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	<title>Altentreptow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altentreptow&amp;diff=46314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;85178abc: /* Bevölkerung */ Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-01T12:21:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Altentreptow COA.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/42//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/15//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Altentreptow in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt               = Treptower Tollensewinkel&lt;br /&gt;
|Höhe              = 13&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17087&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03961&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071004&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE AQW&lt;br /&gt;
|Gliederung        = sieben [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausstraße 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.altentreptow.de/ www.altentreptow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Claudia Ellgoth&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel  = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altentreptow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|altn̩ˈtreːpto}}], bis 1939 &amp;#039;&amp;#039;Treptow an der Tollense&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kleinstadt]] im [[Amt Treptower Tollensewinkel]] im Nordosten des [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte|Landkreises Mecklenburgische Seenplatte]] ca. 50 km südlich von [[Greifswald]] im [[Land (Deutschland)|Land]] [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Der Ort ist ein [[Unterzentrum]] in [[Vorpommern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.region-seenplatte.de/Regionalplanung/Regionales-Raumentwicklungsprogramm-Mecklenburgische-Seenplatte Regionales Raumentwicklungsprogramm Mecklenburgische Seenplatte (2011)], Regionaler Planungsverband, abgerufen am 12. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Altentreptow liegt 15 km nördlich von [[Neubrandenburg]] und 45 km südlich von [[Greifswald]]. Der Fluss [[Tollense]] fließt durch die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Altentreptow gehören die Ortsteile [[Buchar (Ort)|Buchar]], [[Friedrichshof (Altentreptow)|Friedrichshof]], [[Klatzow]], [[Loickenzin]], [[Rosemarsow]], [[Thalberg (Altentreptow)|Thalberg]] und [[Trostfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Tollensetal bei Altentreptow war schon in der [[Bronzezeit]] besiedelt. Davon zeugen archäologische Funde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Name wurde erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Trybethowe&amp;#039;&amp;#039; (1175), dann &amp;#039;&amp;#039;Trebutowe&amp;#039;&amp;#039; (ab 1191), &amp;#039;&amp;#039;Tributowe&amp;#039;&amp;#039; (1245) und schließlich ab 1254 als &amp;#039;&amp;#039;Treptow&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Im Jahre 1295 hieß es dann &amp;#039;&amp;#039;Antiquum Treptow&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Olden Treptow&amp;#039;&amp;#039; und im Siegel von ca. 1300 stand &amp;#039;&amp;#039;Tribetowa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eichler&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und Werner Mühlmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Ingo Koch Verlag, Rostock 2002, ISBN 3-935319-23-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name ist slawischer Herkunft: Treptow leitet sich einer Namensdeutung nach vom slawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;drowka&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Wäldchen, Gehölz&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer anderen Deutung stammte der Ortsname vom [[Polabische Sprache|altpolabischen]] &amp;#039;&amp;#039;Trebotov&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet vom Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Trebota&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eichler&amp;quot; /&amp;gt; Eine weitere Deutung ist möglich: Die altslawische Wortwurzel &amp;#039;&amp;#039;Treb&amp;#039;&amp;#039; hat die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Opfer&amp;#039;&amp;#039; (Opferaltar) oder auch &amp;#039;&amp;#039;Flachsbreche&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 1, Anklam 1865, S. 25 ([https://books.google.de/books?id=gtQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA314&amp;amp;hl=de Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleichnamige, ebenfalls