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	<title>Altlerchenfelder Pfarrkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altlerchenfelder_Pfarrkirche&amp;diff=290229&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-04-13T05:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlerchenfelder Pfarrkirche Außenansicht.jpg|mini|Außenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlerchenfelder Pfarrkirche Innenraum.jpg|mini|Altlerchenfelder Pfarrkirche Innenraum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Altlerchenfelder Pfarrkirche, Innenansicht.JPG|mini|Altlerchenfelder Pfarrkirche Innenansicht Richtung Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altlerchenfelder Pfarrkirche zu den Sieben Zufluchten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche im Bezirksteil [[Altlerchenfeld]] im 7.&amp;amp;nbsp;[[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Neubau (Wien)|Neubau]], Lerchenfelder Straße&amp;amp;nbsp;111. Sie ist kunsthistorisch insofern interessant, als sie eine Art Übergangswerk zwischen [[Klassizismus]] und [[Historismus]] in der Architektur bildet. Insbesondere gilt der Kirchenbau in seiner Verbindung von Architektur und Malerei als Beispiel eines [[Gesamtkunstwerk]]es im Sinne der Kunstauffassung der Romantik und eines der Hauptwerke des Historismus in der Architektur Wiens.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Patrozinium]] sind die [[Sieben Zufluchten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zunächst wurde vom Leiter des Hofbauamtes [[Paul Wilhelm Eduard Sprenger|Paul Sprenger]] eine klassizistische Kirche geplant, später schwenkte man jedoch aus Kostengründen auf eine einfachere Gestaltung im römischen Renaissancestil mit großflächigen Rohziegel- oder Verputzbauten um. Im Februar 1848 wurde Sprengers Projekt durch den Kaiser genehmigt, bereits im Juli waren die Grundmauern fertiggestellt. Die [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich|Revolution von 1848]] gab dem Bau aber aus zwei Gründen eine andere Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits wurde der Kirchenbau zum Auslöser einer Stildebatte. Einige Architekten der jüngeren Generation, allen voran [[Leopold Ernst]], schlugen eine Orientierung an mittelalterlichen (romanischen oder gotischen) Formen statt an jenen der Renaissance beziehungsweise des Klassizismus vor, da dies für Kirchenbauten angemessener sei. Als Sprachrohr dieser Bewegung diente [[Johann Georg Müller (Architekt)|Johann Georg Müller]], der am 20. April 1848 im Architektenverein den Vortrag „Der deutsche Kirchenbau und die neu zu erbauende Renaissancekirche in Altlerchenfeld“ hielt, in dem er die Nachahmung des Renaissancestils zugunsten eines &amp;#039;&amp;#039;nationalen&amp;#039;&amp;#039; Baustils verwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmut Andics: &amp;#039;&amp;#039;Gründerzeit. Das schwarzgelbe Wien bis 1867.&amp;#039;&amp;#039; München, Jugend &amp;amp; Volk 1981, S. 155 ff, insbes. S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits gab es von Architekten Proteste an der ständigen Bevormundung durch den Hofbaurat. Inzwischen war es aber im Zuge der Revolution zur Gründung des Österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins gekommen, der sofort eine Ausschreibung forderte. Mithilfe des Ministers [[Franz von Pillersdorf]] konnte dies schließlich erreicht werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-OMEAAAAAcAAJ-101&amp;quot;&amp;gt;Karl Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Alt- und Neu-Wien in seinen Bauwerken.&amp;#039;&amp;#039; Gerold, 1865, S.&amp;amp;nbsp;101. {{Google Buch|BuchID=OMEAAAAAcAAJ|Seite=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als bester Entwurf wurde der von Müller gekürt und nach nur zweiwöchigem Baustillstand wurde die Arbeit aufgenommen. Bereits nach wenigen Monaten des unablässigen Streits wurde Müller allerdings von einer ausartenden Lungenkrankheit dahingerafft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Altlerchenfelder Kirche.jpg|mini|Altlerchenfelder Kirche aus der Sicht der Schottenfeldgasse]]&lt;br /&gt;
