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	<title>Altholz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:51:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altholz&amp;diff=174530&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ LCCN</title>
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		<updated>2025-07-23T19:00:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; LCCN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Begriff für ältere Waldbestände siehe [[Altholz (Forstwirtschaft)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Waste wood 1.JPG|mini|hochkant=1.4|Geschreddertes Altholz]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Altholzverordnung bezeichnet man [[Holz]], das bereits einem Verwendungszweck zugeführt worden war und als [[Abfall]] zur [[Altholzentsorgung]] oder als [[Sekundärrohstoff]] bereitsteht. Altholz kann stofflich, zum Beispiel in der Holzwerkstoffindustrie für Spanplatten, oder thermisch verwertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Deutschland ==&lt;br /&gt;
Laut {{§|2|altholzv|juris}} Nr.&amp;amp;nbsp;1 der deutschen &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz&amp;#039;&amp;#039; ([[Altholzverordnung]]) handelt es sich bei Altholz um „[[Industrierestholz]] und Gebrauchtholz, soweit dieses Abfall im Sinne des {{§|3|krwg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1  [[Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz]]es (KrWG) ist“. Nach dieser Regelung sind Abfälle im Sinne des Abfallgesetzes „alle beweglichen Sachen, […] deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{§|2|altholzv|juris}} Nr.&amp;amp;nbsp;2 und Nr.&amp;amp;nbsp;3 AltHolzV unterscheidet Industrieholz und Gebrauchsholz. Industrierestholz sind in Betrieben der Holzbe- oder -verarbeitung anfallende Holzreste sowie anfallende Verbundstoffe mit überwiegendem Holzanteil (mehr als 50 Masseprozent). Gebrauchtholz sind gebrauchte Erzeugnisse aus Massivholz, Holzwerkstoffen oder aus Verbundstoffen mit überwiegendem Holzanteil (mehr als 50 Masseprozent). Während die Gebrauchthölzer klar als Abfälle am Ende ihrer Lebensdauer verstanden werden, ist diese Einordnung für Industrieresthölzer schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind mit der Neuordnung des Kreislaufwirtschaftsgesetz Sägenebenprodukte eindeutig kein Abfall mehr. Das Gesetz nimmt in {{§|4|krwg|juris}} KrWG erstmals den Begriff „Nebenprodukte“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Säge- und Holzindustrie ist das insofern von Bedeutung, da Sägenebenprodukte bisher nur über eine Auslegung des Begriffes „Produkte“ und der Tatsache, dass kein Entledigungswille vorliegt und Sägenebenprodukte gezielt nach Vorgaben des Marktes erzeugt werden, die Produkteigenschaft definiert wurde. Der nunmehr in das Gesetz aufgenommene Begriff „Nebenprodukte“ führt in den Fällen der in der Säge- und Holzindustrie üblichen Koppelproduktion zu einer Klarstellung des Abfallbegriffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Begründung für die Verordnung über die Entsorgung von Altholz (AltholzV) hatte das Bundeskabinett am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2002 auf Vorlage der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) festgestellt, dass als Altholz nicht erfasst wird: „[[Restholz]], das als Koppel- oder Nebenprodukt einzustufen ist, zum Beispiel Späne aus Sägewerken oder Schwachholz aus Durchforstung“. In der Erläuterung, Besonderer Teil Artikel&amp;amp;nbsp;2.1 (zu §&amp;amp;nbsp;1 Anwendungsbereich) wird weiter ausgeführt: „Damit fällt insbesondere unbelastetes Industrierestholz (zum Beispiel Späne aus Sägewerken), welches nach Auffassung des Erzeugers oder Besitzers unter Berücksichtigung der Verkehrsanschauung als so genanntes Koppel- oder Nebenprodukt einzustufen ist (vergleiche {{§|3|krwg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Satz&amp;amp;nbsp;1 i.V.m. Abs.&amp;amp;nbsp;3 KrW-/AbfG 1994) nicht in den Anwendungsbereich der [Altholz-] Verordnung“. Entsprechendes gilt für so genanntes Waldrestholz (bei der Durchforstung anfallendes Schwachholz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Österreich ==&lt;br /&gt;
