<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Altscherbitz</id>
	<title>Altscherbitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Altscherbitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altscherbitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T15:52:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altscherbitz&amp;diff=1662232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altscherbitz&amp;diff=1662232&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-05T22:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Altscherbitz Kirche.jpg|mini|[[Kirche Altscherbitz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altscherbitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist heute ein Stadtteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Schkeuditz]] im [[Landkreis Nordsachsen]] nordwestlich von [[Leipzig]] gelegen im Nordwesten [[Sachsen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AltscherbitzBrücke.JPG|mini|links|Brücke über die Weiße Elster|251x251px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schkeuditz Kumpf 1 01.jpg|mini|Geflickter Topf aus dem [[Bandkeramischer Brunnen Altscherbitz|Brunnen von Altscherbitz]]]]&lt;br /&gt;
Altscherbitz liegt östlich des Schkeuditzer Zentrums, im Osten grenzt es an den Ortsteil Modelwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren liegt der Stadtteil Altscherbitz nördlich der [[Weiße Elster|Weißen Elster]] und des [[Leipziger Auwald]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten Siedlungsnachweise stammen aus der frühen [[Jungsteinzeit]], der [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramischen Kultur]], und konnten während großflächiger archäologischer Grabungen im Vorfeld der Erweiterung des [[Flughafen Leipzig/Halle|Flughafens Leipzig/Halle]] dokumentiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Susanne Friederich]]: &amp;#039;&amp;#039;Luftige Zukunft. Der Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle führte zu bemerkenswerten archäologischen Entdeckungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ARCHÆO.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2005, S.&amp;amp;nbsp;4–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben einer Siedlung mit typischen Hausgrundrissen der [[Langhaus (Wohngebäude)|Langhäuser]] aus der Zeit zwischen 5300 und 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde der [[Bandkeramischer Brunnen Altscherbitz|Brunnen von Altscherbitz]] entdeckt, der auf etwa 5100 v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = http://www.archaeologie.sachsen.de/1734.htm | author = Sächsisches Landesamt für Archäologie | title = Ein linienbandkeramischer Brunnen vom Flughafen Leipzig/Halle | accessdate = 2014-09-22 | date = 2010-06-07 | publisher = Landesamt für Archäologie | archiveurl = https://web.archive.org/web/20140826114440/http://www.archaeologie.sachsen.de/1734.htm | archivedate = 2014-08-26 | offline = yes }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sachsen.academia.edu/RengertElburg/Papers/1223737/Der_bandkeramische_Brunnen_von_Altscherbitz_-_Eine_Kurzbiografie Rengert Elburg: &amp;#039;&amp;#039;Der bandkeramische Brunnen von Altscherbitz – Eine Kurzbiografie&amp;#039;&amp;#039;, Ausgrabungen in Sachsen, Band 2, 2010, S. 231–234] (Abgerufen am 27. März 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz|Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz]] kann man sich über die Bergung und Freilegung des Brunnens informieren. Dort sind auch Funde aus dem Brunnen ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1045. Der Kaiser schenkte einem Untergebenen &amp;#039;&amp;#039;Jarmir&amp;#039;&amp;#039; drei Hufen Land. In historischen Dokumenten tauchen über die Jahrhunderte unterschiedliche Schreibweisen des Gutsnamens auf, so 1322 Scerwiz, 1337 Scherwitz, 1422 Schirwitz, 1425 Czerwicz, 1520 Czerbitz, 1545 Scherwitz, 1745 Scherbitz, 1791 Alt Scherbitz und schließlich Altscherbitz (auch Alt-Scherbitz). Der Name dürfte wohl [[Slawen|slawischen]]/[[Sorben|sorbischen]] Ursprungs sein. Altscherbitz gehörte bis 1815 zum [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Schkeuditz]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AltscherbitzMühle.JPG|mini|Mühle]]&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Gut komplett verwüstet, jedoch 1655 wieder aufgebaut. 