<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alufolie</id>
	<title>Alufolie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alufolie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alufolie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T23:31:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alufolie&amp;diff=393429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KLiNG0NE am 24. März 2026 um 15:01 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alufolie&amp;diff=393429&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-24T15:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alufolie2.jpg|mini|Alufolie – glänzende und matte Seite]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aluminiumfolie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alufolie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silberpapier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die Bezeichnung für zwischen 0,004 und 0,02&amp;amp;nbsp;mm (4 bis 20 µm) dünne [[Folie]], die durch [[Walzen]] des Ausgangsmaterials [[Aluminium]] hergestellt wird. Aluminiumfolien sind gas- und somit luftdicht sowie nach [[Wärmebehandlung]] weich und biegsam. Deshalb werden sie häufig zur Verpackung von [[Lebensmittel]]n und [[Medikament]]en verwendet.&lt;br /&gt;
[[Datei:La fournée de tout les temps.jpg|mini|Verwendung von Alufolie auf einem Grill in Algerien]]&lt;br /&gt;
Auch wegen des hohen [[Ressource]]n- und hohen Energiebedarfs zur Herstellung von Aluminium und der [[Einwegartikel|einmaligen Verwendung]] wird Verbrauchern geraten, wenn möglich auf umweltfreundliche Alternativen wie [[Bienenwachstuch|Bienenwachstücher]] auszuweichen.&amp;lt;ref name = BWT&amp;gt;[https://www.bfr.bund.de/de/bienenwachstuecher__worauf_sollten_sie_achten_-271037.html &amp;#039;&amp;#039;Bienenwachstücher: Worauf sollten Sie achten?&amp;#039;&amp;#039; vom 11. September 2023] [[Bundesinstitut für Risikobewertung]], abgerufen am 1. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zubereitung oder der Transport von warmen Speisen in Alufolie oder Aluminiumbehältern wird vom [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] mittlerweile als potenzielles Gesundheitsrisiko bewertet.&amp;lt;ref name = BFR&amp;gt;[https://www.mdr.de/wissen/bfr-warnt-vor-alu-in-der-kueche-100.html &amp;#039;&amp;#039;BfR-Studie Bundesinstitut warnt vor Alu in der Küche&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juni 2023] [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]], abgerufen am 1. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PlaqueLindt-double-papier-alu.jpg|mini|In Alufolie verpackte Schokoladentafel]]&lt;br /&gt;
Am 15. April 1905 erhielt der Schweizer Unternehmer [[Heinrich Alfred Gautschi]] das Patent&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v3.espacenet.com/publicationDetails/originalDocument?CC=CH&amp;amp;NR=33290A&amp;amp;FT=D Schweizerisches Patent CH 33290 &amp;quot;Papier métallique&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf die Herstellung von Aluminiumfolien nach dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Paket- bzw. Buchwalzverfahren&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Verfahren bestand im Prinzip darin, dass ein dünnes Aluminiumblech gewalzt, dann in zwei Hälften aufgeteilt, aufeinandergelegt und der Vorgang so lange wiederholt wurde, bis man ein Paket von 64 Folienblättern erreicht hatte. Damit wurde die Folie reißfester und flexibler, als beim Dünnwalzen nur eines Bleches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auf diesem Weg nur relativ kleine Folien hergestellt werden konnten, entwickelte der aus [[Schaffhausen]] in der Schweiz stammende [[Robert Victor Neher]] zusammen mit Erwin Lauber ein spezielles Verfahren, um endlose Bänder auswalzen zu können. Zu diesem Verfahren reichte er zunächst am 27. Oktober 1910 in der