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	<title>Altstraße - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:14:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altstra%C3%9Fe&amp;diff=271555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rilegator: /* Entstehungsbedingungen */</title>
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		<updated>2025-05-09T10:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehungsbedingungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Septimer pass 2.jpg|mini|hochkant|Der [[Septimerpass]] wurde schon vor 1400 gepflastert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altstraßen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind historische Wege des [[Landverkehr]]s, die vor den [[neuzeit]]lichen [[Chaussee]]n entstanden sind. Sie dienten als [[Handelsweg]]e und [[Militärstraße|Heerstraßen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Altstraßen waren aufwändig angelegt und sind bis heute an ihrem geraden Verlauf in ebener wie in welliger [[Gelände|Topografie]] sowie Spuren von [[Ingenieurbauwerk|Kunstbauten]] in steilem Gelände zu erkennen. Dazu gehören die [[Römerstraße]]n. Ein großer Teil der Altstraßen jedoch wurde mit minimalem Aufwand gebahnt bzw. als unbefestigte [[Naturstraße]]n angelegt. Sie verliefen in bergigem, aber nicht alpinem Gelände meist entlang der [[Wasserscheide]]n, entweder auf dem Kamm oder hangparallel. Durch das [[Hochgebirge]] ([[Höhenweg]]) führten viele alte Handelswege lediglich als [[Saumpfad]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstraßenforschung ist ein Teilgebiet der Altwegeforschung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/9847/ Alexander Veling: &amp;#039;&amp;#039;Altwegeforschung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute noch erkennbare Relikte von Altstraßen werden als [[Altwegrelikt]]e bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsbedingungen ==&lt;br /&gt;
Große Teile der Altstraßen waren unbefestigte [[Naturweg]]e, deren Verlauf sich nach der [[Geologie]] und der [[Gelände|Topografie]] der Landschaften richtete, die zwischen wichtigen Quell- und Zielgebieten des Verkehrs zu durchqueren waren. Die Talböden waren im [[Frühmittelalter|frühen Mittelalter]] Europas zumeist [[sumpf]]ig. Die [[Deich|unbedeichten]] Flüsse traten oft über die Ufer und änderten dabei nicht selten ihren Lauf. Flussparallele Wege an Talhängen hätten aufwändige [[Terrasse (Landwirtschaft)|Terrassierungen]] erfordert. [[Furt]]en waren Gefahrenstellen, [[Fähre]]n, sofern überhaupt vorhanden, nicht verlässlich. [[Brücke]]n waren ein seltener Luxus und konnten durch Naturereignisse oder Gewaltakte zerstört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den befestigten Ausnahmen gehörten [[Knüppeldamm|Knüppeldämme]] durch Moore und der eine oder andere Hochgebirgspass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routenführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Breitunger Rennweg 02.jpg|mini|Höhenstraße: [[Breitunger Rennsteig]]]]&lt;br /&gt;
Altstraßen verliefen vorzugsweise auf Wasserscheiden (Höhenrücken), namengebend für die [[Hohe Straße]] oder hangparallel in sanfter Hanglage in Höhe der Quellhorizonte (wegen der Tränkmöglichkeit für die Zugtiere, meist Ochsen; Pferde konnten vor der Einführung des [[Kumt]]geschirrs keine schweren Lasten ziehen), wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] zwischen [[Duisburg]] und [[Paderborn]] und seine Äste entlang des [[Teutoburger Wald]]es. Auch die [[Brabanter Straße]] und der [[Westfalenweg]] waren so angelegt. Die Höhenwege hatten auch den Vorteil, dass sie insgesamt trockener waren als Wege im Tal. [[Basalt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;verwitterungsböden wurden bevorzugt, da sich auf Sandsteinböden schnell [[Hohlweg]]e bildeten. In Gegenden, in denen die [[Rodung|Waldrodung]] schon fortgeschritten war, konnten auf den Höhen Gefahren von Weitem gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Querschnitt und Aufteilung ==&lt;br /&gt;
