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	<title>Altkünkendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altk%C3%BCnkendorf&amp;diff=1323558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans G. Oberlack: Link zur Quelle</title>
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		<updated>2026-04-16T16:15:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zur Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Angermünde&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/00/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/52/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 62&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 157&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=MOZ.de |url=https://www.moz.de/lokales/angermuende/geburt-weniger-geburten_-mehr-einwohner-in-angermuende-54460196.html |titel=Geburt: Weniger Geburten, mehr Einwohner in Angermünde |datum=2021-01-18 |sprache=de |abruf=2023-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2000-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16278&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033337&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Altkünkendorf 09-19.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Altkünkendorf, Dorfmitte mit Kirche&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altkünkendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Angermünde]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120730008008-angermuende Erwähnung als Ortsteil von Angermünde im Kommunalverzeichnis Brandenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;, staatlich anerkannter [[Erholungsort]] und ehemaliges Dorf im [[Landkreis Uckermark]] in [[Brandenburg]]. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1287, damals hieß das Dorf noch &amp;#039;&amp;#039;Konckendorp&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort besitzt zwei Gemeindeteile: Luisenhof und Grumsin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
Am Rande der [[Grumsiner Forst|UNESCO-Weltnaturerbestätte Grumsiner Forst]] im [[Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin]] gelegen, gibt es in und um Altkünkendorf landschaftlich schöne Routen für Radfahrer und Wanderer. Unweit des Ortes findet man den Heiligen See und den Wolletzsee, an dem auch der [[Radfernweg Berlin–Usedom]] langführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaute Dorfkirche wurde 1850–1860 im [[Backsteingotik|neugotischen]] Stil von [[Friedrich August Stüler]] umgebaut. Sie dient der öffentlichen Nutzung durch Konzerte, Ausstellungen, Arbeitskreise etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis 1668 besaß die Familie von [[Arenstorff]] das Gut, um 1687 die von [[Lattorff]]. Von etwa 1788 bis zu Beginn&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel) 1903&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha Herbst 1902, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8306141 S. 781.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1920er Jahre gehörte das Gut der Uradelsfamilie von [[Rohr (Adelsgeschlecht)|Rohr]]. Um 1880 hatte das Rittergut Altkünkendorf des Ritterschaftsrates Theobald von Rohr-Wolletz 1156 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung [[Rudolf Stricker|R. Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=6–7 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf= |DOI=10.18452/377}} Reprint ISBN 3-226-00787-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 wiederum besaß die von Rohr’schen Erbengemeinschaft das Anwesen, vertreten durch einen Verwalter, Dr. Bierei.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adreßbuch für die Provinz Brandenburg. (1914).&amp;#039;&amp;#039; Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfe. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. Handbuch der Königlichen Behörden. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band VII, 2. Auflage, Band Regierungsbezirk Potsdam. Kreis Angermünde, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1914, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später ging das Gut in bürgerlichen Besitz über, hier vor 1928 an Karl Richtberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert et al.: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. (1929).&amp;#039;&amp;#039; Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band VII, 4. Auflage (Letztausgabe), Band Regierungsbezirk Potsdam. Kreis Angermünde, Selbstverlag von Niekammer’s Adreßbüchern GmbH, Leipzig 1929, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1946 wurden 889&amp;amp;nbsp;ha Land enteignet und aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste belegte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1287.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe L. Enders: &amp;#039;&amp;#039;Hist. Ortslex. Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil VIII Uckermark, S. 543.; Vgl. Pr. Br. Rep. 10 B Chorin U 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1354 fiel &amp;#039;&amp;#039;Oldenkunekendorph&amp;#039;&amp;#039; an Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1459 wurde das Dorf im Brandenburgischen [[Matrikel|Stiftsmatrikel]] als &amp;#039;&amp;#039;wüst&amp;#039;&amp;#039; geführt. Im Jahre 1495 wurde das Gut Altkünkendorf als Lehen an Otto und Hans von Arnsdorff vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1722 wurde das Vorwerk Grumsin gebaut, 1783 der Schulunterricht aufgenommen und 1829 der Luisenhof zum Vorwerk ausgebaut. 1891 erfolgte die Errichtung einer Postagentur in Altkünkendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 wurde der Gutsherr enteignet und der Besitz an 33 Bauern, Kleinbauern und Umsiedler verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1988 wurde die Dorfkirche unter Denkmalschutz gestellt. Schiff und Turm dieser Kirche wurden zwischen 1999 und 2001 saniert, die Sanierung der Orgel aus dem Jahr 1850 erfolgte 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 wurde das Gutshaus denkmalgerecht saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gutshaus-mon-plaisir.de/Das-Gutshaus/ |titel=Ferien im Gutshaus Alkünkendorf - Das Gutshaus |werk=gutshaus-mon-plaisir.de |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2000 erfolgte die Eingliederung in die Stadt [[Angermünde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 2010 wurde Altkünkendorf staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg |Titel=Staatliche Anerkennung von Erholungsorten |Sammelwerk=Amtsblatt für Brandenburg |Band=22. Jahrgang |Nummer=8 |Ort=Potsdam |Datum=2011-03-02 |Seiten=340 |Umfang=84 |Online=https://bravors.brandenburg.de/fm/76/Amtsblatt%208_11.pdf |Format=PDF |Abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Altkünkendorf]] ist eine [[Feldsteinkirche]] aus der Zeit um 1300. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts [[Gotik|gotisierend]] umgebaut. Die [[Kirchenausstattung]] stammt aus dieser Umbauzeit.&lt;br /&gt;
* Gutshaus&lt;br /&gt;
* Informationspunkt UNESCO-Weltkulturerbe Grumsiner Forst&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gutshof-altkuenkendorf.jpg|Gutshof&lt;br /&gt;
Altkünkendorf Dorfkirche 02.jpg|Dorfkirche&lt;br /&gt;
Altkünkendorf 03.jpg|Dorfansicht&lt;br /&gt;
Altkünkendorf 04.jpg|Die Welse nördlich Altkünkendorf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sender Altkünkendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Riehl, J. Scheu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; Commission F. Sala &amp;amp; Co., Selbstverlag J. Scheu, Berlin 1861, S. 286 f., [https://www.google.de/books/edition/Berlin_und_die_Mark_Brandenburg_mit_dem/yatYAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Wilhelm+Siemssen+K%C3%BCnkendorf&amp;amp;pg=PA287&amp;amp;printsec=frontcover (google.de)]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Stadt Angermünde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsteile.&amp;#039;&amp;#039; kostenlose Flyer.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul Eichholz]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Angermünde. Greiffenberg, Joachimsthal, Amtsbezirke Gorlsdorf, Grimnitz, Altkünkendorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg]].&amp;#039;&amp;#039; 3., 3., 4, Voss, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* Regina Beier: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Altkünkendorf.&amp;#039;&amp;#039; Kommunale Entwicklungsgesellschaft Uckermark, Boitzenburger Land, 2010.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Vinken]], Barbara Rimpel et al.: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Brandenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Georg Dehio]] Nachf./Dehio-Vereinigung e.&amp;amp;nbsp;V., Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.angermuende.de/ortsteile/altkuenkendorf/&lt;br /&gt;
   |titel=Altkünkendorf. Tor zum Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin&lt;br /&gt;
   |werk=angermuende.de&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-09-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/uckermark/aktuell_19941204_Altkuenkendorf_UM.html Altkünkendorf], 4. Dezember 1994, RBB Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Landschleicher]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 4, Potsdam, den 24. Januar 2001, S.&amp;amp;nbsp;76, [https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2004_01.pdf (PDF)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Angermünde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altkunkendorf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Uckermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Angermünde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Uckermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1287]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohr (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans G. Oberlack</name></author>
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