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	<title>Altmühltal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:53:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altm%C3%BChltal&amp;diff=72778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chhelp: /* Literatur */ ISBN und ein neueres Buch eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-26T21:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN und ein neueres Buch eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Region &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altmühltal.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Für den gleichnamigen Naturpark siehe [[Naturpark Altmühltal]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altmühltal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt mit der Altmühlquelle an der [[Frankenhöhe]] nordwestlich von [[Leutershausen]] und endet in [[Kelheim]] an der [[Donau]] nahe [[Regensburg]]. Die oberen drei Viertel des Tals liegen im [[Freistaat Bayern|bayerischen]] Regierungsbezirk [[Mittelfranken]]. Ein Stück fließt die [[Altmühl]] durch den [[Landkreis Eichstätt]] im Regierungsbezirk [[Oberbayern]]. Ein kleiner Teil gehört zum Regierungsbezirk [[Oberpfalz]], die Mündung zu [[Niederbayern]]. Für manche Autoren gilt es als die Wiege des [[Geotourismus]] in Europa. Über besondere Bekanntheit verfügt das Altmühltal aufgrund der im Kalkgestein auffindbaren Fossilien (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Archaeopteryx]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama altmuehltal6.jpg|mini|hochkant=1.5|Altmühltal mit Main-Donau-Kanal von [[Burg Prunn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altmyhltal b Dollnstein.jpg|mini|Der [[Burgstein (Dollnstein)|Burgstein]] bei Dollnstein im Morgendunst]]&lt;br /&gt;
[[Datei:obere Altmyhl.jpg|mini|Obere Altmühl mit Frankenhöhe und [[Burg Colmberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzbrücke bei Essing im Altmühltal - panoramio.jpg|mini|[[Holzbrücke bei Essing]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schau ins Tal.jpg|mini|Blick nach [[Wasserzell (Eichstätt)|Wasserzell]] an der Altmühl bei [[Eichstätt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Oberhalb von [[Treuchtlingen]] ist das Tal eine breite Senke, die sich zwischen nicht sehr hohen bewaldeten Bergrücken von Nordwest nach Südost erstreckt. Ab und an sind bei Hochwasser der Altmühl größere Ackerflächen überflutet, manchmal auch Teilstücke des [[Altmühltalradweg]]s.  Ortsnamen wie [[Herrieden]] und [[Großenried]] weisen auf die Feuchtgebiete hin. Hier wurde zwischen [[Ornbau]] und [[Gunzenhausen]] als Wasserreservoir für den Main-Donau-Kanal der [[Altmühlsee]] angelegt, der auch als Freizeitgebiet genutzt wird und ein bedeutendes Vogelschutzgebiet ist. Das hier abgezweigte Wasser wird durch einen Tunnel in Richtung [[Schwäbische Rezat]] geleitet. Das natürliche Tal jenes Flusses zweigt bei Treuchtlingen vom Altmühltal ab. Dort gibt es also eine [[Talwasserscheide]]. An ihr hatte schon [[Karl der Große]] den Bau eines Schifffahrtskanals, der [[Fossa Carolina]], versucht. Zwischen Ornbau ([[Landkreis Ansbach]]) und Treuchtlingen ([[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]) fällt der Fluss nur um wenige Höhenmeter; damit gehört er zu den trägsten Fließgewässern Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Kinding]] kreuzt die [[Bundesautobahn 9]] das Tal. Die parallel dazu geführte [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt]] verläuft hier großenteils in Tunneln. Von [[Dietfurt an der Altmühl]] bis zur Mündung der Altmühl in die Donau wurde der Charakter des Tals durch den umstrittenen Bau des [[Main-Donau-Kanal]]s stark verändert. Weite Teile des Altmühltals sind Naturschutzgebiete im [[Naturpark Altmühltal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
=== Fränkisches Seenland ===&lt;br /&gt;
Das [[Fränkisches Seenland|Fränkische Seenland]] u. a. mit dem [[Altmühlsee]], ist ein Gebiet mit künstlich angelegten Seen, das für den Tourismus der Region von großer Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassersport ===&lt;br /&gt;
Wegen ihrer Sauberkeit und ihrer geringen Fließgeschwindigkeit gibt es an der Altmühl, wie beispielsweise bei [[Ornbau]], [[Flussschwimmbad|Flussschwimmbäder]]. Die Nutzung der Altmühl als [[Kanusport|Kanurevier]] wird zeitweise durch Niedrigwasser beeinträchtigt, da die Wasserversorgung des Main-Donau-Kanals Vorrang hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klettersport ===&lt;br /&gt;
Im unteren Teil des Altmühltales, bei [[Dollnstein]] und bei [[Essing]], befinden sich bekannte Sportkletterreviere. Hier wurde mit den Routen &amp;#039;&amp;#039;[[The Face (Kletterroute)|The Face]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kanal im Rücken&amp;#039;&amp;#039; Klettergeschichte geschrieben. Es waren die ersten Routen im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad]] &amp;#039;&amp;#039;X-&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039; (UIAA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altmühltal-Radweg ===&lt;br /&gt;
Der inzwischen 250 km lange Altmühlweg und der [[Altmühltalradweg]] durchziehen das ganze Tal. Die bereits 1984 eröffnete Route verbindet [[Rothenburg ob der Tauber]] mit [[Kelheim]] an der Donau. Der [[Radfernweg]] zählt zu den beliebtesten [[Radwandern|Radwanderstrecken]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Limeswanderweg ===&lt;br /&gt;