Das österreichische Abfallwirtschaftsgesetz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=20002086 Abfallwirtschaftsgesetz]&amp;lt;/ref&amp;gt; definiert im § 2. (1) Abfälle im Sinne dieses Bundesgesetzes sind bewegliche Sachen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# deren sich der Besitzer entledigen will oder entledigt hat oder&lt;br /&gt;
# deren Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung als Abfall erforderlich ist, um die öffentlichen Interessen (§ 1 Abs. 3) nicht zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas weiter unten im § 2.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Eine geordnete Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung im Sinne dieses Bundesgesetzes ist jedenfalls solange nicht im öffentlichen Interesse (§ 1 Abs. 3) erforderlich, solange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine Sache nach allgemeiner Verkehrsauffassung neu ist oder&lt;br /&gt;
# sie in einer nach allgemeiner Verkehrsauffassung für sie bestimmungsgemäßen Verwendung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet also, dass es neben dem Altholz das als Abfall gilt, auch Altholz gibt, das nicht als Abfall eingeordnet werden kann, nämlich dann, wenn diese Sachen in der für sie bestimmungsmäßigen Verwendung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele gibt es viele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jagdstuben, die man als solche weiterverwenden kann, auch wenn Änderungen daran erfolgen. Oder [[Jagdhütte|Jagdhäuser]] aus Altholz, die demontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden oder deren Material zur Verkleidung von neuen Bauwerken dienen. Oder Kirchenbänke, die man komplett weiter verwenden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echtes, unbehandeltes Altholz hat auch noch dazu wesentliche Vorteile gegenüber neuem Holz: Es ist abgelagert ohne Schadstoffe gewachsen, sofern es mehr als etwa 100 Jahre alt ist und es wurde zum richtigen Zeitpunkt geschlägert, so dass seine Eigenschaften optimal für seine Bestimmung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altholzkategorien nach deutscher Abfallverordnung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der unterschiedlichen Herkünfte von Althölzern kann Altholz in unterschiedlichem Maß mit Fremdstoffen belastet sein. Aus diesem Grund wird das Holz in {{§|2|altholzv|juris}} Nr.&amp;amp;nbsp;4 AltHolzV in vier Altholzkategorien aufgeteilt:&lt;br /&gt;
* A&amp;amp;nbsp;I –&amp;amp;nbsp;naturbelassenes Holz, das lediglich mechanisch bearbeitet wurde,&lt;br /&gt;
* A&amp;amp;nbsp;II –&amp;amp;nbsp;verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel,&lt;br /&gt;
* A&amp;amp;nbsp;III –&amp;amp;nbsp;Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung ohne Holzschutzmittel,&lt;br /&gt;
* A&amp;amp;nbsp;IV –&amp;amp;nbsp;mit [[Holzschutzmittel]]n behandeltes Altholz, wie [[Bahnschwelle]]n, [[Freileitungsmast|Leitungsmasten]], [[Hopfenstange]]n, Rebpfähle, sowie sonstiges Altholz, das aufgrund seiner Schadstoffbelastung nicht den Altholzkategorien A&amp;amp;nbsp;I bis A&amp;amp;nbsp;III zugeordnet werden kann, ausgenommen PCB-Altholz. In der Regel handelt es sich um Hölzer aus dem Außenbereich, die zum Schutz mit Holzschutzmitteln behandelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt die Einstufung als &amp;#039;&amp;#039;PCB-haltiges Altholz&amp;#039;&amp;#039;. Dies ist Altholz, das [[polychlorierte Biphenyle]] im Sinne der PCB/PCT-Abfallverordnung enthält und nach deren Vorschriften zu entsorgen ist. Dabei handelt es sich insbesondere um Dämm- und Schallschutzplatten, die mit Mitteln behandelt wurden, die polychlorierte Biphenyle enthalten ({{§|2|altholzv|juris}} Nr.&amp;amp;nbsp;5 AltHolzV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nutzung der Materialien zu vereinfachen, wird versucht, verschiedene Altholzströme getrennt zu halten und so eine Durchmischung der unterschiedlichen Qualitäten zu verhindern. Die Qualität der einzelnen Holzfraktionen kann zudem durch technische Sortierverfahren verbessert werden, beispielsweise durch Windsichtung von Altholzschnitzeln zur Aussortierung von Beschichtungsresten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufkommen ==&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil des Altholzes wird separat gesammelt und entsorgt. Weitere Altholzaufkommen, die vormals in Mischabfällen deponiert wurden, werden seit 2005 separat gesammelt, da die im Juni 2005 rechtsgültig gewordene [[Ablagerungsverordnung]] die Deponierung von unbehandelten Abfällen aus Haushalten und Gewerben gesetzlich verbietet. In Deutschland fallen jährlich etwa 95&amp;amp;nbsp;kg Altholz pro Einwohner an, von denen 65&amp;amp;nbsp;kg getrennt gesammelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaltschmitt et al., 2009, S.