zu Pommern gehörende und daher unterscheidende Zusätze erfordernde Stadt &amp;#039;&amp;#039;Treptow an der Rega&amp;#039;&amp;#039; in Hinterpommern wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in [[Polnische Sprache|Polnisch]] [[Trzebiatów]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slawenzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abzug der germanischen Bevölkerung zur Zeit der Völkerwanderung siedelten sich Slawen an der Tollense an und errichteten dort eine Burg, die den Übergang bewachte. Sie soll sich westlich des Flusses auf einem natürlichen Hügel befunden haben. Im Zuge der Christianisierung wurde der Tempel abgerissen und eine erste Holzkirche, später die [[St.-Peter-Kirche (Altentreptow)|Petrikirche]] errichtet. Ob der Tempel von einer [[Burgwall Altentreptow|Wallanlage]] geschützt wurde oder er sich auf dem Klosterberg nördlich des Ortes befand, ist nicht erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altentreptow - Rathaus mit Pfarrkirche St. Petri.JPG|mini|Rathaus am [[Altentreptower Markt|Marktplatz]], im Hintergrund Pfarrkirche St. Petri]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1165 soll [[Kasimir I. (Pommern)|Kasimir I.]] in einer einfachen Holzkirche von &amp;#039;&amp;#039;Trebethowe&amp;#039;&amp;#039; eine Urkunde unterzeichnet haben. Er stiftete ein Nonnenkloster, welches aber nur von 1173 bis 1239 auf dem Klosterberg stand, dann nach Klatzow und schließlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts nach [[Kloster Verchen|Verchen]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt stammt vom 18. Juni 1245, als Treptow das Stadtrecht verliehen wurde. 1286 wurde auch der Magistrat der Stadt erstmals erwähnt. Im Jahre 1292 kam der Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Alt&amp;#039;&amp;#039; zu Treptow an der Tollense, um sich von dem Ort [[Treptow an der Rega]] abzugrenzen. Im Jahre 1295 kamen die Stadt, das Land und die [[Vogt]]ei bei der Teilung Pommerns an die Stettiner Linie der [[Greifen]]. Seit 1316 hatte Altentreptow eine Fehde mit Neubrandenburg, nach zehn Jahren kam es zur Aussöhnung. Im 14. Jahrhundert gab es mehrfach Gebietsstreitigkeiten zwischen Pommern und Brandenburg, bei denen auch Treptow eine bedeutende Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gotik|gotische]] [[St.-Peter-Kirche (Altentreptow)|St.-Petri-Kirche]] stammt aus den Anfängen des 14. bzw. der [[Hallenchor|Hallenumgangschor]] des 15. Jahrhunderts. Um 1450 entstanden mit der Stadtmauer auch die drei Tore, von denen das [[Brandenburger Tor (Altentreptow)|Brandenburger Tor]] noch vollständig und das [[Demminer Tor]] nur im Durchfahrtsbereich besteht. Die um 1340 gebaute Große Mühle brannte 1995 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei archäologischen Untersuchungen 2011 auf dem Klosterberg unter Leitung von [[Felix Biermann]] wurden 28 Bestattete von einem kleinen Teil des dicht belegten Friedhofs geborgen. Das Bestattungsareal war der Marienkapelle zuzuordnen und wurde im Wesentlichen im 15. Jahrhundert genutzt. Die zufällige, nicht repräsentative Stichprobe der damaligen Bevölkerung wurde [[Anthropologie|anthropologisch]] untersucht. Es waren überwiegend ältere Menschen mit recht hoher Krankheitsbelastung, besonders der Wirbelsäule. Wegen der niedrigen Belastung mit [[Zahnkaries]] schloss man auf eher wohlhabenden Personen. Der Klosterberg diente vermutlich als Begräbnisplatz für die Insassen des St. Jürgen-Spitals, das sich 400 m westlich des Berges außerhalb der Stadt vor dem Demminer Tor befand. Die gute Bauausstattung der Marienkapelle macht deren Funktion zudem als lokales Wallfahrtsziel wahrscheinlich. Zahlreiche Funde, wie anspruchsvolle Gürtelbeschläge und Schnallen sowie eine [[Jakobsmuschel]] als Zeichen der [[Jakobsweg|Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela]], belegen einen gewissen Wohlstand der dort bestatteten Personen. Es sind vermutlich auch Pilger auf dem Friedhof bestattet worden. Die durchschnittliche Körperhöhe der Männer von 1,72 m und der Frauen von 1,58 m lag im normalen Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anthropologie-jungklaus.de/?page_id=1388 |titel=Projekt Altentreptow, Friedhof auf dem Klosterberg |werk=anthropologie-jungklaus.de |abruf=2025-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bettina Jungklaus]] |Hrsg=Landesamt für Bodendenkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern und Archäologischen Landesmuseum |Titel=Kranke und Pilger: Anthropologische Untersuchungsergebnisse zu den spätmittelalterlichen Skeletten vom Klosterberg in Altentreptow |Sammelwerk=Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern: Jahrbuch |Band=59 |Ort=Lübstorf |Datum=2011 |ISSN=0947-3998 |Seiten=161–188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.