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	<title>Althangrund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:09:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Maclemo: Link besser hier</title>
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		<updated>2024-01-10T15:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link besser hier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;margin-top:0; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Althangrund&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:AUT Althangrund COA.png|140px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Karte Wien-Althangrund.png|140px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Althangrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis 1850 eine eigenständige [[Gemeinde]] ([[Vorstadt]]) und ist heute ein Stadtteil [[Wien]]s im 9. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Alsergrund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Althangrund liegt im Nordosten des Alsergrunds. Im Norden grenzt der Bezirksteil an die [[Döbling]]er Bezirksteile [[Heiligenstadt (Wien)|Heiligenstadt]] und [[Oberdöbling]], im Westen an den [[Thurygrund]] und [[Lichtental (Wien)|Lichtental]] und im Süden an die [[Roßau (Wien)|Roßau]]. Im Osten bildet der [[Donaukanal]] die Grenze. Die heutigen Grenzen zu den Bezirksteilen verlaufen somit vom Donaukanal bis zur [[Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund#A|Alserbachstraße]] Nr. 27, folgt dann der [[Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund#F|Fechtergasse]] ab Nr. 16 bis zur [[Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund#A|Althanstraße]], dann weiter über dem [[Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund#L|Lichtenwerder Platz]] zur [[Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund#H|Heiligenstädter Straße]], [[Gürtelbrücke]], [[Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund#S|Spittelauer Lände]] bis zur [[Friedensbrücke (Wien)|Friedensbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Gebiets, zwischen Bahnhof und Donaukanal, rund um den [[Spittelauer Platz]], ist von der Stadt Wien als bauliche Schutzzone &amp;#039;&amp;#039;Althan&amp;#039;&amp;#039; definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=9.+Althan&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 1830 Vasquez Rossau Althangrund.jpg|mini|Althangrund um 1830]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Althangrundes war lange Zeit unbesiedelt. Die zum Gebiet gehörende Spittelau wurde jedoch bereits 1350 dem Bürgerspital zugesprochen, von der das Augebiet am Donaukanal seinen Namen erhielt. 1679 wurden hier sieben Baracken errichtet, um die [[Pest]]kranken von der Bevölkerung zu isolieren. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Althangrund&amp;#039;&amp;#039; geht wiederum auf [[Christoph von Althan|Christoph Johann Graf Althan]], „Obrist-Hofkuchelmeister und [[Landjägermeister|Obrist-Hof-Landjägermeister]]“ zurück, der den Bezirksteil 1690 erwarb. Ähnlich wie Fürst Liechtenstein im benachbarten [[Lichtental (Wien)|Lichtental]] ließ Althan an der [[Als (Wien)|Als]] einen Garten sowie von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] ein Lusthaus, das [[Palais Althan-Pouthon|Palais Althan]], errichten. 1706 starb Althan und vererbte seinen Besitz seinem Sohn [[Gundacker von Althan]], der das Gebiet 1713 an das Wiener Magistrat verkaufte. Eine echte Besiedelung des Gebietes begann jedoch erst ab 1724, als in der Althanstrasse 2 bis 12 eine Zeile einstöckiger Wohnhäuser errichtet und insbesondere von Handwerkern besiedelt wurde. Das Palais selbst erwies sich für die Stadt Wien zunächst als unrentabler Besitz. 