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	<title>Altlußheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altlu%C3%9Fheim&amp;diff=233983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramona Schuck: /* Verkehr */ Seite gesichtet</title>
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		<updated>2026-01-31T18:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Seite gesichtet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = COA Altlußheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/17/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/30/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Altlußheim in HD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Neckar-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 103&lt;br /&gt;
|PLZ               = 68804&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06205&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08226003&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ALM&lt;br /&gt;
|Adresse           = Rathausplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;68804 Altlußheim&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.altlussheim.de/ www.altlussheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Uwe Grempels&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altlußheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurpfälzische Dialekte|kurpfälzisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Altlosse&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;altlosse&amp;quot; /&amp;gt; [&amp;lt;nowiki /&amp;gt;{{IPA|aldlɔsə}}]) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] in [[Baden-Württemberg]] und gehört zum [[Rhein-Neckar-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Altlußheim gehört zur [[Metropolregion Rhein-Neckar]] und liegt in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]], direkt am rechten Ufer einer Schleife des Flusses. Die Wohnbebauung liegt auf einem Sporn der [[Flussterrasse|Niederterrasse]]. Westlich schließen sich Rheinauen an. Südöstlich hat Altlußheim Anteil am [[Hardtwald (Karlsruhe)|Hardtwald]]. Durch die Gemarkung fließt der [[Kriegbach]], der in den [[Rhein]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Westlich der Gemeinde auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegt die [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzische]] Stadt [[Speyer]], mit der Altlußheim durch die [[Salierbrücke]] im Verlauf der [[Bundesstraße 39]] auf eigener Gemarkung verbunden ist. Im Nordosten befindet sich [[Hockenheim]]. Weniger als einen Kilometer östlich des Stadtgebietes schließt sich die Gemeinde [[Neulußheim]] an, die halbkreisförmig von Altlußheimer Gemarkung umschlossen wird. Im Osten liegt [[Reilingen]] und im Süden [[Oberhausen-Rheinhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Altlußheim gehören außerhalb der Kernbebauung Gehöft und Haus Lußhof sowie die Häuser An der St. Leonerstraße, An der Waghäuselerstraße, Gemeindewald und Rheintalbahn.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Jahrhunderte sind zahlreiche Bezeichnungen für das Dorf bekannt. So ist von Lossa, Locze, Loszem, Lossem, Lozsheim, Lohsheim, Lussem, Luzheim und später Lußheim zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lußheim war ursprünglich eine vorgeschichtliche Fischersiedlung an der [[Römerstraße]]. Die Bewohner lebten vom Fischfang aus den Gewässern der vielen Rheinschlingen. Im Dorf selbst, an der höchsten Stelle, stand damals ein heidnischer Tempel. Es fanden sich über 100 Brandgräber, die von der [[Vespasian|vespasianischen]] Zeit bis zum Ende des 2. oder an den&lt;br /&gt;
Anfang des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Dreisbusch: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Brandgräberfeld von Altlußheim-Hubwald, Rhein-Neckar-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. In: Archäologische Nachrichten aus Baden Band 40/41 (1988). [https://doi.org/10.11588/anb.1988.0.50781 Link zum Online-Zugriff]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde an dessen Stelle eine Kirche gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Altlußheimer Fürstengrab ====&lt;br /&gt;
[[Datei:19980414 - Altlußheim 003.jpg|mini|Inschrifttafel am Fundort]]&lt;br /&gt;
