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	<title>Altfriedstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T00:38:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altfriedstein&amp;diff=1178909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-15T01:14:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altfriedstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen ehemaligen [[Weinberg]]sbesitz sowie das dazugehörige, denkmalgeschützte Herrenhaus im Stadtteil [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], im [[Prof.-Wilhelm-Ring]] 1. Die historischen Weingutsflächen liegen in der Weinbaulage [[Radebeuler Johannisberg]]. Ferner trägt eine Straße oberhalb des Herrenhauses den Namen [[Altfriedstein (Straße)|Altfriedstein]]. Auf den wegen der [[Reblauskatastrophe in der Lößnitz|Reblauskatastrophe]] aufgelassenen Rebflächen des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinguts Altfriedstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950733|Abruf=2021-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelten die Dresdner Architekten [[Schilling &amp;amp; Graebner]] ab 1899 die [[Villenkolonie Altfriedstein]].&lt;br /&gt;
[[Datei:02816-Niederlößnitz-1903-Altfriedstein-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Herrenhaus Altfriedstein, von der Moritzburger Straße aus (Postkarte 1905)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altfriedstein Giebel.jpg|mini|hochkant|links|Giebelseite des Herrenhauses Altfriedstein (von Westen aus)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altfriedstein Gebäudeplan Altfriedstein1903.jpg|mini|hochkant|Gebäudeplan Altfriedstein, 1903 (von Süden aus)]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Herrenhaus Altfriedstein bestand aus einem symmetrischen Kernbau mit mittigem Dachreiter auf einem hohen Dach sowie zwei nach Ost und West ausgerichteten, zweigeschossigen Gebäudeflügeln mit einem niedrigeren Dach. Von der symmetrischen Anlage steht noch der östliche Seitenflügel, und der Kernbau wurde bei den Umbauten durch die Architekten [[Schilling &amp;amp; Graebner]] wegen der Straßenführung der [[Ludwig-Richter-Allee]] auf der Westseite eingekürzt und der Westflügel abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mittelbau hat heute eine Größe von vier zu drei Fensterachsen. Das ehemalige, hohe [[Walmdach]] ist auf der Westseite eingekürzt und zu einem [[Krüppelwalm]] verändert. Zur Straße befinden sich Fledermausgauben, zum Garten Giebelgauben. Der ehemals in der Mitte sitzende Dachreiter ist aus Holz. Er sitzt auf einem viereckigen Sockel, darauf sitzt ein offener, mit einem Gitter geschützter Austritt mit Uhren auf den Traufseiten, obenauf eine geschweifte [[Haube (Architektur)|Haube]] mit einem [[Turmkugel|Kugelknauf]]. In der Südansicht zum Garten befindet sich in der Linie unter dem Dachreiter ein Portal mit Verdachung, davor eine [[Freitreppe]] zum Garten. In der nordwestlichen Gebäudeecke, dort wo sie auf den Bürgersteig reicht, befindet sich eine Rundbogenarkade für die Fußgänger. Im Obergeschoss des neugestalteten Westgiebels befindet sich ein dreigeteilter Blendbogen mit [[neobarock]]er Stuckornamentik. Im mittleren Feld steht ein [[Thermenfenster]]. Die Fassadenflächen des Mittelbaus werden durch [[Lisene]]n gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach Osten weisende Flügel ist schmaler als der Hauptbau und hat bei etwa gleicher Traufhöhe eine wesentlich geringere [[Firsthöhe]]. Die Fensterachsen sind unterschiedlich weit auseinander. In der Straßenansicht steht ein [[Risalit|Seitenrisalit]] mit Dreiecksgiebel. Auf der Gartenseite des Flügels ist eine [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]] mit [[Pergola]] vorgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf der Nordseite des ehemaligen Innenhofs bergseitig in einer dreibogigen Futtermauer untergebrachte ehemalige barocke Brunnenanlage aus der Zeit um 1790, die von [[Schwarzes Teich]] versorgt wurde, ist heute durch den Prof.