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	<title>Altingia excelsa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altingia_excelsa&amp;diff=1840147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altingia_excelsa&amp;diff=1840147&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-18T17:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Altingia excelsa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Francisco Noroña|Noronha]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Altingia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Altingiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Steinbrechartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Saxifragales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Sedgwickia cerasifolia Griffith 1836.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Immergrüne Pflanze|immergrüne]] [[Laubbaum]]art aus der kleinen Familie der [[Altingiaceae]] innerhalb der Ordnung der [[Steinbrechartige]]n (Saxifragales). Sie kommt in der östlichen [[Himalaya]]region und in [[Südostasien]] vor. Unter dem Handelsnamen „Rasamala“ liefert sie ein wertvolles [[Nutzholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der immergrüne Baum erreicht eine Höhe von 20–40(–50)&amp;amp;nbsp;m,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Long 1987&amp;quot; /&amp;gt; im Süden des Verbreitungsgebiets sogar 40–50(–60)&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt; Dort kann der astfreie Schaft eine Länge von 20–35&amp;amp;nbsp;m erreichen und der [[Stammdurchmesser]] 80–110(–200)&amp;amp;nbsp;cm betragen. Bäume, die freistehend kultiviert werden, haben dagegen einen niedrigen, rundlichen [[Habitus (Biologie)|Habitus]] und haben nur einen schwach entwickelten Stamm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Borke]] ist ziemlich glatt, hellgrau bis gelblich oder bräunlich-grau mit schmalen Längsrissen. Sie blättert leicht in unregelmäßigen, langen, dünnen Schuppen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungen Zweige sind kahl oder spärlich gelblich-braun flaumhaarig, ältere besitzen [[Lentizelle]]n. Die mit Schuppen bedeckten [[Knospe]]n sind schmal eiförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phyllotaxis#Grundtypen|schraubig]] angeordneten [[Blatt (Pflanze)#Laubblätter|Laubblätter]] besitzen einen schlanken, (1,3–)2–3,5(–4)&amp;amp;nbsp;cm langen, kahlen bis spärlich gelblich-braun flaumhaarigen Stiel. Der Blattstiel weist für gewöhnlich an seinem oberen Ende einige sitzende oder kurz gestielte drüsenartige Fortsätze auf. Die einfache und ungeteilte, fiedernervige [[Blatt (Pflanze)#Blattspreite|Blattspreite]] ist von elliptischer, länglicher oder eiförmiger bis eiförmig-lanzettlicher Form und hat eine Länge von 6–14(–17)&amp;amp;nbsp;cm und eine Breite von (2,5–)4–5,5(–7)&amp;amp;nbsp;cm. Sie besitzt einen breit keiligen oder abgerundeten bis fast herzförmigen Grund und ist vorne spitz bis zugespitzt, geschwänzt. Der Spreitenrand ist drüsig gekerbt-gesägt. Die dünn-ledrige, unterseits hellere Spreite ist oberseits kahl, unterseits minimal gelblich-braun flaumhaarig oder sehr selten samtig behaart. Auch bei sonst kahlen Spreitenunterseiten sind in den Nervenwinkeln Haarbüschel vorhanden. Die Spreite weist 5–8(–10) Paare von Seitennerven auf. Die hinfälligen, pfriemlichen [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind 1–6&amp;amp;nbsp;mm lang und 0,25–0,8 mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Geschlechtsverteilung der [[Blüte]]n ist einhäusig gemischtgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]). Die eingeschlechtlichen Blüten besitzen keine [[Blütenhülle]]. Sie sind jeweils getrennt in achsel- und/oder endständigen [[Köpfchen]] angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die männlichen [[Blütenstand|Blütenstände]] sind vielblütige, ellipsoidale bis kugelige, 6–10&amp;amp;nbsp;mm lange und 3–6&amp;amp;nbsp;mm breite Köpfchen. Sie sind zu 6–14 zu ungefähr 2–3,5&amp;amp;nbsp;cm langen, gelben „[[Traube]]n“ angeordnet. Die männlichen Blüten bestehen nur aus zahlreichen nicht miteinander verwachsenen [[Staubblatt|Staubblättern]] mit basifixen, also an ihrem Grund dem dicken, 0,8–1&amp;amp;nbsp;mm langen, kahlen Staubfaden angehefteten Staubbeuteln. Diese sind verkehrt-eiförmig und 1–1,4&amp;amp;nbsp;mm lang. Die beiden oben gestutzten Theken bestehen aus jeweils zwei Pollensäcken und öffnen sich mit einem Schlitz der Länge nach. Zwischen den Staubblättern befinden sich einige linealische, 0,8–1&amp;amp;nbsp;mm lange, mit winzigen feinen Flaumhaaren