 |Datum=1990-02-05 |Seiten=437}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eingebracht, beide mit Sitz in Zürich. 1996 wurde der Chemieteil abgespaltet und die &amp;#039;&amp;#039;Alusuisse-Lonza Holding AG&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alusuisse Trading AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alusuisse-Lonza Holding AG |Sammelwerk=[[Handelsregister (Schweiz)#Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB)|Schweizerisches Handelsamtsblatt]] |Band=114 |Nummer=74 |Datum=1996-04-17 |Seiten=2165}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 beschäftigte die Alusuisse-Lonza-Gruppe weltweit über 30&amp;#039;000 Mitarbeiter. Im Frühjahr 1998 gab sich das Unternehmen die neue Firma &amp;#039;&amp;#039;Algroup&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2000 folgte die Fusion mit dem kanadischen Unternehmen Alcan, das wiederum 2007 in dem Unternehmen [[Rio Tinto Alcan]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitskräfte ==&lt;br /&gt;
* 1917: 1700 Arbeiter&lt;br /&gt;
* 1942: mehr als 3500&lt;br /&gt;
* Seit 1970: ca. 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an war die AIAG einer der wichtigsten Arbeitgeber im Wallis, was die Zahlen der beschäftigten Arbeiter der Aluminiumhütte von 1917 bis Ende 20. Jahrhundert verdeutlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiterzahl sank nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aufgrund modernerer Produktionsmethoden sowie der erneuten Produktionsauslagerung ins Ausland. Zum Vergleich: Noch im Jahr 1936 beschäftigte die AIAG ausserhalb der Schweiz fast 12&amp;#039;000 Arbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tobias Bauer/Greg J.Crough/[[Elias Davidsson]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Silbersonne am Horizont. Alusuisse – Eine Schweizer Kolonialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Limmat Verlag, Zürich 1989. ISBN 978-3-85791-145-3.&lt;br /&gt;
* Werner Bellwald, Sandro Guzzi-Heeb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein industriefeindliches Volk? Fabriken und Arbeiter in den Walliser Bergen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hier und Jetzt, Baden 2006, ISBN 3-906419-88-6.&lt;br /&gt;
* Leo Grob: &amp;#039;&amp;#039;Bevor die Fabriken schliessen. Arbeit und Management bei Alusuisse (1960-1991).&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln/Wien 2024, ISBN 978-3-412-53102-7.&lt;br /&gt;
* Adrian Knoepfli: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen der Sonne. Licht und Schatten über der Alusuisse 1930–2010.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hier und Jetzt, Baden 2010, ISBN 978-3-03919-171-0.&lt;br /&gt;
* [[Cornelia Rauh]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Aluminium für Hitlers Krieg? Zur Geschichte der &amp;#039;Alusuisse&amp;#039; 1918-1950&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). C.&amp;amp;nbsp;H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 978-3-406-52201-7 ([https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-12821 Rezension]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|41942|Autor=Maurice Terrettaz}}&lt;br /&gt;
* Dominik Gross: [https://www.woz.ch/1107/alusuisse/gott-segne-das-aluminium &amp;#039;&amp;#039;Alusuisse – Gott segne das Aluminium.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[WOZ Die Wochenzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Februar 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.berufsstart.de/unternehmen/amcor/firmengeschichte.php Unternehmensgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Firmengeschichte von Amcor&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{SchweizWirtschArch|991170431653605501}}&lt;br /&gt;
* Dominik Feldges: [https://www.nzz.ch/wirtschaft/industrie-im-wallis-von-alusuisse-zu-novelis-ld.141312 &amp;#039;&amp;#039;Wo das Erbe von Alusuisse weiterlebt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ.ch]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Januar 2017&lt;br /&gt;
* [http://www.alusuisse.net/ Website der Freunde der Alusuisse]&lt;br /&gt;
* [https://mobile.cmistar.ch/webclients/shstaatsarchiv/#/content/e66ff9b51d1e4ceaa2ddd19bde8b061b Bestand &amp;#039;&amp;#039;Alusuisse&amp;#039;&amp;#039;, Akten des Forschungsinstituts, Archiv der Alusuisse in Neuhausen am Rheinfall], im [[Staatsarchiv Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/071383|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=275819-2|VIAF=158262066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montanunternehmen (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aluminiumhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stachanow</name></author>
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