1932 wurde am westlichen Ortsrand im Gewann Zwerchgraben bei Kiesarbeiten des Arbeitsdienstes die Grabstätte eines germanischen oder alemannischen &amp;quot;Fürsten&amp;quot; entdeckt, das in die Völkerwanderungszeit um 420 bis 450 datiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altlussheim.de/unsere-gemeinde/kurzportrait/geschichte Geschichte der Gemeinde Altlußheim]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gefunden wurden neben den sterblichen Überresten eines Mannes und einer Frau mehrere Grabbeigaben. Der bedeutendste Fund war ein zweischneidiges eisernes Langschwert, das heute im [[Badisches Landesmuseum|Badischen Landesmuseum]] in Karlsruhe aufbewahrt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://katalog.landesmuseum.de/object/C57626402BA34E9C865494EC27BA426A-langschwert  Digitaler Katalog des Landesmuseums]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Griff des Schwertes hat ein vergoldetes und mit geschliffenen [[Almandin]]en besetztes Querstück. Die Form des Schwertes verweist auf eine südrussische Herkunft. Es ist vermutlich mit den [[Hunnen]]zügen ins heutige Nordbaden gelangt. 1982 wurde am Fundort ein Gedenkstein mit Bronzetafel errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Völkerwanderungszeit und Mittelalter ====&lt;br /&gt;
[[Datei:19980414 - Altlußheim 002.jpg|mini|Fränkisches Gehöft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Altlußheim.jpg|mini|Evangelische Kirche Altlußheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altarraum Evangelische Kirche Altlußheim.jpg|mini|Altarraum, Evangelische Kirche Altlußheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:19980414 - Altlußheim 005.jpg|mini|Der Rhein bei Altlußheim]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 496/97 griffen die [[Franken (Volk)|Franken]] die im hiesigen Raum herrschenden [[Alemannen]] an und drängten sie bis zur [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]] zurück. Lußheim ist unzweifelhaft auf eine fränkische Niederlassung zurückzuführen. Die Namensendung &amp;#039;&amp;#039;-heim&amp;#039;&amp;#039; ist hierzu ebenso ein Hinweis wie die auch heute noch im Ort vorhandenen rein fränkische Gehöfte wie z. B. das Anwesen Rheinhäuser Straße 8 und das Anwesen Hauptstraße 74. Auch die gefundenen Reihengräber sprechen ebenfalls für den rheinfränkischen Ursprung. Räumlich gesehen liegt Altlußheim mitten in Rheinfranken, einem Teilgebiet der [[mittelalter]]lichen Großregion Franken. Staatsrechtlich gehörte das damalige Loszem zum [[Herzogtum]] [[Rheinfranken]]. Die urkundliche Ersterwähnung Lußheims im Jahre [[946]] erfolgte als &amp;#039;&amp;#039;Luzheim&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde, in der der Ort vom rheinfränkischen [[Herzog]] Konrad an Bischof Reginald I. von [[Bistum Speyer|Speyer]] geschenkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.monasterium.net/mom/BischoefeSpeyer/8d49c94c-3718-4a91-821e-cf2c1c25f76e/charter |titel=Urkunde über die Schenkung |werk=Urkundenbuch zur Geschichte der Bischöfe zu Speyer |hrsg= |datum=1852 |abruf=2020-09-10 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bischof [[Günther von Henneberg|Günther]] schenkte Lußheim 1148 dem neugegründeten [[Kloster Maulbronn|Zisterzienserkloster Maulbronn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.monasterium.net/mom/WirtembergischesUrkundenbuch/fc9ffa72-79b1-4029-8eb5-a535f8043d64/charter |titel=Urkunde über die Schenkung |werk=Wirtembergisches Urkundenbuch |hrsg=Königliches Staatsarchiv |datum=1858 |abruf=2020-09-10 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster Maulbronn übte alle Rechte über [[Schultheiß]], [[Bürger]] und [[Leibeigene]] aus und erhielt aus Pfarreinkünften und Ortserträgnissen den großen Zehnten. Die Schirmherrschaft über den Ort beanspruchte 1156 Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossa]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAStP/BlUKMaulbronn/BU_311/charter |titel=Urkunde im Stiftsarchiv St. Paul, St. Blasien |werk=Stiftsarchiv St. Paul, St. Blasien |hrsg= |datum=1156 |abruf=2020-09-10 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die vermutlich während des [[Interregnum (Heiliges Römisches Reich)|Interregnums]] wieder an das [[Hochstift Speyer]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert kam das Kloster unter [[Kurpfalz|pfälzische]] Hoheit. Durch große Gegensätze, die zwischen Pfalzgraf Friedrich und Herzog Ulrich von Württemberg bestanden, mussten die Bewohner von Lußheim sehr leiden. Als es zum offenen Krieg beider Fürsten kam, wurde das Dorf völlig zerstört. Lußheim war den jahrelangen Reibereien zwischen den Schutzherren und den Bischöfen von Speyer ausgesetzt. Erst nach dem Jahre 1504 traten wieder normale Zeiten in der Gegend ein, als der Herzog von Württemberg die Pfälzer vernichtend geschlagen hatte. Das Kloster Maulbronn fiel an [[Württemberg]], das die Ortsrechte in Lußheim in der Folge übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Frühe Neuzeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] 1689 wurde Lußheim zerstört. 