–17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altentreptow-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|mini|Altentreptow 1615]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubinus Treptow an der Tollenfe.png|mini|Altentreptow 1618 ([[Lubinsche Karte]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte_von_Altentreptow.tif|mini|Karte von Altentreptow um 1750]]&lt;br /&gt;
Während des [[Stettiner Erbfolgekrieg|Stettiner Erbstreits]] im 15. Jahrhundert wurde die Stadt in Brand geschossen, wobei die halbe Stadt sowie das [[Rathaus Altentreptow]] mit allen Urkunden abbrannten. Treptow war von weiteren schweren Stadtbränden betroffen: 1527, 1569 sowie 1698.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kaiserlichen Truppen quartierten sich im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] in der Stadt ein, wurden durch die Schweden vertrieben, kehrten wieder zurück und plünderten den Ort. Danach brannte Treptow noch zweimal und wurde nach dem [[Frieden von Stockholm (1720)]] an Preußen abgetreten, das sich weiterhin (z. B. 1759) mit Schweden Kämpfe um die pommerschen Gebiete lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18.–19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war die Stadt durch die ständigen Kriege total verarmt. Um neues Bau- und Gartenland zu gewinnen, wurde die Stadtmauer abgetragen. 1725 entstand das Königliche Postamt an der Demminer Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahrhundert verzeichnete man eine positive Entwicklung durch den Neubau der [[Tollensemühle]] (1996 abgebrannt) und des großen [[Mühlenspeicher Altentreptow|Mühlenspeichers]] (Getreidespeicher von 1844/45). 1869 wurde ein neues [[Rathaus Altentreptow|Rathaus]] erbaut. Neben der Landwirtschaft hatten sich auch Tuchweber sowie Spinnereien angesiedelt, ebenso eine Dampfziegelei, eine Eisengießerei und eine Bierbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss an die [[Berliner Nordbahn]] erfolgte 1878 und 1887 der Anschluss an die Kleinbahn Ost nach Demmin, die 1945 den Betrieb einstellen musste und als Reparationsleistung an die [[Sowjetunion]] demontiert wurde. Außerdem wurden eine Schule, eine Bank, ein Hospital, ein Kindergarten (1879) und eine neue Post (1895) eingeweiht. Eine Molkereigenossenschaft wurde 1888 gegründet (Neubau von 1995). Am Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstand das prägende Gebäude Bahnhofsstraße&amp;amp;nbsp;15 als Bahnhofshotel, welches nach 1945 als Krankenhaus diente und weiter ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Fortschritt machte die Stadt 1916 durch den Anschluss an das Stromnetz. In den folgenden Jahren wurden zahlreiche neue Gebäude errichtet oder saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altentreptow Mauerstraße.JPG|mini|Mauerstraße am Demminer Tor]]&lt;br /&gt;
Bis zum 26. Januar 1939 lautete die offizielle Bezeichnung der Stadt &amp;#039;&amp;#039;Treptow a. Tollense&amp;#039;&amp;#039; oder verkürzt &amp;#039;&amp;#039;Treptow a. Toll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1985 entstand ein großes Wohngebiet mit 1.049 Wohnungen in [[Plattenbauweise]]. Mitte der 1960er Jahre wurde die alte Volksschule in der Oberbaustraße zu einem Altenheim umgebaut und 1972 der Tierpark eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|politischen Wende]] wurde ab 1991 der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] mit der Kleinen Tollense und dem Rathaus im Rahmen der [[Städtebauförderung]] grundlegend saniert. Auch das Wohngebiet wurde saniert und umgestaltet. 2002 wurde durch den [[Landesbaupreis Mecklenburg-Vorpommern|Landesbaupreis]] die Realisierung der Renaturierung der Kleinen Tollense in Altentreptow lobend gewürdigt. Am Klosterberg wurde 2001 ein modernes Krankenhaus mit 108 Betten eingeweiht. Zwischen 1990 und 2018 verlor Altentreptow im Zuge des allgemeinen demographischen Wandels in Deutschland sowie der den ländlichen Raum beeinträchtigenden wirtschaftlichen Umstrukturierung mit rund 2.500 Personen etwa 32 % seiner Einwohnerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern |url=https://www.laiv-mv.de/static/LAIV/Statistik/Dateien/Publikationen/A%20I%20Bevölkerungsstand/A123/2016/A123%202016%2021.pdf |titel=Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern 30.06.2016 |datum=2017-11-27 |format=PDF |sprache=de |abruf=2018-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 war Altentreptow Kreisstadt des [[Kreis Altentreptow|gleichnamigen Kreises]] (bis 1990 im DDR-[[Bezirk Neubrandenburg]], danach im Land Mecklenburg-Vorpommern). 