Durch das Altmühltal verläuft der [[Limeswanderweg (Naturpark Altmühltal)|Limeswanderweg]], ein Teilabschnitt des [[Deutscher Limes-Wanderweg|Deutschen Limes-Wanderwegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Im Altmühltal gibt es rund 100 Museen zu besichtigen. Einige davon befassen sich mit der provinzialrömischen Geschichte der Region und dem Limes, beispielsweise das [[Römermuseum Weißenburg]], das [[Archäologisches Museum der Stadt Kelheim|Archäologische Museum Kelheim]] und das [[Kelten-Römer-Museum|Kelten Römer Museum Manching]], andere nehmen die lokale Kultur und Geschichte in den Blick. Daneben gibt es mehrere Burgen und Schlösser im Altmühltal, etwa [[Burg Prunn]] und die [[Willibaldsburg]] über der Altmühl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://museen-in-bayern.de/altmuehltal |titel=Altmühltal |datum=2020-08-05 |sprache=de |abruf=2023-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 wurden mehrere [[Geotop]]e im Altmühltal vom Bayerischen Umweltministerium mit dem offiziellen Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“ ausgezeichnet: das Jura-Profil am Arzberg,&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: &amp;#039;&amp;#039;Erd(ge)schichten – Jura-Leitprofil am Arzberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Meisterwerke – Die schönsten Geotope Bayerns.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 2012, ISBN 978-3-936385-89-2, S. 134f.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Burgstein bei [[Dollnstein]],&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: &amp;#039;&amp;#039;Ein doller Stein! Burgstein Dollnstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Meisterwerke – Die schönsten Geotope Bayerns.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 2012, ISBN 978-3-936385-89-2, S. 136f.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Naturschutzgebiet Juratrockenhang mit der Felsgruppe „Zwölf Apostel“|Zwölf-Apostel-Felsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: &amp;#039;&amp;#039;Das widerspenstige Dutzend – Zwölf Aposteln-Felsen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Meisterwerke – Die schönsten Geotope Bayerns.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 2012, ISBN 978-3-936385-89-2, S. 138f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Solnhofener Plattenkalk]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: &amp;#039;&amp;#039;Kalke Platte! Solnhofener Fossilien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Meisterwerke – Die schönsten Geotope Bayerns.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 2012, ISBN 978-3-936385-89-2, S. 142f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 erfolgte die Aufnahme in die Liste der 77 ausgezeichneten [[Nationaler Geotop|Nationalen Geotope]] Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Glaser, Martina Bach, Martin Röper, Martina Kölbl-Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Eine Zeitreise in die Erdgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst-Rüdiger Look, Ludger Feldmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination Geologie. Die bedeutende Geotope Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2006, ISBN 3-510-65219-3, S. 142f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Radfernwege in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
(alphabetisch sortiert)&lt;br /&gt;
* [[Franz X. Bogner]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Urdonautal der Altmühl.&amp;#039;&amp;#039; Tümmels, Nürnberg 2001, ISBN 3-921590-88-4.&lt;br /&gt;
* Franz X. Bogner: &amp;#039;&amp;#039;Das Tal der Uraltmühl.&amp;#039;&amp;#039; Luftbildband. 144 Seiten, Tümmels, Nürnberg, 2003, ISBN 3-921590-98-1.&lt;br /&gt;
* Franz X. Bogner: &amp;#039;&amp;#039;Das Tal der Uraltmühl.&amp;#039;&amp;#039; Tümmels, Nürnberg 2003, ISBN 3-921590-98-1.&lt;br /&gt;
* Franz X. Bogner: &amp;#039;&amp;#039;Der Naturpark Altmühl aus der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Stiftung Schwarze Laber, Parsberg 2018, ISBN 978-3-9820261-0-7.&lt;br /&gt;
* Hans Gercke: &amp;#039;&amp;#039;Das Altmühltal: Kultur und Landschaft zwischen Ansbach und Kelheim&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunst-Reiseführer&amp;#039;&amp;#039;). Köln 1991, ISBN 3-7701-2510-X.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Andreas Haller |Titel=Altmühltal: Fränkisches Seenland |Auflage=2. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage 2026 |Verlag=Michael Müller Verlag |Ort=Erlangen |Datum=2026 |Reihe=MM authentisch Reisen |ISBN=978-3-96685-541-9 |Abruf=2026-04-26}}&lt;br /&gt;
* Ulrike Klugmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;HB Bildatlas, Nr. 075,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Altmühltal&amp;#039;&amp;#039;. HB-Verlagsgesellschaft, Hamburg 1989, ISBN 978-3616060750.&lt;br /&gt;
* Martin Röper, Monika Rothgaenger: &amp;#039;&amp;#039;Altmühltal Im Reich des Archaeopteryx.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer Verlag, Wiebelsheim 2013, ISBN 978-3-494-01488-3.&lt;br /&gt;
* Johann Schrenk: &amp;#039;&amp;#039;Altmühltal und Fränkisches Seenland.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2007, ISBN 978-3-89953-144-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naturpark-altmuehltal.de/ Naturpark Altmühltal]&lt;br /&gt;
* [https://www.schoensten-orte.de/altmuehltal/ Reiseführer Altmühltal]&lt;br /&gt;
* [https://museen-in-bayern.de/altmuehltal Museen im Altmühltal auf museen-in-bayern.de der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/54//N |EW=11/10//E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085075-4|VIAF=248090836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altmuhltal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Kelheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettergebiet in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkische Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altmühl]]&lt;/div&gt;</summary>
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