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	<title>Altwustrow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altwustrow&amp;diff=1636453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-15T13:07:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Oderaue&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/45/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/13/1.2/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 5&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 166&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1957-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Wustrow (Oderaue)|Wustrow]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16259&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033457&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Dorfkirche Altwustrow 2016 SE.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfkirche in Altwustrow&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altwustrow Urmesstischblatt 3251-1844.jpg|mini|hochkant=1.08|Altwustrow auf dem Urmesstischblatt 3251 Neulewin von 1844]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altwustrow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein bewohnter Gemeindeteil im Ortsteil [[Wustrow (Oderaue)|Wustrow]] der amtsangehörigen Gemeinde [[Oderaue]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] (Brandenburg). Bis zum Zusammenschluss mit [[Neuwustrow]] im Jahre 1957 zur Gemeinde Wustrow war Altwustrow eine eigenständige Gemeinde. Seit 2003 ist Wustrow ein Ortsteil der Gemeinde Oderaue, die vom [[Amt Barnim-Oderbruch]] verwaltet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120645414371-oderaue |titel=Oderaue {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Altwustrow liegt elf Kilometer östlich von [[Bad Freienwalde (Oder)]], fünf Kilometer nordöstlich von [[Wriezen]] und zur [[Oder]] sind es fünf Kilometer. Im Jahre 2005 lebten in Altwustrow und [[Neuwustrow]] etwa 166 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einer Urkunde aus dem Jahre 1421 wird das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Wustraw&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Damals gab Benedict Boytel sein Lehnstück in den Dörfern Madlitz, Altwustrow und Großbarnim an seinen Lehensherrn [[Friedrich I. (Brandenburg)|Friedrich I.]] zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB-A11-317&amp;quot;/&amp;gt; Die Bezeichnung Altwustrow kam erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
Nach dem ältesten Ortsplan von 1753/4 war (Alt-)Wustrow ein Platzdorf mit radialer Platzstruktur und geradem Abschluss im Nordosten und einem schmalen Zugang im Norden. Wustrow leitet sich von [[Polabische Sprache|aplb.]] *Vostrov = &amp;#039;&amp;#039;Insel(ort)&amp;#039;&amp;#039; ab, zu [[Urslawisch|urslaw.]] *ostrovъ- &amp;#039;&amp;#039;das Umflossene, Flussinsel, auch eine von einem Sumpf umgebene Erhebung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wauer1989&amp;quot;/&amp;gt; (Alt-)Wustrow liegt auf einem Horst im Oderbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Benedict Boytel sein Lehen an seinen Lehensherrn zurückgegeben hatte, belehnte Friedrich I. Ebel, Arnt, Cuno, Hasse, Kersten und Henning [[Krummensee (Adelsgeschlecht)|von Krummensee]], Brüder und Vettern. Der Lehnsanteil des Boytel bzw. der von Krummensee in Altwustrow und Großbarnim bestand aus &amp;#039;&amp;#039;acht Schock Geld&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB-A11-317&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 wurden die Brüder Peter, Christoph, Hans und Cuno von Eichendorf (Eickendorp) sowie Degenhart von Eichendorf, ihr Vetter neben anderen Lehnstücken mit einem Sechstel von Altwustrow belehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB-A11-365&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem Schossregister von 1450 saßen in (Alt-)Wustrow 12 Erben, von denen jeder Erbe acht Groschen zinste. Sie gaben nun aber anderthalb Schock Groschen (insgesamt?).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fidicin1856&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1472 wurden Heinrich, Ebel, Hans, Matthias und Henning von Krummensee, Brüder und Vettern, von Markgraf Albrecht mit Stadt und [[Herrschaft Alt-Landsberg|Schloss Altlandsberg]] und ihren Besitzungen (wieder-)belehnt, darunter auch fünf Sechstel des Dorfes (Alt-)Wustrow.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB-A12-54&amp;quot;/&amp;gt; Das restliche Sechstel gehörte inzwischen den [[Barfus|von Barfuß]] auf [[Prädikow]]. 