1692 zählte das Dorf noch 18 Bürger, 13 Witwen, 28 Waisen. Zwei Drittel der Einwohner und der Schultheiß Johann Konrad Zeitern wurden von feindlichen Soldaten ermordet. Kirche, Pfarrhaus, Rathaus und die meisten Häuser und Scheunen waren verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war ein großer Teil der Bevölkerung noch Leibeigene des Klosters Maulbronn. Dieser Zustand dauerte bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts an. Zur Zeit des Wiederaufbaus des Westteils des [[Speyerer Dom]]s 1774 musste die Ziegelei Altlußheim 200.000 Backsteine graben, brennen und liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in früher Zeit wurde auf der &amp;#039;&amp;#039;Altlußheimer [[Flur (Gelände)|Flur]]&amp;#039;&amp;#039; [[Tabak]] angebaut. Auch begann man in diesen Jahren mit der Rodung der dichtbewaldeten Gemarkung, auf deren Fläche auch [[Neulußheim]] entstanden ist. Die Größe der vorhandenen Huben wurde verkleinert, nachdem diese im Jahre 1550 güterrechtlich eingetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Als von 1804 bis 1822 der Rheindamm bis Speyer gebaut und die Grün-Entwässerung durchgeführt wurde, konnte viel Land der landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden und es entstanden hier viele große Bauernhöfe. Auf dem Rheindamm wurde gleichzeitig die neue Landstraße [[Heilbronn]]–Speyer angelegt. Mit dem Aufleben der Industrie entwickelte sich auch hier der Arbeiterstand und brachte für manche Familien bessere Lebensbedingungen. Auch das Handwerk fand allmählich festen Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1803, nachdem die Gemarkung Neulußheim abgetrennt war, hatte die Gemarkung Altlußheim eine Größe von 2133 [[Morgen (Einheit)|Morgen]]; 903 Morgen Acker (etwa drei Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche, ein Viertel waren Wiesen), Gemeindewald 205 Morgen, [[Rheinwald]] 100 Morgen und 925 Morgen privater [[Hubwald Altlußheim|Hubwald]]. Durch den [[Tausch- und Epurationsvertrag]] von 1806 wurden Alt- und Neulußheim dem [[Großherzogtum Baden]] zugesprochen. 1821 wurde die Siedlung Neulußheim selbständig. Um Verwechslungen zu vermeiden, benannte sich der alte Ort Lußheim in Altlußheim um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Politisch waren vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] die [[Nationalliberalismus|Nationalliberalen]] am stärksten, ehe sie 1903&amp;lt;!-- 1913? --&amp;gt; von den [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokraten]] überflügelt wurden. Während der [[Weimarer Republik]] hatten die linken Parteien bis 1930 regelmäßig eine Zweidrittelmehrheit. 1933 erhielt die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 43,8 Prozent der Stimmen. Nachdem die Gemeinde bis dahin dem [[Bezirksamt (Baden)|Amt Schwetzingen]] angehört hatte, wurde sie 1924 dem Amtsbezirk Mannheim, dem späteren [[Landkreis Mannheim]], angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Fischersiedlung Lußheim war mit ihrem Fährbetrieb über den Rhein bedeutsam und hatte auch das Recht, den Fährmann, seinerzeit Fergenmeister genannt, für Lußheim und auch Ketsch zu stellen. Der Rheinübergang bzw. dieser Fährbetrieb hatte in jener Zeit eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung für die Menschen in Altlußheim. Im Jahre 1840 war eine Schiffsbrücke errichtet worden, die 1938 einer festen Eisenbahn- und Straßenbrücke Platz machte. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Brücke von sich zurückziehenden deutschen Truppen gesprengt. 1955 entstand dann an gleicher Stelle die heutige [[Salierbrücke]] als reine Straßenbrücke nach Speyer und in den 1970er Jahren nördlich der Domstadt eine [[Rheinbrücke Speyer (A 61)|Pylonenbrücke]] für die [[Bundesautobahn 61]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde für die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebenen]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Donauschwaben]]siedlung&amp;#039;&amp;#039; erschlossen. Später kamen unter anderem die Neubaugebiete &amp;#039;&amp;#039;Kirchfeldflur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Altreut 2&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039; dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.altlussheim.de/altlussheim/geschichte |wayback=20171124072701 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-07-05 10:40:59 InternetArchiveBot }} Geschichte Altlußheims&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|baden-württembergischen Kreisreform]] wurden 1973 der Landkreis Mannheim aufgelöst und die Gemeinde Altlußheim dem neugebildeten Rhein-Neckar-Kreis angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! 