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	<title>Altenbochum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altenbochum&amp;diff=925759&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: die Evangelische Hochschule Bochum</title>
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		<updated>2026-02-17T22:02:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die Evangelische Hochschule Bochum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Bochum&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BEZIRK= Mitte&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= &lt;br /&gt;
|BILD-KARTE= Gemarkung Altenbochum der Stadt Bochum.jpg&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1926-04-01&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 4.33&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 12006&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= 2022-09-30&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51.470905&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7.246342&lt;br /&gt;
|HÖHE= 120&lt;br /&gt;
|HÖHE-BIS= &lt;br /&gt;
|HÖHE-PRÄFIX= &lt;br /&gt;
|PLZ1= 44803&lt;br /&gt;
|PLZ2= &lt;br /&gt;
|PLZ3= &lt;br /&gt;
|PLZ-BIS= &lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-LISTE= Goy&lt;br /&gt;
|QUELLE= &amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Jahrbuch der Stadt Bochum 2017 ({{Webarchiv |url=https://ww2.bochum.de/01/jahrbuecher/Statistisches_Jahrbuch_Bochum_2017.pdf |wayback=20180226212101 |text=Archivierte Kopie}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Einwohnerzahlen sind nach statistischen Bezirken und nicht nach den Gemarkungen angegeben, die Zahlen hierfür sind im Artikel [[Einwohnerentwicklung von Bochum#Stadtbezirke|Einwohnerentwicklung von Bochum]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altenbochum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Bochum]], ist zum größten Teil dem Stadtbezirk [[Bochum-Mitte|Mitte]] zugeordnet und liegt direkt südöstlich der Bochumer [[Bochum-Innenstadt|Innenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenbochum Urmesstischblatt von 1840.jpg|mini|Altenbochum um 1840. Gut zu erkennen ist die von Bochum Richtung Südosten führende Wittener Straße.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bochum Wittenerstrasse.jpg|mini|Historische Ansicht der Wittenerstraße in Höhe der Lukaskirche, Blick nach Nordwesten in Richtung Innenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Freigrafendamm, Trauerhalle.jpg|mini|Die große Trauerhalle auf dem Friedhof Freigrafendamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharoun Kirche Altenbochum.JPG|mini|Die [[Johannes-Kirche (Bochum)|Scharoun-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenbochum 09.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein im Velspark an die [[Geschichte der Stadt Bochum#Nationalsozialismus, Gau-Hauptstadt und Zweiter Weltkrieg (1933–1945)|Bombardierung Bochums am 4.&amp;amp;nbsp;November 1944]]]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Altenbochum als &amp;#039;&amp;#039;aldanbochem&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darpe&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Darpe]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Bochum&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;I: &amp;#039;&amp;#039;Bochum im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Stumpf, Bochum 1888, S.&amp;amp;nbsp;11 ([https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/760935 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich um das Jahr 900&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Pätzold: &amp;#039;&amp;#039;Bochum. Kleine Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2017, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Heinrich Theodor Grüttner, Patrick Jung, Reinhild Stephan-Maaser |Titel=Werdendes Ruhrgebiet. Spätantike und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8375-1394-3 |Seiten=254}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Urbar (Verzeichnis)|Heberegister]] des [[Kloster Werden|Klosters Werden]] (Werdener Urbar&amp;amp;nbsp;A), welches viele Bauerschaften (villae) im &amp;#039;&amp;#039;[[Brukterergau|Borahtron-Gau]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darpe&amp;quot; /&amp;gt; auflistete. In derselben Urkunde werden viele Bauerschaften aus dem Bochumer Bereich genannt, aber nicht Bochum selbst. Laut [[Franz Darpe]]: „…&amp;amp;nbsp;Bemerkenswert ist die in der Angabe vorhin beibehaltene Reihenfolge ihrer Anführung; ihrer genau geographischen Folge nach reihen sie sich um das heutige Bochum als Mittelpunkt. Daß ein solcher Mittelpunkt in einem dorfartigen Orte Namens Bochem (Bokhem gespr.) schon damals wirklich bestand, ist zweifellos, sofern ein Aldanbochem (s.