&amp;amp;nbsp;144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Aufkommen ergibt eine jährliche Gesamtmenge von etwa 8&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen (2003), von denen etwa 5,4&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen separat gesammelt werden. Es verteilt sich auf Abfälle der Holzindustrie (2,441&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen, vollständig gesondert gesammelt), Bauabfälle (3,623&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen, davon 2,348&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen gesondert gesammelt), Siedlungsabfälle (974.000&amp;amp;nbsp;Tonnen, davon 385.000&amp;amp;nbsp;Tonnen gesondert gesammelt) und Verpackungsabfälle (891.000&amp;amp;nbsp;Tonnen, davon 229.000&amp;amp;nbsp;Tonnen gesondert gesammelt).&amp;lt;ref&amp;gt;Kaltschmitt et al., 2009, S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Altholz kann sowohl energetisch als auch stofflich erfolgen, wobei in Deutschland aktuell (2009) die energetische Nutzung mit etwa zwei Drittel des Aufkommens überwiegt. Europaweit wurden getrennt erfasste Altholzaufkommen zu etwa 34 % energetisch und zu etwa 38 % stofflich genutzt, die verbleibenden 28 % wurden anderweitig genutzt, beispielsweise durch [[Kompostierung]] und als [[Mulch]]grundstock.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt_energetisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energetische Nutzung ===&lt;br /&gt;
In der energetischen Nutzung ist Altholz vor allem durch die Verbrennung in [[Biomasseheizwerk]]en oder [[Biomassekraftwerk]]en zur Erzeugung von Elektrizität und Wärme relevant. Dabei darf entsprechend der Altholzklassifizierung A-I-Holz in allen Anlagengrößen verfeuert werden, während A-II- bis A-IV-Holz nur in Anlagen über 1&amp;amp;nbsp;MW Feuerungswärmeleistung genutzt werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt_energetisch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Energetische Nutzung.&amp;#039;&amp;#039; In Kaltschmitt et al., 2009, S.&amp;amp;nbsp;147–148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei A-II-Holz ist zusätzlich eine Verbrennung in Kleinfeuerungsanlagen der holzverarbeitenden Industrie genehmigt. A-III- und A-IV-Holzverbrennungen erfordern umfangreiche Abgasreinigungstechnologien, die über die [[Bundes-Immissionsschutzverordnung]] (17.&amp;amp;nbsp;BImschV) geregelt werden und die eine wirtschaftliche Verbrennung aufgrund des hohen technischen Aufwandes erst ab 10&amp;amp;nbsp;MW Feuerungswärmeleistung ermöglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt_energetisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere energetische Nutzung stellt die Verbrennung als [[Sekundärbrennstoff]] in Feuerungsanlagen dar, die primär über fossile Energieträger befeuert werden (Kofeuerung)&amp;lt;!--?--&amp;gt;. Diese spielt in Deutschland insbesondere in der [[Zement]]industrie eine Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt_energetisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stoffliche Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Particle board close up-vertical-f22 PNr°0100.jpg|mini|Spanplatten stellen die wichtigste stoffliche Nutzung für Altholz dar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altholz kann insbesondere in der [[Holzwerkstoff]]industrie stofflich genutzt werden, wobei unbehandelt nur der Einsatz von A-I- und A-II-Hölzern uneingeschränkt möglich ist. A-III-Hölzer können nur verwendet werden, wenn vor der Verwendung Lackierungen und Beschichtungen entfernt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/altholzv/anhang_i.html &amp;#039;&amp;#039;Anhang I (zu § 3 Abs. 1): Verfahren für die stoffliche Verwertung von Altholz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz (Altholzverordnung – AltholzV).