-Wilhelm-Ring vom Herrenhaus separiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|22|172}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während das sich in dem mittleren Bogen der Futtermauer befindliche fächerartigen Ornament noch am Ort befindet, wurden [[Neufriedstein#Steintrog mit Delphin|der Delphin und der Wassertrog]], beide bereits bei Gurlitt beschrieben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BKD|26|133|146|Niederlössnitz. Weitere Bauten. Mittlere Bergstrasse Nr. 88. Altfriedstein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an andere Stelle auf dem ehemaligen Friedsteingelände versetzt und als Wasserspiel wieder an eine Wasserversorgung angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Altfriedstein Berliner Meilenblätter.jpg|mini|hochkant|links|Gut Altfriedstein auf den Berliner Meilenblättern, 1781–1810. Von unten von der Meißner Straße die Zufahrtsallee]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen des &amp;#039;&amp;#039;Friedstein&amp;#039;&amp;#039; war 1544 im Besitz des Andreas Allenbecke von „Freibergk“, womit dieser vermutlich aus [[Freiberg]] selbst oder der unmittelbaren Umgebung stammte. Im Jahr 1602 lässt sich ein Dr. Röllingk nachweisen, dem 1675 Christian Siegmund von Reichenbrodt auf Schrenkendorf folgte, ein Nachkomme des Geheimsekretärs des Kurfürsten [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg&amp;amp;nbsp;I.]], [[Christian Reichbrod von Schrenkendorf]] (1613–1660), Rittergutsbesitzer in [[Pesterwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später besaß Jakob Friedrich Schilling (1660–1742) aus der [[Schilling (Adelsgeschlecht)|Adelsfamilie Schilling]] dieses und auch weitere Weingüter, so unter anderem dasjenige von [[Schloss Proschwitz]]. Sein Nachfahre [[Rudolf Schilling (Architekt)|Rudolf Schilling]] sollte zwei Jahrhunderte später die [[Villenkolonie Altfriedstein]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:01541-Niederlößnitz-1901-Blick auf Radebeul-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Ehemaliger Westflügel von Altfriedstein (unten, von Westen aus, 1901); gut zu sehen sind Flügelbauten nach Norden (nach links, wo heute die Straße verläuft). Links oben die [[Friedensburg (Radebeul)|Friedensburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altfriedstein Westflügel1900.jpg|mini|Heute abgebrochener Westflügel Altfriedsteins, vom südlich gelegenen Garten aus. Im Hintergrund das [[Berghaus Neufriedstein]]]]&lt;br /&gt;
Ab 1734 (oder 1736&amp;lt;ref name=&amp;quot;altfried&amp;quot; /&amp;gt;) erwarb der kurfürstlich-sächsische „Haus-Kellner“ (Leiter der Hofkellerei, dem der Kellermeister und die Mundschenken unterstehen) und spätere Oberlandweinmeister Friedrich Roos († 1757) umfangreichen Weinbergsbesitz auf der später als Niederlößnitz aus Kötzschenbroda abgetrennten Flur. Auf diesem &amp;#039;&amp;#039;Rooseschen Weinberg&amp;#039;&amp;#039; baute er 1743 bis 1745 anstelle eines 1742 abgebrannten Viehhofs ein barockes [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] mit [[Orangerie]] und [[Wasserkunst]] (durch die [[Roos’sche Wasserleitung]] versorgt) und legte einen Park an. Das Herrenhaus erhielt einen Dachreiter mit Turmuhr und Glockenspiel. Er legte auch eine Kastanienallee als Zufahrt von der Meißner Straße aus an (später &amp;#039;&amp;#039;Alleestraße&amp;#039;&amp;#039;). Eventuell benannte bereits Roos den Besitz &amp;#039;&amp;#039;Mon Repos&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;altfried&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Richter |url=http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/altfriedstein/altfriedstein-00.htm |titel=Altfriedstein, Prof.-Wilhelm-Ring 1 |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |abruf=2009-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Benennung, die in der sonstigen Literatur erst dem Grafen Brühl zugeordnet wird. Roos’ Sohn Alexander übernahm 1747 das Anwesen und überließ es 1749 dem Vetter Heinrich Roos, ebenfalls kurfürstlicher Oberlandweinmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sächsische Premierminister [[Heinrich Graf von Brühl]] (* 13. August 1700 in Weißenfels; † 28. Oktober 1763 in Dresden) erwarb 1763 den Rooseschen Weinberg und nannte ihn &amp;#039;&amp;#039;Mon Repos&amp;#039;&amp;#039; (französisch: mein Ruheplatz). Nach Brühls kurz darauf folgendem Tod verkauften seine Erben das Anwesen 1770 an den Pariser Juwelier [[Charles Auguste Boehmer]], der als Schöpfer des Colliers der Königin [[Marie Antoinette]] in die sogenannte [[Halsbandaffäre]] verwickelt war. In der Folgezeit kam Altfriedstein 1784 bis 1812 in den Besitz von [[Friedrich August von Zinzendorf|Louise Sophia Johanna Gräfin von Zinzendorf und Pottendorf]], es folgten Kabinettsminister [[Ludwig Senfft von Pilsach|Ludwig Graf Senfft von Pilsach]] sowie die Kaufleute Ludwig Pilgrim (ab 1816) und ab 1818&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/waldpark/waldpark.htm Schwarzes Teich]&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Schwager Georg Schwarz, beide Schwiegersöhne von [[Johann Peter Hundeiker]], die 1836 die nahegelegene [[Sektkellerei Bussard]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1822 besuchte [[Jean Paul]], der zu Besuch bei seiner Schwägerin Wilhelmine (Minna) Uthe-Spazier in [[Dresden]] war, die mit dieser bekannte Familie Schwarz zweimal auf ihrem „Wein- und Landsitz Friedstein“&amp;lt;ref name=&amp;quot;jean paul&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brief Jean Pauls an seine Frau vom 19. Mai 1822 während seines Besuchs vom 6. Mai bis zum 12. Juni 1822 bei seiner Dresdner Schwägerin Wilhelmine (Minne) Uthe-Spazier&amp;#039;&amp;#039;, zitiert in: Jochen Zschaler: &amp;#039;&amp;#039;War Jean Paul in der Lößnitz? Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; In: Vorschau und Rückblick. Monatsheft für Radebeul und Umgebung. 14. Jahrgang, Heft 3, S. 2–4. Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Radebeul 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Lößnitz. Dabei lernt er nicht nur den „reichen Vertrauten des russischen Kaisers“&amp;lt;ref name=&amp;quot;jean paul&amp;quot; /&amp;gt; (Schwarz) kennen, sondern auch dessen Schwager Ludwig Pilgrim und seine Frau Elise, eine Schriftstellerin und „glühende Verehrerin Jean Pauls“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;zschaler&amp;quot; /&amp;gt; sowie den Schwiegervater Hundeiker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zschaler&amp;quot;&amp;gt;Jochen Zschaler: &amp;#039;&amp;#039;War Jean Paul in der Lößnitz? Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; In: Vorschau und Rückblick. Monatsheft für Radebeul und Umgebung. 14. Jahrgang, Heft 3, S. 2–4. Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Radebeul 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Georg Schwarz’ Erwerb des westlich gelegenen Weingutes und seiner Umbenennung in [[Neufriedstein]] wurde das &amp;#039;&amp;#039;Friedstein&amp;#039;&amp;#039; genannte Anwesen in &amp;#039;&amp;#039;Altfriedstein&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Altfriedstein 1857.jpg|mini|links|Lage von Herrenhaus Altfriedstein (rot eingefärbt), 1857. Rechts oben der [[Leimgrund]] mit [[Schwarzes Teich]]. Von unten die „lange Kastanienallee […] von der Kunststraße“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofmann&amp;quot; /&amp;gt; aus. Unten rechts an der gestrichelten Linie: [[Bahnhof Radebeul West|Station Kötzschenbroda]].]]&lt;br /&gt;
Ab 1844 war Altfriedstein auch als &amp;#039;&amp;#039;Thomann&amp;#039;s grüntürmiges Schloss&amp;#039;&amp;#039; bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Gert Morzinek: &amp;#039;&amp;#039;Historische Streifzüge mit Gert Morzinek. Die gesammelten Werke aus 5 Jahren &amp;quot;StadtSpiegel&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; premium Verlag, Großenhain 2007, S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach dem Besitzer Paul Thomann beziehungsweise dessen Witwe, die im Osten des Herrenhauses nach Norden hin einen langen Seitenflügel ergänzte. Einschließlich „herrlichem parkähnlichem Garten“ südlich des Hauses sowie der Weinberge hatte das Anwesen zu jener Zeit eine Größe von 34&amp;amp;nbsp;[[Alte Maße und Gewichte (deutschsprachiger Raum)#Flächenmaße|Acker]] 45&amp;amp;nbsp;[[Quadratrute]]n (18,9&amp;amp;nbsp;Hektar).&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofmann&amp;quot;&amp;gt;Karl Julius Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das sächsische Italien in den Meißner und Dresdner Gegenden mit ihren Ortschaften. Ein Volksbuch für Natur und Vaterlandsfreunde topographisch historisch und poetisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Louis Mosche, Meißen 1853. S. 700 f. ([http://books.google.de/books?id=CJMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=%22Mei%C3%9Fner+Niederland%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jsaz4AAk1c&amp;amp;sig=yl7wF287IrA4ni5q_qF8tR4jHpg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=VBHgTNeBNcPJswbLzcXHCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwAA Online-Version])&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann folgten 1852 Emil Lutterroth und 1858 D.&amp;amp;nbsp;Thienemann. Otto Thienemann, Bruder des Berthold Thienemann vom [[Hohenhaus (Radebeul)|Hohenhaus]], erwarb Altfriedstein im Jahr 1870. 1867 gründete Carl Moritz Krieger dort seine &amp;#039;&amp;#039;Kriegersche Lehr- und Erziehungsanstalt mit Pensionat&amp;#039;&amp;#039;, die 1872 auf die [[Liste von historischen Schulen in Radebeul#Ehemalige private Schulen|Meißner Straße 227]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Altfriedstein Kolonie Flurstücksplan Altfriedstein1883.jpg|mini|hochkant|Flurstücksplan Altfriedstein, 1883]]&lt;br /&gt;
