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	<title>Altjeßnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:54:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altje%C3%9Fnitz&amp;diff=324451&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17958-89: /* Geografie */</title>
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		<updated>2026-03-22T07:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Raguhn-Jeßnitz&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = DE-ST 15-0-82-301 Altjessnitz COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/41/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/19/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 74&lt;br /&gt;
| Fläche                = 6.42&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 287&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.raguhn-jessnitz.de/de/datei/anzeigen/id/36189,1203/igek_2019_beschlussfassung-2020-10.pdf#page=16 |titel=Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept  der Stadt Raguhn-Jeßnitz |format=PDF; 2,09&amp;amp;nbsp;MB |seiten=15 |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06800&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03494&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kirche alt Jeßnitz außen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfkirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altjeßnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Raguhn-Jeßnitz]] im [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] und liegt im Südosten des Bundeslands Sachsen-Anhalt. Altjeßnitz ist vor allem durch seinen [[barock]]en [[Irrgarten Altjeßnitz|Irrgarten]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Altjeßnitz liegt in der [[Auenlandschaft]] am östlichen Ufer der [[Mulde (Fluss)|Mulde]], circa zehn Kilometer nördlich von [[Bitterfeld-Wolfen]] und 20&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Dessau-Roßlau]]. Nordwestlich liegt die Stadt Raguhn, südwestlich die Stadt Jeßnitz und südöstlich das Dorf Rossdorf. Weiterhin liegt östlich Zschornewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Altjeßnitz gehörte bis 1815 zum sächsischen [[Amt Bitterfeld]] und kam mit diesem im Ergebnis des [[Wiener Kongress]]es zu [[Preußen]], wo es dem [[Landkreis Bitterfeld (Provinz Sachsen)|Landkreis Bitterfeld]] angehörte. Altjeßnitz ragte wie ein Sporn in [[Anhalt|anhaltisches]] Gebiet und war in drei Richtungen von diesem umgeben. Nur in Richtung Osten bestand Landverbindung an das eigene Territorium. Diese Verwaltungsgrenzen hatten bis 2010 Bestand; erst seitdem gibt es eine gemeinsame Verwaltung mit dem westlich der Mulde gelegenen [[Jeßnitz (Anhalt)|Jeßnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem ausgehenden 17. bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren die [[Ende (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Ende]] die Grundherren von Altjeßnitz. 1694 erwarb [[Hans Adam Freiherr von Ende]] das damalige [[Rittergut]] aus dem Besitz des Herren von [[Reppichau]] und baute es als Hauptsitz der Familie Ende zu einem vornehmen Landsitz aus. Im Stil des späten [[Barock]] entstand eine Schloss- und Parkanlage. Nach dem [[Gothaischer Hofkalender|Gothaischen Hofkalender]] war die Begüterung Altjeßnitz vormals ein [[Familienfideikommiss]] in Form eines Majorats, also der Erbfolge des Erstgeborenen. So führte dann [[Otto von Ende|Otto Freiherr von Ende]] (1795–1856), verheiratet mit Charlotte Fitz-Gerald, die Gutsgeschäfte, war sächsischer Kammerherr. Danach übernahm sein Sohn Heinrich Freiherr von Ende (1833–1891) die Besitzung. Er war Schloßhauptmann von Dessau, wie seine Vorfahren Ritter des [[Johanniterorden]]s, und mit Klara von Berenhorst liiert. Die Größenordnung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer |Hrsg=Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher |Sammelwerk=Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften |Band=Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Auflage=3. |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1922 |Seiten=110–115 |Online=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/95957/123?tx_dlf%5Bhighlight_word%5D=Burgkemnitz&amp;amp;cHash=3e663d3448ce2e2328b4503799c6d8fc}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des Rittergutes blieb auch über die große Wirtschaftskrise 1929/30 konstant. 1941 beinhaltete das Gut eine Größe von etwa 501 ha. Nach dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] wurde [[Hans-Adam Freiherr von Ende]] (1870–1952) der letzte Grundbesitzer. Er lebte mit seiner Familie zuletzt in Köthen, wo seine Ehefrau Margarethe Freiin von dem Bussche-Lohe auch nach 1956 wohnte. Die Töchter lebten in Hessen und in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landschaftspark Altjeßnitz befindet sich heute der Irrgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Altjeßnitz, [[Marke (Anhalt)|Marke]], [[Retzau]], [[Schierau]], [[Thurland]] und [[Tornau vor der Heide]] sowie die Städte [[Jeßnitz (Anhalt)]] und [[Raguhn]] zur Stadt Raguhn-Jeßnitz zusammen. Gleichzeitig wurde die [[Verwaltungsgemeinschaft Raguhn]], zu der Altjeßnitz gehörte, aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 durch den Landkreis Anhalt-Bitterfeld genehmigt und unter der Nr. 23/2008 im [[Landesarchiv Sachsen-Anhalt]] registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Schräglinks geteilt von Gold und Grün, oben aus der Teilung wachsend ein steigender schwarzer Wolf mit roten Zähnen und ausgeschlagener Zunge, aus dem Rachen ein roter Blutstropfen fallend, unten das silberne Wegenetz eines Irrgartens.