Wie sich aus systematischen Vergleichen heutiger Wegenetze und Straßennamen ablesen lässt, bestanden Altstraßen durchaus nicht nur aus einem Paar Wagenspuren. Je nach Bodenbeschaffenheit, Siedlungsdichte und Auflagen [[Feudalismus|feudaler]] Grundherren konnte es mehrere parallele Wege geben, die zu verschiedenen Zeiten oder für verschiedene Zwecke benutzt wurden. So teilte sich in der sandigen [[Senne]] der Hellweg (genaugenommen nur ein Ast desselben) außer dem heute noch [[Senner Hellweg]] genannten Weg für Handels- und Reisewagen in den Huckepackweg für Fußreisende, den Reiterweg und den Kohlenweg für den lokalen [[Brennholz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;transport. Diese Sonderwege konnten mehrere hundert Meter auseinanderliegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sennestadtbuch&amp;quot;&amp;gt;Kampsmann, Koch, Neumann, Thermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Sennestadtbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1967/1968&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Aufsplittungen ergaben sich, wenn neben einem stark ausgefahrenen Weg ein neuer gebahnt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldene Str&amp;quot;&amp;gt;[http://www.asamnet.de/~patzeltm/goldene_strasse_wb/wb/pages/allgemeines/goldene-strasse/altstrassen.php Reisen und Transport auf der Goldenen Straße, einer Altstraße aus dem 14. Jahrhundert]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Grund für die Entstehung von zusätzlichen bzw. [[Hohlweg]]en war die Umgehung des [[Straßenzwang]]s und des damit verbundenen [[Wegzoll]]s. Als Gegenmaßnahme legten Burgherren wie die von [[Karlsfried]] Gräben und Wälle an, um diese Wege unpassierbar zu machen und somit ihre Einnahmen – auch zum Straßenerhalt – zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Kühtreiber]]: [http://www.academia.edu/1496344/Strasse_und_Burg._Anmerkungen_zu_einem_vielschichtigen_Verhaltnis._In_Kornelia_Holzner-Tobisch_Thomas_Kuhtreiber_Gertrud_Blaschitz_Hg._Die_Vielschichtigkeit_der_Strasse._Kontinuitat_und_Wandel_in_Mittelalter_und_fruher_Neuzeit_Veroffentlichungen_des_Instituts_fur_Realienkunde_des_Mittelalters_und_der_fruhen_Neuzeit_22_Wien_2012_263-301 &amp;#039;&amp;#039;Straße und Burg. Anmerkungen zu einem vielschichtigen Verhältnis.&amp;#039;&amp;#039;] In: Kornelia Holzner-Tobisch, Thomas Kühtreiber, Gertrud Blaschitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Vielschichtigkeit der Straße. Kontinuität und Wandel in Mittelalter und früher Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, 22, Wien 2012, S. 263–301, hier S.&amp;amp;nbsp;286&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien ==&lt;br /&gt;
Der hessische Archivar und Historiker [[Georg Landau]] (1807–1865) unterschied zwischen&lt;br /&gt;
# öffentlichen Straßen und [[Militärstraße|Heerstraßen]],&lt;br /&gt;
# Land- oder Markwegen &amp;#039;&amp;#039;(Viae Convicinales)&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
# Kirchwegen &amp;#039;&amp;#039;(Viae Pastorales)&amp;#039;&amp;#039; und&lt;br /&gt;
# Notpfaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Straßen, die zu Landaus Lebzeiten entstanden sind, kann die Abgrenzung schwierig sein:&lt;br /&gt;
# Nordamerikanische Auswanderer[[Trail (Weg)|trails]] sind wegen ihrer fehlenden Befestigung Altstraßen, selbst wenn sie erst im 19. Jahrhundert entstanden.&lt;br /&gt;
# [[Postkurs|Poststraßen]] – Zunächst bediente man sich im Postverkehr zwangsläufig der Altstraßen. Vielerorts sind die Poststraßen oder Postwege die ersten „modernen“ Chausseen; auch wo sie außer Gebrauch und verfallen sind, stechen sie noch heute durch ihren schnurgeraden Verlauf vom traditionellen Wegenetz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentliche Straßen und Heerstraßen trugen viele unterschiedliche Bezeichnungen, die auf ihre Verwendung, ihre Lage oder auf ihr Umfeld schließen lassen. Dies waren:&lt;br /&gt;
* Königs- oder [[Reichsstraße (Mittelalter)|Reichsstraßen]] &amp;#039;&amp;#039;(Via Regia)&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* öffentliche Straßen (zum Beispiel die &amp;#039;&amp;#039;[[Via Publica]]&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* Heerwege (nach strategischen Gesichtspunkten angelegt),&lt;br /&gt;
