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	<title>Altes Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altes_Museum&amp;diff=196877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar Klack: Info zur Glasfassade der Treppenhalle &amp; Beleg</title>
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		<updated>2026-03-09T15:45:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Info zur Glasfassade der Treppenhalle &amp;amp; Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Altes Museum&lt;br /&gt;
| BILD             = Altes Museum, Berlin 2012.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Ansicht des Alten Museums vom [[Lustgarten (Berlin)|Lustgarten]] aus&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = [[Karl Friedrich Schinkel]]&lt;br /&gt;
| BAUHERR          = [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]]&lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = [[Klassizismus]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = 1825–1830&lt;br /&gt;
| HÖHE             = ca. 20&lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = 4785&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 52/31/10/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13/23/56/E&lt;br /&gt;
| NEBENBOX         = ja&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-BE&lt;br /&gt;
| KARTE            = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = Wandgemälde in der Vorhalle 1945 zerstört&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am [[Lustgarten (Berlin)|Lustgarten]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] gehört zum [[Bauensemble]] der [[Museumsinsel (Berlin)|Museumsinsel]] und damit zum [[Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]]. Im Auftrag König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III.]] 1825–1830 von [[Karl Friedrich Schinkel]] erbaut, zählt es zu den Hauptwerken des deutschen [[Klassizismus]]. Umgeben wird es vom [[Berliner Dom]] im Osten, dem wiederaufgebauten [[Berliner Schloss]] im Süden und dem [[Zeughaus Berlin|Zeughaus]] im Westen. Aktuell beheimatet das Alte Museum die [[Antikensammlung Berlin|Antikensammlung]] und einen Teil des [[Münzkabinett Berlin|Münzkabinetts]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/altes-museum/ueber-uns/profil.html Profil des Alten Museums] In: Staatliche Museen zu Berlin,  abgerufen am 7. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 verzeichnete das Alte Museum rund 215.000 Besucher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://about.visitberlin.de/was-sind-berlins-meistbesuchte-sehenswuerdigkeiten-attraktionen |titel=Was sind Berlins meistbesuchte Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Museen und Bühnen? |werk=about.visitberlin.de |abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1832 Hintze Koenigliches Museum Berlin anagoria.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Das Alte Museum von der Schloßfreiheit aus&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Johann Heinrich Hintze]], 1832]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin altes Museum und Lustgarten um 1900.jpg|mini|Altes Museum mit [[Reiterstandbild Friedrich Wilhelms III.]], um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-M1204-0307, Berlin, Altes Museum, Gestürztes Denkmal.jpg|mini|Altes Museum nach der Zerstörung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], 1950]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 19. Jahrhundert wurde das [[Bürgertum]] in Deutschland zusehend selbstbewusster. Die Vorstellung begann sich durchzusetzen, die vor der Öffentlichkeit verschlossenen Kunstsammlungen allen Bürgern zugänglich zu machen. Die Allgemeinheit sollte die Möglichkeit einer umfassenden kulturellen Bildung erhalten. Der [[Königreich Preußen|preußische]] König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] teilte dieses [[Wilhelm von Humboldt|Humboldtsche]] Bildungsideal. 