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	<title>Alternative Linke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T07:31:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alternative_Linke&amp;diff=1190633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-07-26T14:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Alternative Linke Logo.svg|miniatur|Logo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagauche.png|miniatur|Logo der Alternativen Linken in der [[Romandie]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lasinistra.png|miniatur|Logo der Alternativen Linken im [[Kanton Tessin|Tessin]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alternative Linke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;La Gauche&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;La Sinistra&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Partei]] in der [[Schweiz]]. Auf nationaler Ebene bestand sie von 2010 bis 2018. Die Partei beabsichtigte, [[Politische Linke|linksalternative]] Kräfte ausserhalb der [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratischen Partei]] und den [[Grüne Partei der Schweiz|Grünen]] zusammenzufassen und war der [[Europäische Union|Europäischen Union]] gegenüber kritisch eingestellt. 2011 lancierte sie die [[Eidgenössische Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)»|nationale Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung]]. Nach wie vor existiert die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AL Bern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die im [[Grosser Rat (Bern)|Grossen Rat des Kantons Bern]] sowie im [[Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bern|Stadtrat]] von Bern vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige AL Schweiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitung und Gründung ===&lt;br /&gt;
Am 21. November 2009 fand in [[Schaffhausen]] der erste Kongress der noch zu gründenden Partei statt. Dabei wurde ein 25-köpfiger Ausschuss mit Vertretern aus zwölf Kantonen gewählt, der die Gründung vorbereiten sollte, nachdem eine Gründung am ersten Kongres selbst als zu überhastet abgelehnt wurde. Hauptinitiant der Partei war der Schaffhauser [[Florian Keller (Politiker)|Florian Keller]], der auch schon an der Gründung der kantonalen [[Alternative Liste (Schweiz)|Alternativen Liste]] beteiligt gewesen war. Mitbeteiligt waren zudem der [[Partei der Arbeit der Schweiz|PdA]]-[[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] [[Josef Zisyadis]] sowie der ehemalige Präsident der SP des [[Berner Jura]]s Frédéric Charpié. Viele der Exponenten hatten 2007 auch schon beim Wahlbündnis [[À Gauche toute!/Linke Alternative]] mitgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 2010 wurde die Partei schliesslich offiziell an einem Kongress im Lausanner Volkshaus gegründet, gleichzeitig wurden das Parteiprogramm und die Statuten verabschiedet. Die Herausforderungen beim Aufbau der neuen Partei unterschieden sich dabei zwischen den Sprachregionen: Während die Linke ausserhalb von SP und Grünen in der [[Romandie]] weit verbreitet war und das Ziel dort vor allem in der Zusammenführung verschiedener, teilweise zerstrittener Bewegungen bestand (namentlich im [[Kanton Genf]]), sollte in der [[Deutschschweiz]] die Basis der linksalternativen Bewegung vergrössert werden, die damals vorwiegend durch die [[Alternative Liste (Schweiz)|Alternative Liste]] in den Kantonen Schaffhausen und Zürich präsent war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklungen: Lancierung einer nationalen Volksinitiative ===&lt;br /&gt;
Der zweiten offiziellen Kongress der AL beschloss am 5. März 2011 mit einer Mehrheit von mehr als drei Vierteln, eine nationale Initiative zur Abschaffung der [[Pauschalbesteuerung]] zu initiieren. Eine kantonale Initiative gleichen Zwecks war zuvor im [[Kanton Zürich]] von der [[Alternative Liste (Schweiz)|Alternativen Liste]] gewonnen worden. Am 25. September 2001 sollte der AL Schaffhausen dasselben gelingen. Weiter positionierte sich die Partei am zweiten Kongress klar [[Europäische Union|EU-kritisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2011|Nationalratswahlen 2011]] trat die Alternative Linke und ihre Bündnispartner in sieben Kantonen mit neun verschiedenen Listen an. Ihr war dabei allerdings kein Erfolg beschieden: Sie verlor den Sitz des zurücktretenden Nationalrates Josef Zisyadis aus dem Kanton Waadt und verpasste auch in den übrigen Kantonen, in denen sie sich Chancen ausgerechnet hatte, den Einzug in den Nationalrat, wenn auch zum Teil nur knapp. Insgesamt konnte die Partei und ihre Verbündeten einen Wähleranteil von 1,2 % verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 fand im [[Biel]]er Volkshaus der dritte Kongress statt, unter anderem mit einer Podiumsdiskussion mit dem französischen Autor (&amp;#039;&amp;#039;[[Empört Euch!]]