Ab 1878 gehörte Altfriedstein Carl Lamsbach, dem späteren Ersten Gemeindeältesten der Gemeinde Niederlößnitz. Dieser errichtete ein Maschinenhaus sowie ein Reservoir auf der Bergkuppe, sodass das Trinkwasser nicht mehr vom an der Winzerstraße tiefer gelegenen Brunnen hinaufgetragen werden musste. Darüber hinaus wurde das Anwesen mit Brauchwasser über die bereits von Roos angelegte Wasserleitung von [[Schwarzes Teich]] aus versorgt, die im Hof auf der Nordseite des Hauses endete. 1883 stockte Lamsbach den Westflügel auf, um dort eine Pension hineinnehmen zu können.&lt;br /&gt;
1895 wurde das ganze Herrenhaus in eine Pension umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde der gesamte Besitz an die Architekten &amp;#039;&amp;#039;[[Schilling &amp;amp; Graebner]]&amp;#039;&amp;#039; verkauft, die als Projektentwickler das Grundstück parzellierten und ab 1902 die &amp;#039;&amp;#039;[[Villenkolonie Altfriedstein]]&amp;#039;&amp;#039; errichteten. Mit der Anlage der Brühlstraße wurde &amp;#039;&amp;#039;Altfriedstein&amp;#039;&amp;#039; direkt erschlossen (heute Prof.-Wilhelm-Ring 1). Die bedeutsamste Villa der Villenkolonie ist die den Abschluss nach Norden bildende, 1911 erbaute [[Meyerburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 ging das Herrenhaus an die Stadt, die es bis 1987 als [[Feierabendheim]] nutzte. Die Schriftstellerin und Dichterin [[Jeanne Berta Semmig]] verbrachte dort ihren Lebensabend, später auch die Übersetzerin [[Ellen Schou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde &amp;#039;&amp;#039;Altfriedstein&amp;#039;&amp;#039; unter [[Denkmalschutz]] gestellt und 1996 in Privatbesitz verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altfriedstein Laterne Uhr.jpg|mini|hochkant|Laterne und Uhr des Herrenhauses Altfriedstein, oben im Hintergrund der Turm der [[Meyerburg]]]]&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Frank Andert |url=https://www.vorschau-rueckblick.de/2013/12/thienemanner-in-der-losnitz/ |titel=Thienemänner in der Lößnitz |werk=[[Vorschau &amp;amp; Rückblick]]; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2013-12 |abruf=2013-12-07}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|26|132 ff|145|Niederlössnitz. Weinberggrundstück Friedstein}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gert Morzinek&lt;br /&gt;
   |Titel=Historische Streifzüge mit Gert Morzinek&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die gesammelten Werke aus 5 Jahren „StadtSpiegel“&lt;br /&gt;
   |Verlag=premium Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Großenhain&lt;br /&gt;
   |Datum=2007}}&lt;br /&gt;
* verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt;&amp;lt;!--Aufmerksamkeit heischende typografische Mätzchen sollten in Literaturangaben und Bibliothekskatalogen eigentlich nicht wiedergegeben werden.--&amp;gt; (Hrsg.), Tobias Michael Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Villenkolonie am Altfriedstein.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul.&amp;#039;&amp;#039;) Radebeul 2006.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jochen Zschaler |url=https://www.vorschau-rueckblick.de/2004/02/war-jean-paul-in-der-loessnitz-1/ |titel=War Jean Paul in der Lößnitz ? (1) |werk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2004-02 |abruf=2015-06-13}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jochen Zschaler |url=https://www.vorschau-rueckblick.de/2004/03/war-jean-paul-in-der-loessnitz-2/ |titel=War Jean Paul in der Lößnitz ? (2) |werk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2004-03 |abruf=2015-06-13}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jochen Zschaler |url=https://www.vorschau-rueckblick.de/2004/03/war-jean-paul-in-der-loessnitz-2/ |titel=Ergänzungen zum Artikel über Jean Paul in der Lößnitz |werk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2004-03 |abruf=2015-06-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Manfred Richter |url=http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/altfriedstein/altfriedstein-00.htm |titel=Altfriedstein, Prof.-Wilhelm-Ring 1 |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |abruf=2010-11-10}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thienemann-archive.org/getperson.php?personID=I624&amp;amp;tree=Thienemann Genealogie von &amp;#039;&amp;#039;Franz Hermann &amp;quot;Otto&amp;quot; Thienemann&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Heinrich_Roos Stadtwiki Dresden: Heinrich Roos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/53/N |EW=13/37/49.20/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Weingut (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schilling &amp;amp; Graebner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlößnitz (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altenheim (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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