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	<title>Altgemeinde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T23:28:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altgemeinde&amp;diff=1404675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2024-03-09T22:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die ehemalige Rechtsordnung von Dörfern, weitere Bedeutungen werden unter [[Altgemeinde (Begriffsklärung)]] erläutert.}}&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert begannen sich mit dem Entstehen von Rodungsflächen Dorffluren mit [[Hufe]]n zu bilden. Die Gesamtheit der, bald &amp;#039;&amp;#039;alteingesessenen&amp;#039;&amp;#039;, landbesitzenden [[Hufner]] bildete die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altgemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Dorfes. In neuerer Zeit wurden auch [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] Teil der Altgemeinde, nicht jedoch [[Häusler]]. Der Altgemeinde stand ein [[Schultheiß|Dorfrichter]] vor. Vielfach war das Richteramt erblich an einen Hof gebunden (Erbgericht, Erblehngericht) oder der Richter wurde vom Grundherren eingesetzt (Setzrichter, man spricht auch vom walzenden Gericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfrichter war Mittler zwischen dem Grundherrn und der Gemeinde. Er sorgte für die an den Grundherren zu zahlenden Abgaben, Zinsen sowie Frondienste und besaß eine gewisse Strafgewalt, die &amp;#039;&amp;#039;[[Niedere Gerichtsbarkeit]]&amp;#039;&amp;#039;, um die dörfliche Ordnung aufrechtzuerhalten.&lt;br /&gt;
An des Richters Seite standen [[Schöffe (historisch)|Schöppen]], Vertreter der Gemeinde der Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhältnisse, Rechte und Pflichten der Altgemeinde waren in den von den Grundherren bestätigten [[Dorfrügen]] (auch Rügen oder Gemeinderügen) geregelt. Diese auf die besonderen Verhältnisse des Dorfes zugeschnittenen Dorfordnungen wurden ursprünglich mündlich überliefert und seit dem 15. Jahrhundert schriftlich festgehalten. Die Dorfrügen wurden auf den jährlichen Gerichtstagen, zu denen nach festgelegtem Ritual zusammengerufen wurde (in Sachsen: &amp;#039;&amp;#039;[[Botschen]]&amp;#039;&amp;#039;), öffentlich vorgelesen und bis ins 19. Jahrhundert immer wieder den veränderten Bedingungen angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen, im 19. Jahrhundert erlassenen [[Liste der Städte- und Gemeindeordnungen im 19. Jahrhundert|Gemeinde- und Städteordnungen]] schafften dann die Vorrechte der Altgemeinde ab, wobei der Landbesitz aber erhalten blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Besitzer des örtlichen [[Schänke|Brauschenkgutes]] oft auch zum Dorfrichter ernannt wurde, haben sich bis heute eine Vielzahl von Gaststätten mit Namen wie „[[Erbgericht]]“ oder „Erblehngericht“ erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9|Seite=4}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Altgemeinde |Band=19 |Seite=791 |zenoID=20011362472}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Allmenden |Band=1 |Seite=337 |zenoID=20011362472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarrecht (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
	</entry>
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