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	<title>Altstetten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-17T12:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Stadtteil der Stadt Zürich; zu anderen Bedeutungen siehe [[Altstetten (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Quartier von Zürich&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Altstetten&lt;br /&gt;
| WAPPENLINK = CHE Altstetten COA.svg&lt;br /&gt;
| KREIS = 9&lt;br /&gt;
| JAHRE = seit 1934&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 36260&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.47&lt;br /&gt;
| BFS = 261-092&lt;br /&gt;
| PLZ = 8048, 8064&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lindenplatz --&amp;gt;| LAT_DEG = 47.38753&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|679.070|249.050 || koor=B|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LON_DEG = 8.485842&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|679.070|249.050 || koor=L|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| HÖHE = 402 &amp;lt;!-- Lindenplatz --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Quartier Altstetten.png&lt;br /&gt;
|BILD-QUARTIERKARTE=Karte Quartier Altstetten 2025.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altstetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteile der Stadt Zürich|Quartier]] der Stadt [[Zürich]]. Die ehemals selbständige Gemeinde Altstetten wurde 1934 eingemeindet und bildet heute zusammen mit [[Albisrieden]] den [[Kreis 9 (Stadt Zürich)|Kreis 9]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Gold auf rotem [[Dreiberg]] ein schwarzer Turm mit drei Zinnen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen ist identisch mit dem Schild der Familie von Altstetten, welche 1287 erstmals erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
CHE Altstetten ZH Flag.svg|Fahne von Altstetten&lt;br /&gt;
CHE Grünau ZH COA.svg|Wappen von Grünau&lt;br /&gt;
CHE Grünau ZH Flag.svg|Fahne von Grünau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuerich Altstetten Kirchen Kuh.jpg|mini|links|Bei den zwei reformierten Altstettener Kirchen treffen das 15. mit dem 20. Jahrhundert, die Landwirtschaft mit der Stadt aufeinander.]]&lt;br /&gt;
Altstetten liegt an den Ausläufern des [[Uetliberg]]s an der [[Limmat]], hat rund 33&amp;#039;000 Einwohner und ist damit – gemäss der Einteilung des statistischen Amts der Stadt Zürich – das bevölkerungsreichste Quartier der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altstetten wird durch die [[A1 (Schweiz)|Autobahn A1H]] (Zürich–Bern) und parallel dazu durch die Bahnstrecke der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] – Teil der Hauptachse Zürich–Bern – in drei zusammenhängende Gebiete gegliedert. Nördlich der Autobahn befindet sich die Grünau, südlich der Bahnstrecken das «alte» Altstetten mit dem eigentlichen Dorfkern rund um den Lindenplatz. Zwischen den Bahnstrecken und der Autobahn liegt das Gebiet, welches im März 2005 auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Altstetten-Juch&amp;#039;&amp;#039; getauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dachslernstr20.jpg|mini|Ortsmuseum, ursprünglich Mehrreihenständerbau mit [[Tätschdach]], um 1500 erbaut; Vorgänger-Bauernhof im 14.&amp;amp;nbsp;Jh. erwähnt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altstetten 1910.jpg|mini|Obligation über 500 Franken der politischen Gemeinde Altstetten vom 20. März 1910]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Altstettens muss bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt gewesen sein. Beim Letzigraben wurde ein Gräberfeld aus der [[La-Tène-Zeit|La Tène]]-Periode aufgedeckt, im Loogarten wurde aus der späten [[Bronzezeit]] eine Gewandfibel und die [[Goldschale von Altstetten]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hauptbesiedlungszeit der [[Römisches Reich|Römer]] um 15 v. Chr. standen wenige Bauten auf dem Kirchenhügel, beim Salzweg und auf dem Karstenbühl, heute Gebiet der Firma [[Micafil AG|Micafil]]. Die [[Römerstrasse]] von [[Chur]] &amp;#039;&amp;#039;([[Curia Raetorum]])&amp;#039;&amp;#039; über Zürich &amp;#039;&amp;#039;([[Turicum]])&amp;#039;&amp;#039; nach [[Baden AG|Baden]] &amp;#039;&amp;#039;([[Aquae Helveticae]])&amp;#039;&amp;#039; verlief über Altstetter Boden. Die [[Eugen Huber|Eugen-Huber-Strasse]] hiess bis 1933 Römerstrasse.