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	<title>Altnaundorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:28:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altnaundorf&amp;diff=2659482&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2024-07-11T17:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Straße &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altnaundorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Innerortsstraße]] in der sächsischen Stadt [[Radebeul]], zugleich stellt sie als [[Anger]] einen städtischen [[Platz]] dar. Sie ist mit ihrer Bebauung der eigentliche Siedlungskern des [[Straßenangerdorf]]s [[Naundorf (Radebeul)|Naundorf]]. Im weiteren Sinn bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Altnaundorf&amp;#039;&amp;#039; daher auch den mittelalterlichen Dorfkern der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung]]. Im Jahr 1144 wurde Naundorf („Neues Dorf“) erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Altnaundorf 1.jpg|mini|Straßenanger Altnaundorf, vor der Fällung der Bismarckeiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortslage und Bebauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfbrunnen Altnaundorf Radebeul 1.JPG|mini|Südende des Angers mit Dorfbrunnen unter der Bismarckeiche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altnaundorf 1 Radebeul.JPG|mini|Ehemaliger Gasthof Naundorf, 1349 erstmals urkundlich erwähnt, 2012 abgerissen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Tor Altnaundorf 29.jpg|mini|Torbogen Altnaundorf 29, datiert 1597]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfanger Altnaundorf Radebeul 5.JPG|mini|Alte Schule von 1783, davor der Angerteich, rechts die Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfanger Altnaundorf Radebeul 1910.JPG|mini|Alte Schule von 1783, davor der Angerteich. Postkarte von vor 1910]]&lt;br /&gt;
Naundorf umgibt zwar [[Zitzschewig]] im Osten, bildet jedoch südlich von diesem mit seinem [[Industriegebiet Naundorf|Industriegebiet]] die westliche Außengrenze der [[Lößnitzortschaften]] nach [[Coswig (Sachsen)|Coswig]] hin, genauer gesagt zu [[Kötitz]]. Altnaundorf liegt als Elbort etwas vom Fluss entfernt auf einer erhöhten Sandterrasse. Der von Süden nach Norden verlaufende Dorfkern liegt südlich der [[Meißner Straße]], von dieser durch die [[Bahnstrecke Leipzig–Dresden]] getrennt. Zwei Bahnunterführungen verbinden den Straßenanger mit der Fernstraße; die direkt nach Norden verlaufende Coswiger Straße führt am [[Haltepunkt Radebeul-Zitzschewig]] vorbei direkt auf [[Altzitzschewig]] zu. Diese ist Teil des historischen Kirchwegs von Zitzschewig und Naundorf zur zuständigen [[Kirche zu Kötzschenbroda]]. Die zweite Unterführung zur Meißner Straße liegt gleich östlich von Altnaundorf, wo sie die Meißner Straße heute mit der [[Niederwarthaer Brücke]] und über diese mit der linken Elbseite verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenanger Altnaundorf verläuft von Süden nach Norden. Er bildet ein langgestrecktes Oval. Die in der Mitte liegende Grünfläche wird etwa mittig geteilt: Im Südteil liegt ein langgestreckter Angerteich, der Nordteil ist eine reine Grünfläche. An dem trennenden Weg in der Mitte liegt das [[Alte Schule und Gemeindehaus|historische Schulhaus]] (Hausnummer 40). Das Nordende des Straßenangers bildet eine Platzaufweitung, von der auf der Nordseite mehrere Straßen abgehen, so auch die Coswiger Straße nach Zitzschewig. Auf der Südseite der Aufweitung, also zum Anger hin, steht das [[Kriegerdenkmal (Naundorf)|Naundorfer Kriegerdenkmal]], ein Ehrenmal für die Gefallenen des Dorfes im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südende des Straßenangers befindet sich auf der Innenseite der ehemalige Dorfbrunnen sowie die inzwischen gefällte und neugepflanzte Bismarckeiche. Auf der Außenseite befand sich als Nr.&amp;amp;nbsp;1 der [[Gasthof Naundorf]], 1349 erstmals urkundlich erwähnt und 2012 nach längerem Leerstand abgerissen. Von dort aus führt auf der Ostseite die eigentliche Durchgangsstraße, die sich auch nach Süden fortsetzt und aus dem Anger herausführt. Die Verlängerung dieser Straße führte im Mittelalter direkt zur Elbe und dort über eine Furt bzw. mittels einer Fähre auf die andere Flussseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westseite des Dorfes verläuft eine schmalere Straße als Zuwegung zu den Grundstücken. Die hier auf der Außenseite des Angers [[giebelständig]] stehenden [[Resthof|Resthöfe]] (meist [[Dreiseithof|Dreiseithöfe]]) tragen nach dem Schema der [[Hufeisennummerierung]] von Süden nach Norden die Hausnummern 2–17. An der nördlichen Spitze der Aufweitung steht die Adresse Altnaundorf&amp;amp;nbsp;18. Auf der Ostseite kommen dann von Nord nach Süd die Nrn.&amp;amp;nbsp;19–38; die Nr.