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	<title>Altmünster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T06:17:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altm%C3%BCnster&amp;diff=199780&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Einwohnerentwicklung */ Auto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altm%C3%BCnster&amp;diff=199780&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T14:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Auto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Marktgemeinde Altmünster am Traunsee in Österreich. Für andere Orte gleichen Namens siehe [[Altmünster (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Altmünster&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen Altmünster.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/54/05/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 13/45/05/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 442&lt;br /&gt;
|PLZ                = 4813 / 4814&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 07612 / 07618&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 40701&lt;br /&gt;
|NUTS               = &amp;lt;!-- ATXXX (wird nicht angezeigt) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LOCODE             = &amp;lt;!-- AT XXX (wird nicht angezeigt) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Straße             = Marktstraße 21&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.altmuenster.at// www.altmuenster.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Martin Pelzer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 37&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021|2021]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
| ÖVP|SPÖ|FPÖ&lt;br /&gt;
| ÖVP = 20&lt;br /&gt;
| SPÖ = 14&lt;br /&gt;
| FPÖ = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = Altmünster.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Altmünster vom [[Traunstein (Berg)|Traunstein]] aus gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altmünster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch nichtamtlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altmünster am Traunsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Marktgemeinde]] im Bundesland [[Oberösterreich]] im [[Bezirk Gmunden]] am [[Traunsee]] mit {{EWZ|AT|40701}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|40701}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{EWQ|AT|40701}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Gemeinde liegt im [[Gerichtsbezirk Gmunden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Altmünster liegt auf 442&amp;amp;nbsp;m Höhe (Ort) im nördlichen [[Salzkammergut]] und gehört traditionell zum [[Traunviertel]]. Sie reicht von der westlichen Gipfelregion des Höllengebirges (Hochlecken und Brunnkogel {{Höhe|1708}}) bis zum Gmundner Strandbad (Seehöhe 422&amp;amp;nbsp;m). Der westliche Gemeindeteil hat Mittelgebirgscharakter und grenzt an die östlichen Gemeinden des [[Attersee (See)|Attersees]]. Der Hauptort Altmünster liegt direkt am [[Traunsee]]. Die beiden größten Ortschaften Neukirchen und Reindlmühl liegen im [[Aurach (Ager)|Aurachtal]]. Oberhalb des Traunsees erstreckt sich eine ausgedehnte Wiesenlandschaft bis zu den waldreichen Erhebungen im Hinterland ([[Gmundnerberg]], Grasberg und Richtberg). Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 14,2&amp;amp;nbsp;km, von West nach Ost 11,5&amp;amp;nbsp;km. Die Gesamtfläche beträgt 79&amp;amp;nbsp;km². 48,1 % der Fläche sind bewaldet, 35,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende zehn Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* Altmünster ({{EWZ|AT Ortschaft|08593}})&lt;br /&gt;
* Eben ({{EWZ|AT Ortschaft|08594}})&lt;br /&gt;
* Ebenzweier ({{EWZ|AT Ortschaft|08595}})&lt;br /&gt;
