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	<title>Altendorf (Essen) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altendorf_(Essen)&amp;diff=533296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki05: /* Industrialisierung */ erg. nach Quelle</title>
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		<updated>2026-03-18T09:32:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Industrialisierung: &lt;/span&gt; erg. nach Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Essen&lt;br /&gt;
|NAME=Altendorf&lt;br /&gt;
|BEZIRK=[[Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen|Stadtbezirk III Essen-West]]&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER=07&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG=1901-08-01&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG=&lt;br /&gt;
| BILD              = Essen-Altendorf Luft.JPG&lt;br /&gt;
| BILD-BESCHREIBUNG = Blick von Nordosten auf Essen-Altendorf (2009)&lt;br /&gt;
|QUELLE=[https://www.essen.de/rathaus/statistik/StartseiteStatistik.de.html Statistik der Stadt Essen]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1901 ein Stadtteil im Westen der Stadt [[Essen]]. Vor der Eingemeindung war Altendorf ein Teil der [[Bürgermeisterei Altendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleichnamige, im Essener Südosten an der [[Ruhr]] gelegene Gemeinde Altendorf (Ruhr) erhielt nach der Eingemeindung zu Essen die Bezeichnung [[Burgaltendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakter ==&lt;br /&gt;
Altendorf ist als einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile Essens geprägt von dichter Wohnbebauung und einigen Gewerbegebieten. Er ist stark durch den Verkehr auf den den Stadtteil durchschneidenden Hauptverkehrsadern Altendorfer Straße und Helenenstraße/Oberdorfstraße belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Teil Altendorfs liegt die unter Denkmalschutz stehende Hirtsiefer-Wohnsiedlung, die nach dem Zentrumspolitiker [[Heinrich Hirtsiefer]] benannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_841.pdf Auszug aus Denkmalliste der Stadt Essen] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB); abgerufen am 25. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nördliche Stadtteilbereich ist durch [[Arbeitersiedlung]]en und [[Schrebergarten]]kolonien geprägt. Bedingt durch den Strukturwandel im Ruhrgebiet wurde Altendorf 1998 in das Landesprogramm &amp;#039;&amp;#039;Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.essen.de/rathaus/aemter/ordner_0116/soziale_stadt/soziale_stadt_altendorf/Potenziale_und_Handlungsansaetze.de.html | wayback=20141019095149 | text=Essen.de: Stadtteilprojekt Altendorf – Potenziale und Handlungsansätze}}; abgerufen am 12. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In 15 Jahren Projektlaufzeit wurden städtebauliche Maßnahmen angesetzt. Daneben haben Einwohner in kulturellen und sozialen Projekten mitgewirkt. 51,5&amp;amp;nbsp;Prozent der Bevölkerung hatten zum Stichtag 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018 eine ausschließlich deutsche Staatsbürgerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://webapps-extern.essen.de/instantatlas/atlas.html Stadt Essen, Bevölkerungsatlas] abgerufen am 25. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der Umsetzung mehrerer Projekte und Baumaßnahmen haben zwischen 2011 und 2013, außerhalb von Einrichtungen, 34,6&amp;amp;nbsp;Prozent der in Altendorf wohnhaften Privathaushalte existenzsichernde Leistungen bezogen, was dem höchsten Wert im Stadtgebiet entsprach. Davon haben 29,4&amp;amp;nbsp;Prozent Leistungen nach [[Zweites Buch Sozialgesetzbuch|SGB II]] bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Soziales_in_Essen_6_2014.pdf | wayback=20141019095243 | text=Soziales in Essen 6/2014}} (PDF); abgerufen am 14. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2005 entstand das Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;City-Center Altendorf&amp;#039;&amp;#039;, welches im Rahmen der Umstrukturierung des [[Krupp-Gürtel]]s auf dem Gelände an der Altendorfer Straße/Ecke Haedenkampstraße, tatsächlich bereits auf dem Gebiet des Stadtteils [[Westviertel (Essen)|Westviertel]], erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. November 2012 wurde der neugestaltete Ehrenzeller Platz nach einjähriger Bauzeit wiedereröffnet. Er bietet nun ein kleines Café und dient der regelmäßigen Ausrichtung des Altendorfer Wochenmarktes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.essen.de/rathaus/aemter/ordner_0116/soziale_stadt/soziale_stadt_altendorf/Ehrenzeller_Platz.de.html | wayback=20141019104951 | text=Essen.de: Stadtteilprojekt Altendorf – Umgestaltung Ehrenzeller Platz}}; abgerufen am 12. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde mit dem Bau des etwa 1,8&amp;amp;nbsp;Hektar großen [[Niederfeldsee]]s an der Rüselstraße begonnen. Im August 2014 wurde 8,115&amp;amp;nbsp;Millionen Euro Projekt fertiggestellt. Gleichzeitig wurde das umliegende Wohnquartier saniert, indem 180 alte Wohnungen durch 61 moderne Wohnungen in sieben Häusern ersetzt wurden. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 2013 wurde die 46&amp;amp;nbsp;Meter lange Fuß- und Radwegbrücke über den Niederfeldsee im Beisein von Oberbürgermeister [[Reinhard Paß]] eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 21. September 2013: &amp;#039;&amp;#039;Nachbarn stürmen neue Brücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil gibt es heute zwei Grundschulen. Eine ist die Schule an der Heinrich-Strunk-Straße, deren Geschichte unter anderen Namen bis 1945 zurückreicht. Die beiden Grundschulen Hüttmannstraße und Markscheide waren seit dem Schuljahr 2008/2009 zu einer &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Altendorf&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt worden. Das Gebäude der Grundschule Markscheide ist 2011 als Schulhaus aufgegeben und im Sommer 2021 zugunsten eines neuen Wohnhauses abgerissen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtschule Bockmühle ist die weiterführende Schule in Altendorf, deren Grundstein im Beisein von Oberbürgermeister [[Horst Katzor]] Anfang November 1973 gelegt wurde. Es waren Baukosten von rund 50&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|DM]] veranschlagt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grundstein für Gesamtschule gelegt – Schüler wünscht für Bockmühle: Gerechtigkeit und Mitbestimmung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] vom 10. November 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Baukomplex aus den 1970er Jahren als marode gilt, ist ein etwa 64&amp;amp;nbsp;Millionen Euro teurer Neubau geplant. Ein Team aus deutschen und französischen Architekten gewann 2021 den Architektenwettbewerb. Die neuen Gebäude sollen zwischen der Mercatorstraße und der Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße entstehen. Später wird die alte Schule abgerissen und auf dem Gelände eine Parkanlage angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;So soll die neue Gesamtschule Bockmühle in Essen aussehen&amp;#039;&amp;#039;; In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 13. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vergabeverfahren zum nun so genannten neuen &amp;#039;&amp;#039;Campus Bockmühle&amp;#039;&amp;#039; soll laut Ratssitzung der Stadt Essen vom 24.&amp;amp;nbsp;September 2025 im Jahr 2026 beginnen, wobei eine Fertigstellung der Schule im Jahr 2031 möglich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Campus Bockmühle: Rat beschließt Anpassung der Planung und Baubeginn&amp;#039;&amp;#039;. In: Pressemeldung der Stadt Essen vom 24. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildergalerie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;140&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Essen-Altendorf, Kreuzung Helenenstraße.JPG|Kreuzung Helenenstraße/Altendorfer Straße&lt;br /&gt;
Essen-Altendorf, Altendorfer Straße 02.JPG|Altendorfer Straße&lt;br /&gt;
Kleinhaussiedlung Altendorf.jpg|Hirtsiefersiedlung&lt;br /&gt;