1608 gehörte dieses Sechstel dem Richard und Henning von Barfuß auf Möglin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berghaus426&amp;quot;/&amp;gt; 1644 war dieses Sechstel an die von Barfuß auf Prädikow gekommen, Hans Dietlof, Sohn des Claus v. Barfuß, Wolf Friedrich, Valtins Sohn, Cune und Hans Henning, Richards Söhne und George Erdmann, Caspars Sohn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berghaus426&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eickstedt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1614 (?1618&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fidicin&amp;quot;/&amp;gt;) gingen die fünf Sechstel des Dorfes Altwustrow von den von Krummensee auf David von der Marwitz über. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort geplündert und 1641 in Brand gesetzt. Im April 1668 kaufte Otto von Schwerin vom kinderlosen Hans Dietlof von Barfuß (?–1671) dessen Anteil am Gut Prädikow sowie die Kossäten in Grunow, (Alt-)Wustrow und Groß Barnim für 3.465 Taler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwerin&amp;quot;/&amp;gt; Die Marwitz’schen fünf Sechstel von Wustrow waren anscheinend bis 1689 an den Kurfürsten gefallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortslexikon&amp;quot;/&amp;gt; 1693 verlieh sie der Kurfürst dem Otto von Schwerin (II.) zur [[Herrschaft Alt-Landsberg]]. 1708 kaufte König [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] die Herrschaft Alt-Landsberg und wandelte sie in ein landesherrliches Amt um. Schon 1706 war das [[Gut Prädikow]] von der Herrschaft Alt-Landsberg abgetrennt und dem [[Paul Anton von Kameke]] verliehen worden, darunter ein Sechstel von Altwustrow. 1722 erwarb König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] dieses letzte Sechstel von der Witwe des Paul Anton von Kameke. Bis zur Schaffung des [[Amt Kienitz|Amtes Kienitz]] 1744 wurde Altwustrow vom [[Amt Alt-Landsberg]] verwaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beck&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Nach den &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler(n) des Kreises Königsberg (Neumark)&amp;#039;&amp;#039; kam Altwustrow zunächst an das 1731 gegründete [[Amt Wollup]], und erst nach 1778 zum Amt Kienitz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1805 kam es an das [[Amt Zehden]], nach dessen vorübergehender Auflösung 1811 an das [[Amt Butterfelde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1820&amp;quot;/&amp;gt; 1840 wurde es vom (Rent-)Amt Zehden verwaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1844&amp;quot;/&amp;gt; Um 1850 wurde es dem (Rent-)Amt Wriezen übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beck&amp;quot;/&amp;gt; 1872/4 wurde dieses Amt aufgelöst und die Aufgaben dem Kreis Königsberg (Neumark) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wohnten in Altwustrow 13 Fischerfamilien. Die Größe der Feldmark, einschließlich des Bruchlandes betrug 2870 Morgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wentz122&amp;quot;/&amp;gt; Nach der Trockenlegung des Oderbruchs hatten die 13 Fischer je 90 Morgen Land erhalten und waren Bauern geworden. Nach Gründung des Dorfes Neuwustrow im Zuge der Oderregulierung 1755 wurde der Ort in Altwustrow umbenannt. 1764 hatte der Ort 114 Einwohner. 1805 zählte der Ort 110 Einwohner, die in 14 &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; (Häusern) wohnten. Die Feldmark umfasste 1210 Morgen Land und war in 16 Hufen eingeteilt. Die Sozialstruktur der Einwohner war: ein Lehnschulze, zwölf Kossäten, zehn Einlieger, ein Fischer und ein Schmied.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bratring1809&amp;quot;/&amp;gt; 1818 war die Bevölkerungszahl sogar leicht zurückgegangen, in 13 Häuser wohnten 101 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1820&amp;quot;/&amp;gt; 1840 gab es 16 Häuser, in denen 120 Menschen lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1844&amp;quot;/&amp;gt; 1864 wohnten in 15 Häusern 108 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1867&amp;quot;/&amp;gt; 1904 hatte der Ort 130 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung von 1764 bis 1946&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historisches Gemeindeverzeichnis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1805 || 1818 || 1840 || 1864 || 1875 || 1895 || 1910 || 1925 || 1939 || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 114 || 110 || 101 || 120 || 108 || 172 || 145 || 144 || 144 || 376 || 503&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1770 wurde ein erstes Schulgebäude errichtet, das 1787 bereits erneuert werden musste. 