1994 wurde die Stadt in den [[Landkreis Demmin]] eingegliedert. Seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] liegt die Stadt im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Thalberg:&amp;#039;&amp;#039; Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien Schrader (ab 1812) und von [[Bülow (Adelsgeschlecht)|Bülow]] (1843–1933). Es wurde 1933 aufgesiedelt. Im Gutshaus aus dem 19. Jahrhundert begann [[Fritz Reuter]] mit seiner Tätigkeit als Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1740 || 1611&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Keyser |Hrsg=Union Druckerei GmbH Stuttgart |Titel=Deutsches Städtebuch - Handbuch städtischer Geschichte |Sammelwerk=Nordostdeutschland |Band=1 |Verlag=W. Kohlhammer Verlag |Ort=Stuttgart/Berlin |Datum=1939 |Seiten=253}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777 || 1650&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1798 || 1906&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Berghaus |Titel=Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen, Teil 2, Band 1 |Verlag=Dietze |Datum=1865 |Seiten=27 |Online={{Google Buch |BuchID=gtQAAAAAcAAJ |SeitenID=PP9 |Hervorhebung=treptow}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || 2592&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1820 || 2386&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1838 || 3458&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 4188&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1862 || 4206&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1889 || 4364&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1908 || 4429&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 4500&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1937 || 5500&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 7819&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 7284&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 6828&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 6274&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 5771&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 5382&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 5221&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 5188&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 5098&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 5048&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4992&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1990: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtvertretung]] von Altentreptow besteht aus 16 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,9 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altentreptow.de/media/custom/2973_8664_1.PDF?1718286298 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/wahlenmv2024/ergebnis372_wahlid-6100.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Altentreptower Wählergemeinschaft || 54,0 % || 9 || || 42,8 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 29,4 % || 5 || || 26,8 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || || 16,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Andreas Kriegel || – || – || || {{0}}5,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Senioren für Altentreptow (SfA) || – || – || || {{0}}4,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}6,5 % || 1 || || {{0}}3,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 10,0 % || 2 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD drei Sitze. Da sie nur zwei Kandidaten aufgestellt hatte, bleibt in der Stadtvertretung ein Sitz unbesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1992–2012: Sybille Kempf (CDU)&lt;br /&gt;