Schweiz eine Patentanmeldung und auf deren Grundlage am 15. September 1911 eine weitere in Großbritannien ein, zu der am 11. Januar 1912 ein Patent&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v3.espacenet.com/publicationDetails/originalDocument?CC=GB&amp;amp;NR=191120455A&amp;amp;KC=A&amp;amp;FT=D Britisches Patent GB 20455 &amp;#039;&amp;#039;Improvements in the Manufacture of Aluminium Foil&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; erteilt wurde. Zur Produktion dieser Folien, die sich zur maschinellen Verpackung von Schokolade, Schachtelkäse oder Zigaretten eigneten, gründeten sie im Jahr 1910 die &amp;#039;&amp;#039;Dr. Lauber, Neher &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039; in [[Emmishofen]] in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;Aluminium-Walzwerke Singen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Singen Aluminium.&amp;#039;&amp;#039; 1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1910 wurde in [[Teningen]] als Ableger einer Maschinenfabrik und Eisengießerei die &amp;#039;&amp;#039;Aluminium GmbH&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die mit einer von Gautschi erworbenen Lizenz&amp;lt;ref&amp;gt;Benig, I. (1963:8)&amp;lt;/ref&amp;gt; unter der Leitung von [[Emil Tscheulin]] Aluminiumfolien nach dem &amp;#039;&amp;#039;Paket- bzw. Buchwalzverfahren&amp;#039;&amp;#039; herstellten. 1912 wurde eine Tochter der Emmishofener Firma, die &amp;#039;&amp;#039;[[Aluminiumwerk Singen|Dr. Lauber, Neher Co. GmbH]]&amp;#039;&amp;#039;, in [[Singen am Hohentwiel]] angesiedelt, in der erstmals in Deutschland &amp;#039;&amp;#039;endlose Bänder&amp;#039;&amp;#039; aus Alufolie hergestellt wurden. Die Firmen in Emmishofen, Singen und Teningen wurden zur &amp;#039;&amp;#039;Aluminium-Walzwerke AG&amp;#039;&amp;#039; (AWAG) mit Sitz in [[Schaffhausen]] zusammengeschlossen. Nach dem Tod von Neher, der 1918 der [[Spanische Grippe|Spanischen Grippe]] zum Opfer gefallen war, hat der 1920 in die Firma eingetretene [[Hans Constantin Paulssen]] die Entwicklung der AWAG und deren Nachfolgegesellschaften von 1922 bis 1963 wesentlich bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aluminium-Walzwerke Singen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Singen Aluminium.&amp;#039;&amp;#039; 1962. S. 9ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gautschi und Tscheulin stand die Verwendung der Alufolie als [[Verpackung]] zunächst nicht im Vordergrund. Auch Neher und seine Mitstreiter hatten zunächst andere Anwendungen im Auge, etwa die Kaschierung von Ballonhüllen mit Aluminiumstreifen.&lt;br /&gt;
Dagegen machte die &amp;#039;&amp;#039;Stanniolfabrik Supf &amp;amp; Klinger&amp;#039;&amp;#039; in [[Roth]] bereits ab 1913 erste Versuche, Folienblätter aus Aluminium von Hand zu veredeln. 1920 wurden die &amp;#039;&amp;#039;Stanniolfabriken F. Supf &amp;amp; Bauerreis &amp;amp; Müller&amp;#039;&amp;#039; gegründet, in denen Alufolien in großem Maßstab vor allem für die Verpackung von Konsumartikeln veredelt wurden. Die Aluminiumfolie wurde allerdings nicht selbst gewalzt, sondern eingekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb in Roth konnte unter anderem deshalb so rasch mit der Veredelung des vergleichsweise kostengünstigen Rohstoffs Aluminium expandieren, weil er auf die Erfahrungen mit Stanniol zurückgreifen konnte, welches bereits seit 1877 produziert wurde. Unter der Leitung von Willy Supf wurde Stanniol ab 1890 gefärbt und mit Prägungen versehen. Eine weitere Entwicklung war das Aufdrucken von Mustern und Namenszügen auf die Zinnfolie, mit der zahlreiche Produkte wie Kaffee, Suppenwürfel, Bonbons, Pralinen, Weihnachtsmänner und Osterhasen aus Schokolade verpackt wurden. Die &amp;#039;&amp;#039;Fa. Supf &amp;amp; Klinger&amp;#039;&amp;#039; lieferte ihre Folien schon vor 1900 an mehrere europäische Länder.