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	<title>Altes Gronauer Schloss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:05:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altes_Gronauer_Schloss&amp;diff=972455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Commander-pirx am 2. Januar 2026 um 17:29 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-02T17:29:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = IMG 5196 Gronauer Schloss 3.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reste des nördlichen Steingebäudes („Königshaus“)&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vermutlich (8./)9. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg in Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Steingebäude &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Krofdorf-Gleiberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.69261861&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.65950242&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 206&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Gronauer Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gronauer Altes Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Burg]][[ruine]] im nördlichen [[Krofdorfer Forst]] in der Gemarkung [[Krofdorf-Gleiberg]] der Gemeinde [[Wettenberg]] im [[Landkreis Gießen]] in [[Mittelhessen]], gelegen im Tal der [[Salzböde]] unweit der Ortschaft [[Salzböden]], einem Stadtteil von [[Lollar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Reste der über tausend Jahre alten Anlage einer [[Spornburg]] liegen rund 20 Meter über der [[Salzböde]] auf einem [[Grauwacke]]n-Sporn, dem sogenannten „Schloßberg“. Am nördlichen Hangfuß unterhalb der Burg – etwa dort, wo heute eine Brücke mit der [[Schmelzmühle (Salzböden)|Schmelzmühle]] auf der anderen Talseite verbindet – durchquerte eine [[Furt]] den Flusslauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle quert eine [[Altstraße]] das Tal des wenige Kilometer südöstlich in die [[Lahn]] mündenden Flüsschens. Die unmittelbar nordwestlich der Burganlage verlaufende Straße stellt einen Zweig der „[[Weinstraße (Wagenstraße)|Weinstraße]]“ dar. Dieser Streckenabschnitt verbindet in Nord-Süd-Richtung den oberhessischen Raum, [[Marburg]] westlich passierend, mit der [[Wetterau]] und überschreitet die Lahn unterhalb von [[Gießen]] an der „Wolfsfurt“ von Selters (heute [[Wüstung]]). Auf der Höhe ein bis zwei Kilometer südwestlich der Salzbödefurt kreuzt sie eine andere in West-Ost-Richtung von [[Wetzlar]] kommende und nahe dem [[Dünsberg]] den Herborner „Rennweg“ aufnehmende Altstraße, die zwischen Salzböde- und [[Lumda (Fluss)|Lumdamündung]] die Lahn quert und bei [[Staufenberg (Hessen)|Staufenberg]] nach [[Amöneburg]] abzweigend sich als „[[Kurze und lange Hessen|Lange Hessen]]“ fortsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt wegen ihrer Lage nahe einem im Mittelalter bedeutenden Knotenpunkt im Straßennetz wurde die Befestigung mit frühem Landesausbau im hessischen Raum unter fränkischer Herrschaft in Verbindung gebracht. Sie ist so als [[Karolingische Zeit|karolingische]] Straßenfeste betrachtet worden, die mutmaßlich Teil eines Systems befestigter Stationen war, die der Sicherung wichtiger Handels- und Heeresstraßen dienten. Mit dieser Vermutung werden die Anfänge der Befestigung um 720 angesetzt und fallen in die [[Karolinger|frühkarolingische]] Zeit unter dem merowingischen [[Hausmeier]] [[Karl Martell]]. Die Anlage mag dann im Zusammenhang mit den frühen Sachsenfeldzügen [[Karl der Große|Karls des Großen]] ab 772 ausgebaut worden sein. Etwa zeitgleich wird die Rodung einer Waldfläche im Süden der von einer Ringmauer umschlossenen Befestigung angenommen, die landwirtschaftlich genutzt wurde. Eine derartige Funktion als Etappenstation oder Schutzburg für die vorbeiführenden Fernwege verlor mit der Erbauung der [[Burg Gleiberg]] an Bedeutung; daher sei die Befestigungsanlage aufgegeben worden und verfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Interpretation geht zurück auf archäologische Untersuchungen des Bodendenkmals, die mit Unterbrechungen zwischen 1936 und 1950 durch das Archäologische Institut des Deutschen Reiches (Berlin), später Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (Marburg) durchgeführt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOHG&amp;quot;&amp;gt;M. Gottwald; V. Hess, C. Röder: &amp;#039;&amp;#039;„Gronauer Altes Schloss“ im Krofdorfer Forst. Neue archäologische Befunde 80 Jahre nach den ersten Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Nummer 101 (2016), S.