* 2012–2021: Volker Bartl (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/media/custom/2037_1095_1.PDF?1349678589 &amp;#039;&amp;#039;Vorgestellt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kreisanzeiger des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte&amp;#039;&amp;#039;, 6. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2021: Claudia Ellgoth (parteilos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellgoth wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. April 2021 für eine Amtszeit von acht Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altentreptow.de/media/custom/2973_5078_1.PDF?1610370116 |titel=§ 8 Bürgermeister |werk=Hauptsatzung der Stadt Altentreptow |format=PDF |abruf=2021-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur neuen Bürgermeisterin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/wahlen-altentreptow-claudia-ellgoth-neue-buergermeisterin-in-altentreptow-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210425-99-348683 |titel=Claudia Ellgoth neue Bürgermeisterin in Altentreptow |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2021-04-21 |abruf=2021-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Altentreptow COA.png&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Altentreptow&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber auf grünem Boden, in dem sich drei silberne Bäche vor einer schwarzen Toröffnung vereinen, eine rote Burg mit einem breiten gezinnten und spitzbedachten Torgebäude, zwei gezinnten und spitzbedachten Rundtürmen mit je zwei schwarzen Spitzbogenfenstern übereinander, die Dächer besteckt mit goldenen Wetterfahnen; das Dach des Torgebäudes erklimmt links ein golden bewehrter roter Greif mit untergeschlagenem Schweif.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde 1996 von dem Neubrandenburger Lothar Herpich neu gezeichnet und unter der Nr. 25 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Quelle         = Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;279/280.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = In dem nach dem Siegelbild des SIGILLVM CIVITATIS ANTIQE TREPTOW CIS TOLLENSAM aus dem 15. Jh. gestalteten Wappen symbolisiert die Burg eine befestigte, wehrhafte Stadt. Die natürlichen Flussläufe stehen für die Tollense und deren Nebenarme, von denen eine die Stadt einst in Alt- und Neustadt teilte. Mit dem roten Greifen soll die Zugehörigkeit Treptows zum einstigen Herzogtum Pommern gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 6. Juli 1995 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist längs gestreift von Rot, Weiß und Grün. Der rote und der grüne Streifen nehmen je ein Viertel, der weiße Streifen nimmt die Hälfte der Höhe des Flaggentuchs ein. In der Mitte des weißen Streifens liegt das Stadtwappen, das vier Neuntel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.altentreptow.de/media/custom/2973_128_1.PDF |text=Hauptsatzung § 1 |wayback=20191214231549}} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Stadtwappen mit der Umschrift „STADT ALTENTREPTOW“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Meldorf]] (Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Altentreptow}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altentreptow Neubrandenburger Tor.jpg|mini|hochkant=0.6|Brandenburger Tor]]&lt;br /&gt;
* Historische Altstadt mit der kanalisierten Kleinen Tollense, dem [[Altentreptower Markt|Markt]] und den Stadttoren. Bemerkenswert sind die Fachwerkhäuser Oberbaustraße 26 (1663 und 1823) und die Alte Schule in der Reitbahn von 1804&lt;br /&gt;
* [[St.-Peter-Kirche (Altentreptow)|St.-Petri-Kirche]], stattlicher Bau der [[Gotik|Backsteingotik]] aus dem 14. und 15. Jahrhundert, 1865 durch [[Friedrich August Stüler]] restauriert, Hallenschiff mit vier Jochen aus dem 14. Jahrhundert, Hallenumgang aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, quadratischer Westturm aus dem 14/15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
** Schnitzaltar mit 40 Heiligen-Figuren aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
** Fenster mit Glasmalereien von Alexander Teschner und Louis Müller&lt;br /&gt;
** [[Buchholz-Orgel]] von 1812, durch [[Barnim Grüneberg]] 1865 erweitert&lt;br /&gt;
* [[Spitalkapelle St. Jürgen]] vor dem Demminer Tor aus dem 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Kirche Loickenzin]]&lt;br /&gt;
* Stadttore [[Brandenburger Tor (Altentreptow)|Brandenburger Tor]] (um 1450) und [[Demminer Tor]] (um 1450)&lt;br /&gt;
* Fritz-Reuter-Haus: [[Fritz Reuter]] lebte und wirkte von 1850 bis 1856 in der Stadt als Lehrer, Maler, Dichter und von 1853 bis 1856 als Stadtverordneter sowie 1856 als leitender Redakteur eines Wochenblattes&lt;br /&gt;
* [[Rathaus Altentreptow|Rathaus]] von 1869&lt;br /&gt;
* [[Mühlenspeicher Altentreptow]] von 1844/45, Mühlenstraße 16&lt;br /&gt;
* Klosterberg mit dem Kultur- und Sportzentrum sowie dem Turnplatz mit dem Denkmal für Fritz Reuter, der diesen Platz 1850 schuf&lt;br /&gt;
* [[Großer Stein (Altentreptow)|Großer Stein]] am Klosterberg, auch [[Bismarck]]-Stein, größter noch existierender [[Findling]] auf dem norddeutschen Festland mit etwa 450 Tonnen Gewicht&lt;br /&gt;
