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	<title>Altgaul - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:46:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altgaul&amp;diff=704412&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-03-22T08:11:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wriezen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/44/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/5/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 22&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 134&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16269&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03345&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Storchenmuseum Altgaul Wriezen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Storchenmuseum Altgaul (Ziegelbrennofen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altgaul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im Ortsteil [[Rathsdorf (Wriezen)|Rathsdorf]] der Stadt [[Wriezen]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] in [[Brandenburg]]. Nordöstlich führt am Ort die [[Bundesstraße 167|B167]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Altgaul liegt etwa zwei Kilometer nordöstlich von Wriezen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mal wird Altgaul als Gaul im Jahre 1272 urkundlich erwähnt. Möglicherweise war der Ort aus einer slawischen Siedlung hervorgegangen. 1340 erwarb die Stadt Wriezen die Ortschaft. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort fast vollständig zerstört, danach aber wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1678 entstand ein gutsherrliches [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Gaul. Im Jahre 1797 wurde der Ort durch zwei Brände zerstört. Gaul wurde als Neugaul zwei Kilometer entfernt wiederaufgebaut, das Vorwerk erhielt den Namen Altgaul. Um 1880 gehörte das 509 ha große Rittergut nach dem damals veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Generaladressbuch&amp;#039;&amp;#039; der Rittergutsbesitzer von Preussen dem Sohn des 1873 nobilitierten [[Friedrich Wilhelm von Krause]], dem Bankier [[Wilhelm Friedrich jun. von Krause]] (1838–1923)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Konrad Fuchs (Historiker)|Konrad Fuchs]] |Titel=sen. Krause, Wilhelm von (preußischer Adel 1873) |Hrsg=Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, HiKo |Sammelwerk=Neue Deutsche Biographie |Band=12 |Auflage=1 |Verlag=Eigenverlag |Ort=München |Datum=1980 |Seiten=709 (Online-Version) |Online=https://www.deutsche-biographie.de/pnd136441335.html#ndbcontent |Abruf=2022-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Wohnsitz in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1907 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; - Hofkalender |Band=Briefadelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. K |Nummer=Krause (1873) |Auflage=Erster Jahrgang |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1906-11-20 |Seiten=433–434 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1198714 |Abruf=2022-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Krause jun. besaß noch ein Eisenhütten- und Emaillierwerk und war Seniorchef der Firma F. W. Krause &amp;amp; Co. Zum Gut Gaul,- Alt (damalige Schreibform) wurde eine Ziegelei betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=256–257 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf=2022-04-24 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den genealogischen Standardquellen der [[Gothaischer Hofkalender|Gothaischen Taschenbücher]] scheint die Familie von Krause nicht lange als Gutsbesitzer vor Ort fungiert zu haben, Altgaul wurde nach 1907 als vormaliges Eigentum nicht näher ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor 1914 erwarb der bekannte Genealoge Werner von Kieckebusch (1887–1975) das kleine Gut. Für 1923 sind 505 ha&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Kurt Schleising |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, VII, Provinz Brandenburg. 1923. Landwirtschaftliches Adressbuch. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfe über 30 ha, nach amtlichen Angaben |Sammelwerk=Reihe Niekammer, vorletzte Ausgabe für die Provinz Brandenburg |Auflage=3 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1923 |Seiten=30 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-3-1923#lg=1&amp;amp;slide=62 |Abruf=2021-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Betriebsgröße nachgewiesen, es war aber schon zuvor kein kreistagsfähiges Rittergut. 1927&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker und Ehrenkrook |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel) 1956 |Hrsg=Unter Aufsicht des Ausschusses für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]] |Sammelwerk=GHdA (Genealogisches Handbuch des Adels) Gesamtreihe von 1951 bis 2015 |Band=II |Nummer=12 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1956 |ISSN=0435-2408 |Seiten=159–161 |Online=http://d-nb.info/451802489 |Abruf=2021-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; musste dann der Besitz verkauft werden. Die &amp;#039;&amp;#039;Nachfolge&amp;#039;&amp;#039; trat die die Familie [[von Hagen (Neumark)]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1928 wurde Altgaul nach Rathsdorf eingemeindet. 