Hüttmannschule Essen-Altendorf.jpg|Hüttmannschule, unter Denkmalschutz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_703.pdf Auszug aus Denkmalliste der Stadt Essen] (PDF; 421&amp;amp;nbsp;kB); abgerufen am 10. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Essen-Altendorf, Niederfeldsee 01.JPG|[[Niederfeldsee]], Südseite&lt;br /&gt;
Essen-Altendorf, Niederfeldsee 04.JPG|Niederfeldsee, Blick nach Nordwesten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch Altendorf verlaufen zwei stark von Durchgangsverkehr befahrene Hauptstraßen. Die Altendorfer Straße durchquert als Teil der [[Bundesstraße 231]] den Stadtteil in Ost-West-Richtung. Sie ist bedeutende Verkehrsader zwischen der Essener Innenstadt, dem [[Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen|Stadtbezirk Borbeck]] sowie der westlichen Nachbarstadt [[Oberhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenzug Helenenstraße/Oberdorfstraße verläuft in Nord-Süd-Richtung in der östlichen Hälfte des Stadtteils. Er verbindet [[Bochold]] über Altendorf mit Holsterhausen und Frohnhausen. Die Kreuzung beider Straßenzüge wird nach dem dort befindlichen Umsteigeknoten im Straßenbahnnetz als &amp;#039;&amp;#039;Kreuzung Helenenstraße&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Personennahverkehr ====&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr]] wird Altendorf durch die [[Ruhrbahn]] von vier [[Straßenbahn]]linien, drei tagsüber verkehrenden [[Omnibus|Buslinien]] sowie drei [[Nachtverkehr|Nachtbuslinien]] bedient. Alle in Altendorf verkehrenden Straßenbahnen und Nachtbuslinien bedienen die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Helenenstraße&amp;#039;&amp;#039;, die ein wichtiger Umsteigeknoten in Essen ist. An ihr befindet sich die meistbefahrene [[Höhenfreiheit#Höhengleichheit|höhengleiche]] Kreuzung der [[Stadtbahn]]- und Straßenbahnnetze im [[Ruhrgebiet]]. Durch die veränderte Führung der Straßenbahnlinie 109 über den [[Berthold-Beitz-Boulevard]] wurde dieser Knoten entlastet. Im Einzelnen verkehren in Altendorf folgende Linien des öffentlichen Personennahverkehrs (Stand: Juni 2015):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie/Verkehrsträger !! Linienweg !! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}} !! Linienweg in Altendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straßenbahn:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|101/106}}&lt;br /&gt;
| Jahnplatz – Helenenstraße – Westbahnhof&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|103}}&lt;br /&gt;
| Bockmühle – Helenenstraße&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|105}}&lt;br /&gt;
| Bockmühle – Helenenstraße&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|106}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bus:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|160}}&lt;br /&gt;
| Schölerpad – Bockmühle&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|161}}&lt;br /&gt;
| Schölerpad – Bockmühle&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG|186}}&lt;br /&gt;
| Schölerpad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtbus:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG NE|11}}&lt;br /&gt;
| Helenenstraße – Bockmühle&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG NE|12}}&lt;br /&gt;
| Helenenstraße – Jahnplatz&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf EVAG NE|14}}&lt;br /&gt;
| Jahnplatz – Helenenstraße – Bockmühle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd]] befand sich zwischen 1874 und 1960 der [[Bahnhof Essen-Altendorf]]. Die Gleise sind gegenwärtig in diesem Bereich abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Am 31. März 2025 lebten 23.462 Einwohner in Altendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Bevölkerungszahlen der Stadtteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung in Altendorf (Stand: 31. März 2025):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 20,9 % (Essener Durchschnitt: 16,9 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 14,4 % (Essener Durchschnitt: 21,7 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung von 65 Jahren und älter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 43,0 % (Essener Durchschnitt: 20,6 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Ausländeranteil