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	<title>Altes Muttergotteshäuschen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T07:35:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altes_Muttergottesh%C3%A4uschen&amp;diff=970392&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kilind: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-21T10:50:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Altes Muttergotteshäuschen, Düren 02.jpg|mini|Das alte Muttergotteshäuschen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muttergotteshäuschen.jpg|mini|hochkant|Altes und neues Muttergotteshäuschen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alte Muttergotteshäuschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Wallfahrt]]skapelle in [[Düren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dueren.de/kultur-tourismus/stadtgeschichte/16111944-duerens-schwaerzester-tag/muttergotteshaeuschen/ |hrsg=Stadt Düren |titel=Muttergotteshäuschen |abruf=2016-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle gehört zur [[Pfarrei|Pfarre]] St. Lukas Düren und ist unter Nummer 1/37 in die [[Liste der Baudenkmäler in Düren]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskapelle befindet sich auf einer kleinen Anhöhe südöstlich der Innenstadt an der [[Zülpicher Straße (Düren)|Zülpicher Straße]]. Heute verläuft in direkter Nähe die [[Bundesstraße 56]]. Das alte Muttergotteshäuschen ist eines der wenigen historisch wertvollen Gebäude Dürens. Direkt neben der Kapelle steht das [[Neues Muttergotteshäuschen|neue Muttergotteshäuschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] am 20. November 1420. In einem [[Urkundenbuch]] der Stadt Düren ist von einem Ackerland-Verkauf „gelegen tusschen Distelroide und unser vrauwen huysgin“ (gelegen zwischen [[Distelrath]] und unserer Frauen Häuschen) die Rede. Es wurde zunächst als &amp;#039;&amp;#039;[[Heiligenhäuschen]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Marienkapelle&amp;#039;&amp;#039; betitelt. Das genaue Baujahr des alten Muttergotteshäuschens ist bis heute nicht bekannt. Vermutlich waren die [[Karmeliten]] aus dem Kloster in Düren die Erbauer der Kirche. Seit der [[Dritter Geldrischer Erbfolgekrieg|Geldrischen Fehde]] von 1543 trägt sie den Namen &amp;#039;&amp;#039;Muttergotteshäuschen&amp;#039;&amp;#039;. Von der Karmeliterkirche in der [[Bonner Straße (Düren)|Bonner Straße]] bis zum Muttergotteshäuschen richteten die Karmeliter einen [[Kreuzweg]] ein. Zu Ostern 2007 wurde dieser Prozessionsweg durch in den [[Gehweg]] eingelassene Kreuze reaktiviert. Vom alten Prozessionsweg ist nur noch die [[Kreuzwegstation Frankenstraße|IV. Station]] am Sturmsberg ([[Frankenstraße (Düren)|Frankenstraße]]) vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1543 brannte das alte Kapellchen ab, 1719 wurde es angeblich erweitert und 1794 abgedeckt. 1822 baute der Dürener  [[Fuhrmann (Beruf)|Fuhrmann]] Heinrich Weyermann auf eigene Kosten die Kapelle erneut auf. Die Grundfläche beträgt 3,75 m × 8,25 m. Professor [[Wilhelm Albermann]] schuf 1913 eine [[Ölberggruppe]] mit lebensgroßen Figuren aus Savonierstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde direkt neben der Kapelle das wesentlich größere neue Muttergotteshäuschen gebaut, da die alte Kapelle die vielen Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im [[Mittelalter]] setzte hier die Wallfahrt zur Verehrung [[Maria (Mutter Jesu)|Mariens]] ein. In diesem Zusammenhang ist auch die Annaverehrung in Düren zu sehen. Durch das 1501 nach Düren gekommene Annahaupt war die Stadt eine wichtige Pilgerstätte geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Oktober 1963 war Eigentümerin der Kapelle die Pfarre St. Anna, dann ging sie in das Eigentum der Pfarre [[St. Josef (Düren)|St. Josef]] über. Seit der Fusion der Dürener Innenstadtpfarreien 2010 gehören sowohl das alte, als auch das neue Muttergotteshäuschen zur Pfarre St. Lukas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage zum alten Muttergotteshäuschen ==&lt;br /&gt;
Es ranken sich mehrere Sagen um das Entstehen der Kapelle. Die in Düren bekannteste ist die mit den [[Ochse]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im [[Mittelalter]] in Düren die schwarze [[Pest]] wütete, versprachen die Dürener, wenn die Pest aufhören würde, würden sie an einer Stelle eine Kapelle zu errichten. Der Ort sollte da sein, wo ein Ochsengespann, das aus der Stadt getrieben wurde, stehen blieb. Das war dort, wo heute das alte Muttergotteshäuschen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrt ==&lt;br /&gt;
Im neuen Muttergotteshäuschen nebenan hängt während der Wallfahrtszeit, Mai bis Oktober, das Gnadenbild Consolatrix Afflictorum ([[Trösterin der Betrübten]]), ein Gemälde aus dem Jahre 1880. Es wurde von [[Adam Siepen]] mit dem [[Fuß]] gemalt, und stellt Maria mit dem Jesuskind im Arm dar. Im Oktober 2006 wurde das Bild restauriert. Am 30. April, dem Vorabend der Wallfahrt, wird das Gnadenbild der Consolatrix Afflictorum (Trösterin der Betrübten) im Rahmen einer feierlichen [[Prozession]] von der Kirche [[St. Josef (Düren)|St. Josef]] ins neue Muttergotteshäuschen getragen und verbleibt dort bis Ende Oktober zur Verehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute sind die Kapellen Ziel vieler Gläubiger. Im stärksten Pilgermonat Mai kommen bis zu 5.000 Besucher an und in die Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Mende: &amp;#039;&amp;#039;Das Muttergotteshäuschen in Düren.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Düren 2000, ISBN 3-00-006004-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muttergotteshäuschen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.st-lukas.org/kirchen-kapellen/kapellenanlage-muttergotteshaeuschen/ Kapellenanlage Muttergotteshäuschen] auf der Website der Pfarre St. Lukas&lt;br /&gt;
* [https://www.st-lukas.org/gottesdienste-feiern/wallfahrt-zum-muttergotteshaeuschen/ Wallfahrt zum Muttergotteshäuschen] auf der Website der Pfarre St. Lukas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchen in Düren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.78940|EW=6.50297|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duren, Altes Muttergotteshauschen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Düren|Altes Muttergotteshauschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Düren|Altes Muttergotteshauschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle des Bistums Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pastoraler Raum Düren|Muttergotteshauschen Alt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kilind</name></author>
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