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	<title>Altsachsenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten, &lt;ref&gt; formatiert, siehe H:REF</title>
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		<updated>2024-01-08T09:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten, &amp;lt;ref&amp;gt; formatiert, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=H:REF&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;H:REF (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;H:REF&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Burgruine Altsachsenheim bei Untermberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruine Altsachsenheim (Juni 2010)&lt;br /&gt;
|Alternativname = Eyßern Burg (Äußere Burg)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = [[Edelfrei]]e&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Sachsenheim]]-Egartenhof&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/56/51/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/05/4/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 230&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Äußere Burg Markung UFK 1832 Web.jpg|mini|300px|Lage von Burg, Egartenhof und Türmle mit Untermberger Markungsgrenze]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altsachsenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf der [[Gemarkung]] der [[Stadt]] [[Sachsenheim]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Ludwigsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruine der Burganlage liegt an der Hangkante der Hochebene über dem Ort [[Untermberg (Bietigheim-Bissingen)|Untermberg]] im [[Enz]]tal, {{Höhe|230|DE-NN|link=1}}. Die Südwand der Kernburg steht nur knapp 1 Meter hinter der Markungsgrenze von Großsachsenheim und Untermberg, was auf einen Zuerwerb Untermberger Winzer nach der Aufgabe der Burg schließen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. württ. Urflurkarte von 1832.&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich der Burg führt ein steiler Hohlweg vom Burgweiler Egartenhof in einer „Klinge“ nach Untermberg hinunter. Die Lage über dem Enztal ermöglichte es den Burgherren, Zölle von Flößern und Fuhrleuten zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf ursprünglich [[Remmigheim|Remminger]] Markung errichtete Untermberg gehörte bis 1953 zur Stadt Großsachsenheim, wurde dann aber in die Gemeinde Bissingen an der Enz eingegliedert und kam mit dieser im Rahmen der Gemeindereform 1975 zur heutigen Stadt [[Bietigheim-Bissingen]]. Die Burgruine Altsachsenheim wurde somit von Untermberg getrennt, blieb also bei Großsachsenheim, das im Rahmen der Gemeindereform in der heutigen Stadt Sachsenheim aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die in den Quellen meist „Äußere Burg“ oder 1787 auch „Obermberg“&amp;lt;ref&amp;gt;Als Pendant zu Untermberg, siehe [[Philipp Ludwig Hermann Röder|Philipp Röder]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie und Statistik Wirtembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Korn, Laybach in Krain 1787, S. 360. [http://books.google.de/books?id=5W0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Amt%20Gr%C3%B6ningen&amp;amp;f=false Google-Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; genannte [[Höhenburg]] soll im 13. Jahrhundert als Stammsitz der [[Herren von Sachsenheim]] erbaut worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;In der [[Andreas Kieser|Kieserschen Forstkarte]] von 1685 ist die Burg bereits als Ruine vermerkt und trägt den Namen „Eyßenburg“. „Eyße[r]nburg“ kommt von „Äußerer Burg“ als Pendant zur „Inneren Burg“, dem [[Wasserburg|Wasserschloss]] [[Schloss Großsachsenheim|Großsachsenheim]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1240 wird sie erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich-Wilhelm Krahe |Titel=Burgen des deutschen Mittelalters - Grundrisslexikon |Verlag=Verlag Weidlich / Flechsig |Ort=Würzburg |Datum=1994 |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch weil das [[Schloss Großsachsenheim]] anstelle einer durch Ausgrabungen belegten Vorgängerburg aus dem 11. Jahrhundert erbaut wurde, hält es das Landesdenkmalamt allerdings für wahrscheinlich, dass die an der Markungsgrenze gelegene Äußere Burg nicht ihr Stammsitz war, sondern von den mit ihnen verwandten [[Herren von Remchingen|Herren von Remmingen]] erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Dokumentation der Burg-Renovierung in der [http://www.bauforschung-bw.de/objekt/id/148181255912/ruine-altsachsenheim-in-74343-sachsenheim-egartenhof/ Datenbank des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dieses Geschlecht geht auch der Herrenhof in [[Remmingen]] und das [[Remminger Schlössle]] im [[Rotenacker]] zurück. Dessen [[Burgstall]] über dem ehemaligen Remmingen ist noch erkennbar. Der Herrenhof im [[Wüstung|abgegangenen]] Remmingen bzw. Remmigheim soll der eigentliche Stammsitz der Sachsenheimer als Seitenlinie der Remminger gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Lagerbuch von 1471 „vormaliger Stammhof der [[Herren von Sachsenheim]]“ genannt. Quelle: HStA Stgt. H 101/21, Band 1, 3 (Blatt 519v/794v) – [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/druckansicht.php?id_titlaufn=1590301&amp;amp;bestand=5189 Landesarchiv BW online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise hat sich auch eine Linie der Herren von Remmingen nach Sachsenheim umbenannt, als sie in den Besitz dieser Herrschaft kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Solche Namenswechsel nach einem neuen Sitz waren im Mittelalter häufig.