1847/8 wurde das Schulhaus erweitert. Gemeinschaftliches Eigentum der Dorfgemeinschaft war auch das Spritzenhaus am Dorfanger (von 1812&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spritzenhaus&amp;quot;/&amp;gt;), und der 1828 errichtete Gasthof mit angeschlossener Schmiede an der neuen &amp;#039;&amp;#039;Chaussee&amp;#039;&amp;#039; nach Zollbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 folgte der Bau der Dorfkirche. Der Friedhof mit Kapelle und Umfassungsmauern war schon 1775 östlich und außerhalb des Dorfes angelegt worden. In den Jahren 1811 und 1812 brannte es im Ort, dabei wurden fünf Höfe und 33 Wirtschaftsgebäude zerstört. Der [[Dorfanger]] wurde danach erweitert und die zuvor außerhalb des Angers liegende Kirche in den neuen Dorfanger mit einbezogen. Zwei Höfe siedelten sich 1827 und 1864 außerhalb des Dorfes an. Bis 1844 war auch eine Windmühle südöstlich des Dorfkerns entstanden. 1878–80 wurde die Chaussee von Altreetz, Neuwustrow, Altwustrow über [[Ferdinandshof (Oderaue)|Ferdinandshof]] nach [[Zollbrücke]], die heutige K6412 ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Altwustrow nur geringere Schäden, im Vergleich zu vielen anderen Dörfern im Oderbruch, die z.&amp;amp;nbsp;T. völlig zerstört wurden. 1955 wurde die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ III „Junge Garde“ gegründet, 1960 die LPG Typ I „1. Mai“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Altwustrow lag vor der Oderregulierung östlich der Oder und gehörte zur [[Neumark (Landschaft)|Neumark]]. Auch nach der Oderregulierung Mitte des 18. Jahrhunderts verblieb Altwustrow beim [[Landkreis Königsberg Nm.|Kreis Königsberg in der Neumark]] bis 1945, obwohl es nun westlich der Oder lag. Der größte Teil des Kreisgebietes kam dann unter polnische Verwaltung. Das westlich der Oder gelegene Kreisgebiet bestand noch einige Monate nach Kriegsende fort und wurde zum 10. April 1946 aufgelöst. Danach kam Altwustrow zum [[Landkreis Oberbarnim|Kreis Oberbarnim]], der in der Kreisreform von 1952 aufgelöst wurde. Ab 1952 gehörte Altwustrow zum neugeschaffenen [[Kreis Bad Freienwalde]]. Zum 1. Januar 1957 schlossen sich Altwustrow und Neuwustrow zur Gemeinde Wustrow zusammen. Mit der Wende wurde der Kreis Bad Freienwalde noch in &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Bad Freienwalde&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Bei der Kreisreform 1993 im Land Brandenburg wurde der Landkreis Bad Freienwalde mit zwei anderen Kreisen zum neuen [[Landkreis Märkisch-Oderland]] zusammengeschlossen. 1992 bildete Wustrow zusammen mit 20 anderen Gemeinden die Verwaltungsgemeinschaft [[Amt Barnim-Oderbruch]]. Zum 26. Oktober 2003 wurde Wustrow in die Gemeinde Oderaue eingegliedert. Seither ist Wustrow ein Ortsteil der Gemeinde Oderaue, Altwustrow, Neuwustrow und Ferdinandshof sind Gemeindeteile im Ortsteil Wustrow. Die Gemeinde Oderaue ist eine von sechs Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Amt Barnim-Oderbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Baudenkmale ===&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche, das [[Feuerwehrhaus]] in der Angerstraße und die Häuser in der Angerstraße 3, 6, 16 und 17 sind nach der Denkmalliste des Landes Brandenburg für den Landkreis Märkisch-Oderland denkmalgeschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Altwustrow]] wurde 1789 erbaut und am 18. Oktober 1789 eingeweiht, erst später, im Jahr 1832, kam der Turm dazu. Der Innenraum der Kirche ist im Gegensatz zum schmucklosen Außen reichlich ausgestattet. Der [[Kanzelaltar]], die [[Empore]] und das Gestühl sind aus der Bauzeit. Der Taufengel stammt aus dem Jahr 1790. Die handbemalte Papierdecke ist im norddeutschen Raum sehr selten. Die Kirche wurde 2001 mit Hilfe hydraulischer Pressen um 15 cm gehoben. Sie wurde bis zum Jahre 2007 restauriert. 2013 war die Kirche bereits wieder sanierungsbedürftig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dorfkirche&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Feuerwehrhaus, ein Fachwerkhaus mit [[Krüppelwalmdach]], wurde 1812 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hofanlage Angerstraße 3 ist ein [[Vierseithof]]. Das Haus wurde 1765 erbaut. Es ist ein [[giebelständig]]es Haus mit Krüppelwalmdach und hat zwei Geschosse. Das westliche Stallgebäude wurde 1812 erbaut. Es ist ein Fachwerkbau aus Lehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hofanlage Angerstraße 6 war ein [[Dreiseithof]]. Das jetzige Haus wurde 1816 erbaut. Der Vorgängerbau ist bei dem Brand 1811 oder 1812 zerstört worden. Es ist ein eingeschossiges Haus mit Krüppelwalmdach. Der Stall wurde 1812 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hofanlage in der Angerstraße 16 brannte bei dem Brand im Jahre 1811 vollständig ab. Darauf wurde der Hof neu erbaut. Von 1881 bis 1893 befand sich eine [[Molkerei]] auf dem Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der ehemalige Vierseithof in der Angerstraße 17 wurde 1812 nach dem Brand errichtet. Das Wohnhaus wurde eingeschossig in Fachwerkbauweise mit Krüppelwalmdach und [[Kniestock|Drempel]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmale ===&lt;br /&gt;
