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	<title>Aluminium Rheinfelden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:30:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aluminium_Rheinfelden&amp;diff=1107348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doc.Heintz: /* Struktur */ +</title>
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		<updated>2024-10-26T06:19:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Struktur: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Aluminium Rheinfelden Alloys GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = AluminiumRheinfelden.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1898&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Grzegorz Adam Gorkiewicz&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 247&amp;lt;ref name=&amp;quot;Banz&amp;quot;&amp;gt;Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018, veröffentlicht auf bundesanzeiger.de, abgerufen am 23. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 185 Mio. [[Euro|EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Banz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Metallindustrie]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.alurheinfelden.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aluminium Rheinfelden Group&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Hersteller von [[Aluminium]]erzeugnissen. Der Sitz des Unternehmens ist [[Rheinfelden (Baden)]] im [[Landkreis Lörrach]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte April 2021 gab der russische Konzern [[Rusal]] die Übernahme des Unternehmens bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aluminium Rheinfelden.JPG|miniatur|links|Werkshalle in Rheinfelden]]&lt;br /&gt;
Die „Alu“ wurde 1898 von der Schweizer &amp;#039;&amp;#039;Aluminium Industrie Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;AIAG&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;[[Alusuisse]]&amp;#039;&amp;#039;) als erste Aluminiumhütte Deutschlands gegründet. Am 31. Mai des Jahres, zehn Jahre nachdem die AIAG in [[Neuhausen am Rheinfall]] die erste Aluminiumhütte Europas in Betrieb genommen hatte, gingen in Rheinfelden zehn [[Schmelzflusselektrolyse|Elektrolyseöfen]] in Betrieb. Grund und Voraussetzung für die Ansiedlung dieser energieintensiven Industrie war der erst drei Jahre zuvor erfolgte Bau des [[Altes Wasserkraftwerk Rheinfelden|ersten Flusskraftwerkes Europas]] an dieser Stelle des hier zuvor praktisch unbebauten deutschen [[Hochrhein]]ufers. Damit einher ging auch der rasante Zuzug vieler Arbeiter, der erst zur Entstehung und späteren Entwicklung der jungen Stadt Rheinfelden (Baden) führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1938 bis 1945 war der schweizerisch-deutsche Industriemanager [[Achim Tobler]] Werksleiter der Aluminium Rheinfelden. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden sowjetische und italienische [[Zwangsarbeit]]er ausgebeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 begann man mit dem Bau des Butzenbetriebs, damals LMG (Leichtmetallguß) genannt. Die maximale Kapazität lag in Spitzenzeiten bei bis zu 62.000 Tonnen/Jahr. Aufgrund des Anstiegs der Strompreise seit etwa 1970 stieg die Aluminium Rheinfelden bis 1991 nach und nach aus der stromkostenintensiven Elektrolyseproduktion von Rohmetall aus. 1993 wurde die Alu in einem [[Management-buy-out]] aus der Muttergesellschaft Alusuisse herausgelöst. Die Butzenproduktion lag damals bei etwa 13.000 Tonnen/Jahr, durch Modernisierungen und Erweiterungen konnte die Kapazität bis heute (2010) auf rund 25.000 Tonnen gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Betriebskrankenkasse (Deutschland)|Betriebskrankenkasse]] der Aluminium Rheinfelden war 1996 eine der Gründerkassen der [[BKK Hochrhein-Wiesental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. April 2019 starb der [[Unternehmer]] der Aluminiumwerke, Alois Josef Franke. Er wurde 78 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Rheinfelden-trauert-um-Alois-Franke;art372615,10119688 &amp;#039;&amp;#039;Rheinfelden trauert um Alois Franke&amp;#039;&amp;#039;, auf www.suedkurier.de], abgerufen am 4. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aluminium Rheinfelden Gruppe beantrage am 22. September 2020 beim Amtsgericht Lörrach die Eröffnung eines [[Schutzschirmverfahren]]s vor dem Hintergrund der finanziellen Belastungen als Folge der Maßnahmen gegen [[COVID-19]],&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Pichler und Jörg Buteweg: &amp;#039;&amp;#039;Alu Rheinfelden beantragt vorläufige Insolvenz&amp;#039;&amp;#039;, Badische Zeitung, 23. September 2020. (Online ist der Artikel nur nach Registratur abzurufen).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte April 2021 übernahm der russische Aluminiumproduzent [[Rusal]] das Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;dpa in: Albbote: &amp;#039;&amp;#039;Verkauf an russischen Konzern perfekt&amp;#039;&amp;#039;, 17. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Fitch Ratings|Ratingagentur Fitch]] stufte die Kreditwürdigkeit von Rusal im Zuge der Wirtschaftssanktionen gegen Russland nach dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfall auf die Ukraine]] im März 2022 „von [[Fitch Ratings#Rating-Codes|B auf ‚hauptsächlich CC‘]]“ herab.