&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist erstmals 1249 bezeugt als &amp;#039;&amp;#039;Altstetin&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Alemannische Dialekte|alemannische]] Bildung mit der Bedeutung ‹bei den alten Wohnstätten›.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortsnamen&amp;quot;&amp;gt;[https://search.ortsnamen.ch/record/7070888 &amp;#039;&amp;#039;Altstetten&amp;#039;&amp;#039; unter ortsnamen.ch]; aufgeführte Schreibvarianten: &amp;#039;&amp;#039;Altstetin, Altstettin, Altsteten, Altstetten, Altstätten;&amp;#039;&amp;#039; weitere Varianten siehe [https://books.google.ch/books?id=ES5WAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA200&amp;amp;dq=%22alsteten%22+zürich&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjam73kx7rdAhXEFCwKHbK2AwIQ6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=%22alsteten%22%20zürich&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Alsteten&amp;#039;&amp;#039;] (Hans Heinrich Bluntschli, &amp;#039;&amp;#039;Merckwürdigkeiten Der Statt Zürich Und Dero Landschafft&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1711), [https://books.google.ch/books?id=uaEaAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA1109&amp;amp;dq=%22alstetten%22+zürich&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi2o-PwxbrdAhUMXCwKHV-5A8QQ6AEIOjAD#v=onepage&amp;amp;q=%22alstetten%22%20zürich&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Alstetten&amp;#039;&amp;#039;] (Amtsblatt des Kantons Zürich 53, 1863), [https://books.google.ch/books?id=bWdBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR9-IA133&amp;amp;dq=%22alstetten%22+zürich&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi2o-PwxbrdAhUMXCwKHV-5A8QQ6AEIRTAF#v=onepage&amp;amp;q=%22alstetten%22%20zürich&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Allstetten&amp;#039;&amp;#039;] (Donnstags-Nachrichten XXXVI, 1779).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Aussterben der Grafen von [[Lenzburg]] und die Teilung des [[Zürichgau]]s bringt Altstetten 1173 unter die Obhut der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] und später der [[Habsburg]]er. Von den Kyburgern war Altstetten ausserdem für lange Zeit an die Herren von Schönenwerd verliehen. 1297 wird erstmals das [[Geschlecht (Genealogie)|Geschlecht]] &amp;#039;&amp;#039;von Altstetten&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Zürich]] trat 1351 dem Bund der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] bei. Altstetten bleibt unter habsburgischer Oberherrschaft.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1410 wird die Taverne [[Blaue Ente (Zürich)|Blaue Ente]] an der (heutigen) Badenerstrasse 663 eröffnet.&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1432 kam die [[Vogt]]ei Altstetten durch Verkauf zur Stadt Zürich und blieb bis zum Umsturz von 1798 unter dem Regiment und der Verwaltung der Stadt. Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] blieb bei den Habsburgern beziehungsweise der [[Grafschaft Baden]], die bis 1798 von den «[[Acht Alte Orte|Acht Alten Orten]]» verwaltet wurde.&lt;br /&gt;
1443 wurde Altstetten von den Eidgenossen eingeäschert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geogr.Lex&amp;quot;&amp;gt;{{GeoLexikonSchweiz|Band=1|Seite=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1488 stammt die älteste Darstellung des heutigen Wappenbildes – Turm auf Dreiberg – als Wappen der Familie «von Altstetten».&lt;br /&gt;