besetzte Blattorgane, die als [[Tragblatt|Deckblätter]] gedeutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ähnlichen weiblichen Blütenstände erscheinen einzeln oder in traubigen Gruppen sowie unter den männlichen Gruppen. Es sind blass rosa gefärbte Köpfchen mit einem 2–4&amp;amp;nbsp;cm langen, flaumhaarigen Stiel und sind am Grund von vier [[Hochblatt|Hochblättern]] (Deckblätter) umgeben. Die Köpfchen haben einen Durchmesser von 5–9&amp;amp;nbsp;mm und bestehen aus (4–)10–22 miteinander verwachsenen Blüten. Diese enthalten nur den halbunterständigen, zweikammerigen [[Stempel (Botanik)|Stempel]], der aus zwei miteinander verwachsenen, nur an Spitze freien [[Fruchtblatt|Fruchtblättern]] besteht und einen ihn umgebenden, 0,3–0,5&amp;amp;nbsp;mm hohen, gelappten [[Diskus (Botanik)|Diskus]] sowie manchmal [[Rudiment|rudimentäre]] [[Staminodium|Staminodien]]. Die beiden zungenförmigen, 3–4&amp;amp;nbsp;mm langen, auseinanderlaufenden und oft eingerollten, flaumhaarigen [[Griffel (Botanik)|Griffel]] sind an der Innenseite gefurcht und besitzen eine herablaufende, [[Papille (Botanik)|papillöse]] [[Narbe (Botanik)|Narbe]]. Jedes der beiden Fruchtknotenfächer enthält an der zentralwinkelständigen [[Plazenta (Botanik)|Plazenta]] zahlreiche [[Samenanlage]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 20–38,5&amp;amp;nbsp;mm lang gestielten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ickert-Bond et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt; holzigen [[Fruchtstand|Fruchtstände]] sind kugelig bis ellipsoid mit gestutzter Basis. Sie sind 14–20&amp;amp;nbsp;mm lang, 15–25&amp;amp;nbsp;mm breit und beinahe kahl. Die Fruchtstände enthalten (4–)9–25 [[Frucht|Einzelfrüchte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ickert-Bond et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt; Dies sind holzige, zweifächerige [[Kapselfrucht|Kapselfrüchte]], die sich fachspaltig mit zwei zweiteiligen Klappen öffnen. Sie sind 8–10&amp;amp;nbsp;mm lang, an der Spitze fein hellbraun flaumhaarig und von einem Ring von vergrößerten, verhärteten Diskuslappen umgeben. Der obere Teil der Griffel und die Staminodien sind im Fruchtzustand nicht mehr vorhanden. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind in jedem Fruchtfach zahlreich vorhanden, aber die 15–25 oberen sind klein, unregelmäßig prismatisch geformt, ungeflügelt und steril. Immer nur höchstens einer der unteren Samen ist fruchtbar. Diese sind braun, verkehrt-eiförmig, abgeflacht und am Rand schmal geflügelt. Sie sind 4,4–6,1(–6,5)&amp;amp;nbsp;mm lang und 2,5–3,5&amp;amp;nbsp;mm breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ickert-Bond et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Hilum|Nabel]] befindet sich zentral am Rücken des Samens. Die [[Samenschale]] ist dick und hart. Es ist nur wenig [[Endosperm]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; blüht hauptsächlich in den Monaten März bis Mai und kann das ganze Jahr über fruchten, hauptsächlich aber von Juni bis August. In [[Malesien]] gibt es auch noch eine zweite Blütezeit im Oktober und November.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt; Die Blüten erscheinen hier offenbar zusammen mit dem neuen Austrieb im Zuge des [[Laub (Botanik)|Laubwechsels]] beim Übergang von der [[Regenzeit]] zur [[Trockenzeit]] und umgekehrt. Die Art fruchtet hier dann schwerpunktmäßig in beiden [[Jahreszeit]]en jeweils in deren Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; hat einen [[Diploidie|diploiden]] [[Chromosom#Chromosomenzahl|Chromosomensatz]] mit 2n&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Tropen|tropischen]] und [[Subtropen|subtropischen]] Asien in mehreren Teilarealen weit verbreitet. Die Art kommt in den Bergwäldern von [[Sumatra]] und West-[[Java (Insel)|Java]] sowie auf der [[Malaiische Halbinsel|Malaiischen Halbinsel]] in [[Malaysia]] vor. Ein weiteres Teilareal reicht von der östlichen Himalayaregion ([[Bhutan]], [[Assam]], Südost-[[Tibet]]) und Südost-[[Yunnan]] nach [[Myanmar]], wo es im Süden bis nach [[Mergui]] reicht. Darüber hinaus wird &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; im Zuge von [[Aufforstung|Wiederaufforstungen]] angepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasamala (Altingia excelsa Noronha).