1754 wurde es an den Handelsmann Johann Georg Schuller verkauft, sein Sohn Johann Baptist Pouthon, Eigentümer ab 1777, ließ das Palais umbauen und den Park im französischen Stil in einen englischen Landschaftspark umwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Wanderführer aus dem [[Biedermeier]], dem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Wien’s Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Adolf Schmidl]] (1835), wird ein Unglück knapp innerhalb des [[Linienwall]]es zu [[Nussdorf (Wien)|Nussdorf]] aus dem Jahre 1779 beschrieben, durch welches der Althangrund schwer betroffen war. Ein dort bestehendes Munitionsmagazin flog wegen des Tabakrauchens oder wegen des Funkenschlagens der genagelten Militärschuhe eines Artilleristen in die Luft und diese Explosion tötete 25 „Handlanger und Constabler“ (Unteroffiziersdienstgrad in der Artillerie) sowie viele unbeteiligte Passanten. Die Auswirkungen reichten bis in die [[Brigittenau]], den [[Augarten]], das [[Innere Stadt (Wien)#Geographie|Schottenviertel]] und zur [[Währinger Pfarrkirche]], in deren Wand zwei Kugeln zur Erinnerung eingemauert wurden. Die direkt vor dem Magazin stehende Schildwache kam, abgesehen von lebenslanger Taubheit, nahezu unverletzt davon.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pulverturm (Wien)}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eine Kugel tödtete hier eines der Pferde des Prälaten Ambros Lorenz von [[Klosterneuburg]], welcher eben vorbeifuhr und unbeschädigt blieb, obwohl er später an den Folgen des Schreckens starb. Er erbaute diese Gedächtnißsäule &amp;#039;&amp;#039;[genannt die „Prälatensäule“]&amp;#039;&amp;#039;, und noch jetzt bewahrt man im Stifte jene Kugel.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schmidl: &amp;#039;&amp;#039;Wien’s Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise. Nach eigenen Wanderungen geschildert von Adolf Schmidl.&amp;#039;&amp;#039; Gedruckt und im Verlage bei Carl Gerold, Wien 1835, S.&amp;amp;nbsp;16, 73–74.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Diese Säule stand Ecke Althan- und Liechtensteinstraße; sie wurde aus Verkehrsrücksichten später abgetragen und auf dem nahen Liechtenwerder Platz wiedererrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatmuseum Alsergrund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt des Museumsvereines Alsergrund&amp;#039;&amp;#039; 111. Wien: Museumsverein Alsergrund 1989, S.&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spittelau wurde im 19. Jahrhundert zum Ausgangspunkt der [[Kaiser-Ferdinands-Wasserleitung]], die [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand I.]] errichten ließ. Dafür wurde in diesem Bereich das [[Grundwasser]] der [[Donau]] mittels Saugkanälen entnommen und in [[Wasserturm|Wassertürmen]] gespeichert. Wegen Qualitätsmängeln und mangelnder Kapazität wurde die Wasserleitung jedoch 30 Jahre später durch die [[I. Wiener Hochquellenwasserleitung]] ersetzt. An der Stelle des Maschinenhauses steht heute die [[Müllverbrennungsanlage Spittelau]]. 1850 wurde das gesamte Gebiet schließlich in den neugebildeten Bezirk Alsergrund integriert und zu Wien eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wurde auf dem Areal des ehemaligen Palais Althan-Pouthon der [[Wien Franz-Josefs-Bahnhof|Franz-Josefs-Bahnhof]] errichtet. Ab 1978 wurde über dem Gelände des Frachtenbahnhofs des Franz-Josefs-Bahnhof das [[Universitätszentrum Althanstraße]] mit der [[Wirtschaftsuniversität Wien]] und anderen Einrichtungen der [[Universität Wien]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein um 1910 entstandenes Ensemble sind die Gebäude rund um den Spittelauer Platz (das sich in die Gussenbauergasse, Ingen-Housz-Gasse und Grundlgasse fortsetzt) und für das Architekten wie [[Ernst Epstein]] und [[Richard Modern]] Häuser bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
District heating plant spittelau ssw crop1.png|Müllverbrennungsanlage Spittelau&lt;br /&gt;
Joseph Emanuel Fischer von Erlach 001.JPG|Palais Althan-Pouthon (1720)&lt;br /&gt;
FranzJosephsBH.jpg|Franz-Josefs-Bahnhof&lt;br /&gt;
Wien 09 Friedensbrücke a.jpg|Friedensbrücke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Schwemminger]] (1804–1895), Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schwemminger]] (1803–1884), Historienmaler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Alsergrund. Bezirk der Dichter und Denker.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile des Alsergrund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/13/48/N |EW=16/21/32/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7854851-2|VIAF=241922384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alsergrund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althann (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maclemo</name></author>
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