* Eck ({{EWZ|AT Ortschaft|08596}})&lt;br /&gt;
* Gmundnerberg ({{EWZ|AT Ortschaft|08597}})&lt;br /&gt;
* Grasberg ({{EWZ|AT Ortschaft|08598}})&lt;br /&gt;
* Mühlbach ({{EWZ|AT Ortschaft|08599}})&lt;br /&gt;
* Nachdemsee ({{EWZ|AT Ortschaft|08600}})&lt;br /&gt;
* [[Neukirchen (Gemeinde Altmünster)|Neukirchen]] ({{EWZ|AT Ortschaft|08601}})&lt;br /&gt;
* Reindlmühl ({{EWZ|AT Ortschaft|08602}})&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den [[Katastralgemeinde]]n Altmünster, Eben, Ebenzweier, Gmundnerberg, Grasberg, Mühlbach, Nachdemsee, [[Neukirchen (Gemeinde Altmünster)|Neukirchen]], Ort-Altmünster und Reindlmühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Aurach am Hongar]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Pinsdorf]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Gmunden]] (Zentrum)&lt;br /&gt;
| WEST =[[Weyregg am Attersee]]&lt;br /&gt;
| OST =Traunsee (Grenze zu Gmunden)&lt;br /&gt;
| SUED =[[Ebensee]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Traunkirchen]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Steinbach am Attersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als geschichtlich gesichert gilt, dass der Raum Altmünster kontinuierlich seit der [[Bronzezeit]] besiedelt ist.&lt;br /&gt;
Dies beweisen verschiedene Funde im Bereich des Brennbühels (Schotterterrasse am Fuße des Gmundnerberges, die Pfahlbaureste im Bereich des Gmundner Strandbades und ein römischer Grabstein, der in der Pfarrkirche zu sehen ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volkszugehörigkeit dürfte es sich zuerst um Kelten, dann um Römer gehandelt haben. Die bairische Landnahme (Anfang 8. Jahrhundert) ist durch die urkundliche Erwähnung der Abtei Trunseo (Schenkungsurkunde aus dem Jahre 909 n. Chr.), durch den Turm der Pfarrkirche, einen romanischen Taufstein in der Pfarrkirche selbst und durch einige alte Hausnamen gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altmünster wird erstmals im Jahr 909 als Standort eines &amp;#039;&amp;#039;monasterium&amp;#039;&amp;#039; namens „[[Kloster Altmünster|Trunseio]]“ erwähnt. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum &amp;#039;&amp;#039;Österreich ob der Enns&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet. Während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] war der Ort mehrfach besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter und Neuzeit bis zum Jahre 1849 sind durch die [[Grundherrschaft]]en gekennzeichnet. &amp;#039;&amp;#039;Münster&amp;#039;&amp;#039; – so die alte Bezeichnung – war politisch weitgehend auf die [[Schloss Ort|Herrschaft Ort]] und kirchlich auf [[Pfarrkirche Altmünster|Pfarre Altmünster]] ausgerichtet. Diese umfasst seit alters her das gesamte Gebiet des heutigen Altmünster ohne Neukirchen, Pinsdorf und fast das ganze heutige Gmunden außer der eigentlichen [[Gmundner Altstadt|Stadt innerhalb der Mauern]].&amp;lt;!--https://kulturwiki.idb.edu/index.php?title=H%C3%A4userverzeichnis – nur ein privatwiki, so wohl nicht zitierfähig, aber sicherlich korrekt  --&amp;gt; Letzteres kam erst 1774 zur [[Pfarrkirche Gmunden|Gmunder Stadtpfarre]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Ev. Lamprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarreien des Decanates Gmunden in Oberösterreich: historisch-statistisch beleuchtet, als Versuch und Vorläufer des Realschematismus der Diözese Linz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Buchdr. des kath. Preßvereins, 1874, S. 8 ({{Google Buch |BuchID=mctgAAAAcAAJ |Seite=8 |SeitenID=PA8 |KeinText=ja |Linktext=Digitalisat, Google, vollständige Ansicht}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altmünster ist seit Schaffung der [[Ortsgemeinde (Österreich)|Ortsgemeinden]] nach [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich|1848/49]] selbständige Gemeinde, die damals 4000 Einwohner zählte. Schon 1861 wurde die eigenständigen Gemeinden Neukirchen (nur diese Katastralgemeinde) und [[Ort (Gemeinde Gmunden)|Ort[h]]] aufgelöst, von zweiterer kamen die Katastralgemeinden Ort und Gmundnerberg zu Altmünster.