&amp;amp;nbsp;ob.) eben ein Neu-Bochem, eine dorfartige Neubildung, voraussetzt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darpe&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1220 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Aldenbucheim&amp;#039;&amp;#039; in den Vogteirollen des [[Stift Essen|Stifts Essen]] geführt. 1321 urkundlich &amp;#039;&amp;#039;Aldenboychem&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ein Adelsgeschlecht erscheint 1322 urkundlich mit einem &amp;#039;&amp;#039;Wennemarus [[Altenbockum (Adelsgeschlecht)|de Alden Buchem]]&amp;#039;&amp;#039; und um 1412 mit &amp;#039;&amp;#039;Theodericus de Aldenbochem&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1519 wurde der Ort noch &amp;#039;&amp;#039;Aldenboickem&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Ennepe-Ruhr-Kreises, der Stadt Bochum und der Stadt Herne&amp;#039;&amp;#039;, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 14, Bielefeld 2020, S.&amp;amp;nbsp;42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altenbochum gehörte im [[Spätmittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] mit eigener [[Bauerschaft]] (&amp;#039;&amp;#039;Alden-Boickhem&amp;#039;&amp;#039;) im [[Amt Bochum (Grafschaft Mark)|Oberamt Bochum]] zur [[Grafschaft Mark]].&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Timm: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortschaften der Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039;, Stadtarchiv Unna, Schriftenreihe Heft 11, S.&amp;amp;nbsp;24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut dem [[Schatzbuch der Grafschaft Mark]] von 1486 hatten die 16 Steuerpflichtigen Hofbesitzer der Bauerschaft zwischen 1 und 6 [[Rheinischer Gulden|Goldgulden]] an Abgabe zu leisten. Größter Steuerzahler war &amp;#039;&amp;#039;Peter to Alldenboickhem&amp;#039;&amp;#039; mit 6 Goldgulden Abgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aloys Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Mark&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S.&amp;amp;nbsp;4 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Altenbochum).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1705 waren in der &amp;#039;&amp;#039;Baurschafft Alten Bochumb&amp;#039;&amp;#039; 21 Steuerpflichtige mit Abgaben an die Rentei Mittelamt Bochum im [[Kataster]] verzeichnet. Darunter zwei Schultenhöfe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Schatzungs- und Steuerregister&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Münster 1980. Darin: &amp;#039;&amp;#039;Kataster der Kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705&amp;#039;&amp;#039;, Bearb. von Willy Timm, S.&amp;amp;nbsp;173–175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher gab es in Altenbochum zwei [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhäuser]]. Zum einen das [[Haus Goy]], zu dem ein kleiner, bis zur [[Franzosenzeit]] selbstständiger Gerichtsbezirk gehörte. Es wurde in den 1960er Jahren abgerissen. Das andere war das [[Haus Havkenscheid]]. Die Reste des Gutes wurden 1921 an die Stadt Bochum verkauft und 1982 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Altenbochum führt als Ausfallstraße von der [[Bochum-Innenstadt|Bochumer Innenstadt]] zur südöstlichen Nachbarstadt [[Witten]] die schon in den 1790er-Jahren zur [[Chaussee]] ausgebaute &amp;#039;&amp;#039;Wittener&amp;amp;nbsp;Straße&amp;#039;&amp;#039;. Sie war Teil der [[Chaussee von Wesel nach Meinerzhagen]]. Heute ist sie Teil der [[Bundesstraße 226|B&amp;amp;nbsp;226]]. Auf ihr verkehren aktuell die [[Stadtbahn Bochum#Strecke III|Stadtbahn-Linien 302, 305 und 310]], sowie die Buslinien 345 und 355.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1878 und 1882 kam es im Zuge der Reihe der [[Bochumer Lustmorde]] in und um Altenbochum zu mehreren Morden und versuchten Überfällen auf Mädchen und Frauen. An den Mord an der Hebamme Johanne Becker erinnerte noch Jahrzehnte ein Holzkreuz auf den Feldern, auf denen sich heute der Hauptfriedhof befindet. Die Berichterstattung zu diesem Mord führte zur Aufnahme des Begriffs Lustmord in das  [[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]] von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Heyne |Titel=lustigen — mandelkäse |Hrsg=Jacob Grimm, Wilhelm Grimm |Sammelwerk=Deutsches Wörterbuch |Band=12 |Datum=1881 |Seiten=Sp. 1348, Z. 32 |Kommentar=digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/25 |Online=https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=L07814 |Abruf=2025-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Gemarkung lag nördlich der Wittener Straße in dem Bereich um den denkmalgeschützten Strätlingshof,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoinfo.bochum.de/61/Webdaten/Denkmalliste/Begruendung/A270.pdf |titel=Eintrag des Hofes als Denkmal A270 |hrsg=Stadt Bochum |datum=1992-09-03 |abruf=2023-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welches eines der wenigen erhaltenen Bauten aus der bäuerlichen Zeit ist. 1860 wurde das spätere [[Amtshaus Altenbochum]] an der Wittener Straße errichtet. Die Verwaltung der Gemeinde Altenbochum befand sich vor der Eingemeindung ungefähr auf der Höhe der Wasserstraße 20.