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	<title>Altentrüdingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:54:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altentr%C3%BCdingen&amp;diff=2581630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: + Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altentr%C3%BCdingen&amp;diff=2581630&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-24T11:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: + &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_im_Landkreis_Ansbach&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach&quot;&gt;Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wassertrüdingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/03/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/37/07/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 433&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 211&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-03-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wassertruedingen.de/Zahlen-und-Fakten.n28.html |titel=Die wichtigsten Zahlen und Fakten in einer Übersicht |werk=wassertruedingen.de |abruf=2023-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91717&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09832&lt;br /&gt;
| Bild                   = Altentrüdingen (4-2).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsbild mit Nikolaus- und Theobaldkirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altentrüdingen near Wassertrüdingen, Bavaria, Germany. In the background Spielberg Castle and the Franconian Alb mountains.jpg|mini|Hinter Altentrüdingen erhebt sich der Höhenzug des Hahnenkamms. Zu sehen Schloss Spielberg.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altentrüdingen St. Nikolaus und Theobald 001.jpg|mini|St. Nikolaus und Theobald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altentrüdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Wassertrüdingen]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Ansbach]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=38775523486 |objekt=Stadt Wassertrüdingen |abruf=2023-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Altentrüdingen hat eine Fläche von 5,511&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 469 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11.749,51&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093685 |titel= Gemarkung Altentrüdingen (093685) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Eisler (Wassertrüdingen)|Eisler]] und die [[Stockaumühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/DDz8Y |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gemarkung gibt es 211 Einwohner (Stand März 2023).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Durch das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] fließt der [[Lentersheimer Mühlbach]], ein linker Zufluss der [[Wörnitz]]. Der [[Arrabach]], [[Fuchsklingengraben]] und [[Bachklingengraben (Lentersheimer Mühlbach)|Bachklingengraben]] münden dort als linke Zuflüsse des Lentersheimer Mühlbachs und der [[Espangraben (Lentersheimer Mühlbach)|Espangraben]] und [[Schafäckergraben]] als rechte Zuflüsse. Im Westen liegen die Waldgebiete Zipfelholz und Baudenhart. Ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altentrüdingen liegt östlich der [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2221|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2221]], die nach [[Unterschwaningen]] (1,9&amp;amp;nbsp;km nördlich) bzw. am [[Fallhaus (Wassertrüdingen)|Fallhaus]] und dem [[Schafhof (Wassertrüdingen)|Schafhof]] vorbei nach Wassertrüdingen führt (2,8&amp;amp;nbsp;km südlich). Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] führt zur [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Ansbach#AN 61|Kreisstraße AN&amp;amp;nbsp;61]] bei [[Obermögersheim]] (2&amp;amp;nbsp;km östlich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/FsmYc |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-08-02|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde in einer Urkunde, die zwischen 820 und 845 entstand, als „Trutmuntingen“ erstmals schriftlich erwähnt. Das [[Bestimmungswort]] des Ortsnamens ist der Personenname Truhtmund mit dem [[althochdeutsch]]-[[Germanische Sprachen|germanischen]] [[Suffix]] [[-ingen]] (= Kinder, Sippe, Angehörige).