* Hellwege (Weg zum Salztransport),&lt;br /&gt;
* [[Deitweg|Diet-]] oder Volkswege,&lt;br /&gt;
* Land- oder Bergstraßen,&lt;br /&gt;
* hohe Straßen,&lt;br /&gt;
* [[Rennweg]]e (schnelle Routen für Läufer und Reiter),&lt;br /&gt;
* Rennstiege (schnelle Gebirgsrouten für Läufer und Reiter),&lt;br /&gt;
* Wald- oder Riesenwege bzw. Weg-Riese (Name: [[Riesengebirge]]) und&lt;br /&gt;
* Weinstraßen (wohl im Sinne von [[Wagen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;straßen, dürfen nicht mit [[Deutsche Weinstraße#Andere touristische Weinstraßen|touristischen Weinstraßen]] verwechselt werden; ebenso ist die Weinstraße in Thüringen zu unterscheiden, deren Bezeichnung historisch aus dem Slawischen &amp;#039;&amp;#039;via Wintwech&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;[[Wenden]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;straße&amp;#039;&amp;#039; – latinisiert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Waschke: &amp;#039;&amp;#039;Alte Straßenzüge in Apolda – die Weinstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Apoldaer Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7, 1989, S. 24–25 ([http://www.via-regia.org/via_regia/geschichte/pdf/Apolda_Weinstrasse.pdf online]). Europäisches Kultur- und Informationszentrum in Thüringen, abgerufen am 3. Mai 2017. Darin wird der Zusammenhang mit „Wein“(-straße bzw. Weinweg [aus Wagenweg]) verworfen und die Herkunft von der 1295 und 1318 urkundlich erwähnten &amp;#039;&amp;#039;via Wintwech&amp;#039;&amp;#039; (Wendenstraße; von {{slaS|&amp;#039;&amp;#039;wirit&amp;#039;&amp;#039;}} → &amp;#039;&amp;#039;win&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;wein&amp;#039;&amp;#039;) abgeleitet.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen dürfen nicht überbewertet werden. Auf Straßen, die nach einem Handelsgut benannt sind, wurden auch andere Waren transportiert. Heerwege dienten auch als Handelswege und umgekehrt. Bezeichnenderweise heißt die einzige von der Elbe nach Jütland durchlaufende Altstraße (rechts und links davon gab es zu viele Feuchtgebiete), die übrigens nur selten zu Kriegszügen verwendet wurde, auf [[Deutsche Sprache|Deutsch]] [[Ochsenweg]] (Handelsgut) und auf [[Dänische Sprache|Dänisch]] &amp;#039;&amp;#039;Hærvej&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenkarte Nordbayerns um 800.jpg|mini|hochkant=2.1|Straßenkarte des Maingebietes um 800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fernwege-1.jpg|mini|Südliches [[Sauerland]]: frühmittelalterliche Wege und Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die Zeit der [[Antike]] lässt sich die Entstehung mancher Altstraßen in damals von [[Kelten]] und [[Germanen]] bewohnten Ländern zurückverfolgen. Gehandelt wurden vor allem [[Speisesalz|Salz]], Luxusgüter aus dem Mittelmeerraum, [[Bernstein]] und auch [[Sklave]]n. Schon in der vorantiken [[Bronzezeit]] muss es nennenswerten Fernhandel gegeben haben, da die [[Bronze]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;herstellung in ganz Europa vom [[Zinn]] aus [[Britannien]] abhing. Aus der schnellen Eroberung [[Gallien]]s durch [[Julius Caesar]] wird geschlossen, dass dort schon vor der Unterwerfung ein gutes Wegenetz bestand. Die [[Imperium Romanum|Römer]] durchzogen ihr Reich mit zumeist schnurgeraden Straßen, die grundsätzlich aus einem aufgeschütteten Damm zwischen zwei Gräben bestanden. Die wichtigeren hatten zusätzlich einen festen Belag. Mit dem Niedergang ihres Reiches wurden die Straßen nicht mehr gepflegt, aber oft weiterhin