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. 1 &amp;#039;&amp;#039;Erlaß der k. k. Statthalterei vom 18.&amp;amp;nbsp;November 1861, womit Aenderungen in der Organisation einiger Ortsgemeinden bekannt gemacht werden.&amp;#039;&amp;#039; Z 22203, LGBl. 8/1861; 2. Abteilung/2. Halbjahr, S. 14 ([http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgo&amp;amp;datum=1861&amp;amp;page=65 eViewer], ALEX).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1918 gehört die Gemeinde zum Bundesland Oberösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] am 13.&amp;amp;nbsp;März 1938 gehörte der Ort zum [[Gau Oberdonau]]. 1939 wurde die Katastralgemeinde Ort geteilt, der verbleibende Teil heißt seither Ort-Altmünster. [[Ort-Gmunden]] (mit dem Ort namens Ort und [[Schloss Ort]], dem heutigen Bahnhofsviertel und [[Traunleiten (Gemeinde Gmunden)|Traunleiten]] mitsamt [[Theresienthal (Gemeinde Gmunden)|Theresienthal]]) kamen an die Stadt Gmunden.&lt;br /&gt;
Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 1952 erfolgte die Erhebung zur Marktgemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=125|abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|width=450|float=none|Name=Altmünster|maxEinwohner=11000&lt;br /&gt;
|werte=(1869,4778)(1880,4683)(1890,4742)(1900,4951)(1910,5244)(1923,5329)(1934,5917)(1939,6328)(1951,7383)(1961,7348)(1971,7921)(1981,8556)(1991,9067)(2001,9445)(2011,9522)(2021,9884)({{EWDJ|AT|40701}},{{EWZN|AT|40701}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altmünster - Kirche.JPG|mini|[[Pfarrkirche Altmünster]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Reindlmühl.JPG|mini|Kirche Reindlmühl]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Schloss Traunsee]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Ebenzweier]]&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Altmünster]]: Die älteste Pfarre im Bereiche des jetzigen Dekanates Gmunden ist Altmünster, früher einfach Münster genannt.&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich errichteten die Agilolfinger Herzoge zu Anfang des 8. Jahrhunderts zur Förderung der geistigen und materiellen Kultur an der Ufergegend des Traunsees ein Mönchskloster und weihten die Kirche dem heiligen Ordensstifter Benedikt.&lt;br /&gt;
Doch hatte die Abtei keinen langen Bestand, da sie wohl 920 von den herandrängenden Magyaren zerstört wurde. Nach der Schlacht auf dem Lechfeld 955 kehrten die flüchtigen Einwohner in ihre Ortschaften zurück, und es erstand auch Münster wieder, zwar nicht mehr als Abtei, sondern als Pfarre. Münster war eine Großpfarre und umfasste als Mutterpfarre das Gebiet ihrer späteren Tochterpfarren Traunkirchen, Goisern, Hallstatt, Gmunden mit Ohlsdorf und Laakirchen, auch Schörfling und St. Georgen im Attergau. In einer alten Urkunde aus dem Jahre 1236 wird Münster „antiquissima parochia monasterialis“ (alte Pfarrei Münster) genannt. Aber schon im 12. Jahrhundert bildeten sich aus dem alten Seelsorgesprengel Münster die selbständigen Pfarren Traunkirchen, Ohlsdorf, Schörfling, St. Georgen im Attergau. Nur Pinsdorf verblieb als Filiale bei Altmünster. Das [[Lehen]]srecht über Altmünster hatten zunächst die [[Otakare|steirischen Markgrafen]] inne, dann ging es auf die [[Schloss Ort|Herren von Ort]] über. Albert von Veldsperg und seine Gemahlin Gisela von Ort, die Letzte ihres Stammes, stifteten im Jahre 1269 das Nonnenkloster Imbach (1782 aufgehoben) in Niederösterreich und inkorporierten diesem Kloster die Pfarrei Altmünster, sodass die Nonnen von Imbach das Patronats- und Präsentationsrecht über Münster hatten. Im Jahre 1764 brachte [[Leopold Ernst von Firmian|Leopold Ernst Graf von Firmian]], der Fürstbischof von Passau, um 6000&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl]] diese Rechte an sich. Die dem [[Benedikt von Nursia|hl. Benedikt]] geweihte spätgotische Hallenkirche wurde um 1470/80 errichtet. Den Mittelpunkt des Hochaltares bildet das Gemälde „Der Tod des hl. Benedikt“ von [[Joachim von Sandrart]]. In der Allerheiligenkapelle befindet sich der Allerheiligenaltar aus Sandstein aus dem Jahr 1518. Der Altar zeigt eine vielfigurige Reliefgruppe von Heiligen in einer Renaissanceumrahmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katholische [[Filialkirche Heiliger Josef (Altmünster)|Filialkirche Reindlmühl]]: Die Kirche wurde in den Jahren 1955/56 nach Plänen von [[Gottfried Nobl]] errichtet. Sie ist dem heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] geweiht. Gottfried Nobl war von 1959 bis 2005 Linzer Dombaumeister. Im Jahr 1977 wurde hinter der Kirche eine Kapelle als Aufbahrungshalle gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oldtimermuseum „Rund ums Rad“: Dieses Museum zeigt mehr als 200 Jahre Geschichte der Drahtesel und Stahlrösser. Zahlreiche historische Themenbereiche, ein Hochradfahrsimulator, das Einrad-Motorrad und viele andere Kuriositäten werden hier gezeigt. Auf einigen Fahrzeugen darf man Platz nehmen und sich mit nostalgischem Gewand fotografieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.radmuseum.at/Hauptseiten/KontaktMuseum.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Oldtimermuseum Altmünster&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150219093030}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grasberg.JPG|mini|Straße vom Gmundnerberg in Richtung Grasberg. Im Hintergrund die [[Erlakogel|Schlafende Griechin]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Altmünster.JPG|mini|Bahnhof Altmünster]]&lt;br /&gt;
* Straße: Altmünster liegt an der Bundesstraße 145 ([[Salzkammergut Straße]]), die Altmünster mit Vöcklabruck, Gmunden, Bad Ischl, Bad Aussee und Trautenfels verbindet. Auf einer Landstraße, die durch das Gemeindegebiet von Altmünster verläuft, kann über die Taferl-Klause und die Taferlhöhe [[Steinbach am Attersee]] erreicht werden.&lt;br /&gt;
* Bus: In Altmünster verkehren mehrere Postbus-Linien, wodurch von Altmünster die nächstliegenden Städte Gmunden und  Bad Ischl erreichbar sind.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Bahnhof}}Bahn: Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Altmünster am Traunsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Durchgangsbahnhof an der [[Salzkammergutbahn]]. In Altmünster halten Regionalzüge und Regionalexpress-Züge der Relation Attnang-Puchheim – Stainach-Irdning. Es gibt Direktverbindungen nach Linz und täglich eine direkte [[Intercity|InterCity]]-Verbindung von/nach [[Wien Hauptbahnhof]]. Zur Zeit der Eröffnung der Salzkammergutbahn gab es nur eine Halte- und Ladestelle namens „Ebenzweier“. Im Jahr 1897 wurde die Betriebsstelle zum Bahnhof aufgewertet und umbenannt „Ebenzweier-Altmünster“. Im Jahr 1947 erhielt dieser Bahnhof seinen heutigen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.salzkammergutbahn.net/start/index.php?id=106 |text=&amp;#039;&amp;#039;Salzkammergutbahn online&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20060811132825}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das heute noch genutzte Empfangsgebäude wurde 1902 erbaut. Im Gebäude sind eine Wartehalle, ein besetzter Fahrkartenschalter und das Stellwerk untergebracht. Die Gleisanlage besteht aus Durchfahrgleis, Ausweichgleis, einem einseitig angeschlossenen Ladegleis sowie einem Anschlussgleis zum Sägewerk der Firma Rumplmayr direkt am Bahnhof. Am Durchfahrgleis liegt ein Seitenbahnsteig (Hausbahnsteig), das Kreuzungsgleis ist mit einem niedrigen Mittelbahnsteig erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altmünster - Gemeindeamt.JPG|mini|Gemeinde- und Standesamt von Altmünster]]&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 37 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 20 ÖVP, 13 SPÖ, 3 GRÜNE und 1 FPÖ.