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	<title>Alter Schee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gelegenheits-Wikipedianer: /* Weblinks */ Linkfix commonsCat</title>
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		<updated>2025-02-25T07:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Linkfix commonsCat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Lehn&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Sprockhövel&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = &lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 51/19/7/N &lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 7/13/54/E&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 242&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug                      = DE-NN&lt;br /&gt;
|Fläche                          = &lt;br /&gt;
|Einwohner                       = &lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = &lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = &lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = &lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = &lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Poskarte                        = Deutschland NRW Sprockhövel&lt;br /&gt;
|Bild                            = Schee.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = In der Ortschaft Alter Schee&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alter Schee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft im Ortsteil Schee im [[Sprockhövel]]er Stadtteil [[Gennebreck]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt am östlichen Rand der [[Herzkamper Mulde]], eines der frühesten und das südlichste [[Steinkohle]]abbaugebiet des [[Ruhrgebiet]]s. Südlich von Alter Schee erstreckt sich der Höhenzug [[Haßlinghauser Rücken]], auf dem die Stadtgrenze zu [[Wuppertal]] verläuft und der zugleich die [[Wasserscheide]] zwischen den [[Flusssystem]]en der [[Ruhr]] und der [[Wupper]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Schee&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ableitung von Scheid, weist also als [[Toponym]] auf die benachbarte Wasserscheide hin. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dem Namen Schee der Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Alt-Schee&amp;#039;&amp;#039; zugewiesen, der sich innerhalb weniger Jahre zu &amp;#039;&amp;#039;Alter Schee&amp;#039;&amp;#039; änderte. &amp;#039;&amp;#039;Alter Schee&amp;#039;&amp;#039; ist dabei die Bezeichnung der Ursprungssiedlung, während einige wenige neuere Häuser nahe dem weiter nördlich gelegenen [[Bahnhof Schee]] heute auch dem Sprockhöveler Ortsteil Schee zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort entstand aus einem Hofgut &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Schee&amp;#039;&amp;#039;, das seit 1130 als &amp;#039;&amp;#039;Scethe&amp;#039;&amp;#039; urkundlich bekannt ist. Es unterstand bis 1390 dem [[Oberhof]] [[Schöpplenberg]] bei [[Breckerfeld]] und war somit ein Besitztum des [[Propst]]es des [[Kloster Werden|Klosters Werden]]. Das Hofgut war mit umliegenden Höfen anteiliger Besitzer des genossenschaftlich genutzten  Waldgebiets Schee&amp;#039;er Mark, das über die Wasserscheide bis in das heutige Wuppertal reichte. Das Hofgut bewirtschaftete im [[Mittelalter]] eine Fläche von 75 Hektar (ohne den Wald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 ging das Hofgut in den Grundbesitz des [[Abt]]es des Klosters Werden über, der es vom nahen [[Sattelhof|Sattel-]] und Oberhof [[Einern]] verwaltete. Im [[Spätmittelalter]] herrschten die [[Grafschaft Mark|Grafen von der Mark]], die schon zuvor das klösterliche [[Vogt]]eiamt besaßen, über Schee und die umliegenden Höfe. Schee wurde dem [[Amt Wetter (Grafschaft Mark)|Amt Wetter]] zugeteilt und lag seit 1245 an der Grenze zum [[Herzogtum Berg]]. Kirchenrechtlich befand es sich im [[Kirchspiel]] [[Schwelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1522 wurde das Hofgut aufgeteilt und drei Höfe bildeten die Hofgruppe &amp;#039;&amp;#039;Obersten Scheid&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mittelsten Scheid&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Untersten Scheid&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprockhövel, Auf dem Schee 1.JPG|mini|Ehemaliger Hof „Mittelste Schee“|alternativtext=|links]]Seit dem 15. Jahrhundert sind die ersten [[Bergwerk|Kohlenbergwerke]] in Schee belegt. Die Bauern gruben zunächst zum Eigenbedarf, später im Nebenerwerb nach Steinkohle. Die tiefsten [[Flöz]]e traten hier an die Oberfläche und konnten so leicht abgebaut werden. Mit der industriellen Förderung der Kohle im Ruhrgebiet ab dem 18. Jahrhundert trat Schee aufgrund seiner Grenzlage zwischen Berg und Mark in erster Linie als [[Zoll (Behörde)|Zollstation]] an einem der vielen [[Kohlenweg]]e in das Wuppertal in Erscheinung. Das Recht auf konzessionslosen privaten Abbau von Steinkohle endete aber 1609 mit dem Übergang der Grafschaft Mark an das [[Kurfürstentum Brandenburg]]. Dennoch sind