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	<title>Alternative (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:40:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alternative_(Musik)&amp;diff=863244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-01-10T06:52:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alternative&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ɒlˈtɜːnətɪv}}] ist ein musikalischer Sammelbegriff, der seit dem Ende der 1970er Jahre in den [[Vereinigte Staaten|USA]] synonym für [[Do it yourself|D.I.Y.]]-, [[Underground (Kultur)|Underground]]- und [[Independent (Musik)|Independent-Musik]] genutzt wurde und in den 1990er Jahren als Abgrenzung zum damaligen Mainstream populär wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;altguitar&amp;quot;&amp;gt;Alan di Perna: &amp;#039;&amp;#039;Brave Noise – The History of Alternative Rock Guitar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Guitar World]]&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff avancierte mit dem Erfolg von [[Grunge]] und [[Crossover (Musik)#Weitere Entwicklung|Crossover]] international zur musikalischen Sammelbezeichnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alter&amp;quot;&amp;gt;Marcel Anders: &amp;#039;&amp;#039;Alternative – wie lange noch der neue Weg?&amp;#039;&amp;#039; In: Deese, Hillenbach, Kaiser, Michatsch: &amp;#039;&amp;#039;Jugend und Jugendmacher&amp;#039;&amp;#039;. 1996, ISBN 3-89623-050-6, S. 55 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit steigendem Erfolg wuchs die Bezeichnung Alternative zunehmend zu einem umfassenden Sammelbegriff für jede Form von kommerziell erfolgreicher Musik, die sich aus dem Underground entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktpolitischer Aspekt des Begriffs ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert-smith-cure-miyako-np.jpg|mini|[[Robert Smith (Musiker)|Robert Smith]] und [[The Cure]] waren Mitte der 1980er eine der etablierten Indie-Bands.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1980ern und frühen 1990er Jahren entdeckten [[Major-Label]]s die Bands aus dem [[Independent]]-Umfeld für sich. Die Erfolge von so unterschiedlichen Interpreten wie [[The Stone Roses]], [[Pixies]], [[The Cure]], [[R.E.M.]], [[U2 (Band)|U2]], [[The Smiths]] oder [[Hüsker Dü]] veränderten die Wahrnehmung hinsichtlich der bisherigen Alternative-Musik. Bereits bekannte Bands konnten in der Folge dieser Entwicklung ebenso wie neue Interpreten Major-Verträge abschließen. Der Begriff „Alternative“ löste die an den Aspekt der kommerziellen Unabhängigkeit gebundene Bezeichnung Independent ab und rubriziert beiläufig Künstler, die sowohl auf einem [[Independent-Label]] als auch auf einem Major-Label unter Vertrag stehen können. Vor diesem Hintergrund ist &amp;#039;&amp;#039;Alternative&amp;#039;&amp;#039; auch eine Dachbezeichnung, die aus marktpolitischen und medienwirksamen Gründen platziert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alter&amp;quot; /&amp;gt; Alternative überträgt somit auch die kreative Funktion des [[Underground (Kultur)|Underground]] in der Suche nach neuen Ausdrucksformen und Klangstrukturen in einen medial und marktwirtschaftlich genutzten und massenkompatibel ausgeprägten Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Szene propagiert weiterhin Distanz, Andersartigkeit und Nonkonformität, die vermeintliche Alternative jedoch tendiert längst zum industriellen Mainstream. Massive Plattenverkäufe in Millionenhöhe, Stadien-Tourneen, eine wahnwitzige Flut an Merchandise-Artikeln und multimedial dokumentierte Allüren der Protagonisten versinnbildlichen den komplexen marktwirtschaftlichen Stellenwert eines Booms der bis in die Gegenwart [1996] anhält, sich selbst fortpflanzt und immer neue Varianten hervorbringt.&lt;br /&gt;
 |Autor=Marcel Anders &lt;br /&gt;
 |Quelle=Alternative wie lange noch?&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alter&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionaler Aspekt des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Auch ein regionaler Bezug spielt eine Rolle. Der Begriff „Independent“ wurde in den USA kaum verwendet. Er setzte sich vor allem in [[Europa]] und [[Australien]] durch und wurde in Amerika vornehmlich für den britischen Independent gebraucht. Beachtet man die Ursprünge von &amp;#039;&amp;#039;Alternative&amp;#039;&amp;#039;, füllt dieser Begriff – aus der Sicht der Amerikaner – eine Lücke. Die These der Regionalität wird zudem gestützt durch die Ausweitung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Alternative&amp;#039;&amp;#039; auf ursprünglich US-amerikanische Stile, die auch von Bands aus den USA dominiert werden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Alternative Country]] oder [[Alternative Metal]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dave&amp;quot;&amp;gt;Dave Thompson: &amp;#039;&amp;#039;Alternative