1815 erwarb der König Teile der [[Sammlung Giustiniani]] und 1821 die Sammlung von [[Edward Solly]] und entwickelte erste Überlegungen zum Ausbau des [[Alter Marstall|Marstall]] oder der [[Akademie der Künste (Berlin)|Kunstakademie]] [[Unter den Linden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BKB&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Institut für Denkmalpflege |Titel=Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I |Verlag=Henschelverlag |Ort=Berlin |Datum=1984 |Seiten=110 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich beauftragte er Karl Friedrich Schinkel mit der Planung eines Museumsneubaus für die königlichen Kunstsammlungen.&amp;lt;!--[[Friedrich Wilhelm IV. (Preußen)|Friedrich Wilhelm IV.]] verkündete 1841 in einem Erlass den Plan, den nördlichen Teil der Spreeinsel „zu einer Freistätte für Kunst und Wissenschaft umzuschaffen.“ XXX Das ist aber chronologisch hier fehlplatziert.---&amp;gt; Die für die Konzeption des Museumsneubaus verantwortliche, vom König eingesetzte und von Wilhelm von Humboldt geleitete Kommission entschied, nur &amp;#039;&amp;#039;hohe&amp;#039;&amp;#039; Kunst dort auszustellen. Nach damaligem Verständnis schloss das die [[Ethnografie|Ethnografica]], [[Urgeschichte|Prähistorica]] und im [[Naher Osten|Nahen Osten]] ausgegrabene Kunstschätze aus; sie wurden vorerst großteils im [[Schloss Monbijou]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung und Bau ===&lt;br /&gt;
Den Planungen des Architekten Schinkel lagen auch Entwürfe des Kronprinzen, des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV., zugrunde, der für die Museumsinsel eine antikisierende, akropolisartige Bebauung wünschte. Der Kronprinz ließ Schinkel eine Bleistiftskizze zukommen, die ein hinter Säulenhallen zurücktretendes Hauptgebäude zeigte. Schinkel bettete in seinen Planungen das Königliche Museum in ein [[Bauensemble]] rund um den [[Lustgarten (Berlin)|Lustgarten]] ein. Das [[Berliner Stadtschloss|Stadtschloss]] der [[Hohenzollern]] im Süden sollte dabei Symbol der weltlichen Macht sein, das [[Zeughaus Berlin|Zeughaus]] im Westen das Militär repräsentieren und der damalige [[Berliner Dom]] im Osten die göttliche Macht verkörpern. Das Museum im Norden, das der Erziehung und Bildung des Volkes dienen sollte, stand somit auch als Sinnbild für die Wissenschaft und Kunst – und nicht zuletzt deren Träger: das selbstbewusste Bürgertum. Schon zuvor war Schinkel für die klassizistische Umgestaltung des ursprünglich [[barock]]en Doms verantwortlich gewesen. Auch die parallel zum Bau des Alten Museums erfolgende Neugestaltung des Lustgartens durch [[Peter Joseph Lenné]] ging weitgehend auf Schinkels Vorstellungen zurück, der so ein zusammengehöriges Ensemble schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt hatte zuvor in [[London]] und [[Paris]] die Strukturen großer Museen studiert. Die Pläne für das Museum mit dem Standort an der Nordseite des Lustgartens entwickelte er um 1822/1823. Danach wurden komplizierte Gründungsarbeiten nötig, weil hier ein Verbindungskanal zwischen Kupfergraben und Spree verlief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BKB&amp;quot; /&amp;gt; Für das Fundament wurden rund 3000 Kiefernholzpfähle in den Boden getrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC&amp;quot; /&amp;gt; Erst 1825 konnte mit den Bauarbeiten für das Museum begonnen werden, die bis 1828 dauerten. Am 3. August 1830 (nach einer anderen Quelle am 1. April 1830)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC&amp;quot;&amp;gt;G. Flügge: &amp;#039;&amp;#039;Berliner ABC. Altes Museum&amp;#039;&amp;#039;; in einer Serie der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; von 1966/1967 über die Berliner Museen&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde es seiner Bestimmung übergeben. Bei seiner Eröffnung und bis 1845 wurde es „Museum“ bzw. „Königliches Museum“ genannt. Ursprünglich beherbergte es die Kunstwerke der [[Gemäldegalerie (Berlin)|Gemäldegalerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung und Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] bildete das Alte Museum die Kulisse für [[Propaganda]]veranstaltungen, sowohl im Museum selbst als auch im als Aufmarschplatz umgestalteten Lustgarten. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1941 und 1943 bei [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|alliierten Luftangriffen]] durch [[Sprengbombe]]n getroffen, brannte es am 8. Mai 1945 durch die Explosion eines am Haus abgestellten Munitionswagens aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu und zur Wiederherstellung (unten) siehe Götz Eckardt(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schicksale deutscher Baudenkmale im zweiten Weltkrieg. Eine Dokumentation der Schäden und Totalverluste auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Berlin – Hauptstadt der DDR, Bezirke Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Potsdam, Frankfurt/Oder, Cottbus, Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;. Henschel, Berlin 1980, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Generaldirektor [[Ludwig Justi]] stellten [[Hans Erich Bogatzky]] und [[Theodor Voissen]] von 1951 bis 1966 das Bauwerk als erstes Museum der Museumsinsel im Großen und Ganzen originalgetreu wieder her. Dabei wurden die geringen Reste der von Schinkel entworfenen und von [[Peter von Cornelius|Peter Cornelius]] ausgeführten Fresken an der Rückwand der Säulenhalle und im Treppenhaus sowie der 1844 von Stüler errichtete Übergang zum Neuen Museum beseitigt. Die Restaurierung der farbigen Ausmalung der Rotunde erfolgte 1982 nach den Entwürfen Schinkels. Auf eine Rekonstruktion des Deckensystems der im Erdgeschoss an die Innenhöfe angrenzenden Schauräume sowie der Säulenpaare unter den Unterzügen wurde verzichtet. Die moderne Glasfassade der Treppenhalle stammt von 1993.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nikolaus Bernau |Titel=200 Jahre Museumsinsel – Dem Alten Museum auf die Fassade geschaut |Sammelwerk=Tagesspiegel.de |Ort=Berlin |Datum=2025-07-08 |Online=https://web.archive.org/web/20250708065348/https://www.tagesspiegel.de/kultur/200-jahre-museumsinsel-dem-alten-museum-auf-die-fassade-geschaut-13978580.html |Abruf=2026-03-09 |Zitat=Und die neue Bundesrepublik nimmt es seit drei Jahrzehnten hin, dass eine 1993 für die Rembrandt-Ausstellung genehmigte Glaswand das Treppenhaus absperrt.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde das Architekturbüro [[Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht|Hilmer &amp;amp; Sattler und Albrecht]] beauftragt, die Pläne für die Generalsanierung zu entwerfen. Die Arbeiten haben nicht begonnen, jedoch wurden 2007 die [[Freitreppe]] und 2009 die Kassettendecke der [[Rotunde]] vorgezogen restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.museumsinsel-berlin.de/gebaeude/altes-museum/ |titel=Altes Museum |werk=Stiftung Preußischer Kulturbesitz |sprache=de |abruf=2024-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußeres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P014752, Berlin, Altes Museum am Lustgarten.jpg|mini|links|hochkant=0.85|Vorhalle mit Wandgemälden von [[Peter von Cornelius]], 1939]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-10-14 Altes Museum-6647.jpg|mini|hochkant=0.85|Vorhalle ohne die Wandgemälde, 2017]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MuseumPerspektive.jpg|mini|Außenansicht des Museumsbaus, Zeichnung von [[Karl Friedrich Schinkel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alte Museum folgt mit seiner klaren Gliederung der äußeren Form dem Gestaltungskanon der griechischen [[Antike]] und verkörpert damit die in der Aufklärung wurzelnde Idee eines Museums als Bildungseinrichtung für das Bürgertum. Die Rotunde, dem Vorbild des [[Pantheon (Rom)|Pantheon in Rom]] folgend, unterstreicht die sakrale Dimension des Museums als Kunsttempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf einem [[Sockel (Architektur)|Sockel]] stehende, zweigeschossige Gebäude hat eine Länge von 87 Metern und eine