Die Denkmalliste des Landes Brandenburg für den Landkreis Märkisch-Oderland verzeichnet folgende Bodendenkmale.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet des Dorfes in Nordwest liegt ein Urnengräberfeld aus der Jung[[eisenzeit]].&lt;br /&gt;
* Nr. 60029, Flur 1: ein Gräberfeld der Eisenzeit&lt;br /&gt;
* Nr. 60030, Flur 1: der Dorfkern aus dem deutschen Mittelalter, Dorfkern der Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Ilona Rohowski, Ingetraud Senst: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 9.1: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Märkisch-Oderland.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Niederoderbruch.&amp;#039;&amp;#039; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 2006, ISBN 3-88462-230-7, S. 277–281.&lt;br /&gt;
* Gottfried Wentz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Oderbruches.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Fritz Mengel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Oderbruch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 85–238, Verlagsgesellschaft R. Müller, Eberswalde, 1930.&lt;br /&gt;
* Georg Voß, Willy Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Königsberg (Neumark). Heft V. Die südlichen Orte.&amp;#039;&amp;#039; 359–474, Meisenbach Riffarth &amp;amp; Co., Berlin-Schöneberg, 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beck&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Beck, [[Lieselott Enders]], Heinz Braun (unter Mitarbeit von Margot Beck, Barbara Merker): &amp;#039;&amp;#039;Behörden und Institutionen in den Territorien Kurmark, Neumark, Niederlausitz bis 1808/16.&amp;#039;&amp;#039; XII, 702 S., Brandenburgisches Landeshauptarchiv Corporation, Weimar Böhlau, 1964 (Übersicht über die Bestände des Brandenburgischen Landeshauptarchivs Potsdam, Teil 1, Schriftenreihe: Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs Band 4), {{ISSN|0435-5946}};4 (S. 221)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berghaus426&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts; oder geographisch-historisch-statistische Beschreibung der Provinz Brandenburg, auf Veranlassung des Staatsministers und Ober-Präsidenten Flottwell. Dritter Band.&amp;#039;&amp;#039; XCV S. + 783 S., Druck und Verlag von Adolph Müller, Brandenburg, 1856 [https://books.google.de/books?id=ygg_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA426 Online bei Google Books] (S. 426)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bratring1809&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Wilhelm August Bratring: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Dritter und letzter Band. Die Neumark Brandenburg enthaltend.&amp;#039;&amp;#039; VIII, 390 S., Berlin, Maurer, 1809 [https://books.google.de/books?id=eAk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR125 Online bei Google Books] (S. 125)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB-A11-365&amp;quot;&amp;gt;[[Adolph Friedrich Riedel|Adolph Friedrich Johann Riedel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex diplomaticus Brandenburgensis|Codex Diplomaticus Brandenburgensis]] A. Erster Haupttheil, XI. Band, Fortsetzung der mittelmärkische Urkunden. Stadt und Kloster Spandau, Stadt Potsdam, Stadt Teltow, Stadt Mittenwalde, Zossen und die von Torgow, Vermischte Urkundennornämlich den Ländchen Teltow und Barnim angehörig.&amp;#039;&amp;#039; 528 S., Berlin, Reimer 1856 [https://books.google.de/books?id=frwKAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA365 Online bei Google Books] (Urk. Nr. 106, S. 365)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB-A11-317&amp;quot;&amp;gt;[[Adolph Friedrich Riedel|Adolph Friedrich Johann Riedel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex diplomaticus Brandenburgensis|Codex Diplomaticus Brandenburgensis]] A. Erster Haupttheil, XI. Band, Fortsetzung der mittelmärkische Urkunden. Stadt und Kloster Spandau, Stadt Potsdam, Stadt Teltow, Stadt Mittenwalde, Zossen und die von Torgow, Vermischte Urkundennornämlich den Ländchen Teltow und Barnim angehörig.