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	<title>Altstadt Spandau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altstadt_Spandau&amp;diff=1401482&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;44Pinguine: /* Historische Bauwerke */ +glockenspiel</title>
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		<updated>2025-12-16T12:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historische Bauwerke: &lt;/span&gt; +glockenspiel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen U-Bahnhof siehe [[U-Bahnhof Altstadt Spandau]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2013-08 View from Rathaus Spandau 03.jpg|mini|hochkant=1.3|Aussicht vom Rathausturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altstadt Spandau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf der sogenannten Altstadtinsel in [[Berlin]] entwickelte sich ab 1232, als [[Berlin-Spandau|Spandau]] zum ersten Mal als Stadt erwähnt wurde und avancierte zum wirtschaftlich und militärisch rückwärtigen Stützpunkt für die Verteidigung der im Zuge der Unterwerfung der [[Slawen]] durch die [[Askanier]] nach Osten verschobenen Landesgrenze. Die zweite bedeutende Ansiedlung, die in dieser Zeit entstand, war die Burg auf der heute zum Ortsteil [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] gehörenden [[Zitadelle Spandau|Zitadelleninsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Spandau zu einer der stärksten Festungen [[Königreich Preußen|Preußens]] ausgebaut. Der ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bestehende Festungszwang, der erst 1903 endgültig aufgehoben wurde, hatte äußerst negative Folgen für die Stadtentwicklung. Zum einen waren dadurch die Ausdehnungsmöglichkeiten auf ein Minimum reduziert, zum anderen wirkte sich die [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuerbefreiung]] der zum Militärfiskus gehörenden Heereswerkstätten negativ auf die Finanzen der Stadt aus. Hinzu kam, dass die [[Konjunktur]] im Rüstungssektor sehr stark von der militärischen Entwicklung sowie der allgemeinen politischen Lage abhing, mit entsprechend starken Schwankungen bezüglich des Arbeitskräfte- und des Wohnraumbedarfs. Erst nach der Aufhebung des Festungsstatus wurde Spandau mit seiner verkehrsgünstigen Lage als Standort auch für die Privatindustrie attraktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der erneut etablierten [[Rüstungsindustrie]] war Spandau Ende 1944 und Anfang 1945 Ziel schwerer [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|Luftangriffe der Alliierten]], die vor allem die Altstadt stark zerstörten. Auch wegen der radikalen Sanierung in den 1950er Jahren und des [[U-Bahn-Linie U7 (Berlin)#In drei Etappen nach Spandau|U-Bahn-Baus]] in den 1980er Jahren blieb von der alten Bausubstanz wenig erhalten. Gleichwohl vermittelt der weitgehend erhaltene überkommene Stadtgrundriss noch immer einen kleinstädtischen Eindruck. Zugleich trennen [[Havel]] und breite Verkehrsschneisen die Altstadt deutlich von den umgebenden Ortsteilen ab. Die 1978 eingeleitete Umgestaltung der Altstadt zu einer [[Fußgängerzone]] wurde 1989 nach mehr als zehn Jahren abgeschlossen. Hauptgeschäftsstraßen sind die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau#Carl-Schurz-Straße*|Carl-Schurz-Straße]] (benannt nach dem Politiker [[Carl Schurz]]) und die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau#Breite Straße*|Breite Straße]]. Seit 2001 steht der Handel in der Altstadt unter großem Konkurrenzdruck durch das benachbarte Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;Spandau Arcaden&amp;#039;&amp;#039; mit seinen 125 Geschäften am [[Bahnhof Berlin-Spandau|Bahnhof Spandau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bauwerke oder andere Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:B-Spandau Okt12 Nikolaikirche.jpg|mini|hochkant|Blick von der Carl-Schurz-Straße in Richtung St.-Nikolai-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St.-Nikolai-Kirche ===&lt;br /&gt;
Das bedeutendste Bauwerk ist die anstelle eines Vorgängerbaus aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtete [[St. Nikolai (Spandau)|St.-Nikolai-Kirche]] auf dem [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau#Reformationsplatz*|Reformationsplatz]]. Die dreischiffige [[Gotik|gotische]] [[Backstein]]-[[Hallenkirche]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besitzt ein mächtiges [[Satteldach]]; 1989 wurde die [[Barock]]haube des wuchtigen Westturms mit [[Karl Friedrich Schinkel|Schinkelschem]] Schmuckwerk nach Plänen von 1839 rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gotisches Haus ===&lt;br /&gt;