Im Jahr 1515 namen 27 namentlich bekannte Altstetter Bürger an der [[Schlacht bei Marignano]] teil; vier von ihnen fielen in der Schlacht.&lt;br /&gt;
1629 zählte die Altstetter Rotte 70 Mann, die mit Musketen, Harnischen, Halbarten und Spießen ausgerüstet waren.&lt;br /&gt;
1773 wurde der erste Dorfbrunnen errichtet. Im Kopf des Brunnenstockes ist das Wegeisen-Wappen angebracht, das der Gemeinde von 1770 bis 1896 diente. Der Brunnen steht heute auf dem Lindenplatz. Die Einquartierung von französischen Soldaten 1798/99 brachte Schäden, die erst nach Jahrzehnten beseitigt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inbetriebnahme der [[Eisenbahn]]strecke Zürich–Baden der [[Schweizerische Nordbahn|Schweizerischen Nordbahn]] («Spanisch-Brötli-Bahn») im Jahr 1847 und die Eröffnung des [[Bahnhof Zürich Altstetten|Bahnhofs Altstetten]] begünstigten das Aufblühen und die Entwicklung Altstettens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim kam am 13. Juli 1849 im Doktorhaus [[Eugen Huber]], der Rechtslehrer und Schöpfer des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, zur Welt. Huber war sowohl väterlicher- wie auch mütterlicherseits ein Altstetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Dufourkarte Altstetten.jpg|265|Karte Gemeinde Altstetten 1933.png|300|Altstetten auf der [[Dufourkarte]] um 1850|Die Gemeinde innerhalb des Bezirks Zürich vor der Eingemeindung 1934|Dufourkarte|Bezirkskarte 1932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1890 erschien in Altstetten erstmals der «Anzeiger für das Limmattal», anfänglich nur am Samstag. Mit der täglichen Herausgabe änderte er 1930 den Namen in «Limmattaler Tagblatt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den im Jahr 1890 ungefähr 1700 Einwohnern standen 13 Gaststätten offen. Das Bahnabonnement für jährlich 360 Retourfahrten in die Stadt kostete 36 Franken. Acht industrielle Betriebe beschäftigten 426 Personen, davon sind mehr als die Hälfte Frauen.&lt;br /&gt;
Der [[Quadratfuß|Quadratfuss]] Land kostete 1895 in der Nähe der Bahnlinie Fr. 1.50 und an der Bahnhofstrasse, heute Altstetterstrasse, 3 Franken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 transportierte die [[Limmattal-Strassenbahn]] jährlich beinahe zwei Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 wurde die selbständige Gemeinde Altstetten zu einem Quartier der Stadt Zürich. Am 24. Februar wurde der [[Quartierverein der Stadt Zürich|Quartierverein]] Altstetten gegründet. Erster Präsident war Carl Forster, der letzte Gemeindepräsident. Am 2. Juni wurde die Zunft zur Letzi gegründet. 1937 wurde das Schulhaus Kappeli eingeweiht; 1961 das Schulhaus Buchlern.&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Zürich-Altstetten-LBS H1-026165.tif|mini|Luftbild (1965)]]&lt;br /&gt;
1966 folgt der [[Bahnhof Altstetten]] als frühes [[Hochhäuser in Zürich|Hochhaus in Zürich]].&lt;br /&gt;
1967 wurde das [[Gemeindezentrum Zürich-Altstetten|Kirchliche Gemeindezentrum Altstetten]] – jedoch nicht nach den Plänen des Architekturwettbewerbgewinners [[Alvar Aalto]] – erstellt.&lt;br /&gt;
Die Autobahn [[A1 (Schweiz)|N1]] auf dem Gebiet von Altstetten wurde 1971 fertiggestellt. Das teure Zürich macht sich bemerkbar, nachdem für die 1,6&amp;amp;nbsp;km lange, ebene Strecke zwischen Juchhof und [[Hardturm (Stadion)|Hardturm-Stadion]] mehr als 70 Millionen Franken aufgewendet werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung des Quartiers ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;small&amp;gt;Quelle:Statistik &amp;amp; Daten: Altstetten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:A&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/statistik-und-daten/kreise-und-quartiere/kreis-09/altstetten.html|titel=Statistik &amp;amp; Daten: Altstetten|sprache=de|abruf=2025-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen und Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altstetten01.JPG|mini|Alte reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte bis zur Reformation ===&lt;br /&gt;