{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2003|Abruf=2022-01-27}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 20 ÖVP, 10 SPÖ, 4 GRÜNE und 3 FPÖ.{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2009|Abruf=2022-01-27}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 12 SPÖ, 7 FPÖ und 3 GRÜNE.{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2015|Abruf=2022-01-27}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 20 ÖVP, 14 SPÖ und 3 FPÖ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/wahl/ooe21/ergebnisse/40701 |titel=Wahlen Oberösterreich 2021 |werk=orf.at |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2021|Abruf=2024-07-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1850 waren:{{Gemeindeinfo Land OÖ Ref|Abruf=2022-01-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=3 |anzahl=3 |liste= &lt;br /&gt;
* 1850–1861 Franz Sülzl&lt;br /&gt;
* 1861–1867 Maximilian Rischner&lt;br /&gt;
* 1867–1870 Johann Grünberger&lt;br /&gt;
* 1870–1874 Franz Nussbaumer&lt;br /&gt;
* 1874–1876 Johann Ahamer&lt;br /&gt;
* 1876–1882 Mathias Treml&lt;br /&gt;
* 1882–1891 Johann Pauli&lt;br /&gt;
* 1891–1894 Heinrich Otto Margelik&lt;br /&gt;
* 1894–1919 Franz Reisenbichler&lt;br /&gt;
* 1919–1920 Alois Nussbaumer&lt;br /&gt;
* 1920–1929 Franz Schmidleitner&lt;br /&gt;
* 1929–1942 Alfons Krenn&lt;br /&gt;
* 1942–1945 Otmar Ledinegg&lt;br /&gt;
* 1945–1955 Josef Wehinger&lt;br /&gt;
* 1955–1961 Walter Tomitza&lt;br /&gt;
* 1961–1989 Hugo Scheuba (ÖVP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dueren.de/verwaltung-politik/pressemeldungen/meldung/article/altbuergermeister-von-altmuenster-gestorben/ |titel=Altbürgermeister von Altmünster gestorben |hrsg=[[Düren|Stadt Düren]] |datum=2016-01-05 |abruf=2019-02-15 |kommentar=Pressemitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989–2002 Josef Treml (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 2002–2015 Hannes Schobesberger (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 2015–2021 [[Elisabeth Feichtinger]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* seit 2021 Martin Pelzer (ÖVP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.altmünster.at/BM2015 |titel=BM2015 |offline=1 |abruf=2016-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Gespalten und halbgeteilt; [[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|rechts]] in Schwarz der obere Teil eines goldenen, vom Schildfuß ausgehenden Kirchturmes mit viereckigem Untergeschoß und achteckigem Obergeschoß, die Fenster schwarz geöffnet, das achteckige Spitzdach gekrönt von einem Knauf mit Wetterhahn; links geteilt durch einen blauen, schmalen Balken, oben in Gold auf grünem Hügel ein grüner, schwarzstämmiger Nadelbaum, unten von Silber und Rot dreimal gespalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1952 zugleich mit der Markterhebung verliehen. Es zeigt den markanten Turm der Pfarrkirche, der gleichzeitig den Ortsnamen symbolisiert. Der Baum verweist auf die Forstwirtschaft und Holzindustrie in der Gemeinde, der blaue Balken auf die Lage am Traunsee. Die weiß-roten Pfähle sind dem [[Oberösterreichisches Wappen|Landeswappen]] entnommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgeschichte/Start.jsp Land Oberösterreich: Wappen der Gemeinde Altmünster]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* seit 1971 {{DEU|#}} [[Düren]]-[[Niederau (Düren)|Niederau]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* [[Cölestin Wolfsgruber]] (1848–1924), Benediktiner, Kirchenhistoriker, letzter k.u.k. Hofprediger zu [[Stephansdom|St. Stephan]] in Wien&lt;br /&gt;