&amp;lt;ref&amp;gt; Wilhelm Mehl: &amp;#039;&amp;#039;Die Untere Mühle an der Roth.&amp;#039;&amp;#039; In: Museumskurier Roth 2:7-22. Roth., 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA wurde Aluminiumfolie ab 1913 für den Markt produziert. Einige der ersten Kunden waren Brieftaubenzüchter, die ihre Tiere mit Folienbändern aus Aluminium markierten. Um 1920 wurden erste mit Alufolie kaschierte Kartons eingesetzt. An der Entwicklung der Alufolie in den USA war die &amp;#039;&amp;#039;Reynolds Metals Company&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, die 1919 von [[Richard S. Reynolds Sr.]] als &amp;#039;&amp;#039;U.S. Foil Company&amp;#039;&amp;#039; in [[Louisville (Kentucky)]] gegründet wurde und zunächst Folie aus [[Blei]] und Zinn produzierte, um ab 1926 auch Alufolie für Verpackungen herzustellen. Noch heute ist &amp;#039;&amp;#039;Reynolds Wrap® Aluminum Foil&amp;#039;&amp;#039; ein bekanntes Markenprodukt in den USA, weshalb &amp;#039;&amp;#039;Reynolds Wrap&amp;#039;&amp;#039; dort als Synonym für Alufolie verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt; Uwe Kreisel: &amp;#039;&amp;#039;KulturSchlüssel USA. Andere Länder entdecken und verstehen.&amp;#039;&amp;#039; Max Hueber 2003, ISBN 978-3-19-006000-9, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Aluminiumfolien werden meist aus [[Aluminium#Reinaluminium als Werkstoff|Reinaluminium]] ([[Aluminium|Al]]-Gehalt 99 bis 99,9 %) hergestellt. Dazu werden sogenannte Vorwalzbänder mit ca. 0,6 bis 1,5&amp;amp;nbsp;mm Dicke in mehreren Walzschritten &amp;#039;&amp;#039;(Stichen)&amp;#039;&amp;#039; auf die gewünschte Dicke [[Kaltwalzen|kaltgewalzt]]. Bei der Herstellung sehr dünner Folien wird zweilagig gewalzt &amp;#039;&amp;#039;(Doppelwalzen)&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Walzen werden die beiden Folien-Lagen voneinander getrennt. Diese Methode führt zu zwei unterschiedlichen Oberflächen auf den Folien (glänzend und matt). Der Grund hierfür ist, dass die jeweils äußere Seite mit den geglätteten Walzen in Berührung kommt und daher relativ glatt wird, während die Innenseiten nur in Kontakt mit der anderen Folie sind und so eine etwas mehr aufgeraute Oberfläche erhalten und matt erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Walzen [[Verfestigung (Werkstoffkunde)|verfestigt]] sich das Aluminium infolge der starken [[Umformung]], das heißt, die Folie wird hart und spröde. Durch anschließendes [[Weichglühen]] wird sie wieder weich und flexibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:140531 Forellen auf dem Grill.jpg|mini|In Aluminiumfolie gewickelte Regenbogenforellen auf dem Grill. Durch die Hitze gehen Partikel der Folie auf den Fisch über und werden dann mit der Nahrung aufgenommen.]]&lt;br /&gt;
Die im [[Privathaushalt|Haushalt]] verwendete Aluminiumfolie ist meist 10 bis 15&amp;amp;nbsp;µm dünn und wird in der Regel auf 30&amp;amp;nbsp;cm oder 50&amp;amp;nbsp;cm (Gastronomie) breiten Rollen in unterschiedlicher Länge verkauft.&lt;br /&gt;
In der Industrie finden Folien mit einer Dicke von 4 bis 500&amp;amp;nbsp;µm große Verbreitung, wobei diese Rollen bis über einen Meter breit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen bei der Verwendung für Nahrungsmittel ===&lt;br /&gt;
[[Nahrungsmittel]] können in Alufolie nahezu lichtdicht verpackt werden, wodurch wenig [[Aroma]]austausch stattfindet und die Nahrung deutlich langsamer austrocknet. So wird die Haltbarkeit erhöht, was dazu führte, dass auch warme Lebensmittel &amp;#039;&amp;#039;[[To go]]&amp;#039;&amp;#039; in Aluminium verpackt werden, da sie durch die isolierende Wirkung länger warmgehalten werden. Außerdem wird Alufolie beim [[Grillen]] als Auflage auf dem Rost genutzt, um ein Verkohlen des Grillguts zu verhindern. In Alufolie eingewickeltes Grillgut kann garen ohne auszutrocknen bzw. auszulaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile wurde jedoch festgestellt, dass warme Lebensmittel im direkten Kontakt mit Aluminium große Mengen an Aluminium-Ionen aufnehmen, die später im menschlichen Körper nachgewiesen werden können. Mit zunehmender Kontaktdauer und Kontaktfläche diffundiert mehr Aluminium in die Nahrung. Laut [[Weltgesundheitsorganisation]] zählen Schädigungen der [[Nieren]] zu den häufigsten Folgen.