1598 || 1777 || 1834 || 1875 || 1905 || 1939 || 1961 || 1967 || 1970 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Kreisbeschreibung Band 3, S. 423: Ohne Neulußheim, das bis 1818 zur Gemeinde gehörte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 390 || 492 || 868 || 1340 || 2079 || 2611 || 4151 || 4641 || 4764 || 5297 || 5346 || 5092 || 5317 || 5239 || 5708 || 6202&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Seit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] waren die Einwohner fast ausschließlich evangelisch. Noch 1925 lag der Anteil bei 96,4 Prozent. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Anzahl der Katholiken durch die Aufnahme von Vertriebenen auf rund 30 Prozent im Jahr 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Altlußheim befindet sich mit dem [[Wat Sibounheuang]] ein buddhistisches Kloster. Dieses ist das einzige buddhistische Kloster in Deutschland, das von laotischen Einwanderern geführt wird und damit das einzige, das den Theravada-Buddhismus in seiner laotischen Ausprägung vertritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Beuchling: &amp;#039;&amp;#039;Sozialisation und Erziehung in der buddhistischen Diaspora – eine ethnografische Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. In: Carola Roloff, Wolfram Weiße, Michael Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;	Buddhismus im Westen: Ein Dialog zwischen Religion und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, S. 155–176. Waxmann, 2011, ISBN 3-8309-2555-7. S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlussheim Rathaus 20100719.jpg|mini|Das Rathaus in Altlußheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied der [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft|Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft]] der Stadt Hockenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Altlußheim hat 18 Mitglieder, die Aufstockung von 14 ausgehend wurde 2022 mit Wirkung ab der Kommunalwahl 2024 beschlossen. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS226003 Gemeinderatswahlen 2019, Altlußheim]&amp;#039;&amp;#039;; Gemeinde Altlußheim: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.altlussheim.de/fileadmin/Dateien/Website_2022/Dateien/Newsartikel/B%C3%BCrgerb%C3%BCro/WahlergebnisGR.pdf Gemeinderatswahlen 2024, Altlußheim]&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 13. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=6 align=center | Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Partei||Stimmen||Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] ||align=right | 22,6 % (−7,0) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4 (±0)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FWV]] ||align=right | 36,3 % (+8,0) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4 (+2)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] ||align=right | 25,9 % (+1,5) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3 (+2)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ||align=right | 15,2 % (−2,5) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3 (±0)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=6 align=center | Wahlbeteiligung: 65,35 % (+4,8)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird alle acht Jahre direkt gewählt. Seit 2018 ist Uwe Grempels (SPD) Bürgermeister von Altlußheim. Zuvor amtierte von 2002 bis 2018 Hartmut Beck.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-buergermeisterwahl-altlussheim-wechselwille-und-emotionen-_arid,329173.html Bürgermeisterwahl Altlußheim: Wechselwille und Emotionen], [[Rhein-Neckar-Zeitung]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Schwarz aus grünem Dreiberg wachsend ein rot bewehrter und rot bezungter goldener Löwe mit einem goldenen Krummstab (Krümme nach links) in den Vorderpranken.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen beruht auf einen Irrtum, denn Altlußheim gehörte nie zur Kurpfalz, die durch den [[Pfälzer Löwe|Löwen]] symbolisiert wird. Ab 1513 ist ein Siegel nachweisbar, das einen Maultierrumpf zeigt. Damit spielte es auf die Zugehörigkeit zum Kloster Maulbronn und damit ab 1557 zum [[Herzogtum Württemberg]] an. Der Irrtum wurde begünstigt durch einen qualitativ schlechten Farbstempel, den die Gemeinde im 19. Jahrhundert benutzte. Daher nahm Altlußheim im Jahr 1900 auf Empfehlung des Generallandesarchivs das heutige Wappen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Gelb-Schwarz und wurde vom Innenministerium am 16. Mai 1959 verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig John, Gabriele Wüst: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Altlußheim pflegt seit 1990 partnerschaftliche Beziehungen zu [[Gersdorf]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Altlußheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Autovision NSU Oldtimer.JPG|mini|NSU-Oldtimer im Museum Autovision]]&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In Altlußheim liegt das [[Museum Autovision]], in dem eine beträchtliche Sammlung von Autos, Motorrädern und Fahrrädern der Firma [[NSU Motorenwerke|NSU]], eine ständige Ausstellung zum Thema „[[Wankelmotor]]“, Ausstellungsstücke zum Thema [[Alternative Antriebe]] und eine Reihe von Experimenten gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Museum ist &amp;#039;&amp;#039;Schnuteputzers Friseurmuseum&amp;#039;&amp;#039; des Friseurmeisters Willi Dörr.