Breite von 55 Metern. Es besteht aus einem flach gedeckten, [[Würfel (Geometrie)|kubischen]] Baukörper, der durch eine Vorhalle mit 18 [[Kannelierung|kannelierten]] [[Säulenordnung|ionischen Säulen]] in Monumentalordnung nach außen abschließt. Die von zwei [[Pilaster|Eckpilastern]] begrenzte Halle öffnet sich zum Lustgarten hin. Auf dem Gebälk der Halle sitzen über den Säulen achtzehn sandsteinerne Adler. Die vier Säulen der Treppenhalle und die achtzehn Säulen an der Lustgartenfront bestehen aus [[Cottaer Sandstein|Cottaer]] und [[Reinhardtsdorfer Sandstein]] ([[Sachsen]]) aus der [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]], der Sockel aus [[Postaer Sandstein]] (Kreidezeit) und die Stufen aus Lausitzer [[Granodiorit]] ([[Präkambrium]]) aus [[Demitz-Thumitz]] (Sachsen). Die an der Front des Gebäudes angebrachte Weihinschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Inschrift&lt;br /&gt;
 |Text=FRIDERICVS GVILELMVS III STVDIO ANTIQVITATIS OMNIGENAE ET ARTIVM LIBERALIVM MVSEVM CONSTITVIT MDCCCXXVIII&lt;br /&gt;
 |lang=la&lt;br /&gt;
 |Block=1&lt;br /&gt;
 |Umschrift=(Friedrich Wilhelm III. hat zum Studium der Altertümer jeder Art sowie der freien Künste 1828 dieses Museum gestiftet)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Figurenschmuck ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Museum (Berlin) (6340513828).jpg|mini|hochkant=0.85|[[Löwenkämpfer zu Pferde]] vor dem Museumsbau]]&lt;br /&gt;
Schinkels Konzept sah die Aufstellung von großen Reiterstandbildern auf den Wangen der [[Freitreppe]] vor. Das 1842 fertiggestellte Standbild &amp;#039;&amp;#039;[[Amazone zu Pferde (Kiß)|Amazone zu Pferde]]&amp;#039;&amp;#039; von [[August Kiß]] wurde auf die rechte Seite der Freitreppe platziert. Es zeigt in hoher Expressivität eine [[Amazonen|Amazone]], die versucht, mit einer Lanze den Angriff eines Panthers abzuwehren. Das erst 1861 aufgestellte Standbild &amp;#039;&amp;#039;[[Löwenkämpfer]]&amp;#039;&amp;#039; auf der linken Wange stammt von [[Albert Wolff (Bildhauer)|Albert Wolff]] nach einem Entwurf von [[Christian Daniel Rauch]]. Dargestellt ist ein Reiter auf einem sich aufbäumenden Pferd, der im Begriff ist, einen am Boden liegenden Löwen mit seiner Lanze zu durchbohren. An den Ecken des Rotundenaufbaus befinden sich vorne zwei Rossebändigergruppen von [[Friedrich Tieck]] (1828) und hinten zwei Pegasusgruppen von [[Hugo Hagen (Bildhauer)|Hugo Hagen]] und [[Hermann Schievelbein]] (1861). Die Pferdefiguren am Alten Museum korrespondierten mit den [[Rossebändiger (Berlin)|Rossebändigern]] am [[Berliner Schloss|Stadtschloss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandgemälde ===&lt;br /&gt;
Das Hauptwerk von Schinkel als Maler stellte ein [[Freske]]nzyklus für die Vorhalle des Museums dar, die der Künstler schon 1823 bei den ersten Plänen des Museums mit aufnahm. Für diesen monumentalen Bilderzyklus sind von 1841 bis ungefähr 1870 über die gesamte Länge der Vorhalle und in der oberen Treppenhalle Wandbilder entstanden, von denen heute nur noch die beiden Entwürfe von Schinkels Hand im [[Kupferstichkabinett Berlin|Berliner Kupferstichkabinett]] erhalten sind. Die Fresken wurden von [[Peter von Cornelius]] ausgeführt. Dieser heute fast vergessene Bilderzyklus zählte nach Anspruch und Ausführung zu den bedeutendsten Werken der Malerei des 19. Jahrhunderts. Für die Architektur und das Museum waren die Bilder von großer Bedeutung, da Schinkel durch die Bilder die Funktion und den Anspruch seines Museums näher erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SAE MuseumTreppe.jpg|mini|Innenansicht der Treppenhalle, Zeichnung von Schinkel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Emanuel Conrad Rotunde des Museums am Lustgarten.tif|mini|hochkant=0.85|&amp;#039;&amp;#039;Die [[Rotunde]] im Alten Museum&amp;#039;&amp;#039;, Aquarell von [[Carl Emanuel Conrad]], um 1834]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Museum (Berlin) (6340516194).jpg|mini|hochkant=0.85|Rotunde, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellungsräume des Gebäudes gruppieren sich um zwei Innenhöfe, mittig liegt das Herzstück des Alten Museums, die über beide Geschosse reichende, mit einem Oberlicht gedeckte Rotunde. Sie ist 23 Meter hoch und hat einen von 20 [[Korinthische Ordnung|korinthische Säulen]] getragenen Galeriering. Sie hat wie ihr Vorbild in Rom eine mit Kassettenfeldern geschmückte Kuppel. Zwischen den Säulen war ein Teil der Statuen des Museums aufgestellt. Ursprünglich sollte auch die 1831 vor der Freitreppe aufgestellte, 6,91 Meter durchmessende [[Granitschale im Lustgarten|Granitschale]] von [[Christian Gottlieb Cantian]] hier ihren Platz finden, war am Schluss aber zu groß geraten. Aus der Rotunde hat man einen Blick auf den &amp;#039;&amp;#039;Betenden Knaben&amp;#039;&amp;#039; im Ausstellungsbereich „Griechische Kunst / Meisterwerke – Das Menschenbild der griechischen Klassik“. Er stammt aus dem Besitz Friedrichs des Großen. Dieser ließ ihn in einer Gartenpergola neben dem [[Schloss Sanssouci]], seinem Sommersitz in [[Potsdam]], aufstellen und zwar so, dass er sie von seinem Bibliotheks- und Arbeitszimmer aus im Garten sehen konnte. Schon 1742 hatte König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] in Paris auch eine der größten privaten Antikensammlung des 18. Jahrhunderts – die Sammlung des Kardinals [[Melchior de Polignac]] – erworben und nach Berlin bringen lassen. Sie wurde schließlich zum Grundstock der Berliner Museen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treppenhalle ===&lt;br /&gt;
Hinter der Vorhalle befindet sich die parallel zur Fassade verlaufende zweiarmige Treppenanlage. Ihr besonderer Reiz liegt darin, gleichzeitig Innen- wie Außenraum zu sein, da sie nur durch die Säulen nach außen geschlossen wird. Auf einer Zeichnung des Treppenhauses machte Schinkel durch einige Staffagefiguren seine Vorstellungen von den Aufgaben des Bauwerks deutlich: es sollte Stoff bieten für unmittelbare Anschauung und Belehrung (Vater-Sohn-Gruppe, links), aber womöglich auch für weiterführende Gedanken und Gespräche (zwei Männer im Dialog, rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rotunde ===&lt;br /&gt;
Bei der bis 1966 durchgeführten Wiederherstellung des Alten Museums wurde die [[Rotunde]] als einziger Teil im Inneren in alter Form rekonstruiert. Der kreisrunde Kuppelraum wird von einer von zwanzig [[Korinthische Säule|korinthischen Säulen]] getragenen Galerie umgeben. Die Rotunde wurde als Aufstellungsort der Granitschale geplant,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC&amp;quot; /&amp;gt; dient aber mittlerweile der Präsentation größerer Skulpturen. Von außen ist die Rotunde durch einen zurückgesetzten kubischen Aufsatz zu erkennen, an dessen Ecken vier Skulpturen auf [[Postament (Architektur)|Postamente]] gesetzt waren. Der [[Pantheon (Rom)#Das Pantheon als architektonisches Vorbild|Rückgriff auf das römische Pantheon]] ist ein Merkmal, das bis dahin nur Herrschaftsbauten vorbehalten war, ebenso wie die der Halle vorgesetzte Freitreppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige zeitgenössische Beschreibungen aus Samuel Heinrich Spikers &amp;#039;&amp;#039;Berlin und seine Umgebung im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; von 1833:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] aus dem eigentlichen Antiken-Saale tretend, [haben wir] die Rotunde vor uns. Die Durchsicht durch die untere Thür geht auf die Vorhalle mit ihrer prachtvollen Säulenstellung, während man, durch den Eingang zur oberen Galerie, zu welcher, von aussen, die schöne Doppeltreppe hinaufführt, die cassettirte Decke eben dieser Vorhalle erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze gewährt einen ungemein prachtvollen Anblick. Die Galerie, auf welcher, in Nischen, die kleineren Statuen aufgestellt sind, wird von Säulen korinthischer Ordnung getragen, deren Schafte mit Stuckmarmor bekleidet sind, der den Giallo antico nachahmt. Die Grundfarbe des Saales ist ein