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	<title>Alteration (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:01:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alteration_(Musik)&amp;diff=743166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, kein Bezug im Ziel zu finden</title>
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		<updated>2026-03-11T06:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, kein Bezug im Ziel zu finden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alteration&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;alteratio&amp;#039;&amp;#039; „Umstellung, Veränderung, Bewegung“) versteht man in der klassischen [[Harmonielehre]] das [[Chromatik|chromatische]] Verändern („Versetzen“) von [[Ton (Musik)|Tönen]] innerhalb eines Akkordes. Akkordbestandteile werden verändert, somit der Klang und ggf. die [[Funktionstheorie|Funktion]] des entsprechenden Akkords. Dies kann nach unten („tiefalteriert“ &amp;amp;gt;) oder nach oben („hochalteriert“ &amp;amp;lt;) geschehen. Alterationen werden vor allem verwendet, um mehr &amp;#039;&amp;#039;Farbe&amp;#039;&amp;#039; und Abwechslung in den harmonischen Verlauf zu bringen. Durch die Veränderung der Akkordfunktion und evtl. Mehrdeutigkeiten eignen sie sich auch für [[Modulation (Musik)|Modulationen]], da die alterierten Töne oft als neue [[Leitton|Leittöne]] einer anderen Tonart empfunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alterierte Töne fallen im Notenbild durch entsprechende [[Versetzungszeichen]] (ggf. auch [[Auflösungszeichen]]) auf (dies sind aber keine eindeutigen Erkennungszeichen, da dies z.&amp;amp;nbsp;B. auch für [[Zwischendominante]]n gilt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
=== Tiefalterieren ===&lt;br /&gt;
Tiefalterieren bezeichnet die Verschiebung eines Tones innerhalb einer Harmonie um einen [[Halbtonschritt]] nach unten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Symbol wird der veränderte Ton mit einem &amp;amp;lt; bezeichnet, z.&amp;amp;nbsp;B. C&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;amp;lt;5&amp;lt;/sup&amp;gt; – [[Quinte]] (5) über dem C wurde tiefalteriert. C-E-G → C-E-&amp;#039;&amp;#039;Ges&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen sagt dabei aber &amp;#039;&amp;#039;nichts&amp;#039;&amp;#039; über die Art eines evtl. Versetzungszeichen aus, oder etwa, dass es sich um eine &amp;#039;&amp;#039;verminderte&amp;#039;&amp;#039; Quinte handeln würde; lediglich, dass der ursprüngliche (&amp;#039;&amp;#039;leitereigene&amp;#039;&amp;#039;) Ton &amp;#039;&amp;#039;vermindert&amp;#039;&amp;#039; wurde. In der Notation kann dies je nach Kontext (Tonart, Vorzeichnung) sowohl durch ein entsprechendes Versetzungszeichen ({{Musik|b}}), als auch durch ein Auflösungszeichen ({{Musik|natural}}) angezeigt sein. So wird bspw. aus &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; ein &amp;#039;&amp;#039;Ces&amp;#039;&amp;#039;, aus &amp;#039;&amp;#039;Ges&amp;#039;&amp;#039; ein &amp;#039;&amp;#039;Geses&amp;#039;&amp;#039; – aber aus &amp;#039;&amp;#039;Cis&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;{{Musik|#}}) ein &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochalterieren ===&lt;br /&gt;
Hochalterieren bezeichnet die Verschiebung eines Tones um einen Halbtonschritt nach oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das hierfür verwendete Zeichen ist das &amp;amp;lt;, also z.&amp;amp;nbsp;B. C&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;amp;lt;&amp;lt;/sup&amp;gt; – C-E-G → C-E-&amp;#039;&amp;#039;Gis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier lässt sich nicht unmittelbar ein Vorzeichen ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disalteration / Tonspaltung ===&lt;br /&gt;