Ein bedeutendes [[mittelalter]]liches Baudenkmal aus dem ausgehenden 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist das &amp;#039;&amp;#039;Gotische Haus&amp;#039;&amp;#039; in der Breiten Straße&amp;amp;nbsp;32. Entgegen der damals vorherrschenden Holz- und [[Fachwerk]]bauweise wurde es als repräsentativer Steinbau errichtet. Teile des ursprünglichen Bauwerkes wie das [[Gewölbe#Kreuzgewölbe |Netzrippengewölbe]] im hinteren Teil und die [[Arkade|Spitzbogenarkade]] sind noch erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brand im 18. Jahrhundert zerstörte große Teile des Gebäudes und im Zuge des Wiederaufbaus erhielt es eine [[Klassizismus|klassizistische]] Fassade sowie eine geänderte Raumaufteilung. In diesem Zustand überdauerte das &amp;#039;&amp;#039;Gotische Haus&amp;#039;&amp;#039; die Zeit bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Ende der 1950er Jahre gab es größere Eingriffe in die historische Bausubstanz, bis schließlich 1987 die Restaurierung in Angriff genommen wurde. Heute ist im Erdgeschoss des &amp;#039;&amp;#039;Gotischen Hauses&amp;#039;&amp;#039; die Tourist-Information Berlin-Spandau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gotischeshaus.de/tourist-info/ |titel=Tourist-Info |werk=www.gotischeshaus.de |abruf=2025-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; untergebracht; außerdem werden die Räumlichkeiten als Galerie für wechselnde Ausstellungen genutzt. In der ersten Etage befindet sich eine [[Niederlassung (Wirtschaft)|Dependance]] des Stadtgeschichtlichen Museums, das seinen Hauptsitz im Zeughaus der Zitadelle Spandau hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Breite Straße 23 gibt es ein drei[[Geschoss (Architektur)|geschossiges]] Gebäude, das im 19. Jahrhundert aus Materialresten früherer Bauten errichtet wurde. Bei der Sanierung des Hauses zu Beginn der 1980er Jahre ließ der Besitzer, die Juwelierfamilie Brose, an der Fassade ein [[Carillon|Glockenspiel]] installieren. Es besteht aus elf Glocken, die zwischen der zweiten und dritten Etage aufgehängt wurden. Diese bekannte, wenn auch eher unscheinbare, Touristenattraktion erklingt vier Mal täglich für die Dauer von je 5 Minuten, wobei je nach Jahreszeit und Situation verschiedene Melodien gespielt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anderes-berlin.de/spandauer-altstadt-bummel/ Spandauer Altstadt-Bummel], abgerufen am 16. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wendenschloss und Stadtmauer ===&lt;br /&gt;
Vom &amp;#039;&amp;#039;Gotischen Haus&amp;#039;&amp;#039; gelangt man über den zentralen Platz der Spandauer Altstadt, dem Markt, zur [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau#Moritzstraße*|Moritzstraße]], die westwärts zum Mühlengraben führt. In der sie kreuzenden [[Jüdenstraße (Berlin-Spandau)|Jüdenstraße]] (von 1938 bis 2002 &amp;#039;&amp;#039;Kinkelstraße&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Theologen [[Gottfried Kinkel (Schriftsteller)|Gottfried Kinkel]]) lag das &amp;#039;&amp;#039;Wendenschloss&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 33), ein aufwendiges Ackerbürgerhaus aus der Zeit um 1700. Das Originalgebäude wurde 1966 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt, dessen Fassade an das historische Vorbild erinnern soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der südlichen Fortsetzung des Mühlengrabens, dem [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau#Viktoria-Ufer*|Viktoria-Ufer]], ist noch ein 116&amp;amp;nbsp;Meter langer Rest der Stadtmauer aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baedekers Allianz Reiseführer Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Karl Baedeker GmbH, Ostfildern-Kemnat 1991, ISBN 3-87504-126-7, S.&amp;amp;nbsp;222.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0|Berlin-Spandau}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Berlin-Spandau}}&lt;br /&gt;
* [https://www.visitspandau.de/ &amp;#039;&amp;#039;Online-Reiseführer für Spandau&amp;#039;&amp;#039;.] Sehenswürdigkeiten, Kultur, Spaziergänge, Touren durch die Altstadt und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/32/14.154/N|EW=13/12/14.710/E|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Stadtkern in Deutschland|Spandau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
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