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fehde zwischen den Sachsenheimern und den Württembergern im Rahmen des [[Schleglerbund|Schleglerkriegs]] haben die Truppen Graf [[Eberhard III. (Württemberg, Graf)|Eberhards III. von Württemberg]] viele Sachsenheimer Güter zerstört. Das Landesdenkmalamt fand Belege, dass davon auch „Altsachsenheim“ betroffen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bauforschung-bw.de/objekt/id/148181255912/ruine-altsachsenheim-in-74343-sachsenheim-egartenhof/ Datenbank des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1430 ging die Burg an die [[Herren von Nippenburg]]. Nach dem Aussterben der Herren von Sachsenheim fiel deren verbliebener Besitz 1561 an das [[Haus Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Kernburg hat einen nahezu quadratischen Grundriss: In Nord-Süd-Richtung misst sie 30 Meter, in Ost-West-Richtung knapp 28 Meter. Ihre kastellartige [[Kubatur]] ähnelt der [[Burg Dürrmenz]] bei [[Mühlacker]]. Die bis zu 14 Meter hohen Mauern sind rund 3 Meter stark, auf der Talseite allerdings nur 2,4 Meter. Im Inneren der Burg lassen sich laut Landesdenkmalamt „ein Gebäude entlang der Westseite sowie je ein Gebäude in der Nordostecke und in der Südostecke ablesen, von denen sich weiter nichts Sichtbares erhalten hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bauforschung-bw.de/objekt/id/148181255912/ruine-altsachsenheim-in-74343-sachsenheim-egartenhof/ Datenbank des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Innern der Ruine ist an den [[Kragstein]]en zu erkennen, dass die einstigen Gebäude aus drei Geschossen bestanden. Bei der Untersuchung im Zuge der Bestandssicherung differenzierte das Landesdenkmalamt drei Bauphasen im Zeitraum von etwa 1250 bis 1350 und eine nicht genauer eingrenzbare vom 14. bis ins 16. Jahrhundert. Möglicherweise geht nur die letzte Phase auf die Herren von Sachsenheim zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Altsachsenheim vO Web.jpg|Ansicht von Osten. Nord- und Westwand haben keine Fenster&lt;br /&gt;
Altsachsenheim Innenraum durchs Südtor.Web.jpg|Blick durchs Tor in die Kernburg, von der nur noch Außenmauern bestehen&lt;br /&gt;
Egartenhof Kelter+Herrenhaus Web.jpg|Kelter und Herrenhaus im Egartenhof, ab 1571 erbaut&lt;br /&gt;
Burgruine Altsachsenheim 2015-07-03.jpeg|Luftaufnahme der Burgruine Altsachsenheim am Abend&lt;br /&gt;
Burgruine Altsachsenheim.jpg|Burgruine Altsachsenheim östliche Ecke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egartenhof ===&lt;br /&gt;
Stark 50 Meter nördlich der Ruine liegt der [[Weiler]] Egartenhof, der aus einem zur Burg gehörenden Gutshof hervorgegangen ist. Das Herrenhaus wurde laut Inschrift 1571 vom württembergischen Vogt Johann Rösslin erbaut. Daneben steht eine große Kelter, die zur selben Zeit entstanden sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türmle Untermberg LSG vO Web.jpg|mini|hochkant|Türmle bei einer kleinen [[Wüstung]] westlich von Untermberg]]&lt;br /&gt;
=== Außenposten der Burg? ===&lt;br /&gt;
Etwa ein Kilometer westlich findet sich das „Türmle“, an dessen Portal die Jahreszahl 1574 nahelegt, dass es wohl ebenfalls vom Vogt Johann Rösslin erbaut oder renoviert wurde. Der mitunter als Außenposten der Burg angesprochene zweistöckige Turm hat mit dieser eher nichts zu tun, sondern diente vermutlich in württembergischer Zeit als Beobachtungs-, Sicherungs- und Signalposten. Sein gelegentlich auftauchender Spitzname „Mäuseturm“ soll von „[[Maut]]“ ([[Zoll (Abgabe)|Zoll]]) am nahen &amp;#039;&amp;#039;Postweg&amp;#039;&amp;#039; herrühren, der von Großsachsenheim über die [[Remmigheim]]er Brücke und durch das &amp;#039;&amp;#039;Remminger Tal&amp;#039;&amp;#039; nach [[Geschichte Grüningens|Grüningen]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1180/Untermberg+%5BWohnplatz%5D Ortsbeschreibung bei LEO BW].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeklärt ist die bis heute sichtbare [[Wüstung]] beim Turm, zu dem offenbar weitere Gebäude gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. württ. Urflurkarte von 1832.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Antonow: &amp;#039;&amp;#039;Burgen des südwestdeutschen Raums im 13. und 14. Jahrhundert – unter besonderer Berücksichtigung der Schildmauer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Konkordia, Bühl/Baden 1977, ISBN 3-7826-0040-1, S. 111–113.&lt;br /&gt;
* Willi Müller: &amp;#039;&amp;#039;Eine außergewöhnliche Markungsgeschichte : Untermberg alias &amp;quot;Sachsenheim vnderm Berg&amp;quot; alias &amp;quot;Remmickheim vnder dem Berg&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hie gut Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 34, 1983, S. 17–19.&lt;br /&gt;
* [[Karl Eduard Paulus]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Vaihingen&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von dem Königlichen statistisch-topographischen Bureau. Hallberger, Stuttgart 1856, S. 145ff. ([[s:Beschreibung des Oberamts Vaihingen/Kapitel B 7|Wikisource]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Alt-Sachsenheim}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sachsenheim.de/de/stadt_buergerservice/Stadtinformation/Sehenswertes/Historische-Rundgaenge/grossa.php Sehenswürdigkeiten in Großsachsenheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.bauforschung-bw.de/objekt/id/148181255912/ruine-altsachsenheim-in-74343-sachsenheim-egartenhof/ Datenbank Landesdenkmalamt Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ludwigsburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1070222674|VIAF=315940210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sachsenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sachsenheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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