Disalteration bezeichnet gleichzeitiges Hoch- und Tiefalterieren eines Tones. Das ist prinzipiell nur möglich, wenn betreffender Ton im Akkord doppelt vorhanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Amon]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Harmonielehre. Nachschlagewerk zur durmolltonalen Harmonik mit Analysechiffren für Funktionen, Stufen und Jazz-Akkorde.&amp;#039;&amp;#039; Doblinger u.&amp;amp;nbsp;a., Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-900695-70-9, S.&amp;amp;nbsp;30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bezeichnung werden beide Alterationen extra angegeben, z.&amp;amp;nbsp;B. C&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;amp;gt;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;amp;lt;&amp;lt;/sup&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;ges&amp;#039;&amp;#039;-c-e-&amp;#039;&amp;#039;gis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterierung von Akkordbestandteilen ==&lt;br /&gt;
Außer leitereigenen Tönen können in Akkorden chromatische Veränderungen (= Alterationen) vorkommen. Stets handelt es sich um Dissonanzen, die sich leittönig, d.&amp;amp;nbsp;h. im Halbtonschritt, auflösen wollen.&lt;br /&gt;
Ein durch [[Kreuz (Notenschrift)|Kreuz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;vorzeichen erhöhter Ton tendiert nach oben, ein durch [[B (Notenschrift)|Be]]-Versetzungszeichen erniedrigter Ton tendiert nach unten. Bewegungsenergie und Farbe sind in alterierten Akkorden besonders stark. Die meisten alterierten Akkorde sind Dominanten. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert werden die Alterationen immer komplizierter und die Akkorde mehrdeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Prinzipiell&amp;#039;&amp;#039; kann jeder Akkordbestandteil alteriert werden (inkl. charakteristischer Zusatztöne). Oftmals ist es eine Konventionsfrage bzw. stilabhängig, ob man von einer Alterierung spricht. Je nach Quelle lassen sich (selbst für die klass. Harmonielehre) durchaus verschiedene Sichtweisen finden. Folgendes bezieht sich auf die Harmonielehre von Jürgen Ulrich:&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Harmonielehre für die Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S.&amp;amp;nbsp;85 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach klassischer Lehrmeinung können nur [[Dur]]akkorde alteriert werden. [[Moll]]akkorde sind von sich aus klangreicher, aber harmonisch weniger eindeutig, so dass durch eine solche Veränderung deren harmonische Funktion verloren ginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundton und Terz ===&lt;br /&gt;
Durch die Alteration soll der Akkord harmonisch eingefärbt werden; er wird verändert, bleibt aber als Akkord erhalten. Deswegen können Grundton und Terz nicht alteriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Alteration des Grundtones ginge der gesamte [[Akkord|Akkordaufbau]] verloren – da sich ein Akkord als [[Terzschichtung]] über &amp;#039;&amp;#039;seinem&amp;#039;&amp;#039; Grundton aufbaut, somit ein Akkord über einem anderen Ton also ein völlig anderer Akkord entsteht. Auch die Terz eignet sich nicht – hier verändert sich entweder das [[Tongeschlecht]] Dur↔Moll, oder die Töne erscheinen aufgrund der Hörgewohnheit als [[Vorhalt (Musik)|Vorhalt]] (z.&amp;amp;nbsp;B. C-Dur &amp;#039;&amp;#039;C-E-G&amp;#039;&amp;#039;: ↓ &amp;#039;&amp;#039;C-Es-G&amp;#039;&amp;#039; = c-Moll, ↑ &amp;#039;&amp;#039;C-F-G&amp;#039;&amp;#039; = Quartvorhalt auf C-Dur).&amp;lt;ref&amp;gt;Gerade bei der Terz ist diese Ansicht aber durchaus anfechtbar; siehe auch Abschnitt [[#Betrachtungsweisen|Betrachtungsweisen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quinte ===&lt;br /&gt;
Die Quinte ist der am häufigsten alterierte Ton. Er kann hoch- und tiefalteriert werden. Ein Akkord mit hochalterierter Quinte wirkt immer [[Dominante|dominantisch]]. Jeder Nicht-Dominant-Akkord wird somit zur [[Zwischendominante]]. Normalerweise erscheint sie in der [[Oberstimme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tiefalterierte Quinte liegt normalerweise in der Unterstimme und kommt somit in Akkordtypen vor, bei denen die Quinte im Bass liegt und die [[Dominante|dominantische]] oder [[Doppeldominante|doppeldominantische]] Funktion haben. (Beispiel: [[übermäßiger Terzquartakkord]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Septime ===&lt;br /&gt;