* [[Franz Salvator von Österreich-Toskana]] (1866–1939), [[Erzherzog]] von [[Erzherzogtum Österreich|Österreich]] und Offizier&lt;br /&gt;
* [[Thomas Leitner]] (1876–1948), Maler&lt;br /&gt;
* [[Franz Stangl]] (1908–1971), [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]], SS-Angehöriger und leitender Beamter in der [[Tötungsanstalt Hartheim|NS-Tötungsanstalt Hartheim]] und der [[Bernburg|NS-Tötungsanstalt Bernburg]] sowie Lagerkommandant der NS-[[Vernichtungslager]] [[Sobibor]] und [[Treblinka]]&lt;br /&gt;
* [[Maria Singer]] (1914–2003), bayerisch-österreichische Volksschauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Josef Ahammer]] (1935–2017), römisch-katholischer Priester, Generalvikar der Diözese Linz 1982–2003&lt;br /&gt;
* [[Valentin Schwarz]] (* 1989), Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Eva Meindl]] (* vor 1990), Sängerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zum Ort ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krucka.jpg|mini|Thomas Bernhards Haus „Krucka“ am Grasberg]]&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* [[Adam von Herberstorff|Adam Graf von Herberstorff]] (1585–1629), bestattet in der [[Pfarrkirche Altmünster]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Folliot de Crenneville|Franz Graf Folliot von Crenneville-Poutet]] (1815–1888), bestattet am Friedhof Altmünster&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Joseph von Österreich-Este|Erzherzog Maximilian von Österreich-Este]] (1782–1863), bestattet am Friedhof Altmünster&lt;br /&gt;
* [[Erich Trinks]] (1890–1958), [[Oberösterreichisches Landesarchiv|OÖLA-Direktor]] von 1951 bis 1955, bestattet am Friedhof Altmünster&lt;br /&gt;
* [[Thomas Bernhard]] (1931–1989), Schriftsteller, kaufte 1971 das Haus Grasberg 98, genannt die „Krucka“, und lebte und arbeitete dort zeitweise&lt;br /&gt;
* [[Klothilde Rauch]] (1903–1990), Bildhauerin, lebte und wirkte in Altmünster&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Lanz]] (* 1971), Schauspielerin, wuchs im von [[Hansheinz Reinprecht]] gegründeten [[SOS-Kinderdorf]] auf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Ahammer: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Münster am Traunsee. Die Ortsgemeinde Altmünster in Oberdonau im Spiegel ihrer Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Altmünster, 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altmünster, 25 Jahre Marktgemeinde. Darlegung über ein Vierteljahrhundert Gemeindegeschehen, herausgegeben aus Jubiläumsanlass im Juli 1977.&amp;#039;&amp;#039; Marktgemeinde Altmünster, 1977.&lt;br /&gt;
* Johann Lüftinger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Gedenkkreuz im Traunsee zum Gipfelkreuz auf dem Brunnkogel. Kleindenkmäler, Geschichte(n) und Heimatkundliches aus Altmünster, Neukirchen und Reindlmühl.&amp;#039;&amp;#039; Marktgemeinde Altmünster, 2007.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde . Endbericht.&amp;#039;&amp;#039; Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2009, S. 1–185 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GUTNAT_0283_0001-0185.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Land-ooe|g|40701}}&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |suche1=Altmünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4240295-5|LCCN=no2008050191|VIAF=136427205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altmunster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altmünster| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzkammergut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Traun (Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1851]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pvvertreter</name></author>
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