1930 lebten hier 130 Einwohner, die hauptsächlich im Gut arbeiten. Zum Gut gehörte auch immer noch eine Ziegelei, der Brennofen besteht noch heute. Im Zeitraum der großen Wirtschaftskrise 1929/1930 ist im letztmals amtlich publizierten &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftlichen Adressbuch&amp;#039;&amp;#039; der Provinz Brandenburg, es bestanden keine weiteren landwirtschaftlichen Betriebe im Ort, Erik Fr. von der Burg als neuer Eigentümer des immer noch 505 ha&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, VII. 1929. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen etc |Hrsg=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin sowie der Kreislandbünde |Sammelwerk=Niekammer-letzte Ausgabe bis 1945 |Auflage=4 |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adressbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=42 f. |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=83 |Abruf=2021-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; großes Anwesens geführt. Ihm folgte Gerhard&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1904 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; - Hofkalender |Band=Adelige Häuser nach alphabetischer Ordnung |Nummer=Hagen. (1319). 4. Zweig |Auflage=Fünfter Jahrgang |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1903-11-02 |Seiten=308–309 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8285483 |Abruf=2022-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Hagen-[[Łęgi (Połczyn-Zdrój)|Langen]] (1872–1948) und nach neuestem Kenntnisstand folgte dann die Familie des Oberregierungsrates [[Rüdiger von Hagen]] (* 1906) kurz bis zur Bodenreform. Er betreute parallel auch das so genannte Stadtgut auf der Insel Hiddensee&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Friedrich v. Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker und Ehrenkrook |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel bis 1400) 1953 |Hrsg=Unter Aufsicht des Ausschusses für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem Deutschen Adelsarchiv |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] (Genealogisches Handbuch des Adels) Gesamtreihe von 1951 bis 2015 |Band=I |Nummer=5 |Verlag=[[Starke Verlag|C. A. Starke]] |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1956 |ISSN=0435-2408 |Seiten=115 |Online=http://d-nb.info/451802462 |Abruf=2021-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und vormals einige Jahre&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Allgemeine Automobil-Zeitung. 1932 |Band=32 |Verlag=[[Delius Klasing Verlag|Delius Klasing &amp;amp; Co]] |Ort=Berlin |Datum=1932-09-15 |Seiten=22–23 |Online=https://www.google.de/books/edition/Allgemeine_Automobil_Zeitung/w3zmAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Rittergut+Mannichswalde&amp;amp;dq=Rittergut+Mannichswalde&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das südostthüringsche Mannichswalde. Nach dem Krieg Verwaltungsdirektor und kurz Kurator der Universität Greifswald &amp;#039;&amp;#039;ging&amp;#039;&amp;#039; er 1951 mit der Familie nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Siegfried von Boehn (Genealoge)|Siegfried von Boehn]], Wolfgang von Loebell |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. Teil. Fortsetzung und Ergänzung 2., 1914 - 1945. Mit einer Gedenktafel der Opfer des 2. Weltkrieges |Hrsg=Karl von Oppen, [[Otto Graf Lambsdorff]], Gerhard Hannemann |Nummer=Zöglingsnummer 1944 Rüdiger von Hagen |Verlag=Gerhard Heinrigs |Ort=Köln |Datum=1971 |DNB=720252679 |Seiten=102–318}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde Rathsdorf mit Altgaul ein Ortsteil von Wriezen. 2005 lebten hier 134 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmale ==&lt;br /&gt;
An der Alten Heerstraße nordöstlich des Ortes steht noch der Ziegelbrennofen des Vorwerkes. Es ist ein Einkammerofen, der wahrscheinlich um 1830 erbaut wurde. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde der Ofen stillgelegt. Der Ofen ist rund, um dem Ofen befindet sich ein Rundgang. Heute befindet sich hier ein Storchenmuseum des [[Naturschutzbund Deutschland|NABU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ziegelbrennofen steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|MOL}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner von Kieckebusch]], Landwirt, Historiker, [[Genealoge]], Tagebuchautor, Rechtsritter des [[Johanniterorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ilona Rohowski, Ingetraud Senst: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 9.1: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Märkisch-Oderland.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Niederoderbruch.&amp;#039;&amp;#039; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 2006, ISBN 3-88462-230-7, S. 377–379.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wriezen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wriezen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1272]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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