&amp;#039;&amp;#039;) und überlebenden [[Résistance]]kämpfer des [[KZ Buchenwald]] [[Stéphane Hessel]]. Neben dem Hauptthema Pauschalsteuerinitiative wurde unter anderem eine engere Zusammenarbeit mit der französischen [[Front de gauche]] und eine Solidaritätserklärung mit dem griechischen Linksbündnis [[SYRIZA]] genehmigt. Zudem sollte ein möglicher Beitritt zur [[Europäische Linkspartei|Europäischen Linkspartei]] abgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Oktober 2012 wurde die [[Eidgenössische Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)»|Initiative zur Abschaffung der Pauschalsteuer]] eingereicht. Am 30. November 2014 kam sie zur Abstimmung kam. Die Initiative wurde am 30. November 2014 mit 59,2 Prozent Nein-Stimmen und 1 (Kanton Schaffhausen) zu 19 6/2 [[Volksmehr und Ständemehr|Ständen]] vom Souverän abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.admin.ch/ch/d/pore/va/20141130/det587.html Vorläufiges amtliches Abstimmungsergebnis bei der Bundeskanzlei Bern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Auflösung ===&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren kam das politische Projekt der AL nur schleppend voran. Die stark basisdemokratische Organisation sowie die skeptische Haltung gegenüber fixen Strukturen erschwerten die Zusammenarbeit, ebenso wie die sprachregional unterschiedliche politische Kultur der verschiedenen Gruppierungen. Der AL gelang es weder, die Zersplitterung der radikalen Linken in der Westschweiz zu beenden, noch – mit Ausnahme von Bern – deren Präsenz in der Deutschschweiz auszubauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anneepolitique.swiss/prozesse/55937-grabenkampfe-in-der-alternative-linken |titel=Année politique Suisse |abruf=2020-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anneepolitique.swiss/prozesse/51867-verinigung-der-antikapitalistischen-krafte-kommt-nur-schleppend-voran#article-51867 |titel=Année politique Suisse |abruf=2020-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen wurde die nationale AL 2018 aufgelöst. Die lokalen Parteien, die unter dem Dach der AL organisiert waren, existieren jedoch weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltliches Profil ===&lt;br /&gt;
Bei ihrer Gründung verabschiedete die AL Schweiz ein Programm mit neun Handlungsschwerpunkten, nach denen sich die Partei richten wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sie wollte ein existenzsicherndes Einkommen und Altersvorsorge für alle und schrieb als erste Schweizer Partei den Einsatz für ein [[Bedingungsloses Grundeinkommen]] in ihr Parteiprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sie setzte sich für die absolute Gleichberechtigung von Mann und Frau, die auch bei der Wirtschaft nicht Halt machen dürfe, sowie für ein Stimm- und Wahlrecht für Ausländer und Ausländerinnen ein. Zudem sollten alle – ähnlich wie dies bereits in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] praktiziert wird – in der Schweiz Geborenen einen Anspruch auf das [[Schweizer Bürgerrecht]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jegliche Bestrebungen des Staates in Richtung [[Überwachungsstaat]] lehnte sie ab und stützte «das Recht jedes Menschen auf seine individuelle Freiheit», alle sollten so leben können wie sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Sachen Ökologie und Umweltschutz forderte sie, dass alle die Möglichkeit haben sollten, sich ökologisch korrekt zu verhalten, und nicht nur diejenigen, die das Geld dazu besitzen. Sie betrachtete den [[Globale Erwärmung|Klimawandel]] und die [[Konsumgesellschaft]] als Produkt des [[Kapitalismus]] und forderte einen grundsätzlichen Kurs- und Denkwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der