noch 1811 zwölf Schürfstellen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schee gehörte bis 1807 der [[Bauerschaft Gennebreck|Gennebrecker Bauerschaft]] innerhalb des Hochgerichts und der [[Rezeptur (Amtsbereich)|Rezeptur]] [[Schwelm]] des Amts Wetter in der [[Grafschaft Mark]] an. Von 1807 bis 1814 war Alter Schee aufgrund der napoleonischen Kommunalreformen im [[Großherzogtum Berg]] Teil der Landgemeinde Gennebreck innerhalb der neu gegründeten Mairie Hasslinghausen im [[Arrondissement Hagen]], die nach dem Zusammenbruch der [[Großherzogtum Berg|napoleonischen Administration]] nun der Bürgermeisterei Haßlinghausen (ab 1844 [[Amt Haßlinghausen]]) im [[Kreis Mülheim am Rhein|Landkreis Hagen]] (ab 1897 [[Kreis Schwelm]], ab 1929 [[Ennepe-Ruhr-Kreis]]) angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort erscheint auf der [[Niemeyersche Karte]], Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;Spezialkarte des Bergwerkdistrikts des Distrikts Blankenstein&amp;#039;&amp;#039;, von 1788/89 als Ansammlung von acht Gebäuden. Er ist auf der [[Preußische Uraufnahme|Preußischen Uraufnahme]] von 1840 und auf den [[Messtischblatt|Messtischblättern]] der [[Topografische Karte|TK25]] ab der [[Preußische Neuaufnahme|Preußischen Neuaufnahme]] 1892 bis zur Ausgabe 1960 als &amp;#039;&amp;#039;Schee&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet, danach als &amp;#039;&amp;#039;Alter Schee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 und 1822 lebten 34 Menschen im als &amp;#039;&amp;#039;9 [[Kotten (Haus)|Kothen]]&amp;#039;&amp;#039; kategorisierten Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander A. Mützell |Titel=Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=Band 5 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Karl August Künnel |Ort=Halle |Datum=1823 |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[[Georg von Viebahn (Statistiker)|Johann Georg von Viebahn]]: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Provinz Westfalen&amp;#039;&amp;#039; führt 1871 den Ort als &amp;#039;&amp;#039;Colonie&amp;#039;&amp;#039; mit 18 Wohnhäusern und 178 Einwohnern auf, wobei vermutlich aufgrund der im Vergleich zu späteren Registern hohen Zahl an Gebäuden und Einwohnern benachbarte Wohnplätze mit hinzugezählt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung |Herausgeber=Königliches Statistisches Bureau Preußen |Sammelwerk= |Band=Die Provinz Westfalen |Nummer=IX |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin |Jahr=1874 |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen&amp;#039;&amp;#039; gibt 1885 dann auch für Schee eine Zahl von 85 Einwohnern an, die in 14 Wohnhäusern lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon18873&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 wurde die [[Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen]] als [[Kohlenbahn]] erbaut und der Ort erhielt außerhalb des Ortskerns einen [[Bahnhof Schee|Bahnhof]]. Um den südlichen Höhenzug zu überwinden, wurde dazu der doppelröhrige, 721 Meter lange [[Scheetunnel]] gebaut, dessen Nordportal sich wenige hundert Meter südlich des Ortes befindet. 1887 wurde mit dem Bau der [[Bahnstrecke Schee–Silschede]] begonnen, die bei Schee von der ersten Bahnstrecke abzweigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 besitzt der Ort zwölf Wohnhäuser mit 88 Einwohnern,&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1905 zählt der Ort 14 Wohnhäuser und 82 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon18973&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schacht Hövel der Zeche Herzkamper Mulde, die einen eigenen Gleisanschluss besaß, wurde 1905 die letzte der Großzechen stillgelegt. Am 1. Januar 1970 wurde das Amt Haßlingenhausen aufgelöst und die amtsangehörige Landgemeinde Gennebreck mit Herzkamp in die Stadt Sprockhövel eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Jahr=1970 |Seiten=113}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurden sämtliche Bahnanlagen demontiert. Heute verläuft auf den ehemaligen Bahnstrecken von Schee in Richtung Hattingen und Haßlinghausen der [[Von-Ruhr-zur-Ruhr-Radweg]]. Seit Dezember 2014 verbindet ihn die westliche Röhre des Scheetunnels als kombinierter Rad- und Wanderweg mit der Wuppertaler Nordbahntrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Schultze-Gebhardt]], &amp;#039;&amp;#039;Besiedlung und Industrie zwischen Ruhr und Wupper – Ein Beitrag zur Kulturgeographie des Niederbergisch-Märkischen Hügellands im Raum der Stadt Sprockhövel&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe des Heimat- und Geschichtsvereins Sprockhövel e.&amp;amp;nbsp;V., Band 2, 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Auf dem Schee (Sprockhövel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wohnplätze der Bauerschaft Gennebreck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Sprockhövel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gelegenheits-Wikipedianer</name></author>
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