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.altlussheim.de/freizeit-erholung/sehenswertes-im-ort/schnuteputzers-friseurmuseum Schnuteputzers Friseurmuseum]&amp;#039;&amp;#039; auf altlussheim.de, abgerufen am 7. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gezeigt werden seltene und wertvolle Sammlerstücke von Dauerwellapparaten bis zu kompletten Saloneinrichtungen des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Seit 1927 besteht der Musikverein Altlußheim. Das Blasmusikorchester umfasst mehr als 30 Musiker. In der Kinder- und Jugendabteilung sind mehr als 15 Jugendliche in Ausbildung. Seit 1997 ist in Altlußheim außerdem eine [[Guggemusik]]gruppe aktiv. Auftritte hatte die Gruppe sowohl in Deutschland als auch im benachbarten Ausland. Im Oktober 2001 traten die &amp;#039;&amp;#039;Rhoigeischda&amp;#039;&amp;#039; in den Vereinigten Staaten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel der Evangelischen Kirche Altlußheim.jpg|mini|Orgel der Evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die evangelische St.-Nikolaus-Kirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1829 nach den Plänen von [[Jakob Friedrich Dyckerhoff]] erweitert. Der Turm mit dem Haupteingang befindet sich im Westen. Der zweigeschossige Unterbau ist quadratisch, darüber schließt sich die achtseitige Glockenstube an. Das Langhaus führt zum querschiffartigen Chor im Osten. Bei der Renovierung 1963 erhielt das Langhaus auf drei Seiten eine Empore. Das Gehäuse der Orgel stammt von 1805. Das aus Sandstein gefertigte muschelförmige Becken des Taufsteins ist aus dem 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Huth: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen&amp;#039;&amp;#039;. München 1967, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit ===&lt;br /&gt;
Im Süden der Gemeinde befindet sich die Freizeitanlage des Blausees. Der Badesee mit Sandstrand wird im Sommer von bis zu 10.000 Menschen am Tag besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vogelpark wurde 1972 eröffnet. Die Gartenanlage wird auch für Kunstausstellungen und Konzerte genutzt. In direkter Nachbarschaft zum Vogelpark findet sich ein großzügig angelegter Abenteuerspielplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Der Fastnachtsumzug von Altlußheim findet jeweils am [[Rosenmontag]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 findet einmal im Jahr das „Kulturfestival“, veranstaltet vom Kultur-Forum Altlußheim, statt. Das Kultur-Forum bietet in diesem Rahmen einmal im Jahr Generationen- und Interessenübergreifende Veranstaltungen verschiedener kultureller Bereiche an, von Kabarett bis Rockmusik.&lt;br /&gt;
2007 wurde ihnen eine Auszeichnung, aufgrund von „besonderem ehrenamtlichen Engagement“ im Rahmen des 18. Wettbewerbs kommunaler Bürgeraktionen verliehen. Der damalige Ministerpräsident Günther Oettinger und Innenminister Heribert Rech übergaben eine Urkunde und eine Medaille im Bruchsaler Schloss an das Kultur-Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Altlußheim liegt verkehrsgünstig an der [[Bundesstraße 39]]. Im Norden verläuft die [[Bundesautobahn 61|A 61]], im Osten die [[Bundesautobahn 6|A 6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen Busverbindungen nach Heidelberg, Speyer, Walldorf, Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen. Kurz vor der [[Salierbrücke#Brücke von 1938|Rheinbrücke]] steht der alte Bahnhof Lußhof, ehemals an der [[Bahnstrecke Heidelberg–Speyer]] gelegen. Altlußheim gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbunds Rhein-Neckar]]. Im Osten des Altlußheimer Gemeindegebiets verläuft die Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das westliche Gemeindegebiet verläuft die rechtsrheinische Variante des [[Rheinradweg]]s, der von der Quelle des Rheins am [[Oberalppass]] im Schweizer [[Kanton Graubünden]] bis zur Mündung bei [[Rotterdam]] führt. Der Radfernweg ist Bestandteil der [[Eurovelo]]-Route 15 (Rheinradweg)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev15/from-karlsruhe-to-bingen-through-the-vineyards Eurovelo 15 Karlsruhe bis Bingen auf de.eurovelo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft der [[Odenwald-Madonnen-Weg|Odenwald-Madonnen-RadWeg]]. Er führt ab [[Tauberbischofsheim]] durch den Odenwald bei [[Hardheim]], [[Walldürn]] und [[Buchen (Odenwald)|Buchen]], das Neckartal bei [[Mosbach]], [[Eberbach]] und [[Heidelberg]] bis in die Rheinebene über [[Walldorf]], [[Reilingen]], [[Neulußheim]] und Altlußheim nach [[Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die Schwetzinger Zeitung berichtet in ihrem Lokalteil über das Altlußheimer Gemeindeleben. Die Zeitung ist ein [[Kopfblatt]] des [[Mannheimer Morgen]] und erscheint in der Region auch unter dem Titel Hockenheimer Tageszeitung. Außerdem erscheint einmal pro Woche das Amtsblatt &amp;#039;&amp;#039;Lussheimer&amp;lt;!