* [[Schusterstein (bei Rosemarsow)]], weiterer Findling mit rund 121 Tonnen Masse&lt;br /&gt;
* Ehrenmal für die [[Opfer des Faschismus]] auf dem Klosterberg, 1990 beseitigt, Gedenkplatte in der Heimatstube&lt;br /&gt;
* Auenlandschaft der Tollense.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Altentreptow Kirche Sued.jpg|Evangelische Petrikirche&lt;br /&gt;
 St. Peter-Kirche (Altentreptow), Schnitzaltar.jpg|Geöffneter Schnitzaltar der St. Peter-Kirche in Altentreptow (zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
 Weihnachtsscheune in Altentreptow.JPG|Mühlenspeicher an der Tollense mit Weihnachtsschmuck&lt;br /&gt;
 Altentreptow Demminer Tor.JPG|Demminer Tor&lt;br /&gt;
 Grosser Stein Altentreptow Nordwest.jpg|Großer Stein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
* Klubkino des [[Verband für Filmkommunikation|Landesverbandes Filmkommunikation Mecklenburg-Vorpommern]] mit regelmäßigem [[Programmkino]]programm. Ab 1914 gab es ein Lichtspielhaus mit 250 Sitzen in der Kaiserstraße.&lt;br /&gt;
* Musikschule Altentreptow, 1991 gegründet, 1992 nach Demmin erweitert. Seit 1994 existiert sie als Musikschule Altentreptow/Demmin in Trägerschaft eines eingetragenen Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
* Molkereigenossenschaft von 1888 mit dem Neubau von 1995 und einer Produktion von [[Käse]] und Molkereiprodukten aus ca. 320 Mio. kg [[Milch]] pro Jahr. Der Betrieb gehört heute zur [[Humana Milchunion]].&lt;br /&gt;
* [[Mittelstand|Mittelständische]] Metallbau-, Logistik-, Handwerks- und Baubetriebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Altentreptow kreuzen sich die [[Landesstraße]]n [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern|35]] zwischen [[Jarmen]] und [[Neubrandenburg]] (bis 2005 [[Bundesstraße 96]]) und 273 zwischen [[Stavenhagen]] und [[Friedland (Mecklenburg)|Friedland]]. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Altentreptow&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 20|A 20]] zwischen [[Rostock]] und Neubrandenburg (etwa 6&amp;amp;nbsp;km östlich der Stadt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Altentreptow]] liegt an der [[Berliner Nordbahn|Bahnstrecke Berlin–Stralsund]]. Er wird von der [[Regional-Express]]-Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regionalbahn|RE&amp;amp;nbsp;5]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Stralsund Hauptbahnhof|Stralsund]]&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Berlin Südkreuz|Berlin-Südkreuz]]&amp;#039;&amp;#039;) bedient. In der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war Altentreptow Endstation für die beiden Hauptstrecken der [[Demminer Bahnen]]. Die [[Schmalspurbahn|schmalspurigen Strecken]], zu denen ein 220&amp;amp;nbsp;Meter langes [[Viadukt]] über die [[Tollense]] gehörte, wurden 1945 abgebaut und als Reparationsleistung in die Sowjetunion transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbindungen in die umliegenden Ortschaften bestehen mit den regionalen Bussen der [[Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft|MVVG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Grundschule „Am Klosterberg“, Karlsplatz 7&lt;br /&gt;
* Kooperative Gesamtschule (KGS) Altentreptow, Gymnasium mit [[Regionale Schule|Regionaler Schule]], Pestalozzistraße 1&lt;br /&gt;
* Lea-Toll-Schule, Schule mit Förderschwerpunkt Lernen, Poststraße 1&lt;br /&gt;
* Schule mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, Westphalstraße 3&lt;br /&gt;
* Musikschule Altentreptow/Demmin mit Sitz in Altentreptow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Altentreptow mit Schwerpunkten Orthopädie und Innere Medizin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Fußball: [[FSV 90 Altentreptow]]&lt;br /&gt;
* Boxen: SG Aufbau Altentreptow&lt;br /&gt;
* Handball: HV Altentreptow&lt;br /&gt;
* Judo: JC ´94 Altentreptow e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Altentreptow&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Droysen]] (1773–1816), Feld- und Garnisonsprediger&lt;br /&gt;
* [[Karl Held (Theologe)|Karl Held]] (1830–1870), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Richard Schröder (Jurist)|Richard Schröder]] (1838–1917), Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Karl Adam (Schriftsteller)|Karl Adam]] (1849–1916), niederdeutscher Autor&lt;br /&gt;