In Altstetten gab es im Mittelalter eine Wallfahrtskapelle &amp;#039;&amp;#039;Unserer lieben Frau&amp;#039;&amp;#039;, welche eine Filialkapelle von [[St. Peter (Zürich)]] war. Diese Kapelle wurde 1266 erstmals urkundlich erwähnt. Das Kirchenpatronat dieser Kapelle kam zusammen mit der Mutterpfarrei St. Peter 1345 an den Bürgermeister [[Rudolf Brun]], nach seinem Tod 1360 ans Spital in Zürich. Die Kapelle hatte seit 1418 einen eigenen Kaplan und war ein beliebter Wallfahrtsort, zu dem die Stadt Zürich jährlich fünf [[Prozession]]en hielt und zu dem [[Birmenstorf]] AG am Tag nach [[Christi Himmelfahrt]] pilgerte. 1517 stellte Kardinal [[Matthäus Schiner]] auf Bitten des [[Leutpriester]]s am [[Grossmünster]], Erhard Blattmann, des Vorgängers von [[Huldrych Zwingli|Zwingli]], einen [[Ablassbrief]] aus für Teilnehmer an den Wallfahrten und am Totengedächtnis der Wohltäter in der Kapelle in Altstetten.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Marbach: &amp;#039;&amp;#039;Zürich-Wollishofen&amp;#039;&amp;#039;, in: Bischöfliches Ordinariat Chur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schematismus des Bistums Chur.&amp;#039;&amp;#039;, S. 272&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen und religiöse Zentren heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilig-Kreuz (Zürich-Altstetten) Kirche von aussen.JPG|mini|hochkant|Katholische Kirche Heilig Kreuz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Im Suteracher Benedikt Huber 02.jpg|mini|Reformierte Kirche Im Suteracher]]&lt;br /&gt;
In Altstetten gibt es heute einige Kirchen und Gotteshäuser:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zum Folgenden: Robert Schönbächler: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Gotteshäuser der Stadt Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Neujahrsblatt Industriequartier/Aussersihl. Zürich 2013, S. 97–102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|evangelisch-reformierte Kirche]] besitzt in Altstetten vier Kirchen:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Kirche Altstetten (Zürich)|Alte Kirche Altstetten]]&amp;#039;&amp;#039;, die auf eine frühromanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert zurückgeht. Die heutige Kirche wurde um das Jahr 1303 als Dorf- und Wallfahrtskirche erbaut. Im Jahr 1418 erfolgte der Neubau von Schiff und Sakristei und im Jahr 1485 wurde das Sternengewölbe eingebaut. In den Jahren 1761 und 1842 erfolgten Umbauten bzw. die Verlängerung des Langhauses. Diese Verlängerung wurde in den Jahren 1938–1941 wieder zurückgebaut. Im Jahr 1941 wurde der Friedhof bei der Kirche aufgehoben. Bei der Renovation in den Jahren 1974–1975 wurde beim Turmaufgang ein Pfarrzimmer eingebaut. An der Nordseite der alten reformierten Kirche ist eine Bronzetafel mit folgendem Text angebracht: &amp;#039;&amp;#039;In den Jahren 1938–1941, mitten in harter Kriegszeit, wurde diese Kirche gänzlich renoviert und eine neue daneben gebaut. Die Ausgrabungen ergaben Überreste einer römischen Villa Rustica und die Grundmauern von zwei romanischen Kirchen aus dem 11. und 13. Jahrhundert. Die Zeit vergeht, das Gotteswort bleibt in Ewigkeit. Am 30. November 1941. Die Kirchenpflege.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Kirche Zürich-Altstetten|Neue Kirche Altstetten]]&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Grosse Kirche Altstetten&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie wurde nach Plänen des Architekten [[Werner Max Moser]] in den Jahren 1939–1941 erbaut und 1942 fertiggestellt. Die Kirche erhielt die Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche Suteracher (Zürich-Altstetten)|Kirche Suteracher]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1981–1982 vom Architekten [[Benedikt Huber (Architekt)|Benedikt Huber]] in der Nähe des Farbhofs erbaut wurde. Die Kirche weist eine Kronenform auf und besticht durch die geschickte Lichtführung im Innenraum. Sie erhielt im Jahr 1985 die Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich. Neben der reformierten Gemeinde feiert auch die katholische Pfarrei von Altstetten in dieser Kirche regelmässig Gottesdienste.