Rock: Third Ear – The Essential Listening Companion&amp;#039;&amp;#039;. Miller Freeman Books, 2000, ISBN 0-87930-607-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[MTV]]-Sendung „Alternative Nation“ trug seit 1992 entscheidend zur Verbreitung des Begriffes bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alter&amp;quot; /&amp;gt; In Deutschland trugen seit 1993 Zeitschriften wie das [[Zillo|Zillo Musik-Magazin]] die Bezeichnung „alternativ(e)“ auf der Titelseite. Zu diesem Zeitpunkt waren die elektronischen [[Techno]]/[[House]]-Stile und kommerzieller [[Contemporary R&amp;amp;B|R&amp;amp;B]] in den [[Musik-Charts]] dominierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Early Björk - cropped.jpg|mini|Im Zuge des Alternative-Hype hatte auch [[Björk]] internationalen Erfolg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prägende Entwicklung des Alternative liegt insbesondere in der musikalischen Entwicklung der Post-Punk-Ära. Die Mitte der 1970er ist nach [[Dave Thompson (Journalist)|Dave Thompson]] der Ursprung des Alternative. Die Veröffentlichungen von [[Lou Reed]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Metal Machine Music]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Patti Smith]]s Album &amp;#039;&amp;#039;[[Horses]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die Gründung der [[Sex Pistols]] zogen eine popkulturelle Welle nach sich, die eine anhaltende [[Crossover (Musik)|Vermengung]] von Musikstilen und fortwährende [[Subkultur (Musik)|subkulturelle]] Entwicklung begründete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dave&amp;quot; /&amp;gt; Insbesondere die [[Post-Punk]]-Ära zwischen 1978 und 1984 wird in Hinblick auf die kreative und musikalische Entwicklung von Simon Reynolds als ebenso kulturell einflussreich wie die 1960er Jahre bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Reynolds: &amp;#039;&amp;#039;Rip It Up And Start Again&amp;#039;&amp;#039;. Hannibal-Verlag, München 2007, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem für die Musik dieser Phase anfänglich noch Begriffe wie &amp;#039;&amp;#039;New Musik&amp;#039;&amp;#039;, [[New Wave]], [[Independent]] und Post-Punk genutzt wurden, kam der Terminus Alternative in den USA in der Mitte der 1980er auf und etablierte sich in den 1990ern. Als in dieser Zeit [[Nirvana (US-amerikanische Band)|Nirvana]] im September 1991 &amp;#039;&amp;#039;[[Nevermind]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichten, erlebten sie und der gesamte Alternative einen nachhaltigen [[Alternative Rock#Hype|Hype]], der die Musiklandschaft veränderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Anders: &amp;#039;&amp;#039;Alternative – wie lange noch der neue Weg?&amp;#039;&amp;#039; In: Deese, Hillenbach, Kaiser, Michatsch: &amp;#039;&amp;#039;Jugend und Jugendmacher&amp;#039;&amp;#039;. 1996, ISBN 3-89623-050-6, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilistische und jugendkulturelle Vielfalt ==&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung Alternative subsumiert sich eine Vielzahl musikalischer [[Genre]]s. Die Stile sind weitreichend divergent und reichen neben den großen Bereichen [[Alternative Rock]], Alternative Metal und Alternative Country auch in die [[Popmusik]], [[Electronica (Musik)|Electronica]] und [[Elektronische Tanzmusik]] sowie [[Hip-Hop]]. Die Musikstile des Alternative sind dabei weder dem Mainstream noch dem Underground zuzurechnen und werden zeitweise einem [[Mainstream der Minderheiten]] zugeordnet.&amp;lt;!-- Quelle muss ich noch raussuchen! --&amp;gt; Hierunter fallen unter vielen anderem zum Beispiel [[Garage Rock]], [[Trip-Hop]], [[Big Beat]], [[Dark Rock]], [[Electroclash]] oder [[Future Pop]]. Rückwirkend werden auch häufig solche Stile dem Alternative zugerechnet, die bereits vor der Etablierung des Begriffs populär waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dave Thompson subsumierte die gesamte stilistische Entwicklung, welche der [[Proto-Punk]] nach sich zog unter dem Begriff Alternativ. In diesem umfassenden Begriffsverständnis fallen auch [[Punk (Musik)|Punk]], [[Gothic Rock]] oder [[Synthie-Pop]] in den Alternative.&amp;lt;ref&amp;gt;Dave Thompson: &amp;#039;&amp;#039;Alternative Rock: Third Ear – The Essential Listening Companion&amp;#039;&amp;#039;. Miller Freeman Books, 2000, ISBN 0-87930-607-6, viii-introducion&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der stilistischen Vielfalt entwickelten sich auch nach den für den Alternative prägenden [[Alternative Metal#Kulturelle Erscheinung und kommerzielle Nutzung|1990ern]] unterschiedliche [[Jugendkultur]]en wie [[Nu Metal]], [[Emo]] oder [[Grunge]] auf der Basis musikalischer Stile aus dem Pool des sich stetig erneuernden Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikgenre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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