&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Urkunde wurde bestätigt, dass die [[Kloster Fulda|Benediktinerabtei Fulda]] dort Grundbesitz hatte. Ursprünglich hatte das [[Truhendingen (Adelsgeschlecht)|Geschlecht der Truhendinger]] dort eine Burganlage ([[Burg Altentrüdingen]]), von der heute allerdings nichts erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kloster Heilsbronn]] wurde 1331 Pfarrpatron von [[St. Michael (Lentersheim)|Lentersheim]] und somit auch der Filialkapelle in Altentrüdingen. Es erhielt mit dem Patronat auch einen [[Zehnt]]anteil. Die erste Altentrüdinger Kirche wurde 1371 von [[Franciscus Ainkorn von Walrstain]] erbaut. Im frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Altentrüdingen zur eigenständigen [[Pfarrei]]. Von da an wurde die Pfarrstelle nicht mehr vom Kloster Heilsbronn, sondern vom Markgrafen besetzt. Den Zehnten bezog halb das Kloster, halb der Bischof von Eichstätt, der jedoch keine Untertanen im Orte hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Muck: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;495ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wanderten zahlreiche Glaubensflüchtlinge aus Österreich zu, die hier eine neue Heimat fanden und den Wiederaufbau der Region vorantrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Krauß |Titel=Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Wassertrüdingen (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 28) |Verlag=GFF |Ort=Nürnberg |Datum=2014 |ISBN=978-3-929865-61-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle der Burganlage steht seit 1773 die Markgrafenkirche, die nach den Plänen von [[Johann David Steingruber]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mühlbach war die [[Fraiß (Recht)|Fraischgrenze]] in Altentrüdingen. Östlich des Mühlbachs war das [[Brandenburg-Ansbach|ansbachische]] [[Oberamt Wassertrüdingen]] zuständig, westlich des Mühlbachs das ansbachische [[Oberamt Hohentrüdingen]]. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] hatte das [[Kastenamt Hohentrüdingen]]. Gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gab es in Altentrüdingen 67 Anwesen. Außerdem gab es eine Kirche, ein Pfarrhaus, ein Schulhaus und ein [[Gemeindehirte]]nhaus. [[Grundherren]] waren&lt;br /&gt;
* ansbachische Ämter (47 Anwesen; [[Verwalteramt Heidenheim]]: 1 Ganzhof zur Hälfte, 1 Höflein zur Hälfte, 1 Wirtschaft, 4 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]], 2 Halbsölden, 1 Söldenhaus, 2 Halbhäuser; [[Kastenamt Hohentrüdingen]]: 1 Ganzhof zur Hälfte, 1 Höflein zur Hälfte, 2 Sölden, 3 Häuslein, 1 Flurhaus, 1 halbes Hirtenhaus, 5 ganze und 2 halbe Lehengüter jeweils zur Hälfte; [[Verwalteramt Solnhofen]]: 1 Meierhof, 1 Ganzhof, 1 [[Hufe|Hube]], 5 ganze und 2 halbe Lehengüter jeweils zur Hälfte; [[Kastenamt Wassertrüdingen]]: 3 Güter, 2 Halbhäuser; [[Verwalteramt Röckingen]]: 1 Schmiede, 6 Güter, 1 Gütlein, 2 Häuser, 2 Halbhäuser; [[Bürgermeister und Rat Wassertrüdingen]]: 1 Anwesen)&lt;br /&gt;
* die [[Nikolaus- und Theobaldkirche (Altentrüdingen)|Pfarrei Altentrüdingen]] (12 Anwesen: 2 Güter, 2 Söldengüter, 4 Häuser, 4 Halbhäuser)&lt;br /&gt;
* die [[Dreieinigkeitskirche (Wassertrüdingen)|Pfarrei Wassertrüdingen]] (1 Gut)&lt;br /&gt;
* das [[Herzogtum Württemberg]] ([[Oberamt Weiltingen]]: 2 Häuser)&lt;br /&gt;
* das Fürstentum [[Oettingen-Spielberg]] ([[Oberamt Oettingen]]: 2 Sölden)&lt;br /&gt;
* das [[Hochstift Eichstätt]] ([[Vogtamt Cronheim]]: 1 Söldengütlein, 1 Mühle)&lt;br /&gt;
* [[Allod|Freieigen]] (1 Gut).&amp;lt;ref name=&amp;quot;N392&amp;quot;&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 392f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil|SEITE = 254}} (= J.&amp;amp;nbsp;K.&amp;amp;nbsp;Bundschuh, Bd.&amp;amp;nbsp;1, Sp.&amp;amp;nbsp;78.) Hiernach gab es 56 Untertansfamilien, von denen 50 ansbachische Ämter als [[Grundherr]]n hatten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem [[Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;N549&amp;quot;&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 549.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam Altentrüdingen an das [[Königreich Bayern]]. Infolge des [[Gemeindeedikt]]s wurde der Ort 1809 dem [[Steuerdistrikt]] Wassertrüdingen zugeordnet. Zugleich wurde die [[Ruralgemeinde]] Altentrüdingen gebildet, zu der [[Eisler (Wassertrüdingen)|Eisler]] und die [[Stockaumühle]] gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 534.