benutzt, so dass etliche noch heute Teil des Straßen- und Wegenetzes sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frankenreich der [[Merowinger]] bestand das Wegenetz noch überwiegend aus Römerstraßen. An wichtigen Knotenpunkten bauten sie [[Königspfalz|Pfalzen]]. Die [[Karolinger]] dehnten das Frankenreich auf Gebiete aus, die nicht durch Römerstraßen erschlossen waren. Sie nutzten unbefestigte Wege als [[Militärstraße|Heerstraßen]] und sicherten diese durch Burgen. Es wurden Klöster an Kreuzungspunkten gebaut. Mit den christlichen Wallfahrten entwickelten sich [[Pilgerweg]]e und mit der [[Marktrecht|Einrichtung von Märkten]] nahm der Verkehr auf den [[Handelsstraße|Handelswegen]] zu. Aus dem frühen Mittelalter stammen auch die ersten urkundlichen Belege einzelner Wege, die nicht auf Römerstraßen zurückgingen, so der Ortesweg, der in der &amp;#039;&amp;#039;Vita Sturmi&amp;#039;&amp;#039; von [[Eigil von Fulda|Eigil]], dem vierten Abt [[Kloster Fulda|Fuldas]], erwähnt wird, als [[Sturmius]] 744 nach einem geeigneten Ort für das Kloster suchte. Spuren von Handelswegen im [[Slawen|slawischen]] Gebiet sind mehrere hölzerne Brücken über die Havel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl/schich-winfried/PDF/Schich.pdf Winfried Schich: &amp;#039;&amp;#039;Die Havel als Wasserstraße im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 299&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter]] wurden entlang der Handelsstraßen neue Städte gegründet, oft im Schutz einer Burg oder in der Nähe eines Klosters. In den mittelalterlichen [[Feudalismus|Feudalreichen]] standen die Reisenden auf königlichen und anderen Hauptstraßen unter dem Land- oder Königsfrieden. Der Grundherr, zumeist Inhaber eines [[Lehen]]s, hatte für die Sicherheit der Reisenden auf dieser Straße zu sorgen. Daraus entwickelte sich im Mittelalter das [[Geleitrecht|Geleitwesen]]. Es gab aber auch Bestimmungen, die die Einkünfte der Feudalherren erhöhten und gleichzeitig ihr Interesse am Unterhalt der Wege minderten. So fiel die Fracht eines Wagens an den Grundherrn, wenn eine Achse den Boden berührte ([[Grundruhrrecht]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sennestadtbuch&amp;quot; /&amp;gt; Altstraßen befanden sich nach der ersten Rodungsperiode (während der [[Karolinger]]) auch zunehmend im Tal, da sich durch Bevölkerungswachstum die Siedlungsdichte in den Tälern erhöhte. Dadurch gab es immer öfter direkte Verbindungen von Ort zu Ort. Höhenwege bekamen die Bedeutung von Schleichwegen, um Zollstellen oder stark befestigte Orte zu umgehen. Sie entwickelten sich durch ihre Lage auf Gebirgszügen (natürliche Grenzen) oft auch zu Grenzwegen (siehe [[Rennsteig]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Quellen geben die mitteleuropäische [[Kleinstaaterei]] als Grund an, warum man so lange mit unbefestigten Wegen vorliebnahm. Demgegenüber begann der Straßenbau in Deutschland in den politisch stark zergliederten Regionen Südwest- und Mitteldeutschlands, während es in den östlichen Provinzen Preußens, in großem zusammenhängendem Staatsgebiet, bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts keine einzige Kunststraße gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Texte zum Chausseebau in verschiedenen deutschen Staaten im Historischen Geographischen Informationssystem ([http://www.hgis-germany.de/ HGIS]) und anderen Quellen:&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://hgisg.geoinform.fh-mainz.de/multi4/wirtschaftVerkehrTempl.php?gliederung=8&amp;amp;gebiet=47&amp;amp;txtArea=Thema |wayback=20131111043917 |text=HGISG: Baden}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hgisg-ekompendium.ieg-mainz.de/Dokumentation_Datensaetze/Multimedia/Staaten/Wuerttemberg.pdf HGISG: Württemberg] (S. 5, 6; PDF; 43&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://hgisg.geoinform.fh-mainz.de/multi4/wirtschaftVerkehrTempl.php?gliederung=8&amp;amp;gebiet=45&amp;amp;txtArea=Thema |wayback=20131111043914 |text=HGISG: Preußen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.digitalis.uni-koeln.de/JWG/jwg_147_11-21.pdf Die preußische Straßenbaupolitik unter Dezentralisierungsdruck] (PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LBVSH/Aufgaben/Strassenbau/GeschichteStrassenbau/chausseebau.html |titel=Chausseebau in Schleswig-Holstein 1830–1882 |abruf=2021-01-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210107083718/https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LBVSH/Aufgaben/Strassenbau/GeschichteStrassenbau/chausseebau.html |archiv-datum=2021-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chaussee]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bau und damit einhergehend die Entwicklung eines modernen Straßennetzes begannen in Frankreich und südwestlichen Teilen Deutschlands in der Mitte des 17. Jahrhunderts, in anderen Gegenden erst Mitte des 18. oder in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zumeist standen am Anfang strategische Überlegungen einzelner Staaten zur Schaffung schnellerer Transportwege. Die [[Simplonpass|Straße über den Simplon]] in der Schweiz und die englischen &amp;#039;&amp;#039;[[Maut#Historischer Hintergrund|Turnpike Roads]]&amp;#039;&amp;#039; dagegen wurden von Privatunternehmen errichtet und betrieben. Diese Kunststraßen verminderten den [[Rollwiderstand]] der Fahrzeuge durch bessere Befestigung und hatten oft eine geringere Steigung. Sie konnten auf Dämmen durch [[Feuchtgebiet]]e und in Flusstälern auf einer Terrasse über der Flussaue geführt werden, fielen daher eher trocken und waren vor Überschwemmung gefeiter. Im Gebirge wiesen sie gleichmäßigere Steigungen auf oder folgten [[Höhenlinie]]n zur Überwindung eines Bergkamms. Dadurch waren Reisen auf ihnen zügiger zu bewältigen als auf Altstraßen. Letztere verloren somit als Fernverbindungen an Bedeutung und wurden, wenn man nicht Teile der Trasse übernahm, nur noch selten (meist lokal) oder gar nicht mehr genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Altstraßen wurden im Laufe der Jahrhunderte überbaut (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bundesautobahn 66|A&amp;amp;nbsp;66]]), wieder vom Wald überwachsen oder (z.&amp;amp;nbsp;B. zur Vergrößerung von Feldern) eingeebnet. Mancher Weg ist nicht mehr passierbar, obwohl das [[Wegerecht (Sachenrecht)|Wegerecht]] theoretisch noch besteht. Einige Teilstrecken existieren aber noch heute in ihrer ursprünglichen Form und werden als Feld-, Forst- oder Wanderweg genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Altstraßen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stezka kvilda.jpg|mini|[[Goldener Steig]] im [[Böhmerwald]]]]&lt;br /&gt;
Die Altstraßen hatten in Europa meistens keine durchgängigen Eigennamen und weder einen bestimmten Beginn noch ein festgelegtes Ende. Die Wege wurden von der örtlichen Bevölkerung immer nach nahe gelegenen Zielen benannt. Über die Jahrhunderte verlagerten sich die Routen, weil Orte an Bedeutung verloren oder gewannen. Manchmal wurden Zollstellen und unsichere Gebiete umgangen. Es gab auch Verzweigungen und Ausweichstrecken, die Reisende je nach den Bedingungen (Witterung, Räuberbanden, Fehden) nutzen konnten. Somit ergaben sich für die gleiche Straße von Ort zu Ort unterschiedliche Bezeichnungen. Auch bei Besitzerwechsel, zum Beispiel vom Kaiser zum Landgrafen, bürgerten sich andere Namen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feste Namen wurden vielfach erst von Historikern der Altstraßenforschung als Hilfsmittel zur Beschreibung der Wege eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitteleuropa ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC04617 L 3018 auf Elisabethenstraße Kriftel.jpg|mini|hochkant|Entlang der einstigen &amp;#039;&amp;#039;[[Elisabethenstraße]]&amp;#039;&amp;#039; verlaufen heute in großen Teilen asphaltierte Straßen wie hier die [[Liste der Landesstraßen in Hessen ab der L 3001#L 3001 ff.|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;3018]] bei [[Kriftel]]. Die Verlängerung gen Horizont ist Teil der [[Bundesautobahn 66]].]]&lt;br /&gt;