in den Stadtteilen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der Name Altendorf stammt von der Bezeichnung „Altes Dorf“, welches aus Oberdorf und Unterdorf bestand. Im Unterdorf befand sich der [[Fränkisches Reich|fränkische]] [[Hof Ehrenzell|Oberhof Ehrenzell]], der um 800 am [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] gegründet und erstmals 966 in einer Schenkungsurkunde Kaiser [[Otto I. (HRR)|Ottos&amp;amp;nbsp;I.]] erwähnt wurde. Der Hof gehörte seitdem zum [[Stift Essen|Damenstift Essen]]. Dem Oberhof Ehrenzell waren im heutigen Gebiet von Essen, [[Mülheim an der Ruhr|Mülheim]] und [[Oberhausen]] 56 Höfe unterstellt und abgabenpflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1220 wurde Altendorf in der Vogteirolle des [[Friedrich von Isenberg|Grafen Isenberg]] als &amp;#039;&amp;#039;Altendorpe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die [[Bauerschaft]] Altendorf wurde gemeinsam mit [[Frohnhausen (Essen)|Frohnhausen]] und [[Holsterhausen (Essen)|Holsterhausen]] auch als Dreibauerschaftsquartier bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689 wurde der Hof Ehrenzell nach dem damaligen Lehnsmann in Philipsenburg umbenannt.{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus der Bürgermeisterei Altendorf.jpg|mini|links|Rathaus der [[Bürgermeisterei Altendorf]] vor 1902, Standort war im heutigen Stadtteil [[Frohnhausen (Essen)|Frohnhausen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1575 wurde die erste Zeche erwähnt, die [[Zeche Vereinigte Hagenbeck]]. Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde Altendorf durch [[Zeche]]n und die [[Krupp Gussstahlfabrik|Krupp-Gussstahlfabrik]] im angrenzenden [[Essen-Westviertel|Westviertel]] geprägt. Auf dem Gebiet von Altendorf befanden sich unter anderen die [[Zeche Neuschölerpad|Zeche Schölerpad]], die bereits 1678 zunächst [[Stollen (Bergbau)|Stollenbergbau]] betrieb, die [[Zeche Amalie|Zeche Helene-Amalie]] und die [[Zeche Vereinigte Sälzer &amp;amp; Neuack]]. Zeche Helene-Amalie, benannt nach [[Helene Amalie Krupp]], gilt als eine der frühesten [[Mergel]]zechen des Ruhrgebietes, Sälzer &amp;amp; Neuack als erste Tiefbauzeche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Entwicklung der Krupp-Fabriken im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stieg die Bevölkerung Altendorfs explosionsartig an. Im Osten der Gemeinde erbaute die Firma Krupp ab 1871 die [[Arbeiterkolonie Kronenberg]], eine der ersten Kruppschen Arbeitersiedlungen. Die Siedlung bestand aus rund 1500 Wohneinheiten. Ihre Lage erstreckte sich von der Altendorfer Straße bis zum Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Altendorf-Cronenberg&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Bahnhof Essen West]]) an der 1862 eröffneten [[Bahnstrecke Witten/Dortmund–Oberhausen/Duisburg|Bahnstrecke Duisburg – Dortmund]] der [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft|Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft]]. Ein weiterer Bahnhof, der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Altendorf&amp;#039;&amp;#039;, ab 1907 [[Bahnhof Essen-Altendorf]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url={{NRWbahnarchivURL}}esn/EEAT.htm |titel=BetriebsstellenArchiv Essen-Altendorf |autor=André Joost |werk=NRWbahnarchiv |zugriff=2017-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lag an dem ab 1866 eröffneten Eisenbahn-Streckenabschnitt Mülheim (Ruhr)-Heißen – Essen Nord der [[Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft|Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft]]. Nachdem hier der Personenverkehr 1960 eingestellt und die Strecke 2002 endgültig stillgelegt wurde, ist sie 2010 auf Altendorfer Gebiet zu einem Fuß- und Radweg umgestaltet worden. Am 23.&amp;amp;nbsp;August 1893 fuhr erstmals eine elektrisch betriebene Straßenbahn auf der Strecke von Borbeck nach Essen durch Altendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 1924 wurde der Sportplatz zwischen Oberdorfstraße und Serlostraße eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sportplatzeinweihe in Essen-West.