Alterationen der [[Septime]] kommen relativ selten vor und dienen meist dazu, chromatische Verbindungen zu anderen Spannungsklängen herzustellen. Oft entstehen bei Alterationen der Sept Akkorde, die bei [[enharmonische Verwechslung|enharmonischer Verwechslung]] mit bekannten Akkorden identisch sind, aber andere funktionale Bedeutungen haben und andere Auflösungen erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* tiefalterierte Sept im verminderten [[Septakkord]]: ein der ersten Umkehrung eines [[Dominantseptakkord]]s klanggleicher Akkord entsteht.&lt;br /&gt;
* hochalterierte Sept im verminderten Septakkord: klanggleich mit einem halbverminderten Septakkord.&lt;br /&gt;
* tiefalterierte Sept im großen Septakkord ergibt einen [[Dominantseptakkord]].&lt;br /&gt;
* tiefalterierte Sept im Dominantseptakkord: klanggleich einem Dur-Dreiklang mit [[Sixte ajoutée]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiefalterierte Sept.jpg|mini|Beispiel für eine tiefalterierte Sept {{audio|Tiefalterierte Sept.mid|Anhören}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alterierte Akkord im nebenstehenden Notenbeispiel entsteht formal aus einem Dominantseptakkord auf H durch Tiefalteration des a zum as und wird hier in dominantischer Funktion in eine C-Dur-Umgebung eingebettet. (Die ansonsten verpönten [[Quintparallele]]n sind hier unvermeidlich und tolerabel.) Die dominantische Funktion ist aber stark verschleiert, und um sie zu erklären, müsste man diesen Akkord herleiten vom Septakkord der VII. Stufe in C-Dur, der ja in der Funktionstheorie als „verkürzter“ [[Dominantseptnonakkord|Dominantnonenakkord]] mit fehlendem Grundton verstanden wird. In diesem Akkord bleibt aber nur das h von Alteration verschont, d und f werden hoch-, a wird tiefalteriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subdominantsext ===&lt;br /&gt;
Der [[Neapolitanischer Sextakkord|Neapolitanische Sextakkord]] entsteht durch Tiefalteration der großen [[Sexte|Sext]] des Sextakkords der Moll-Subdominante (Subdominante mit Sexte statt Quinte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrachtungsweisen ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung der Durdominante in Moll gilt nicht als Alteration, obwohl letztlich die kleine Terz hochalteriert wurde, um einen Leitton zu erhalten. Dies lässt sich dadurch erklären, dass diese erhöhte 7. Stufe zum Tonvorrat von Moll gerechnet wird. Hier spricht man auch von einer &amp;#039;&amp;#039;uneigentlichen Alteration.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amon-29&amp;quot;&amp;gt;Reinhard Amon: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Harmonielehre. Nachschlagewerk zur durmolltonalen Harmonik mit Analysechiffren für Funktionen, Stufen und Jazz-Akkorde.&amp;#039;&amp;#039; Doblinger u.&amp;amp;nbsp;a., Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-900695-70-9, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bildung von Zwischendominanten muss bei leitereigenen Mollakkorden der Durtonleiter jedoch ebenfalls die Terz hinauf alteriert werden. Der so erhaltene Ton ist leiterfremd und damit eine &amp;#039;&amp;#039;eigentliche Alteration&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amon-29&amp;quot; /&amp;gt; Zwischendominanten sind jedoch so geläufig, dass sie vermutlich aus diesem Grund nicht als Alteration betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den unterschiedlichen Stilistiken vor allem neuerer Musik ist die Alteration einzelner Akkordtöne bzw. Skalenbestandteile durchaus gebräuchlich – und auch die Bezeichnung als solche (sogar namensgebend, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Alterierte Skala]]). So ist etwa im [[Jazz]] die hochalterierte Septime („Major7“) bei Moll-Akkorden sowie beim [[Blues]] die tiefalterierte [[Terz (Musik)|Terz]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Ulrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Harmonielehre für die Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 978-3-7957-8738-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lehrklaenge.de/html/alterierte_dominanten.html Alterierte Dominanten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harmonielehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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