&amp;lt;ref name = BFR/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich galt die Warnung lediglich für sauer [[Einlegen|eingelegte]] Lebensmittel. Bereits 2014 wurde dazu geraten keine Alufolie für sauer (Fruchtsäure, Essigsäure), basisch (Lauge auf ungebackenem Laugengebäck) oder salzhaltig (Salzhering) eingelegte Lebensmittel, zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kl.zh.ch/internet/gesundheitsdirektion/klz/de/fragen_antworten/gebrauchsgegenstaende/darf_ich_alufoliefuerallelebensmittelverwenden.html &amp;#039;&amp;#039;Darf ich Alufolie für alle Lebensmittel verwenden?&amp;#039;&amp;#039;]; Kantonales Labor Zürich, abgerufen am 22. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit sollten auch folgende Lebensmittel nicht mit Alufolie verpackt, oder in Aluminiumbehältnissen gelagert werden: Mus, Kompott oder Püree aus Äpfeln, Rhabarber, Tomaten, aber auch sauren Gurken, Sauerkraut, geschnittenen Zitrusfrüchten, Salzhering und Anchovis, zuvor in Salzlake eingelegten Lebensmitteln wie Fetakäse oder Soleiern, essighaltigen Marinaden oder Fruchtsäuren und Laugengebäcken vor dem Backen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Korrosion]] findet zudem bei Kontakt mit einem anderen Metall statt. Zu erkennen ist der Effekt, wenn sich die Alufolie dunkel bis schwarz verfärbt oder gar teilweise auflöst. Herkömmliche Alufolie ist (trotz der beiden unterschiedlich aussehenden Seiten) nicht beschichtet, wohingegen Getränkedosen (für saure Getränke) oder Lebensmittelverpackungen aus Verbundfolien eine Schutzschicht aufweisen. Tolerierbar ist eine Aluminiumbelastung von 60 mg pro Person und Woche. Bei hoher Überschreitung dieser Menge kann Demineralisation der Knochen oder [[Anämie]] (Blutarmut) auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pausenbrote, Kuchen oder Essen, das im Kühlschrank gelagert wird, können anstatt in Alu- oder [[Frischhaltefolie]], in geeigneten [[Brotbüchse]]n, [[Tupperware|Tuppern]] oder [[Bienenwachstuch|Bienenwachstüchern]] verpackt werden.&amp;lt;ref name = BWT/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosmetische Zwecke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hair coloring at hair salon (51213255633).jpg|mini|Alufolie beim Haarefärben]]&lt;br /&gt;
Alufolie wird beim [[Friseur]] zur [[Haarfärbung]] und insbesondere zur Einfärben einzelner Strähnen verwendet. Es gibt im Friseurbedarf speziell für diesen Zweck hergestellte Alufolien, die in unterschiedlichen Dicken und Farben, glatt oder geprägt, gefalzt, auf Rollen sowie als bereits zugeschnittene Streifen angeboten werden. Die Alufolie wird unter der abgeteilten Strähne am Haaransatz angelegt. Mit einem Pinsel wird das Haarfärbe- oder Blondiermittel auf das Haar aufgetragen, das auf die Folie zu liegen kommt. Die Alufolie wird an den Haarspitzen umgeklappt und über der Strähne gefaltet, so dass die zu färbende Partie von der Folie umschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Anke Vöpel: &amp;#039;&amp;#039;Haut und Haar Friseurfachkunde.&amp;#039;&amp;#039; Europa-Lehrmittel, 2003, ISBN 978-3-8085-6592-6, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmedämmung ===&lt;br /&gt;