lichtes Grau, und die Fussgestelle, auf denen die Bildsäulen stehen, sind von gestreiftem grauen schlesischen Marmor gearbeitet. Ein zierliches, leichtes, bronzirtes, durchbrochenes Eisengitter läuft rund um die obere Galerie, deren Nischen in einem hellbraunen Tone gefärbt sind, auf welchem das Weiss des Marmors sich sehr gut hervorhebt. Der Fussboden ist mit schwarzen Verzierungen, auf Gelb, incrustirt, und in der Mitte ist auf schwarzem Grunde eine Gruppe in rothem Tone (nach Art derer auf den altgriechischen Gefässen) angebracht. – Die Cassetten in der Kuppel sind mit Figuren verziert, die, aus einem gelben Tone, auf hellrothen Grund gemalt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den vorzüglichsten Statuen, welche in der Rotunde aufgestellt sind, gehören die beiden schönen, unter Friedrich II. von dem [[Giovanni Ludovico Bianconi|G. R. Bianconi]] in [[Rom]] gekauften, Victorien, welche früher in dem Halbkreise vor dem neuen Schlosse in [[Potsdam]] standen; eine Hygica, in dem Landhause des Marius gefunden, und früher in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] im Vorsaale des [[Schloss Charlottenburg|Königlichen Schlosses]] aufgestellt; ein schöner Apollo Citharoedus aus griechischem Marmor, von Bianconi in Rom gekauft; ein Apollo Musagetes aus der Polignacschen Sammlung und früher im Antiken-Tempel, im Garten von [[Sanssouci]] bei Potsdam, aufgestellt; eine colossale Juno, auf Befehl Seiner Majestät des jetzt regierenden Königs in Rom angekauft u. s. w.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Briefmarke Karl Friedrich Schinkel.jpg|mini|Sonderbriefmarke zu Schinkels 225. Geburtstag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde ursprünglich für alle Berliner Sammlungen der &amp;#039;&amp;#039;hohen Kunst&amp;#039;&amp;#039; geschaffen. Seit 1904 war die Antikensammlung hier untergebracht, die um 1942 ausgelagert wurde. Bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] dienten die Räume dann als Möbelspeicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Wiederaufbau des Gebäudes wurden die Exponate der Antikensammlung wieder hier untergebracht. Im Obergeschoss wurden wechselnde Sonderausstellungen veranstaltet, von August 2005 bis zur Wiedereröffnung des [[Neues Museum (Berlin)|Neuen Museums]] im Oktober 2009 zeigte dort das [[Ägyptisches Museum Berlin|Ägyptische Museum]] seine Exponate. Seit Juli 2010 wird im Obergeschoss die etruskische und römische Sammlung präsentiert, das Hauptgeschoss beherbergt die griechische Antikensammlung. Darüber hinaus beheimatet das Alte Museum auch eine Kabinettausstellung mit antiken Münzen des [[Münzkabinett (Berlin)|Münzkabinetts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Multaka – Treffpunkt Museum&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Seit 2015 finden unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Multaka]] – Treffpunkt Museum&amp;#039;&amp;#039; Führungen zur Vermittlung von [[Kunstgeschichte|kunstgeschichtlichen]] Zusammenhängen für [[Arabische Sprache|Arabisch]] und [[Persische Sprache|Persisch]] sprechende Besucher in Berliner Museen statt. ‚Multaka‘ (arabisch: Treffpunkt) steht dabei als Bezeichnung für den pädagogisch vermittelten Austausch verschiedener kultureller und historischer Erfahrungen von [[Flüchtling|Geflüchteten]] und anderen Besuchern aus Ländern des [[Vorderer Orient|Vorderen Orients]] mit den Ausstellungen in Berliner Museen. Dabei vermittelt der [[Interkultureller Dialog|interkulturelle Dialog]] mit den Besuchern deren jeweilige Sichtweisen auf die historischen Zusammenhänge der Kulturobjekte und darüber hinaus auf das eigene Verständnis vom [[Kulturgut|kulturellen Erbe]] ihres Heimatlandes. Seit Ende 2023 ist auch die Antikensammlung des Alten Museums an diesen interkulturellen Führungen beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://multaka.de/aktivitaten/ |titel=Multaka-Führungen // Jetzt buchen! |werk=Multaka |sprache=de |abruf=2024-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klangbilder – Musik im antiken Griechenland&amp;#039;&amp;#039; (26. August 2021 bis 3. Juli 2022)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antike Welten. Griechen, Etrusker und Römer&amp;#039;&amp;#039; (24. Februar 2011 bis auf Weiteres)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Starke Typen. Griechische Porträts der Antike&amp;#039;&amp;#039; (19. Juni 2019 bis 27. September 2020)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fleisch&amp;#039;&amp;#039; (1. Juni 2018 bis 6. Januar 2019)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefährliche Perfektion – Antike Grabvasen aus Apulien&amp;#039;&amp;#039; (17. Juni 2016 bis 21. Januar 2018)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Troja. Die Münchener Ägineten mit den Ergänzungen Thorvaldsens&amp;#039;&amp;#039; (30. September 2015 bis 16. Mai 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{IllustrZ |Autor= |Titel=Die Amazonengruppe von Kiss |Nummer=14 |Datum=1843-09-30 |Seiten=217–218}}&lt;br /&gt;
* [[Michael S. Cullen]], [[Tilmann von Stockhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Museum&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Edition, Berlin 1998, ISBN 3-8148-0002-8.&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dieter Heilmeyer]], [[Huberta Heres]], Wolfgang Maßmann: &amp;#039;&amp;#039;Schinkels Pantheon. Die Statuen der Rotunde im Alten Museum&amp;#039;&amp;#039;. Von Zabern, Mainz 2004, ISBN 3-8053-3255-6.&lt;br /&gt;
* [[Agnes Schwarzmaier]], [[Andreas Scholl (Archäologe)|Andreas Scholl]], [[Martin Maischberger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Antikensammlung. Altes Museum, Neues Museum, Pergamonmuseum&amp;#039;&amp;#039;. 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, von Zabern, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-8053-4576-7.&lt;br /&gt;
* Jörg Trempler: &amp;#039;&amp;#039;Das Wandbildprogramm von Karl Friedrich Schinkel, Altes Museum Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Gebr. Mann, Berlin 2001, ISBN 3-7861-2333-0.&lt;br /&gt;
* Elsa van Wezel: &amp;#039;&amp;#039;Die Konzeptionen des Alten und Neuen Museums zu Berlin und das sich wandelnde historische Bewusstsein&amp;#039;&amp;#039;. Gebr. Mann, Berlin 2003, ISBN 3-7861-2443-4 (= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Berlin Museen&amp;#039;&amp;#039; N.F. Bd.&amp;amp;nbsp;43, 2001, Beiheft).&lt;br /&gt;
* Kaija Voss: &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Museum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Museumsinsel – Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. berlin edition im be.bra verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8148-0186-5.&lt;br /&gt;
* [[Bénédicte Savoy]], Philippa Sissis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Museumsinsel. Impressionen internationaler Besucher (1830–1990). Eine Anthologie.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2012, ISBN 978-3-412-20991-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Altes Museum (Berlin)}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09030059|ja}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4506837-9}}&lt;br /&gt;
* [https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/altes-museum/home/ Staatliche Museen zu Berlin: das Alte Museum]&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|projekte|1833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museumsinsel (Berlin)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4506837-9|LCCN=n/83/197241|VIAF=144887904}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altes Museum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikensammlung Berlin|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Karl Friedrich Schinkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Museumsinsel Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1830]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar Klack</name></author>
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