1661 kam das einige Kilometer weiter südöstlich gelegene [[Gundorf]] in den Besitz eines Obergerichtsrats namens &amp;#039;&amp;#039;J. Fritzsche&amp;#039;&amp;#039;. Dieser war schon Gutsherr von Scherbitz. Er änderte den Namen des Gundorfer Klostergutes in Neuscherbitz, womit Scherbitz nach der Wiederbesiedlung das vorangehende Alt- angefügt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es wurde Altscherbitz mit dem Westteil des Amts Schkeuditz im Jahr 1815 an Preußen abgetreten. Bei der politischen Neuordnung Preußens wurde der Ort 1816 dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte. Scherbitz war früher ein typisches [[Sackgassendorf]]. Ab 1895 wurde das Rittergut zur &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsisches Krankenhaus Altscherbitz|Provinzial-Irrenanstalt Altscherbitz]]&amp;#039;&amp;#039; mit 255&amp;amp;nbsp;Hektar Gesamtfläche und 1163&amp;amp;nbsp;Einwohnern umfunktioniert, wahrscheinlich weil die Ansiedlung von Industrie ab Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts fehlgeschlagen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kirche Altscherbitz]] wurde 1911/12 erbaut. Zu DDR-Zeiten verfiel sie und wurde als Möbellager genutzt. 1995 wurde sie restauriert, ein Jahr später wurde die Orgel erneut geweiht. Im Oktober 2013 wurde die Kirche ein weiteres Mal saniert. Neben einer energetischen Sanierung in Form einer Aufblasdämmung erhielt auch die handbemalte Kuppeldecke eine Auffrischung und das Dach eine neue Eindeckung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ecofibre |url=https://www.ecofibre.de/daemmung/einblasdaemmung/baustelle/fotos-eds/kuppeldecke-daemmen-einblasdaemmung/ |titel=Sanierung – Kirche Altscherbitz |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde die bisher selbstständige Landgemeinde nach Schkeuditz eingemeindet, mit dem sie 1952 zum [[Kreis Leipzig-Land]] im [[Bezirk Leipzig]], 1994 zum [[Landkreis Leipziger Land]], 1999 zum [[Landkreis Delitzsch]] und 2008 zum Landkreis Nordsachsen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schkeuditz Helios-Klinik.jpg|mini|Helios-Klinik in Altscherbitz]]&lt;br /&gt;
Altscherbitz liegt an der Leipziger Straße, der ehemaligen [[Bundesstraße 6|B 6]]. Die Straßenbahn 11 bedient den Ortsteil.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergmannswohl Schkeuditz bzw. Altscherbitz, Unfallkrankenhaus und Nervenheilanstalt der Knappschaft.tif|mini|Ehemaliges Unfallkrankenhaus und Nervenheilanstalt der [[Knappschaft (Krankenkasse)#Knappschafts-Krankenhäuser|Knappschaft „Bergmannswohl“]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Krankenhäuser befinden sich in Altscherbitz, und zwar die [[Helios-Klinik Schkeuditz]] (135 Betten) als Krankenhaus der [[Regelversorgung]] und das [[Sächsisches Krankenhaus Altscherbitz|Sächsische Krankenhaus Altscherbitz]] als Fachklinik für Psychiatrie und Neurologie (235 Betten). Die Helios-Klinik ist ein Neubau; das ehemalige Schkeuditzer Krankenhaus &amp;#039;&amp;#039;Bergmannswohl&amp;#039;&amp;#039; lag direkt neben der südlichen Landebahn des Flughafens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 ging der Langzeitpflegebereich der Fachklinik in die Trägerschaft des Kreisverbandes der Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental e.&amp;amp;nbsp;V. über, die die „Lebensgemeinschaft am Elstertal“ als Wohnstätte für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://hov.isgv.de/Scherbitz,_Alt- Altscherbitz] im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.392605|EW=12.232994|region=DE-SN|type=city}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4646977-1|VIAF=249404916}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schkeuditz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>