* [[Angelbowege]]&lt;br /&gt;
* [[Antsanvia]]: Handelsstraße von [[Mainz]] nach [[Eisenach]] in [[Thüringen]], im [[Büdinger Wald]] als [[Reffenstraße]] bezeichnet&lt;br /&gt;
* [[Bernsteinstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Birkenhainer Straße]] (Weinstraße)&lt;br /&gt;
* [[Bergische Eisenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Bischofsweg (Meißen–Stolpen)|Bischofsweg]] von Meißen nach Stolpen&lt;br /&gt;
* [[Böhmischer Steig]]&lt;br /&gt;
* [[Brabanter Straße]] bzw. [[Brüderstraße (Köln–Siegen)|Brüderstraße]]: [[Leipzig]], [[Erfurt]], [[Eisenach]], [[Marburg]], [[Angelburg (Berg)]], [[Siegen]], [[Köln]], [[Aachen]], [[Lüttich]], [[Antwerpen]] „Brabant“&lt;br /&gt;
* [[Cölnische Hohe Heer- und Geleitstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Conrebbersweg]]: Handelsstraße in [[Ostfriesland]]&lt;br /&gt;
* [[Deitweg#Historischer Deitweg bei Ohrum|Deitweg bei Ohrum]]&lt;br /&gt;
* Alte [[Dresden-Teplitzer Poststraße]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenstraße (Hessen)]]: östlich der [[Aar (Lahn)|Aar]] zur [[Eiserne Hand (Taunushauptkamm)|Eisernen Hand]] am Taunushauptkamm&lt;br /&gt;
* [[Eisenstraße (Rothaargebirge)]]&lt;br /&gt;
* [[Elisabethenstraße]]: von [[Mainz-Kastel]] nach Marburg, Wallfahrtsweg zum Grab der [[Elisabeth von Thüringen]]&lt;br /&gt;
* [[Eselsweg]] im Spessart&lt;br /&gt;
* [[Filsstraße]]–[[Geislinger Steige]]: Talstraße von [[Stuttgart]] nach [[Ulm]]&lt;br /&gt;
* [[Flämische Straße]] von [[Lübeck]] nach [[Brügge]]&lt;br /&gt;
* [[Folkweg]]&lt;br /&gt;
* [[Frankenstraße (Sachsen)|Frankenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Frankfurter Gleis]] von [[Nürnberg]] über [[Dresden]] nach [[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
* [[Frankfurter Weg]] von [[Bremen]] nach [[Frankfurt am Main]], in Hessen als [[Weinstraße (Wagenstraße)]] bekannt&lt;br /&gt;
* [[Franzosenstraße]]: Höhenweg zwischen Kassel, Hessisch-Lichtenau und Bebra bzw. Gerstungen/Werra&lt;br /&gt;
* [[Alte Freiberg-Teplitzer Poststraße]]&lt;br /&gt;
* [[Friesischer Heerweg]]&lt;br /&gt;
* [[Goldene Straße]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldene Str&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Goldener Steig]]&lt;br /&gt;
* [[Heidenstraße]] im Sauerland&lt;br /&gt;
* [[Herborner Hohe Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Herzog-Erich-Weg]] &lt;br /&gt;
* durch die [[Kurze und lange Hessen|Kurzen Hessen]] (Geleit- und Heerstraße)&lt;br /&gt;
* durch die [[Kurze und lange Hessen|Langen Hessen]] ([[Weinstraße (Wagenstraße)|Weinstraße bzw. Wagenstraße]])&lt;br /&gt;
* [[Hessenstraße]]: urspr. keltische Straße von [[St. Goar]] bis [[Eiserne Hand (Langenbach)|Eiserne Hand]] bei [[Langenbach (Weilmünster)|Langenbach]], später bis [[Kassel]]&lt;br /&gt;
* [[Via Regia Lusatiae Superioris|Hohe Straße]]: von [[Frankfurt am Main]] nach [[Schlesien]], [[Krakau]], [[Lwiw|Lemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Hohe Straße zwischen Kocher und Jagst]]: von [[Bad Friedrichshall]]-[[Jagstfeld]] nach [[Heimhausen (Mulfingen)|Heimhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Hünerstraße]]: Keltenstraße von [[Altkönig]] &amp;#039;&amp;#039;([[Taunus]])&amp;#039;&amp;#039; bis [[Gießen]] &amp;#039;&amp;#039;([[Dünsberg]], [[Glauberg]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jakobsweg]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiser-Route]]: [[Aachen]]-[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiserweg (Harz)#Geschichte|Kaiserweg]] im Harz&lt;br /&gt;
* [[Alte Kölnische Landstraße|Kölnische Straßen Varianten eins bis fünf &amp;#039;&amp;#039;(Strata Coloniensis)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Kriegerpad]] &lt;br /&gt;
* [[Kulmer Steig]]&lt;br /&gt;