&amp;lt;ref&amp;gt;AFP zu &amp;#039;&amp;#039;Kreditwürdigkeit. Rohstoffriesen droht Zahlungsausfall&amp;#039;&amp;#039; in Alb-Bote, 14. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Die Produktion ist den drei Geschäftsbereichen &amp;#039;&amp;#039;Alloys&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Semis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Carbon&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Diese werden seit 1. Oktober 2008 jeweils als selbstständige [[GmbH &amp;amp; Co. KG]] geführt (Rheinfelden Alloys GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinfelden Semis GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinfelden Carbon GmbH &amp;amp; Co. KG). Deren [[Komplementär (Gesellschaftsrecht)|Komplementärin]] ist jeweils eine eigens gegründete Verwaltungs-GmbH (bei der Alloys die Rheinfelden Alloys Verwaltungs GmbH, bei der Semis die Rheinfelden Semis Verwaltungs GmbH und bei der Carbon die Rheinfelden Carbon Verwaltungs GmbH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aluminium Rheinfelden 100 Jahre.jpg|miniatur|hochkant|Gedenkstein zum hundertjährigen Jubiläum]]&lt;br /&gt;
Die von Geschäftsführer Alois Franke geleitete &amp;#039;&amp;#039;Aluminium Rheinfelden GmbH&amp;#039;&amp;#039; fungiert seit dem 1. Oktober 2008 nur noch als [[Holding]]-Gesellschaft und [[Kommanditist]]in der Verwaltungsgesellschaften der drei operativen Unternehmensbereiche. Die Holding ist außerdem für die Infrastruktur der Gruppe zuständig (z.&amp;amp;nbsp;B. Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung, Werkfeuerwehr, Werkschutz, Finanz- und Rechnungswesen, Informationstechnik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rheinfelden Alloys&amp;#039;&amp;#039;: Primär-Aluminium-[[Gusslegierung]]en für die Automobilindustrie, zum Beispiel für crashrelevante Automobilstrukturteile. Die von der „Alu“ entwickelten Legierungen werden für den außereuropäischen Markt von anderen Unternehmen in Lizenz hergestellt (von der zu [[Apollo Management]] gehörenden Noranda Aluminium Inc. in Missouri/USA, von der [[Vale (Unternehmen)|Vale]]-Tochtergesellschaft Valesul Aluminio SA in Rio de Janeiro/Brasilien und von der staatseigenen Dubai Aluminium/Dubal in Dubai/Vereinigte Arabische Emirate) bzw. vertrieben ([[Itochu]] Corp. in Tokio). Die Produkte für den europäischen Markt stammen aus der eigenen Produktion in Rheinfelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rheinfelden Semis&amp;#039;&amp;#039;: [[Halbzeug]]e (Butzen), gestanzt aus Reinaluminium; verwendet z.&amp;amp;nbsp;B. für Aerosoldosen, Tuben, Autofeuerlöscher, Kondensatorenbecher, Kfz-Filtergehäuse oder Thermoböden von Edelstahl-Kochtöpfen. Von der Fertigung von 22.000 Tonnen pro Jahr werden 80 % exportiert. Von Ende 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wallstreet-online.de/nachricht/7269158-ccl-industries-invests-rheinfelden-americas-a-new-supplier-of-aluminum-slugs-for-aerosol-cans &amp;#039;&amp;#039;CCL Industries Invests in Rheinfelden Americas, a New Supplier of Aluminum Slugs for Aerosol Cans &amp;#039;&amp;#039;] wallstreet-online.de&amp;lt;/ref&amp;gt; bis Anfang 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12173317-ccl-industries-acquires-100-of-rheinfelden-americas-llc &amp;#039;&amp;#039;CCL Industries Acquires 100% of Rheinfelden Americas, LLC&amp;#039;&amp;#039;] wallstreet-online.de&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand in [[Clinton (North Carolina)]] das 50/50-[[Jointventure]] &amp;#039;&amp;#039;Rheinfelden Americas LLC&amp;#039;&amp;#039; mit [[CCL Industries]] zur Produktion von Aluminiumbutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rheinfelden Carbon&amp;#039;&amp;#039;: Elektroden und Spezialkohlemassen (sog. [[Söderberg-Elektrode|Söderberg-Pasten]]) für die elektrometallurgische Industrie (Aluminiumschmelzen, Produzenten von Silizium, Eisen-Alu-Legierungen und andere). Rheinfelden Carbon stellt pro Jahr rund 50.000 Tonnen Carbonprodukte her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Cornelia Rauh]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Aluminium für Hitlers Krieg? Zur Geschichte der „Alusuisse“ 1918–1950&amp;#039;&amp;#039;. München : Beck, 2009, ISBN 978-3-406-52201-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alurheinfelden.com/ Website von Rheinfelden Alloys]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinfelden-semis.eu/ Website von Rheinfelden Semis]&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinfelden-carbon.com/ Website von Rheinfelden Carbon] (nur englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.badische-zeitung.de/rusal-uebernimmt-die-aluminium-rheinfelden--200008578.html &amp;#039;&amp;#039;Rusal übernimmt die Aluminium Rheinfelden.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung, 11. Februar 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.572994|EW=7.80801|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aluminiumhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilzulieferer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rheinfelden (Baden))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc.Heintz</name></author>
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