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	<title>Altneudorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-69666-9: /* Geschichte */ &quot;wurde ... worden sein&quot;</title>
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		<updated>2026-02-01T15:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &amp;quot;wurde ... worden sein&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Stadt Schönau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = COA Altneudorf.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/46/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/48/17/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 200&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1424&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 69250&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06228&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altneudorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Schönau (Odenwald)|Schönau]] im Odenwald. Der Ort war bis 1975 selbstständig, wurde dann zu Schönau eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort Altneudorf liegt im [[Vorderer Odenwald|vorderen Odenwald]] in 200–503 m Höhe. Im Tal der [[Steinach (Neckar, Neckarsteinach)|Steinach]] geht die Gemarkung bis zur Wasserscheide hinauf, im Nordwesten über sie hinweg in das Tal des Hahnengrundes und das untere Hilsbachtal hinein. Etwas parallel zum Bach verläuft auf einer Art Terrasse die [[Landesstraße]] 535. Ihr entlang entwickelte sich die Siedlung. Die älteren Häuser stehen im Unter- und Oberdorf sehr verteilt, nur jeweils am Ende des alten Ortes verdichtet sich die Bebauung. Das Mitteldorf hat erst ab den [[1950er]] Jahren durch den Bau des neuen Schulhauses und dem Umbau der evangelischen Kirche an Gewicht gewonnen. Die Lücken entlang der Hauptstraße sind fast ganz verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde [[1316]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Neudorf&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und wurde wahrscheinlich im [[13. Jahrhundert]], als das letzte der [[Burg Waldeck (Odenwald)|Burg Waldeck]] zugehörigen Dörfern, angelegt. Zur Unterscheidung von [[Wilhelmsfeld]], welches damals das „Neue Dorf“ war, trägt der Ort seit Beginn des [[18. Jahrhundert]]s den Namen Altneudorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim |Hrsg=Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg |Band=2 |Ort=Heidelberg |Datum=1968}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Burg zusammen kam Altneudorf 1357 endgültig in den Besitz der Pfalz. 1437 bis 1525 war der Ort, wie die ganze [[Kellerei Waldeck]], als pfälzisches [[Lehnswesen|Lehen]] an die Kreis von [[Lindenfels (Adelsgeschlecht)|Lindenfels]], dann an die [[Forstmeister von Gelnhausen]] vergeben. An herrschaftlichen Beamten gab es in Altneudorf nur einen Bachknecht mit Aufsicht über die zur Burg Waldeck gehörenden Fischweiher. Nach dem Übergang an [[Baden (Land)|Baden]] 1802/3 verlor die Kellerei Waldeck ihre Bedeutung und [[Heidelberg]] war von 1807 an allein zuständiger Amtssitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung bestand ursprünglich aus etwa zehn, dem Tal entlang auf der linken Seite der Steinach, aufgereihten Höfen. Die Altneudorfer Höfe waren die ärmsten und kleinsten in der ganzen Kellerei Waldeck. 1612 waren es nach Angaben der [[Fastnachtshuhn|Fastnachtshühner]] schon 26 Hofstätten. Die Häuserzahl hat sich erst langsam und dann in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s rascher vermehrt. Die Bautätigkeit war nach 1948 zunächst gering, hat sich aber ab 1960 stark belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altneudorf hatte eine eigene [[Gemarkung]], eigenes Vermögen, selbstständige [[Weidegerechtigkeit|Weiderechte]] und eigene [[Farrenstall|Farrenhaltung]], gehörte aber zur Gemeinde [[Heiligkreuzsteinach]]. 1826 wurde die Abrechnung über das Vermögen in den Ort selbst verlegt. Eine Abtrennung von Heiligkreuzsteinach brachte 1828 zunächst negativen Entscheid. Altneudorf blieb als Stabsgemeinde vom Hauptort abhängig. 1844 wurde die völlige Trennung vom Landtag befürwortet und vom [[Großherzog]] genehmigt. Das Rathaus erhielt die Gemeindeverwaltung erst durch Erweiterung des Schulhauses nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Dieses Gebäude wurde 1962 ganz für die Gemeindeverwaltung frei. Nach der Eingemeindung nach Schönau wurde das Gebäude zum Sitz des Gemeindeverwaltungsverband Schönau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde kämpfte vergeblich um ihre Selbständigkeit während der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Gebietsreform]] in den 70er Jahren. Am 9. Mai 1975 wurde die Gemeinde nach Schönau eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen zeigt in Silber auf grünem Boden einen Laubbaum mit schwarzem Stamm zwischen zwei roten Häusern. Es geht auf das erste Gemeindesiegel zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter waren die Einwohner in der Regel [[Leibeigenschaft|Leibeigene]] der Kellerei Waldeck. Die Zahlen zeigten nach den großen Verwüstungen im [[17. Jahrhundert]] ein kontinuierliches Wachstum bis 1852. Es gab jedoch mehrere kleinere Rückgänge, die durch Auswanderungen verursacht wurden. Die starke Abwanderung in die Städte um 1900 und 1930 führte zu Tiefpunkten. Im Jahr 1950 wurden insgesamt 125 [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] gezählt, darunter 24 aus dem [[Sudetenland]], 40 aus [[Ungarndeutsche|Ungarn]] und 32 aus [[Jugoslawiendeutsche|Jugoslawien]]. Ein erheblicher Teil von ihnen zog später wieder weg. Die Bevölkerung war seit dem Bevölkerungswachstum im 18. Jahrhundert nicht mehr ausschließlich von der [[Landwirtschaft]] abhängig. Neben diesem Gewerbe spielten auch die Waldarbeit und das [[Tagelöhner]]wesen eine große Rolle. Seit etwa 1890 wurde die Schönauer Lederfabrik als Arbeitgeber immer wichtiger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1577&lt;br /&gt;
!1727&lt;br /&gt;
!1777&lt;br /&gt;
!1818&lt;br /&gt;
!1834&lt;br /&gt;
!1852&lt;br /&gt;
!1875&lt;br /&gt;
!1905&lt;br /&gt;
!1925&lt;br /&gt;
!1939&lt;br /&gt;
!1950&lt;br /&gt;
!1961&lt;br /&gt;
!1965&lt;br /&gt;
!2018&lt;br /&gt;
!2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|390&lt;br /&gt;
|501&lt;br /&gt;
|551&lt;br /&gt;
|487&lt;br /&gt;
|605&lt;br /&gt;
|581&lt;br /&gt;
|765&lt;br /&gt;
|807&lt;br /&gt;
|973&lt;br /&gt;
|1492&lt;br /&gt;
|1424&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Höfer (Revolutionär)|Karl Höfer]] (1819–1849), Revolutionär in der [[Badische Revolution|badischen Revolution]] 1848/49. War Lehrer in Altneudorf. Nach ihm wurde die Carl-Höfer-Straße im Ort benannt.&lt;br /&gt;
* [[Adam Remmele]] (1877–1951), sozialdemokratischer Politiker und mehrmaliger badischer Minister und Staatspräsident. Wurde in der Mühle in Altneudorf geboren. Nach ihm wurde die Adam-Remmele-Straße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2028051-8|VIAF=129660268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Neckar-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schönau (Odenwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1316]]&lt;/div&gt;</summary>
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