* [[William Cohn (Politiker)|William Cohn]] (1866–1943), Kaufmann und Abgeordneter (DDP)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hentschel]] (1874–1928), Heimatdichter&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=crYKwVRZp7MC&amp;amp;pg=PA2011&amp;amp;lpg=PA2011 &amp;#039;&amp;#039;Das 20. Jahrhundert. Deutsches Literaturlexikon, Band XVI.&amp;#039;&amp;#039;] De Gruyter, Berlin/Boston 2011, S. 558.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albert Grzesinski]] (1879–1947), Politiker (SPD), preußischer Innenminister 1926–1930&lt;br /&gt;
* [[Werner Fricke (Geograph)|Werner Fricke]] (1927–2020), Professor für Anthropogeographie der Universität Heidelberg, Afrikaforscher&amp;lt;REF&amp;gt;[https://www.lagis-hessen.de/pnd/101240143X Fricke, Werner] in der [[Hessische Biografie|Hessischen Biografie]].&amp;lt;/REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schmidt (Politiker, 1929)|Manfred Schmidt]] (1929–2005), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Buthmann]] (* 1951), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Gertraud Wendlandt]] (1951–2023), Bildhauerin&lt;br /&gt;
* [[Ilse Kaschube]] (* 1953), Kanutin&lt;br /&gt;
* [[Barbara Borchardt]] (1956–2023), Politikerin (Die Linke)&lt;br /&gt;
* [[Bodo Krumbholz]] (* 1958), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kuzio]] (* 1959), Glaskünstler&lt;br /&gt;
* [[Olaf Burmeister]] (* 1960), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Christine Wachtel]] (* 1965), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Grit Kalies]] (* 1968), Physikochemikerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[René Bobzin]] (* 1973), Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Heutige Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benigna Schultzen]] (im 17. Jahrhundert–nach 1711), in einem Hexenprozess angeklagt, in Klatzow geboren&lt;br /&gt;
* [[Burghardt Arndorfer]] (1948–2021), Politiker (CDU), in Loickenzin geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Altentreptow verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Altentreptow&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fritz Reuter]] (1810–1874), Schriftsteller, lebte in Treptow&lt;br /&gt;
* [[Ernst Flügel]] (1844–1912), Komponist, Lehrer in Treptow&lt;br /&gt;
* [[Otto Wangemann]] (1848–1914), Organist und Gesangslehrer in Treptow&lt;br /&gt;
* [[Theo Malade]] (1869–1944), Arzt in Treptow&lt;br /&gt;
* Erna Kaiser (1917–2010), 1940–1978 Hebamme in Altentreptow, 1995 Ehrenbürgerin der Stadt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altentreptow.de/media/custom/2973_1011_1.PDF?1524733095 &amp;#039;&amp;#039;Nachruf zum Tode von Frau Erna Kaiser.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Amtskurier&amp;#039;&amp;#039; Altentreptow, 15. März 2010, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Mechtel]] (* 1949), Schriftsteller, Lokalredakteur in Altentreptow&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Zbik]] (* 1982), Boxer, begann mit dem Boxen in Altentreptow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Heutige Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fritz Peters (Landwirt)|Fritz Peters]] (1819–1897), Landwirt und Fachautor, lebte in Thalberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Kratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte der Provinz Pommern. Abriss ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1865, S. 520–523 ([https://books.google.de/books?id=g2sRAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA520&amp;amp;hl=de Volltext])&lt;br /&gt;
* Ruth Flemming-Manleitner: &amp;#039;&amp;#039;Treptow a. d. Tollense – Altentreptow&amp;#039;&amp;#039;. art.media Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3-9810366-0-3.&lt;br /&gt;
* BIG-Städtebau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Altentreptow – 10 Jahre Städtebauförderung.&amp;#039;&amp;#039; Stralsund 2001&lt;br /&gt;
* Sybille Kempf: &amp;#039;&amp;#039;Altentreptower Stadtgeschichten&amp;#039;&amp;#039; Heft 1: &amp;#039;&amp;#039;Apotheke „Zum preußischen Adler“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Richard Schroeder – Ein Sohn unser Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Altentreptow 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232194629}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085054-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altentreptow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1175]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1245]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;85178abc</name></author>
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