&amp;amp;nbsp;39 steht an der Ausfahrt zur Kötitzer Straße. Bei allen Hofgrundstücken liegen die Wohn(stall)häuser am Anger, dahinter liegen jeweils die Scheunen und weiter dahinter liegen dann die ehemaligen bäuerlichen Nutzflächen. Diese weisen Streifenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anger Altnaundorf wird im [[Dehio-Handbuch]] erwähnt: Er hat am meisten von den Radebeuler Dorfkernen seinen dörflichen Charakter bewahrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehioB&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-422-03043-3|Seite=731}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu DDR-Zeiten stand der gesamte Straßenanger unter dem Namen [[Anger Altnaundorf|Altnaundorf]] ab spätestens 1973 [[Liste der Denkmale der Kulturgeschichte in Radebeul#Altzitzschewig|als Denkmal der Kulturgeschichte unter Denkmalschutz]]. Nach der Wende wurde der Ensembleschutz aufgegeben, jedoch stehen die meisten Anwesen dort heute als grundstücksgenaue [[Kulturdenkmal]]e unter Denkmalschutz und sind daher in der [[Liste der Kulturdenkmale in Radebeul-Naundorf]] aufgeführt, teilweise mit mehreren Gebäuden: Es sind dies neben dem [[Kriegerdenkmal (Naundorf)|Kriegerdenkmal]] die Adressen Altnaundorf &amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;, [[Dreiseithof Altnaundorf 21 (Radebeul)|21]], &amp;#039;&amp;#039;22&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;23&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;24&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;25&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;26&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;27&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;28&amp;#039;&amp;#039;, [[Dreiseithof Altnaundorf 29 (Radebeul)|29]], &amp;#039;&amp;#039;30&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;31&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;32&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;33&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;34&amp;#039;&amp;#039;, [[Dreiseithof Altnaundorf 35 (Radebeul)|35]], &amp;#039;&amp;#039;37&amp;#039;&amp;#039;, [[Alte Schule und Gemeindehaus|40]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreiseithof Altnaundorf 29 (Radebeul)|Torbogen des Dreiseithofs Altnaundorf 29]] ist datiert auf das Jahr 1597. Er stellt damit neben den Kellertonnen der Gehöfte das älteste datierte Bauwerk des Dorfes dar. Die ehemalige Schule in der Angermitte geht auf das Jahr 1783 zurück. Sie hat zahlreiche Dorfbrände überstanden, so auch den von 1822, dem fast das gesamte Dorf zum Opfer fiel. Daher stammen die meisten Gebäude rund um den Anger aus der Zeit des Wiederaufbaus gleich nach dem Brand von 1822.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schöpf- und Ziehbrunnen am Südende des [[Anger Altnaundorf|Angers Altnaundorf]] diente für Jahrhunderte als öffentlicher Wasserspender. Er wurde 1896 durch die Gemeinde mit Platten verschlossen und 1996 bei Schachtarbeiten wiederentdeckt. Seit 1998/99 ist er restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benamung ==&lt;br /&gt;
Der Straßenanger trug lange Zeit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;. Die Aufweitung im Norden wurde nach 1920 nach einem ortsansässigen Lehrer umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Höpplerplatz&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1924, mit der Vereinigung der westlichen Lößnitzortschaften zur Großgemeinde und dann zur Stadt [[Kötzschenbroda (bis 1934)|Kötzschenbroda]], erhielt die Straßenanlage den Namen &amp;#039;&amp;#039;Altnaundorf&amp;#039;&amp;#039;, wie er auch heute noch gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kötzschenbroda als Hauptort der neuen Stadt behielt der dortige Anger seinen Namen &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;, der erst mit der Vereinigung mit [[Radebeul (bis 1934)|Radebeul]] 1935 zur neuen Stadt Radebeul wegen der &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Altkötzschenbroda]] geändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-422-03043-3|Seite=730–739}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Magirius]]: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkerne in der Lößnitz – ihre historische und städtebauliche Bedeutung und Probleme ihrer Erhaltung als Denkmale.&amp;#039;&amp;#039; In: Dresdner Geschichtsverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaft Lößnitz-Radebeul.&amp;#039;&amp;#039; (= [[Dresdner Hefte]] Nr. 54), Verlag Dresdner Geschichtsverein, Dresden 1998, ISBN 3-910055-44-3, S.&amp;amp;nbsp;62–68.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Adolf Schruth; Manfred Richter (Bearb.)&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik: Das Amtsdorf Naundorf&lt;br /&gt;
   |Ort=Radebeul&lt;br /&gt;
   |Datum=1931&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachdrucke 1986/2010&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv |url=http://heimatgeschichte-radebeul.lima-city.de/download/chronik/Chronik-Naundorf-Schruth.pdf |text=Online |wayback=20151208095210}}&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/40/N |EW=13/36/23/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naundorf (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altnaundorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 11. oder 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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