“ Die Farben der Gemeinde sind Grün - Gold (Gelb).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.anhalt-bitterfeld.de/media/pdf/amtsblatt/ausgabe_11_2008/urkunde.pdf Urkunde des Landkreises zur Wappengenehmigung im Amtsblatt Nr. 11/2008] (PDF){{Toter Link |url=http://www.anhalt-bitterfeld.de/media/pdf/amtsblatt/ausgabe_11_2008/urkunde.pdf |date=2022-09}} (PDF; 71&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Symbolik des Wappens von Altjeßnitz, das der Magdeburger Heraldiker [[Jörg Mantzsch]] entwickelte, nimmt Bezug auf das Wappen der Freiherren von Ende und auf den Irrgarten. Der Schild ist in den Farben Gold (gelb) und Grün schräglinks geteilt. Gold ist die Schildfarbe im Wappen von Ende. Als Kontratinktur wurde Grün gewählt, weil diese Farbe im direkten Bezug zum Irrgarten im Park von Altjeßnitz steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. März 2008 beschloss der Gemeinderat die genannten Symbole und Farben im Wappen von Altjeßnitz zu verwenden bzw. zur Genehmigung auf den Dienstweg einzureichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wappenerläuterung zum Wappen von Altjeßnitz vom Heraldiker Jörg Mantzsch, Magdeburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Grün - Gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.anhalt-bitterfeld.de/media/pdf/amtsblatt/ausgabe_11_2008/urkunde.pdf Urkunde des Landkreises zur Flaggengenehmigung im Amtsblatt Nr. 11/2008] (PDF; 71&amp;amp;nbsp;kB) {{Toter Link |url=http://www.anhalt-bitterfeld.de/media/pdf/amtsblatt/ausgabe_11_2008/urkunde.pdf |date=2022-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Irrgarten Alt Jeßnitz.jpg|mini|Irrgarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altjeßnitz,Gutsgebäude mit Glockenturm.jpg|mini|Gutsgebäude mit Glockenturm]]&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten des Dorfes gehört die bereits aus der Zeit der [[Romanik]] stammende [[Dorfkirche Altjeßnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin sehenswert ist das stark umgestaltete [[Schloss Altjeßnitz]]. Dieses wurde 1699 erbaut. Ein Brand im Jahr 1946 zerstörte größere Teile der Anlage. Im April 1975 folgten Abrissarbeiten. Teile wurden, allerdings deutlich verändert, wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vielbesuchte [[Irrgarten Altjeßnitz]] liegt in dem ehemals zum Schloss gehörenden Gutspark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 184]] und die [[Bahnstrecke Trebnitz–Leipzig|Bahnstrecke Dessau–Bitterfeld]] verlaufen wenige Kilometer westlich des Gemeindegebietes. Die nahegelegene [[Bundesautobahn 9]] ist über die Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Bitterfeld/Wolfen&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Dessau-Süd&amp;#039;&amp;#039; (ca. 10&amp;amp;nbsp;km) zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschäfte und Sonstiges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Möhlauer Straße liegt das Autohaus Fietz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Hermann]] (* 12. Oktober 1707; † 30. Juli 1791 in Dresden), lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Emma Martin (NS-Opfer)|Emma Martin]] (* 25. Oktober 1892; † 16. Dezember 1943 hingerichtet in [[Berlin-Plötzensee]]), Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
* [[Werner Lindemann]] (* 7. Oktober 1926; † 9. Februar 1993), Dichter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Böttcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Altjeßnitz – die Kirche liegt im Lustgarten&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Still und voll herber Schönheit … Schlösser und ihre Gärten in der Dübener Heide&amp;#039;&amp;#039;. Bad Düben 2006, S. 19–34. ISBN 3-00-020880-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altjeßnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser&amp;#039;&amp;#039;. Band II, Band 13 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]. C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1956, S. 88–89. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Alt-Jessnitz |Blatt=819 |zlb=163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.altjessnitz.de/ Gemeinde &amp;amp; Irrgarten Altjeßnitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Raguhn-Jeßnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1058670522|VIAF=238140514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altjessnitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Anhalt-Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raguhn-Jeßnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mulde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17958-89</name></author>
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