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Essener Volkszeitung]] vom 1. September 1924&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeiten ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation#Rechtsrheinische Gebiete 1803|Säkularisation 1803]] und der Schaffung einer neuen Verwaltungsstruktur gehörte Altendorf seit 1808 zur [[Bürgermeisterei Borbeck]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1874 wurde aus der Gemeinde Altendorf, zu der auch Frohnhausen und Holsterhausen gehörten, die eigene [[Bürgermeisterei Altendorf]]. Sie war die größte Landgemeinde [[Preußen]]s. Erster und einziger Bürgermeister von Altendorf war [[Wilhelm Kerckhoff (Politiker)|Wilhelm Kerckhoff]]. Die Verwaltung zog zunächst in ein angemietetes Haus in der Margarethenstraße in Frohnhausen. Es wurde aber bereits ein Grundstück gekauft, um ein eigenes Rathaus zu errichten, welches am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1876 bezogen wurde. Heute erinnert der Straßenzug &amp;#039;&amp;#039;Altendorfplatz&amp;#039;&amp;#039; in Frohnhausen an den Standort des Rathauses. Am 1. August 1901 wurden Altendorf, Frohnhausen und Holsterhausen als einzelne Stadtteile zur Stadt [[Essen]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Altendorf durch die unmittelbare Lage an der [[Krupp-Gussstahlfabrik]], die als &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Waffenschmiede&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde, durch alliierte Bombenangriffe weitestgehend zerstört. Schutz bot der runde Hochbunker an der Körnerstraße/Ecke Oberdorfstraße, der 1942 innerhalb von neun Monaten von Zwangsarbeitern der [[Organisation Todt]] aus Beton errichtet wurde. Er bot auf acht Etagen hinter 1,10&amp;amp;nbsp;Meter dicken Außenmauern 675 Personen Schutz. Dabei überstand der Bunker, anders als fast alle umliegenden Bauten, alle Luftangriffe. Im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] wurde der Hochbunker in den Jahren 1987 und 1988 wieder in Betrieb genommen und diente bis 2011 dem [[Zivilschutz (Deutschland)|Zivilschutz]] für rund 1500 Personen. Auf jeder Etage befanden sich fünf Toiletten, die Lüftung mit [[Sandfilter#Schutzraumtechnik|Sandfiltertechnik]] konnte bei Stromausfall per Handkurbel bedient werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtspiegel Westanzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 10. April 2010, S. 4: &amp;#039;&amp;#039;Der Bunker&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2014 wurde der Hochbunker unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_967.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen] (PDF; 545&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 10. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 wurde er für 90.00 Euro versteigert. Seit 2022 findet ein Umbau des Rundbunkers zum Wohnhaus statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bunker in Essen wird zum Wohnhaus umgebaut&amp;#039;&amp;#039;; In: Artikel von Radio Essen vom 4. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Der größte Hochbunker der Stadt Essen wurde in den Jahren 1940 bis 1943 an der Helenenstraße für 1150 Personen erbaut. Er wurde ebenfalls zur Zeit des Kalten Krieges modernisiert und steht seit Juli 2015 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_970.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen] (PDF; 790&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 10. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; (Siehe auch: [[Liste von Bunkern in Essen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Momentaufnahme des Zweiten Weltkrieges zeigt der September 1943, wo am ehemaligen Krämerplatz, heute an der Haedenkampstraße, eines von mehreren über die Stadt verstreuten Arbeiterlagern der Firma Krupp war. Mehr als 13.000 Kriegsgefangene aus Russland, Weißrussland und der Ukraine beschäftigte die Firma Krupp in dieser Zeit in ihren Betrieben. Sie lebten auch hier am Krämerplatz in menschenunwürdigen Verhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|St. Mariä Himmelfahrt Essen-Altendorf.jpg|200|Altendorfer Dom vor 1901.jpg|226|St. Mariä Himmelfahrt, 2008|St. Mariä Himmelfahrt, auch Altendorfer Dom, vor 1901}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 wurde die katholische Pfarrkirche [[St. Mariä Himmelfahrt (Essen-Altendorf)|St. Mariä Himmelfahrt]], auch Altendorfer Dom genannt, eingeweiht. Am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1903 folgte die evangelische [[Christuskirche (Essen)|Christuskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde die [[St. Anna (Essen-Altendorf)|St.