&amp;#039;&amp;#039; 528 S., Berlin, Reimer 1856 [https://books.google.de/books?id=frwKAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA317 Online bei Google Books] (S. 317)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDB-A12-54&amp;quot;&amp;gt;[[Adolph Friedrich Riedel|Adolph Friedrich Johann Riedel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex diplomaticus Brandenburgensis|Codex Diplomaticus Brandenburgensis]] A. Erster Haupttheil oder Urkundensammlung zur Geschichte der geistlichen Stiftungen, der adlichen Familien, sowie der Städte und Burgen der Mark Brandenburg, XII. Band, Fortsetzung der mittelmärkische Urkunden. Schloß und Städtchen Plaue. Burg, Stadt und Kloster Ziesar, Kloster Leitzkau. Schloß Golzow und die Familie von Rochow. Kloster Lehnin. Vermischte Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; 516 S., Berlin, Reimer 1856 [https://books.google.de/books?id=Mr0KAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA54 Online bei Google Books] (Urk. Nr. 9, S. 54)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|MOL}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dorfkirche&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.maz-online.de/Brandenburg/Kirche-in-Altwustrow-wieder-ein-Sanierungsfall |wayback=20190107002116 |text=Kirche in Altwustrow wieder ein Sanierungsfall}}, Märkische Allgemeine vom 29. September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eickstedt&amp;quot;&amp;gt;Carl von Eickstedt: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu einem neueren Landbuch der Marken Brandenburg: Prälaten, Ritter, Städte, Lehnschulzen, oder Roßdienst und Lehnwahr.&amp;#039;&amp;#039; Creutz, Magdeburg 1840 [https://books.google.de/books?id=rig4AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA272 Online bei Google Books] (S. 272)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fidicin&amp;quot;&amp;gt;Ernst Fidicin: &amp;#039;&amp;#039;Die Territorien der Mark Brandenburg oder Geschichte der einzelnen Kreise, Städte, Rittergüter und Geschichte des Kreises Ober-Barnim und der in demselben belegenen Städte, Rittergüter, Dörfer etc.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1858.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fidicin1856&amp;quot;&amp;gt;Ernst Fidicin: &amp;#039;&amp;#039;Die Territorien der Mark Brandenburg: oder Geschichte der einzelnen Kreise, Städte, Rittergüter, Stiftungen und Dörfer in derselben, als Fortsetzung des Landbuchs Kaiser Karl’s IV.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Verlag von J. Guttentag, 1856 [https://books.google.de/books?id=bsYyAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA302 Online bei Google Books] (S. 302)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historisches Gemeindeverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.6 Landkreis Märkisch-Oderland [https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-06_2006u00_BB.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortslexikon&amp;quot;&amp;gt;[[Lieselott Enders]] (unter Mitarbeit von Margot Beck): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil VI: &amp;#039;&amp;#039;Barnim.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1980, {{DNB|810983753}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwerin&amp;quot;&amp;gt;Max Hein: &amp;#039;&amp;#039;Otto von Schwerin. Der Oberpräsident des Großen Kurfürsten.&amp;#039;&amp;#039; 405 S., Gräfe &amp;amp; Unzer, Königsberg in Preußen 1929&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spritzenhaus&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1400814/| wayback=20161108144948| text=Maria Ugoljew: &amp;#039;&amp;#039;Das ist schon fast wie Puzzeln&amp;#039;&amp;#039;. Märkische Oderzeitung vom 25. Juni 2015}} (Bericht über die Renovierung des Spritzenhauses in Altwustrow)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1820&amp;quot;&amp;gt;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungsbezirks Frankfurth a. d. O. 388 S., Berlin, G.Hayn 1820.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1844&amp;quot;&amp;gt;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. d. O. 270 S., Frankfurt a. O., Gustav Harnecker &amp;#039;s Buchhandlung, 1844.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Übersicht1867&amp;quot;&amp;gt;Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. O. Frankfurt a. O.Verlag von Gustav Harnecker u. Co., 1867.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wauer1989&amp;quot;&amp;gt;Sophie Wauer: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch. Teil 6. Die Ortsnamen der Prignitz.&amp;#039;&amp;#039; 487 S., Weimar, Hermann Böhlaus Nachfolger 1989, ISBN 3-7400-0119-4, hier S. 270 für Wustrow, Ortsteil der Gemeinde [[Lanz (Prignitz)|Lanz]] im Landkreis Prignitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wentz122&amp;quot;&amp;gt;Wentz, Geschichte des Oderbruches, S.&amp;amp;nbsp;122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1421]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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