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Wassertrüdingen]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Wassertrüdingen]] (1919 in [[Finanzamt Wassertrüdingen]] umbenannt, 1932–1973 [[Finanzamt Gunzenhausen]], seit 1973 [[Finanzamt Ansbach]]). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene [[Bezirksamt Dinkelsbühl]] (1939 in [[Landkreis Dinkelsbühl]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Wassertrüdingen (1879 in [[Amtsgericht Wassertrüdingen]] umbenannt), von 1956 bis 1970 war das [[Amtsgericht Gunzenhausen]] zuständig und von 1970 bis 1973 das [[Amtsgericht Dinkelsbühl]], das seit 1973 eine Zweigstelle des [[Amtsgericht Ansbach|Amtsgerichtes Ansbach]] ist. Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Altentrüdingen an den Landkreis Ansbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;N549&amp;quot;/&amp;gt; Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 5,500&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde Altentrüdingen am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1971 nach Wassertrüdingen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697| Seiten=448}} &amp;lt;!--Volkert--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Wassertrüdingen#Politische_Einteilung |titel=Wassertrüdingen &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Altentrüdingen gibt es 13 [[Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{BayLADenkm|571214|Wassertrüdingen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 12: Zugehörig stattliche massive Scheune, 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 13: Ehemaliges Austragshaus, erdgeschossiger Massivbau mit Putzgliederung und Eckpilaster, um 1820/30.&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 15: Ehemaliges Gasthaus und Brauerei, zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach und hoch aufragendem Brauerei-Schornstein auf angebautem Sudhaus, spätes 18. Jahrhundert; ehemalige Zehntscheune, verputzter Massivbau mit Satteldach und Fachwerkgiebel, 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert verlängert; Nebengebäude, schmaler Fachwerkbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 22: Wohnstallhaus, erdgeschossiger verputzter Massivbau mit Satteldach und Zwerchhaus, im Kern 18. Jahrhundert, Umbau bez. 1839; Scheune, massiver verputzter Satteldachbau, im Kern 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 39: Ehemaliger Bauernhof, zweigeschossiges verputztes Wohnstallhaus mit Satteldach und Eckgesims, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; Scheune, verputzter Massivbau mit Krüppelwalmdach, gleichzeitig.&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 44: Austragshäuschen, kleines traufständiges Wohnhaus, Mitte 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 50: [[Nikolaus- und Theobaldkirche (Altentrüdingen)|Ehemalige evangelisch-lutherische Pfarrkirche]], verputzter Saalbau mit ausgewiesenem Ostturm, Neubau von Johann David Steingruber unter Einbeziehung mittelalterlicher Bauteile, 1773; mit Ausstattung; Friedhofsmauer.&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 52: Ehemalige Schule, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, von [[Johann David Steingruber]], 1753, im 19. Jahrhundert verändert.&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 53: Ehemaliges Pfarrhaus, zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Krüppelwalm, von Johann David Steingruber, 1741, um 1800 verändert; Scheune, Massivbau mit Krüppelwalm, 18./19. Jahrhundert; Grundstücksmauer, massiv verputzt.&lt;br /&gt;
* Bahnlinie Nördlingen-Pleinfeld: Viadukt der Ludwigs-Süd-Nord-Eisenbahn, einbogig mit Brüstungsmauer, um 1841/49.&lt;br /&gt;
* Lentersheimer Mühlbach: Brücke über den Mühlbach, vierbogiger Quaderbau, 18. Jahrhundert, modern verändert.&lt;br /&gt;
* Lentersheimer Mühlbach: Brücke über den Mühlbach, zweibogig aus massivem Quaderwerk, 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Wassertrüdingen#Altentrüdingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung Altentrüdingen gibt es sechs [[Bodendenkmal|Bodendenkmäler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmäler in Wassertrüdingen#Bodendenkmäler in der Gemarkung Altentrüdingen|titel1=Liste der Bodendenkmäler in der Gemarkung Altentrüdingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Altentrüdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr &lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 430 || 378 || 379 || 388 || 396 || 396 || 392 || 407 || 394 || 382 || 393 || 385 || 395 || 386 || 373 || 336 || 347 || 343 || 343 || 508 || 484 || 410 || 340 || 237&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039;, 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 70 || 68 || || || || || 105 || || || 80 || 83 || || 82 || || || || 80 || || || || 81 || || 84 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 5}} Für die Gemeinde Altentrüdingen zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Stockamühl (S. 89).