&amp;#039;&amp;#039; Auf Gesetze-im-Internet.de, abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bestehen nur sehr wenige Anlagen zur Aufbereitung von A-III-Hölzern (in Deutschland nur eine). A-IV- und PCB-belastete Althölzer sind nicht für eine stoffliche Weiternutzung zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt_stofflich&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stoffliche Nutzung.&amp;#039;&amp;#039; In Kaltschmitt et al., 2009, S.&amp;amp;nbsp;147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendung finden aufbereitete Althölzer vor allem bei der Produktion von [[Pressholz]]formteilen (Pressholzpaletten), [[Spanplatte]]n und seltener bei der Herstellung von [[Mitteldichte Holzfaserplatte|Mitteldichten Holzfaserplatten]] (MDF-Platten), wobei insgesamt pro Jahr in Deutschland zwischen 1,7 und 3,0&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen Altholz entsprechend verarbeitet werden. In geringen Mengen finden Altholzspäne auch Verwendung in Nischenanwendungen, beispielsweise als [[Tiereinstreu]] in Reitsporthallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt_stofflich&amp;quot; /&amp;gt; Neben diesen Verwendungen ist über die [[Altholzverordnung]] auch die Nutzung von Altholz zur Herstellung von [[Synthesegas]] als Rohstoff für die chemische Industrie oder die Herstellung von [[Aktivkohle]] beziehungsweise Industrie[[holzkohle]] vorgesehen ({{§|2|altholzv|juris}} Nr.&amp;amp;nbsp;7 lit.&amp;amp;nbsp;c AltHolzV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt wird Altholz auch wieder als Baustoff eingesetzt. Bei der Sanierung von Fachwerkbauten gilt der [[Fachwerkhaus#Materialwahl|Einsatz von Altholz]] als sinnvoll. Auch im Neubau wird Altholz gelegentlich wiederverwendet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.knapp-online.de/aktuelles/altholzfassade-stadtwerke-neustadt-holstein.html | titel=Aktuelle Projekte, Objekte und Angebote der Thomas Knapp Historische Baustoffe GmbH | zugriff=2019-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.knapp-online.de/aktuelles/bauvorhaben-stein-am-niederrhein.html | titel=Aktuelle Projekte, Objekte und Angebote der Thomas Knapp Historische Baustoffe GmbH | zugriff=2019-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hier geben je nach Bauherr entweder ästhetische oder ökologische Aspekte den Anstoß. Daneben wird Altholz auch eingesetzt, um bei Möbeln oder im Innenausbau einen rustikalen Ausdruck zu erzeugen. Hierbei wird das Altholz entweder in der originalen Form als Balken, Bohle oder Brett verarbeitet oder aber in Form von Mehrschichtplatten mit einer Deckschicht aus Altholz. Altholz wird einerseits über den Holzgroßhandel an Tischler und Zimmerer geliefert, findet aber auch über Baumärkte den Weg direkt zum Endverbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altholz.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Kaltschmitt, Hans Hartmann, Hermann Hofbauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Energie aus Biomasse. Grundlagen, Techniken und Verfahren.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Aufl., Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2009; ISBN 978-3-540-85094-6, {{DOI|10.1007/978-3-540-85095-3}}, S.&amp;amp;nbsp;143–148.&lt;br /&gt;
* B. Sundermann, F. Spoden, R. Dohr: &amp;#039;&amp;#039;Aufkommen und Verwertungswege für Altholz in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Müll und Abfall 31(5), 1999, {{ISSN|0027-2957}}, S.&amp;amp;nbsp;269&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Udo Mantau]], Jörg Wagner, Janett Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Stoffstrommodell HOLZ: Bestimmung des Aufkommens, der Verwendung und des Verbleibs von Holzprodukten.&amp;#039;&amp;#039; Müll und Abfall 37(6), 2005, {{ISSN|0027-2957}}, S.&amp;amp;nbsp;309–315.&lt;br /&gt;
* Bundesverband der Altholzaufbereiter und Verwerter (BAV e.&amp;amp;nbsp;V.) (Hrsg.): Leitfaden der Altholzverwertung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4192845-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4192845-3|LCCN=sh85147911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundärbrennstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brennholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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