* [[Mauspfad]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tetenhusen-Owschlag - Ochsenweg 04 ies.jpg|mini|[[Ochsenweg]] in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
* [[Ochsenweg]]&lt;br /&gt;
* [[Ortesweg]]: Weg vom [[Marburg]]er Land nach [[Bamberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pickerweg]]&lt;br /&gt;
* [[Postkurs]]: [[Innsbruck]] ([[Österreich]]) – [[Mechelen]] ([[Belgien]]) im Jahr 1490&lt;br /&gt;
* [[Rennsteig]] in Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Rennstraße]]: Höhenstraße im [[Taunus]]&lt;br /&gt;
* [[Reuterweg (Visbek)|Reuterweg]]&lt;br /&gt;
* [[Sälzer Weg]] in Niederhessen&lt;br /&gt;
* [[Salzmannstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Salzstraße]] zwischen Lüneburg und Lübeck&lt;br /&gt;
* [[Salzstraße]]n nach [[Hallstatt]] im [[Salzkammergut]], nach [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]] und nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]&lt;br /&gt;
* [[Schwabenweg]]&lt;br /&gt;
* [[Septimerpass]]: möglicherweise vorrömisch, dann römisch, gepflastert 1387&lt;br /&gt;
* [[Via Claudia Augusta]]: eine der wichtigsten Römerstraßen, von Norditalien in den süddeutschen Raum&lt;br /&gt;
* [[Via Francigena]]&lt;br /&gt;
* [[Via Imperii]]: Nord-Süd-Fernhandelsstraße von der [[Ostsee]] über [[Leipzig]], [[Nürnberg]], [[Augsburg]], [[Innsbruck]] und [[Verona]] (hier: Abzweig nach [[Venedig]]) bis nach [[Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Viamala]]: Fuß- und Reiterweg durch die [[Hinterrhein]]schlucht, Wagenstraße über eine Bergschulter&lt;br /&gt;
* [[Via Publica von Brüssel nach Prag]]&lt;br /&gt;
* [[Via Regia]]: Königsstraße von [[Frankfurt am Main]] über [[Leipzig]], [[Görlitz]] und [[Breslau]] nach [[Krakau]]&lt;br /&gt;
* [[Via Rheni]]: antike Verbindung zwischen Rheinland und Italien&lt;br /&gt;
* [[Via Tolosana]]: franz. Teil der Pilgerroute auf dem [[Jakobsweg]] nach [[Santiago de Compostela]]&lt;br /&gt;
* Waldstraße  bei [[Zella-Mehlis]]: zentrales Hohlwegsystem zur Querung des [[Thüringer Wald]]es, z.&amp;amp;nbsp;B. Zeller Leube&lt;br /&gt;
* [[Weinstraße (Mosel)]] [[Mehring (Mosel)]] – [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Weinstraße (Wagenstraße)]]&lt;br /&gt;
* Weinstraße, Altbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Via Wintwech&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Via Winwech&amp;#039;&amp;#039; (Wendenstraße), [[Diphthongierung]] (vom Slawischen ins Hochdeutsche) zur &amp;#039;&amp;#039;Weinstraße&amp;#039;&amp;#039;; bischöflich geschützter Beiweg zur [[Via Regia]]: Mainz – östliches Wendenland (Ostsee); siehe auch [[Ilmtal-Weinstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Westfalenweg]]: So hieß im Raum [[Gießen]] ein Weg, der von den „langen Hessen“ abzweigte, am Oppidum [[Dünsberg]] vorbei auf der [[Lahn]]/[[Dill (Fluss)|Dill]]-[[Wasserscheide]] zum Kreuzungspunkt mehrerer Altstraßen (z.&amp;amp;nbsp;B. mit der „Brabanter Straße“ oder „Köln-Leipziger Straße“ und der „Herborner Hohen Straße“) bei der [[Angelburg (Berg)|Angelburg]] führte, von wo aus er weiter nach Norden in Richtung [[Paderborn]] zog.&lt;br /&gt;
* [[Westfälischer Hellweg]]&lt;br /&gt;
* [[Zeithstraße]]: Bonn – Siegburg – Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griechenland ===&lt;br /&gt;
* [[Via Egnatia]]&lt;br /&gt;
* [[Via Pythia]]&lt;br /&gt;
* [[Hiera Hodos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großbritannien ===&lt;br /&gt;
* [[The Ridgeway]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisches Reich ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Römerstraße}}&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge des römischen Straßennetzes wird zur Zeit Kaiser Trajans auf 80.000 Kilometer geschätzt. Besonders die Heerstraßen waren in der [[Antike]] schon befestigte Kunststraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naher Osten und Asien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20050516220851!Seidenstrasse GMT.jpg|mini|Seidenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Persische Königsstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Chinesische Kaiserstraßen]] ab 220 v. Chr., um 700 n. Chr. etwa 40.000 km, einige gepflastert&lt;br /&gt;