-Anna-Kirche]] errichtet. Nach Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg fand hier der letzte Gottesdienst im April 2008 statt. Der Abriss von St.&amp;amp;nbsp;Anna folgte im Sommer 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1957/58 kam die katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Clemens Maria Hofbauer, entworfen durch den Architekten Engelbert Köjer hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholischen Kirchen wurden im April 2008 mit anderen Gemeinden aus [[Frohnhausen (Essen)|Frohnhausen]], [[Holsterhausen (Essen)|Holsterhausen]] und der [[Margarethenhöhe]] zur neuen Großgemeinde &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Antonius&amp;#039;&amp;#039; mit der Pfarrkirche [[St. Antonius (Essen-Frohnhausen)|St. Antonius]] in Frohnhausen zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennamen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Straßen in Essen-Altendorf}}&lt;br /&gt;
An die Geschichte des Stadtteils sowie die ursprünglichen Höfe und ihre Familien erinnern in Altendorf zahlreiche Straßennamen: Drügeshofstraße, Ehrenzeller Straße, Grieperstraße, Haskenstraße, Hüttmannstraße, Husmannshofstraße, Oberdorfstraße, Rüselstraße, Rullichstraße, Sursstraße, Tholstraße, Unterdorfstraße, Weuenstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Dickhoff: &amp;#039;&amp;#039;Essener Straßen, Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Essen 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 wurden in der Gemeinde Altendorf aufgrund einer im Jahre 1872 vom Düsseldorfer Regierungspräsidenten angeordneten Reform alle Straßen mit Namen und Hausnummern versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Essen-Altendorf COA.svg|mini|links|hochkant=0.5|Altendorfer Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot unter einer goldenen (gelben) mit silbernen (weißen) Edelsteinen besetzten Krone auf dem Giebel, ein silbernes (weißes) Haus mit schwarzem Fachwerk und Tor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von [[Kurt Schweder]] entworfen und hatte nie offiziellen Charakter. Ende der 1980er-Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden.&lt;br /&gt;
Krone und Fachwerkhaus sind Symbole für den ehemaligen Königshofes Ehrenzell, der als Schenkung Kaiser Ottos&amp;amp;nbsp;I. an das Stift Essen königlichen Schutz und Immunität behielt.{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Altendorf (Essen)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen in Essen-Altendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Westphalen: &amp;#039;&amp;#039;Bilder und Erinnerungen aus Essen-Altendorf&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2006.&lt;br /&gt;
* Helmut Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung des Stadtteils Altendorf (Essen-West)&amp;#039;&amp;#039;. Hausarbeit der Fachprüfung für das Lehramt an Realschulen. Wissenschaftliches Prüfungsamt Bochum, 1970. 76 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Essen-Altendorf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.altendorfer-buergerverein.de/ Altendorfer Bürgerverein e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.essen.de/dasistessen/stadtteile/altendorf_/altendorf_startseite.de.jsp Stadtteilporträt] auf der Homepage der Stadt Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Essen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4091932-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altendorf (Essen)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1901]]&lt;/div&gt;</summary>
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