öffentliche Haushalt sollte laut AL nach dem Grundsatz der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit finanziert werden. Vergünstigungen wie [[Pauschalsteuer (Schweiz)|Pauschalsteuern]], [[Flat Tax]] und [[Degressiver Tarif|degressive Steuersätze]] lehnte sie konsequent ab. Des Weiteren war sie gegen [[Kopfsteuer]]n wie bei den öffentlichen Krankenkassen und war die Umlagerung von progressiven zu indirekten Konsumsteuern, da letztere die unteren Einkommensschichten mehr belasten würden. Sie setzte sich für eine nationale Erbschaftssteuer ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Alternative Linke lehnte jegliche Privatisierungen ab und wollte einen starken [[Service public (Schweiz)|Service Public]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Aussenpolitik schrieb sich die AL die internationale [[Solidarität]] auf ihre Fahnen. Sie forderte einen Erlasse der Schulden von Ländern der [[Dritte Welt|Dritten Welt]], die gegenüber Schweizer Firmen, Banken und Körperschaften entstanden waren. Sie sprach sich gegen [[Militarismus]], [[Krieg]] und für eine Schweiz ohne [[Schweizer Armee|Armee]] aus. Aus der Diskussion beim Kongress von 2011 in Zürich ergaben sich klar [[Europäische Union|EU]]-kritische Positionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die AL war gegen jegliche Diskriminierungen von Frauen und Andersdenkenden und forderte stärkere Kampagnen des Bundes gegen [[Homophobie]], vor allem bei Jugendlichen. Zudem war sie für einen kostenlosen Zugang zu Kinderkrippen für alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sie forderte die konsequente Trennung von [[Staat]] und [[Religion]], welche sie als Voraussetzung für eine aufgeklärte Gesellschaft sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== AL Bern ==&lt;br /&gt;
Die Alternative Linke Bern wurde 2011 als Berner Sektion der Schweizerischen AL gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anneepolitique.swiss/dossiers/411-die-grundung-der-alternativen-linken |titel=Année politique Suisse |abruf=2020-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Folgejahre konnte sie einen Sitz im Stadtrat, dem 80-köpfigen Stadtparlament von Bern, gewinnen. Bei den beiden folgenden Wahlen (2016 und 2020) steigerte sie ihre Sitzzahl jeweils um einen Sitz auf zwei beziehungsweise drei Mandate.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bern]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bildet eine gemeinsame Stadtratsfraktion mit der [[Partei der Arbeit der Schweiz|Partei der Arbeit]] und der [[Grün alternative Partei|Grün alternativen Partei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ris.bern.ch/Fraktionen.aspx |titel=Stadt Bern - Fraktionen im Stadtrat |abruf=2020-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2018 ist die AL zudem mit [[Christa Ammann]] im Grossen Rat (dem [[Grosser Rat (Bern)|Kantonsparlament]] des Kantons Berns) vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AL Bern definiert sich als «ein basisdemokratischer Zusammenschluss verschiedener Menschen, die auf eine selbstbestimmte und solidarische Gesellschaft hinarbeiten, welche sich vom Konsumismus und Ökonomismus verabschiedet.» Die Alternative Linke Bern versteht sich nicht als [[Avantgarde]], sondern als parlamentarischer Arm ausserparlamentarischer sozialer Bewegungen. Lokalpolitisch unterscheidet sich die AL Bern von den etablierten rot-grünen Parteien hauptsächlich in der Ablehnung eines weiteren Stadtwachstums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://al-be.ch/partei/ |titel=Partei |werk=Alternative Linke Bern |abruf=2020-12-29 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.derbund.ch/der-parlamentarische-arm-der-strasse-991380407210 |titel=Stadtrat ist nur «Mittel zum Zweck» – Der parlamentarische Arm der Strasse |werk=[[Der Bund]] |hrsg= |datum=2012-12-04 |abruf=2020-12-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://al-be.ch/partei/ Website der Alternativen Linken Bern]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/2018*/http://www.alternative-linke.ch/ Ehemalige Website der AL Schweiz auf dem &amp;#039;&amp;#039;Internet Archive&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2018]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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