&amp;amp;nbsp;438–442. [http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2019/14732/pdf/MOHG_101_2016_S438_442.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Planaufnahmen und Ausgrabungen auf dem Gelände wurden die Umrisse von ergrabenen Grundmauern eines Gebäudes 1949 oberirdisch nachgebildet. Dieses sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Königshaus&amp;#039;&amp;#039; war lange das einzige bekannte in Stein gebaute Gebäude der Anlage. Es besaß nach Osten einen halbrunden Anbau ([[Apsis]]), nach Süden einen rechteckigen Turm ([[Bergfried]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst bei jüngeren archäologischen Maßnahmen der Jahre 2015 und 2016 wurden steinerne und vermörtelte Fundamente eines bis dahin unbekannten saalartigen Gebäudes mit Putzresten festgestellt. Die aufwändige Bauausführung und die prominente Lage im südwestlichen, höher gelegenen Bereich innerhalb der Befestigung lassen eine herausgehobene Bedeutung vermuten. Dieser Grabungsbefund wird vorläufig ausweislich einer [[Radiokarbonmethode|C14-Analyse]] von Tierknochenfunden auf die erste Hälfte des 10. Jahrhunderts datiert. Auf dieser Grundlage kommen als Erbauer die [[Konradiner]] in Frage, die Herrschaftsgebiete in [[Lahngau]] und [[Hessengau]] hatten und mit [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|Konrad I.]] zeitweise (911–918) den König des [[Ostfrankenreich|ostfränkischen Reichs]] stellten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOHG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Burganlage]] ist noch deutlich im Gelände zu erkennen an Wällen mit Resten der Umwehrungsmauer samt vorgelagertem Graben sowie Steinschutt als Spuren der Innenbebauung. Die Ringmauer umfasst ein längliches, nach Nordosten abfallendes Areal von rund 1,6&amp;amp;nbsp;ha, bergseitig abgesetzt durch einen Graben ([[Halsgraben]]). Von der Innenbebauung ist oberirdisch wenig erhalten. Die Grundrisse eines Gebäudes im Norden mit rechteckigem Turm und halbrunder Apsis sind nachträgliche Rekonstruktionen darunterliegender Reste. Im höher gelegenen südlichen Teil wurden Mauerreste eines weiteren Gebäudes freigelegt, dessen Wände aus vermörteltem Bruchsteinwerk innen weiß verputzt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Beschreibung und Bilder von Grabungen der [https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-120325-20150402-2 Befestigungsanlage „Gronauer Altes Schloss“] in &amp;#039;&amp;#039;Kultur.Landschaft.Digital.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 18. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in weiterem Sinn zugehörende &amp;#039;&amp;#039;Battingsfeld&amp;#039;&amp;#039; besteht noch heute als landwirtschaftlich genutzte Rodungsinsel südlich der Anlage.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
IMG 5194 Gronauer Schloss 1.JPG|Hinweistafel mit Erläuterung und Lage von &amp;#039;&amp;#039;Gronauer „Schloss“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Battingfeld&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
IMG 5200 Gronauer Schloss 2.JPG|Oberirdisch nachgelegte Grundmauern eines Gebäudes mit [[Apsis]] und Turm&lt;br /&gt;
Schmelzmühle (Salzböden) (007).jpg|Das &amp;#039;&amp;#039;Gronauer Alte Schloss&amp;#039;&amp;#039; liegt an einer [[Altstraße]], die das Tal der [[Salzböde]] in Höhe der heutigen &amp;#039;&amp;#039;Schmelzmühle&amp;#039;&amp;#039; (im Bild) quert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willi Görich: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Band 1&amp;#039;&amp;#039;. Marburg, S. 25–41.&lt;br /&gt;
* Jürgen Leib, Harald Uhlig: &amp;#039;&amp;#039;Gießener Geographischer Exkursionsführer. Band II&amp;#039;&amp;#039;. S. 185–204.&lt;br /&gt;
* Jürgen Leib: &amp;#039;&amp;#039;Krofdorf-Gleiberg zwischen Tradition und Fortschritt. Heimatbuch zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1974.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;239.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gronauer Schloß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Gießen|Gronauer Schloss, Altes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Commander-pirx</name></author>
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