Die Bauleitung übernahm nun der von ihm bestellte [[Franz Sitte (Architekt)|Franz Sitte]], der nach dessen Plänen vorging. 1853 war der Rohbau fertig und [[Eduard van der Nüll]] und [[Joseph von Führich|Josef Führich]] konnten mit der [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] und der malerischen Gestaltung beginnen, die mit [[Goldgrund]] ausgeführt ist. Die Kirche hat spärlich orientalisierende Elemente, wie etwa die verschiedenfarbigen Bögen oder Lisenen mit Bogenfriesen. Das Pfarrgebäude weist überkuppelte Fenster, gestelzte Bögen und Risalite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Über dem Hauptportal befinden sich die Apostel Petrus und Paulus des Bildhauers [[Johann Preleuthner]]. Weitere Skulpturen stammen vom Bildhauer [[Josef Gasser (Bildhauer)|Josef Gasser]]. Die Vorhalle zeigt den Schöpfungsmythos. Die Seitenwände zeigen die Lebensgeschichte Jesu. Die linken Seitenwände der Haupthalle zeigen dabei Bilder von der Verkündigung, der Geburt, der Taufe und der Bergpredigt. Die rechten Seitenwände der Haupthalle zeigen Bilder von Himmelfahrt, Pfingsten, Ölberg und Auferstehung. An den Seitenschiffen befinden sich Darstellungen der 4 Propheten des Alten Testaments. In der Kuppel befinden sich Allegorien der 8 Seligkeiten. Die Seitenaltäre zeigen links das letzte Abendmahl und rechts die „Wiener Madonna“ mit Kahlenberg im Hintergrund&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-gRCLPsazTR4C-258&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Online=[https://books.google.de/books?id=2HtIAQAAIAAJ Google Books] | Titel=	Knaurs Kulturführer in Farbe Wien und Umgebung Knaurs Kulturführer in Farbe / Knaurs Kulturführer in Farbe  | Autor	= Gabriele Rüttnauer  | Herausgeber=	Marianne Mehling, Gabriele Rüttnauer, Thorsten Fricke Illustriert von	Thorsten Fricke Mitwirkende	Marianne Mehling, Thorsten Fricke  | Verlag=	Droemer Knaur |Jahr= 1991  | ISBN= 9783426263471 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Altarbild stellt die [[Sieben Zufluchten|7 Zufluchten]] dar. An der Ausmalung waren die Künstler [[Leopold Kupelwieser]], [[Leopold Schulz (Maler)|Leopold Schulz]], [[Karl von Blaas]], [[Karl Mayer (Maler, 1810)|Karl Mayer]], [[Franz Josef Dobiaschofsky]], [[Eduard von Engerth]], J. Binder, Josef Schönmann und [[Josef Plank (Maler, 1815)|Josef Plank]] beteiligt. Die Glasfenster wurden von [[Carl Geyling]] gestaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel stammt von [[Alois Hörbiger]] und wurde im Zuge einer „festlichen Orgelprobe“ am 26. Jänner 1860 geweiht. Das [[Prospekt (Orgel)|Gehäuse]] ist nach einem Entwurf von Van der Nüll gefertigt und die Figuren stammen von [[Franz Erler]]. Im Jahr 1955 erfolgte eine Instandsetzung der Orgel und im Jahr 1964 baute [[Philipp Eppel]] die Orgel, unter Verwendung des bestehenden [[Orgelprospekt|Orgelgehäuses]], auf 38 [[Register (Orgel)|Register]] und zwei Manuale um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mdw.ac.at/upload/MDWeb/zfo/pdf/Altlerchenfeld.pdf |wayback=20151123005122 |text=Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: &amp;#039;&amp;#039;Altlerchenfeld „Zu den Sieben Zufluchten“&amp;#039;&amp;#039;}}; abgerufen am 21. Nov. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde am 29. September 1861 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pietro Isella, Eduard van der Nüll: &amp;#039;&amp;#039;Ornamenten-Details in der Alt-Lerchenfelder Kirche zu Wien.&amp;#039;&amp;#039; Beck’sche Universitäts-Buchhandlung (Alfred Hölder), Wien 1866 ([https://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1684151406 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Altlerchenfelder Kirche}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarrealtlerchenfeld.at/Neu/index.htm Website der Pfarre Altlerchenfeld – Altlerchenfelder Pfarrkirche]&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Altlerchenfelder_Kirche}}&lt;br /&gt;
* [https://www.planet-vienna.com/spots/Alt-Lerchenfeld/alt-lerchenfeld.htm planet-vienna.com | Kirche Alt-Lerchenfeld]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=abz&amp;amp;datum=18800003&amp;amp;seite=00000028&amp;amp;zoom=2 Das Portal der Alt-Lerchenfelder Pfarrkirche in Wien. In: Allgemeine Bauzeitung, 1880. Mit 2 Bildtafeln.] auf [[Anno (Austrian Newspapers Online)]]&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Altlerchenfelder Kirche|Altlerchenfelder Kirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Neubau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/26/N |EW=16/20/33/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wien-Neubau, Altlerchenfeld, Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neubau (Wien)|Altlerchenfelder Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sieben-Zufluchten-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Österreich der Lazaristen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Wien, Altlerchenfelder Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Wien|Altlerchenfeld, Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Wien|Altlerchenfeld, Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eduard van der Nüll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 6/7 (Erzdiözese Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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