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Baumart wächst durchwegs in feuchten Bergwäldern in 550–1830&amp;amp;nbsp;m [[Höhe über dem Meeresspiegel|Seehöhe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Long 1987&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; tritt als strukturell dominierende Baumart auf, die das geschlossene Kronendach überragt. In Urwäldern können etwa 10–35 ausgewachsene Individuen pro Hektar vorhanden sein, deren Holzvolumen bis zu 150&amp;amp;nbsp;m³ je Hektar ausmachen kann. Allerdings wurde die Baumart oft selektiv entnommen, sodass ungestörte Verhältnisse heute selten sind. In Malesien erreichen von den Begleitarten nur die [[Steineibengewächse]] &amp;#039;&amp;#039;[[Podocarpus neriifolius]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Dacrycarpus imbricatus]]&amp;#039;&amp;#039; ähnliche Dimensionen. Weitere Begleitarten gehören hier zu den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Eichen|Quercus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schima]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Scheinkastanien|Castanopsis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Syzygium (Gattung)|Syzygium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sloanea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Dysoxylum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Engelhardia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Magnolien|Magnolia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Elaeocarpus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; wird seit 1851 auch wegen ihres wertvollen Holzes aufgeforstet, unter anderem auch in Zentral-Java, wo das Klima trockener ist als in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet. Damit das Wachstum zufriedenstellend ist, sollte der trockenste Monat des Jahres wenigstens 100&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957b&amp;quot; /&amp;gt; Aufforstungen erfolgten zu Beginn mit [[Sämling]]en aus [[Naturverjüngung]]en, später wurden dann auch [[Saatbeet]]e angelegt. Die Samen sind nur für kurze Zeit keimfähig. Nach der Aussaat keimen sie schnell nach etwa einer Woche, aber die Sämlinge zeigen während der ersten paar Jahre nur geringes Wachstum. Erst danach folgt eine Periode mit raschem Zuwachs. Kultivierte Bäume zeigen das schnellste Wachstum in einer Höhenlage von 600–700&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; völlig von [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] entlaubt. Die Bäume treiben nach solchen Attacken rasch wieder aus. Zweierlei [[Pflanzengalle|Gallen]] sind beobachtet worden, die eine verursacht von einer [[Gallmücken|Gallmücke]], die andere von einer [[Gallmilben|Gallmilbe]]. Gallähnliche Zweigverdickungen können auch von der „Mistel“-Art &amp;#039;&amp;#039;[[Korthalsella japonica]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;K. opuntia&amp;#039;&amp;#039;, [[Sandelholzgewächse]]) verursacht werden. Die [[Misteln|Mistel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Viscum stenocarpum]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;V. liquidambaricolum&amp;#039;&amp;#039; auct.) kommt auf der Insel Java ausschließlich auf &amp;#039;&amp;#039;Altingia&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blüten- und Fruchtbiologie ==&lt;br /&gt;
Der Bau der Blüten ohne [[Schauapparat]], mit großen Narben und staubförmigem [[Pollen]] macht es sehr wahrscheinlich, dass die Arten der Altingiaceae hauptsächlich durch den Wind bestäubt werden ([[Anemophilie]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Endress 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen sind [[Pflanzenöle|ölhaltig]]. Sie werden deshalb von [[Affen]] und [[Vögel]]n gern gefressen. Insbesondere auch [[Ameisen]] ernten die Samen mit Vorliebe. Obwohl die Samen kein [[Elaiosom]] aufweisen, können sie daher trotzdem als [[Myrmekochorie|myrmekochor]] angesehen werden. Die Ameisen bereiten in [[Baumschule]]n Probleme, wo sie Saatbeete mit &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; in kurzer Zeit leerräumen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde 1790 vom spanischen Botaniker [[Francisco Noroña]] auf Basis eigener Aufsammlungen von der Insel Java beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noroña&amp;quot; /&amp;gt; Es handelt sich dabei um eine posthume Veröffentlichung seiner Manuskripte. &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Typus (Nomenklatur)#Botanik|Typusart]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Altingia]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sedgwickia cerasifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[William Griffith (Botaniker)|Griff.]]}} und &amp;#039;&amp;#039;Liquidambar altingiana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Carl Ludwig Blume|Blume]]}} sind [[Synonym (Taxonomie)#Botanik|Synonyme]]. Von manchen Autoren, beispielsweise in der „Flora of Thailand“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Phengklai 2001&amp;quot; /&amp;gt; wird auch &amp;#039;&amp;#039;[[Altingia siamensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[William Grant Craib|Craib]]}} als Synonym zu &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&lt;br /&gt;