-- sic --&amp;gt; Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, das über Aktuelles, Veranstaltungstipps und Verbraucherinformationen für Altlußheim und Neulußheim berichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Albert-Schweitzer-Schule ist eine Grundschule, die 2008 ihr 100-jähriges Bestehen feierte. Seit November 2009 ergänzt die Markus-Schule (Realschule), eine freie christliche Schule, die Altlußheimer Bildungslandschaft. Seit 2014 kann auf der Markus Realschule auch das Abitur gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Am 20. Mai 1902 wurde die Freiwillige Feuerwehr Altlußheim, aufgrund einer Gemeinderatsforderung, gegründet. Sie wurde in zwei Züge unterteilt, in denen sich im Gesamten 70 Mitglieder befanden. Heute benutzt die Feuerwehr Altlußheim fünf Fahrzeuge ([[Mannschaftstransportfahrzeug]] MTF, [[Löschgruppenfahrzeug]] LF 16/12, Löschgruppenfahrzeug LF 20/16, [[Gerätewagen Transport]] GW-T und [[Rüstwagen]] RW1) sowie ein [[Mehrzweckboot]] MZB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional bekannt ist das traditionelle jährlich stattfindende Jugendfeuerwehrzeltlager am [[Rhein]] mit mehreren hundert Teilnehmern. Zu diesem Zeltlager kommen Jugendfeuerwehren aus dem [[Rhein-Neckar-Kreis]], [[Landkreis Karlsruhe|Kreis Karlsruhe]] und dem [[Landkreis Tuttlingen|Kreis Tuttlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Frommel]] (1828–1896), Garnisonsprediger und Volksschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Gehweiler]] (1879–1932), Bürgermeister von Altlußheim und Abgeordneter des Landtages der [[Republik Baden]]&lt;br /&gt;
* [[Heinz Hoppe (Sänger)|Heinz Hoppe]] (1924–1993), [[Kammersänger]]&lt;br /&gt;
* [[Matthias Steffan]] (* 1976), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Seitz]] (* 1993), Turnerin und Olympiateilnehmerin&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier geboren sind;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ggf. ===weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen=== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1966.&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1970.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfgang Ockert&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gemeinde Altlußheim&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbuch]] Altlußheim. 1584–1920&lt;br /&gt;
   |Reihe=Badische Ortssippenbücher&lt;br /&gt;
   |BandReihe=100&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Regionalkultur&lt;br /&gt;
   |Ort=Ubstadt-Weiher&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89735-218-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilfried Schweinfurth&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gemeinde Altlußheim&lt;br /&gt;
   |Titel=1806–2006. Altlußheim – 200 Jahre badisch. Historische Dokumentation der Gemeinde im Jahr 1806&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Regionalkultur&lt;br /&gt;
   |Ort=Ubstadt-Weiher&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89735-480-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;altlosse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |titel=Altlosse ahoi! |titelerg=Über närrischen Besuch in der Gemeinderatssitzung |url=http://www.morgenweb.de/region/schwetzinger-zeitung-hockenheimer-tageszeitung/altlussheim/altlosse-ahoi-1.1409591 |autor=Volker Widdrat |abruf=2014-08-30 |datum=2014-02-20 |werk=[[Mannheimer Morgen|Morgenweb]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Webpräsenz der [http://www.altlussheim.de/ Gemeinde Altlußheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6261/Altlu%C3%9Fheim LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Altlußheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4361393-7}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altlussheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altlußheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1803]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramona Schuck</name></author>
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