** [[Gerade Straße (China)|Gerade Straße]], über 800 km, gepflastert&lt;br /&gt;
** [[Shu-Straße]]n&lt;br /&gt;
* [[Gokaidō]] in Japan&lt;br /&gt;
* [[Weihrauchstraße]] vom [[Hadramaut]] über [[Jemen]], [[Medina]] und [[Petra (Stadt)|Petra]] nach [[Damaskus]], [[Syrien]]&lt;br /&gt;
* [[Seidenstraße]] von [[China]] über [[Afghanistan]] und [[Iran|Persien]] bzw. [[Samarkand]] nach [[Kleinasien]]&lt;br /&gt;
* [[Gewürzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Sibirischer Trakt]] (&amp;#039;&amp;#039;Teestraße&amp;#039;&amp;#039;, China–Russland)&lt;br /&gt;
* sechs [[Teerouten]], von Südwestchina ausgehend&lt;br /&gt;
** [[Tee-Pferde-Straße]] (China–Indien)&lt;br /&gt;
* [[Chaiber-Pass]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inkareich ===&lt;br /&gt;
Die [[Inka-Straßensystem|Inkastraßen]] erschlossen eines der für den Straßenbau schwierigsten Gebiete der Erde, die [[Anden]]. Die [[Inka]] erbauten ein Straßennetz von 40.000 Kilometern Länge mit Brücken, Tunneln und Raststationen. Die Straßen hatten Unterbau und Pflaster. Da die Inka keine [[Wagen]] kannten, wurden steile Abschnitte als Treppen ausgeführt und Schluchten mit [[Seilbrücke]]n überquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sacbé]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mustafa Adak, [[Sencer Şahin]]: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Straßen- und Siedlungssystem in der Lykischen Milyas (Elmalı Plateau).&amp;#039;&amp;#039; In: Dirk Bachmann, Brigitte Beyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Alle Wege führen nach Rom …“ Internationales Römerstraßenkolloqium Bonn&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; 16). Rhein-Eifel-Mosel-Verlag, Pulheim-Brauweiler 2004, ISBN 3-924182-63-9, S. 87–100.&lt;br /&gt;
* Erika Dreyer-Eimbecke: &amp;#039;&amp;#039;Alte Straßen im Herzen Europas. Könige, Kaufleute, Fahrendes Volk.&amp;#039;&amp;#039; Umschau, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-524-69078-5.&lt;br /&gt;
* [[Georg Landau]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der alten Heer- und Handelsstraßen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 1). Bärenreiter, Kassel u. a. 1958.&lt;br /&gt;
* Dieter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Spuren in Wald und Feld. Altwege in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmalpflege in Baden-Württemberg]]. Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Band 50, Nummer 2, 2021, S. 100–105, {{DOI|10.11588/nbdpfbw.2021.2.81453}}.&lt;br /&gt;
* Alexander Veling: &amp;#039;&amp;#039;Altwegeforschung. Forschungsstand und Methoden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;aventinus.&amp;#039;&amp;#039; varia Nummer 44, [28. März 2014], ([http://www.aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/9847/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Old roads|Altstraßen}}&lt;br /&gt;
* [http://altwege.de Römerstraßen und Mittelalterliche Handelswege]&lt;br /&gt;
* Nina Piatscheck: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/01/deutschlands-aelteste-strassen Deutschlands älteste Straßen.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[National Geographic Deutschland]], 25. Januar 2022.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=GA|ID=54|titel=„Landstraßen 16.–18. Jahrhundert“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4776781-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altstrasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbaugeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr der Ur- und Frühgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
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