Nach R. Govaerts wird die Art am besten als &amp;#039;&amp;#039;Liquidambar excelsa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Noronha) Oken}} zu &amp;#039;&amp;#039;Liquidambar&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;excelsa&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;hoch&amp;#039;&amp;#039;) leitet sich von lat. &amp;#039;&amp;#039;excellere&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;herausragen&amp;#039;&amp;#039;) her. Es bezieht sich auf die Wuchshöhe dieser Baumart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust&amp;quot; /&amp;gt; Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Altingia&amp;#039;&amp;#039; ist zu Ehren von [[Willem Arnold Alting]] (1724–1800) benannt, dem [[Generalgouverneur]] von [[Niederländisch-Indien]] zur Zeit, als der Erstbeschreiber Francisco Noroña Java besuchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noroña2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM &amp;#039;Rasamalastam in stukken gezaagd Ondern. &amp;#039;Malabar&amp;#039; te Pengalengan&amp;#039; TMnr 10013068.jpg|mini|240px|Zersägter Baumstamm von &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039; ist unter dem Namen „Rasamala“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelshölzer&amp;quot; /&amp;gt; wegen seiner Tragkraft und Haltbarkeit eine der wertvollsten Nutzholzarten von West-Java.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957c&amp;quot; /&amp;gt; Unter demselben Handelsnamen wird auch Holz aus [[Thailand]], [[Laos]], [[Kambodscha]] und [[Vietnam]] vermarktet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelshölzer&amp;quot; /&amp;gt; das entsprechend seiner Herkunft eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Altingia siamensis&amp;#039;&amp;#039; zuzuordnen ist. Das Holz wird in starken Stammdimensionen als [[Bauholz]] für Brückenkonstruktionen und Gebäude verwendet. Altes Kernholz wird nur langsam von [[Termiten]] befallen. Nachteile dieser Holzart sind das langsame [[Holztrocknung|Trocknen]] und eine Tendenz, sich zu werfen und zu reißen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957c&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] hat keine erkennbaren oder nur undeutliche [[Jahresring|Zuwachszonengrenzen]]. Das [[Kernholz]] ist braun bis rot gefärbt und ohne Farbstreifen, das [[Splintholz]] farblich davon deutlich abgesetzt. Die [[Rohdichte]] beträgt 0,6–0,85&amp;amp;nbsp;kg/dm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelshölzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borke enthält ein aromatisches [[Harz (Material)|Harz]] („Burmesisches [[Styrax (Räucherwerk)|Storax]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Long 1987&amp;quot; /&amp;gt;), das nach Verletzungen gebildet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957c&amp;quot; /&amp;gt; Es wird als [[Parfüm]] und als [[Räucherwerk]] verwandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Long 1987&amp;quot; /&amp;gt; Dies jedoch nur lokal und nicht in großem Stil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957c&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In West-Java werden junge Austriebe als Gemüse gegessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957c&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|FlBhutan}}D. G. Long: &amp;#039;&amp;#039;Family 65. Hamamelidaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: A. J. C. Grierson, D. G. Long: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Bhutan.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 1, Nr. 3. Royal Botanic Garden, Edinburgh 1987, ISBN 0-9504270-6-3, S. 468–471.&lt;br /&gt;
* {{Anker|FlMalesiana}}W. Vink: &amp;#039;&amp;#039;Hamamelidaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flora Malesiana.&amp;#039;&amp;#039; Ser. I, Vol. 5, Nr. 3. Botanic Gardens of Indonesia, Bogor, Rijksherbarium, Leyden 1957, S. 363–379. [http://www.biodiversitylibrary.org/page/40228659 (biodiversitylibrary.org], S. 376)&lt;br /&gt;