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchgemeindehaus Grünau (Zürich-Altstetten)|Chilehuus Grüenau]]&amp;#039;&amp;#039;, das 1990 nach Plänen des Architekten Werner Gysel erbaut wurde und in der Grundstruktur einer römischen [[Villa]] mit [[Atrium (Architektur)|Atrium]] nachempfunden wurde. In diesem kirchlichen Gebäude werden von mehreren Religionen und Konfessionen Gottesdienste abgehalten. Als erste Kirche der Stadt Zürich erhielt das Chilehuus Grüenau mit der Allen-Digital-Orgel eine [[elektronische Orgel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholische Kirche]] ist im Quartier Altstetten mit der Pfarrei Heilig-Kreuz präsent.&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Heilig Kreuz (Zürich-Altstetten)|Heilig Kreuz]]&amp;#039;&amp;#039; wurde in den Jahren 1977–1979 vom Architekten Dezsö Ercsi erbaut und steht an der Saumackerstrasse. Diese Kirche ist der jüngste Kirchenneubau der katholischen Kirche in der Stadt Zürich und ersetzt eine im Jahr 1900 erbaute Vorgängerkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[evangelisch-methodistische Kirche]] verfügt im Quartier über eine Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es in Altstetten folgende religiöse Zentren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Zoe Gospel Center Altstetten&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in einem 1964 erbauten Geschäftshaus an der Badenerstrasse. Es wurde 1998 eingeweiht.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Kadampa&amp;#039;&amp;#039; ist ein buddhistisches Meditationszentrum, das sich in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Mirabellenstrasse seit dem Jahr 2003 befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|ZürichAltstetten.jpg|300|Zuerich Obsidian.jpg|155|Das &amp;#039;&amp;#039;IBM-Hochhaus&amp;#039;&amp;#039; (Architekt [[Max Dudler]]) auf der nördlichen Seite der Geleise …|… und das &amp;#039;&amp;#039;Hochhaus Obsidian&amp;#039;&amp;#039; gegenüber bilden das moderne Eingangstor zu Zürich|IBM-Hochhaus|Hochhaus Obsidian}}&lt;br /&gt;
In Altstetten sind etliche Kleingewerbebetriebe ansässig; viele Arbeitsplätze sind hingegen im Informatik-, Bank- und Dienstleistungsgewerbe angesiedelt. Zu erwähnen sind sicherlich [[UBS]], [[IBM]], [[Hitachi (Unternehmen)|Hitachi Micafil]] Standpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Altstetten befindet sich seit 1975 die Zentralwerkstätte der [[Verkehrsbetriebe Zürich]] (VBZ). Auf dem Areal ist seit 1993 im neuen Verwaltungsbau «Silberwürfel» auch das operative Betriebszentrum der VBZ angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.stadt-zuerich.ch/content/vbz/de/index/die_vbz/portraet/zahlen_fakten/unternehmensgeschichte.html |wayback=20200804205520 |text=VBZ: Unternehmensgeschichte |archiv-bot=2023-06-08 09:05:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Altstetten befinden sich zwei Friedhöfe unterschiedlichen Charakters: Der [[Friedhof Altstetten]] aus dem Jahr 1908 ist ein traditioneller Quartierfriedhof, der als Besonderheit das &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsgrab in den Rosen&amp;#039;&amp;#039; besitzt. Der [[Friedhof Eichbühl]] aus dem Jahr 1968 gilt als eines der bedeutendsten Werke Schweizerischer Landschaftsarchitektur.&amp;lt;ref&amp;gt;Fachstelle Naturschutz, zitiert nach: Norbert Loacker und Christoph Hänsli: &amp;#039;&amp;#039;Wo Zürich zur Ruhe kommt.&amp;#039;&amp;#039; S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten / Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rautistr150.jpg|mini|Zeuge früher Industrialisierung: ehemaliges Bauernhaus mit Seidenzwirnerei]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Zürich/Kreis 9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Quartier konnte den ursprünglich dörflichen Charakter in der früheren Ortsmitte kaum bewahren. Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist Altstetten durch eine enorme Bautätigkeit stark gewachsen. Neben einigen [[Bausünde]]n findet man in Altstetten aber auch Architektur auf hohem Niveau: Die neue reformierte Kirche von [[Werner Max Moser]] gilt als Bau, welcher sehr gut neben die alte Kirche passt. Das Bahnhofsgebäude von [[Max Vogt (Architekt)|Max Vogt]] ist ein preisgekröntes Hochhaus. Auch das Bürogebäude der Helvetia Patria-Versicherung beim Bahnhof ist von guter Qualität. Das IBM-Hauptquartier von [[Max Dudler]] ist zudem ein energetisch effizientes Hochhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[Bahnhof Zürich Altstetten]] ist aus architektonischer Sicht eine der wichtigsten Bauten der SBB und mit ein Grund, weshalb diese 2005 den [[Wakkerpreis]] für eine hochstehende Baukultur erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Gabriel]] (1570–1638), evangelisch-reformierter Pfarrer in Altstetten 1623–1626&lt;br /&gt;
* [[Emilie Kempin-Spyri]] (1853–1901), erste Schweizerin, die in der Schweiz als Juristin promoviert wurde und habilitierte&lt;br /&gt;
* [[Gustav Gull]] (1858–1942), Architekt &lt;br /&gt;
* [[Jacques Schmid (Politiker)|Jacques Schmid]] (1882–1960), Redaktor und Politiker, Nationalrat &lt;br /&gt;
* [[Otto Baumberger]] (1889–1961), Zürcher Plakatkünstler, Maler und Bühnenbildner&lt;br /&gt;
* [[Walther Schoenenberger]] (1900–1981), Apotheker&lt;br /&gt;
* [[Ernst Sieber (Pfarrer)|Ernst Sieber]] (1927–2018), evangelisch-reformierter Pfarrer in Altstetten 1967–1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Sportstätten:&lt;br /&gt;
* Stadion [[Letzigrund]]&lt;br /&gt;
* Hallenbad Altstetten&lt;br /&gt;
* Sportplatz Buchlern&lt;br /&gt;
* Sportplatz Juchhof 1 und 2&lt;br /&gt;
* Sportplatz Hardhof (Grünau)&lt;br /&gt;
* Finnenbahn (besteht seit 1977)&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftszentrum (GZ) Loogarten&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftszentrum (GZ) Grünau&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftszentrum (GZ) Bachwiesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bischöfliches Ordinariat Chur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schematismus des Bistums Chur.&amp;#039;&amp;#039; Chur 1980.&lt;br /&gt;
* Hochbaudepartement der Stadt Zürich, Amt für Städtebau: &amp;#039;&amp;#039;Wiedikon, Albisrieden, Altstetten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Neue Zürcher Zeitung]], Zürich 2005 (Baukultur in Zürich, Band IV), ISBN 3-03823-153-3.&lt;br /&gt;
* {{HLS|3112|Altstetten|Autor=Martin Illi}}&lt;br /&gt;
* Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Quartierspiegel Altstetten&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 2015 ([https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/publikationen-angebote/publikationen/Quartierspiegel/QUARTIER_092.html online lesen]).&lt;br /&gt;
* Patrick Düblin, Isabelle Fehlmann, Christophe Girot, Myriam Uzor (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exklusiv Europabrücke: Auf Umwegen durch Zürich-Altstetten.&amp;#039;&amp;#039; gta Verlag, Zürich 2020 (Pamphlet+), ISBN 978-3-85676-404-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Altstetten}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|HgeSVcQBRyGAgoFQcIzC}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=mUJr3NSCcJk Video-Rekonstruktion] des nicht gebauten Kirchenprojektes von [[Alvar Aalto]]. Beim Wettbewerb für die Kirche und das dazugehörige ref. Pfarrzentrum von Zürich-Altstetten erhielt er den 1. Preis.&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/statistik-und-daten/kreise-und-quartiere/kreis-09/altstetten.html Statistik &amp;amp; Daten: Altstetten]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1249]]&lt;/div&gt;</summary>
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