Für Gebäude werden Aluminiumfolien und mit Aluminium beschichtete ([[Kaschierung (Fertigungstechnik)|kaschierte]]) Materialien verwendet, weil dadurch zum Beispiel auch die Wärmestrahlung reflektiert wird. Dabei werden verschiedene Verbundmaterialien eingesetzt. Die Beschichtungen sind ähnlich wie die meisten Folien, haben aber auch manchmal eine Stärke von 50 µm.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.oekobaudat.de/OEKOBAU.DAT/datasetdetail/process.xhtml?uuid=b29f31dc-bf1b-4214-98b4-fc2b52165a86&amp;amp;lang=de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltaspekte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aluminium#Aspekte der Ökobilanz|titel1=„Aspekte der Ökobilanz“ im Artikel Aluminium}}&lt;br /&gt;
Alufolie ist ein [[Einwegprodukt]], welches (in der Regel) nach der einmaligen Benutzung entsorgt wird. Der unreflektierte Verbrauch von Alufolie wird von [[Umweltschützer]]n zudem kritisiert, da zur Herstellung von einem Kilogramm Aluminium durch [[Schmelzflusselektrolyse]] etwa 13&amp;amp;nbsp;kWh bis 16&amp;amp;nbsp;kWh [[Energie]] benötigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Gesamtverband der Aluminiumindustrie|GDA]]: {{Webarchiv |url=http://www.aluinfo.de/index.php/aluminium-und-ressourcenschonung.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Effizienter Umgang mit den Ressourcen unserer Erde&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090518022712}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen sind bei der Aufbereitung von [[Recycling|recyceltem]] lediglich fünf Prozent der Herstellungsenergie notwendig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Asia-Pacific Partnership on Clean Development and Climate]]: {{Webarchiv |url=http://asiapacificpartnership.org/pdf/Projects/Aluminum%20Task%20Force%20Action%20Plan%20_02%20May%2007_.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Aluminium Task Force - Action Plan&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110725020947}} (PDF; 188&amp;amp;nbsp;kB), Seite 5, Table 2: 4.2 vs. 0.19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:30C3 TinFoil-Hat 02 (cropped).jpg|mini|Mann mit [[Aluhut]]]]&lt;br /&gt;
Eine Kuriosität war die Herstellung von [[Notgeld]] während der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation 1923 in Deutschland]]. Dabei wurde anstelle von Papier Aluminiumfolie bedruckt. Geldscheine aus Aluminium wurden in den Aluminium-Walzwerken [[Singen (Hohentwiel)|Singen]], [[Lautawerk (Unternehmen)|Lauta]] sowie in der Folienfabrik von [[Emil Tscheulin]] in [[Teningen]] hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aluwerk Singen (1962, S. 10 mit Abdruck)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wunderbu de |url=https://www.youtube.com/watch?v=vCXL-iByLUg |titel=Notgeld aus Aluminiumfolie (Lautawerk) - Kuriosität |werk=YouTube |datum=2018-09-15 |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit stellt der [[Aluhut]] dar, der mit [[Verschwörungstheorie]]n assoziiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ilse Benig: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Aluminium Folien.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Industrie, Wirtschaft und Verkehr. Mannheim 1963, S. 86, Illustration&lt;br /&gt;
* Rudolf Weber: &amp;#039;&amp;#039;Webers Taschenlexikon Aluminium – Der Werkstoff von A-Z.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. GDA, Düsseldorf, 2007, ISBN 3-937171-20-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aluminium foil|Alufolie}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Alufolie}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alufoil.org European Aluminium Foil Association]&lt;br /&gt;
* [https://www.aluminiumdeutschland.de/ Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4129193-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallfolie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauswirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Packmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aluminiumprodukt|Folie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KLiNG0NE</name></author>
	</entry>
</feed>