* Zhang Zhiyun, Zhang Hongda, P. K. Endress: &amp;#039;&amp;#039;Hamamelidaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flora of China.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 9: &amp;#039;&amp;#039;Pittosporaceae through Connaraceae.&amp;#039;&amp;#039; Science Press, Beijing, Missouri Botanical Garden Press, St. Louis 2003, ISBN 1-930723-14-8, S. 18–42. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200010495 (efloras.org], &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Altingia excelsa|&amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Long 1987&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#FlBhutan|D. G. Long 1987]], S. 471.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957a&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#FlMalesiana|W. Vink 1957]], S. 377. [http://www.biodiversitylibrary.org/page/40228660 (biodiversitylibrary.org)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelshölzer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=H. G. Richter, M. J. Dallwitz |url=http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/wood/german/hamalexc.htm |titel=Altingia excelsa |werk=Handelshölzer |abruf=2014-07-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ickert-Bond et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
S. M. Ickert-Bond, K. B. Pigg, J. Wen: &amp;#039;&amp;#039;Comparative infructescence morphology in Altingia (Altingiaceae) and discordance between morphological and molecular phylogenies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany.&amp;#039;&amp;#039; Band 94, 2007, S. 1094–1115. [[doi:10.3732/ajb.94.7.1094]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=15100001|WissName=Altingia excelsa|ProjektID=9|Abruf=2014-06-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957b&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#FlMalesiana|W. Vink 1957]], S. 378. [http://www.biodiversitylibrary.org/page/40228661 (biodiversitylibrary.org)]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Endress 1993&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
P. K. Endress: &amp;#039;&amp;#039;Hamamelidaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Kubitzki|K. Kubitzki]], [[Jens Rohwer (Biologe)|J. G. Rohwer]], V. Bittrich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The families and genera of Vascular Plants.&amp;#039;&amp;#039; Vol. II: &amp;#039;&amp;#039;Flowering Plants: Dicotyledons: Magnoliid, Hamamelid and Caryophyllid families.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin / Heidelberg / New York 1993, ISBN 3-540-55509-9, S. 322–331. [http://books.google.at/books?id=yjlzrzbRXNQC&amp;amp;pg=PA324 (books.google.at)], S. 324&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noroña&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Noroña}}F. Noroña 1790: &amp;#039;&amp;#039;Altingia excelsa, malaice et javanice Rasamala, Lignum papuanum Rumphii herbar. Amboin., Vol. 2. Pag. 57.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandelingen van het Bataviaasch Genootschap der Kunsten en Weetenschappen.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Nr. 2, S. 1–9. [http://biodiversitylibrary.org/page/41198140 (biodiversitylibrary.org)]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Phengklai 2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
C. Phengklai: &amp;#039;&amp;#039;Hamamelidaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Thailand.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 7, Nr. 3, 2001, The Forest Herbarium, Bangkok, S. 400–411.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel / Boston / Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6, S. 242.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noroña2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#Noroña|F. Noroña 1790]], S. 6. [http://biodiversitylibrary.org/page/41198145 (biodiversitylibrary.org)]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vink 1957c&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[#FlMalesiana|W. Vink 1957]], S. 379. [http://www.biodiversitylibrary.org/page/40228662 (biodiversitylibrary.org)]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafaël Govaerts (Hrsg.): [https://wcsp.science.kew.org/namedetail.do?name_id=500190 &amp;#039;&amp;#039;Liquidambar&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;World Checklist of Selected Plant Families&amp;#039;&amp;#039; des Royal Botanic Gardens, Kew.] Zuletzt eingesehen am 14. September 2018.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altingiaceen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altingiaceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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