&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 250}} Laut &amp;#039;&amp;#039;Historischem Gemeindeverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; hatte die Gemeinde 379 Einwohner.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1003}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1169}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 61}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1203 |SPALTE_BIS = 1205}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1033}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 759}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Altentrüdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2006 || {{0|00}}2016 || {{0|00}}2023 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 419 || 366 || 382 || 379 || 366 || 380 || 331 || 462 || 325 || 230 || {{FN|†}}246 || {{FN|*}}193 || {{FN|*}}181 || {{FN|*}}211&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 69 || 66 || || || 78 || 80 || 78 || 79 || 82 || || {{FN|†}}65 || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =331}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;ILEK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weiltingen.de/fileadmin/Dateien/Weiltingen/Dateien/171121_Bericht_ILEK_Allianz_Hesselberg_Limes.pdf#page=31 |titel=Allianz Hesselberg Limes – Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) |seiten=31 |format=PDF; 12,3 MB |abruf=2022-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;ILEK&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|{{FNZ|†|inklusive [[Stockaumühle]]}}{{FNZ|*|inklusive [[Eisler (Wassertrüdingen)|Eisler]] und [[Stockaumühle]] sowie [[Nebenwohnsitz]]en}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägt und Sitz der Pfarrei [[Nikolaus- und Theobaldkirche (Altentrüdingen)|St. Nikolaus und Theobald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;N392&amp;quot;/&amp;gt; Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach [[Heilig Geist (Wassertrüdingen)]] gepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei-wassertruedingen/ |titel=Pfarrverband Wassertrüdingen |werk= bistum-eichstaett.de |abruf=2023-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In dem Dorf verrichtet einer der letzten „Ausscheller“ Bayerns seinen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=1 |Sp=78}}&lt;br /&gt;
* {{Gebessler Stadt und Landkreis Dinkelsbühl|SEITE = 107 |SEITE_BIS = 109}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Alten-Trudingen|SEITE = 312}}&lt;br /&gt;
* {{Muck Kloster Heilsbronn|BAND = 2 |SEITE = 495 |SEITE_BIS = 497|WIKISOURCE=[[s:de:Geschichte von Kloster Heilsbronn/Altentrüdingen|Volltext]] &amp;amp;lsqb;[[Wikisource]]&amp;amp;rsqb;}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783769665628}} &amp;lt;!--Neumeyer--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=23}} &amp;lt;!--Reitzenstein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|SEITE = 190 |SEITE_BIS = 193}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE = 767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.wassertruedingen.de/index.php?id=557,94 |titel=Altentrüdingen |werk= wassertruedingen.de |abruf=2023-06-24}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00000930 |objekt= Altentrüdingen |abruf=2021-09-10}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Altentrüdingen |Gemeinde=Wassertrüdingen Stadt |Landkreis=Ansbach |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2019-09-17}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Altentrüdingen |val=ALTGEN_W8821|abruf=2025-04-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Wassertrüdingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4337499-2|VIAF=241841617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altentrudingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ansbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wassertrüdingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Ansbach]]&lt;/div&gt;</summary>
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