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://geoportal.bochum.de/mapapps/resources/apps/stadtgeschichte/index.html?lang=de Stadtgeschichtliche Karten auf dem Geoportal der Stadt Bochum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kommunale [[Friedhof Altenbochum]] existierte schon vor 1922.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eingemeindung]] nach Bochum erfolgte am 1.&amp;amp;nbsp;April 1926 durch das [[Gesetz über die Neuregelung der kommunalen Grenzen im rheinisch-westfälischen Industriebezirke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber des Amtshauses lag früher seit wenigstens der 1920er ein Depot der Straßenbahnen, später war es bis in den späten 1970er ein Omnibus Depot. Heute ist hier ein Supermarkt und Wohnbebauung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die markante Allee Freigrafendamm wurde nach 1927 angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Hier entstand eine große Siedlung des [[Backsteinexpressionismus]], welche seit 1992 unter Denkmalschutz steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoinfo.bochum.de/61/Webdaten/Denkmalliste/Begruendung/A254.pdf |titel=Eintrag der Siedlung als Denkmal A&amp;amp;nbsp;254 |hrsg=Stadt Bochum |datum=1992-09-03 |abruf=2023-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Altenbochumer Flur wurde schon in Erwartung der Eingemeindung seit 1922 der neue Bochumer Hauptfriedhof geplant, der [[Friedhof Freigrafendamm]]. Die Bauten in seinem Eingangsbereich wurden in der Zeit des Nationalsozialismus errichtet und haben den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden. Sie geben deutlich den Baustil der Nationalsozialisten und ihr Verhältnis zur Totenverehrung wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachbarschaft findet sich eine der höheren Bildungseinrichtungen von Bochum, die [[Evangelische Hochschule Bochum]]. Eine weiterführende Realschule gibt es mit der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule am Lohring.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulverzeichnis der Stadt Bochum 2018/2019, {{Internetquelle |url=http://www.bochum.de/schulverzeichnis |titel=Schulverzeichnis – Übersicht 2018/2019 |hrsg=Stadt Bochum |datum=2019-02-01 |format=PDF; 1,32&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2019-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Straße &amp;#039;&amp;#039;Glockengarten&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach einer früheren [[Metall- und Glockengießer|Glockengießerei]] an dieser Stelle, findet sich das gleichnamige städtische Altenpflegeheim. Es ist das größte Altenpflegeheim in Bochum und hat 2006 einen so genannten Demenzgarten eröffnet, der die Pflege von Alzheimer-Patienten verbessern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls am &amp;#039;&amp;#039;Glockengarten&amp;#039;&amp;#039;, auf dem Gelände des alten Pappelhofs, steht ein weniger bekanntes architektonisches Kleinod, der einzige [[Sakralbau]] des Architekten [[Hans Scharoun]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.scharoun-kirche.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Erbaut von 1964 bis 1966, steht die „[[Johannes-Kirche (Bochum)|Johanneskirche in Altenbochum]]“ der [[Christengemeinschaft]] seit 1999 unter [[Denkmalschutz]]. Schon während seiner Studienzeit hatte Hans Scharoun erste Entwürfe für Sakralbauten gezeichnet. Erst viele Jahre später wurde durch eine zufällige Querverbindung zwischen der Familie Schmincke und der Johannesgemeinde in Bochum aus erneuten Entwürfen Realität. Bei der Innenraumgestaltung wirkten auch Mitarbeiter des früheren [[Bauhaus]]es wie [[Otto Ritschl (Maler)|Otto Ritschl]] und [[Fritz Winter (Maler)|Fritz Winter]] durch Gemälde und [[Wilhelm Wagenfeld]] durch die sieben Altarleuchter mit. Zur Renovierung hatte sich die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Scharounkirche&amp;#039;&amp;#039; als [[Stiftung (Deutschland)|Stiftung]] innerhalb der [[GLS Treuhand]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gls-treuhand.de/nachrichten/article/nr/99/ |text=Stiftungsfonds „Initiative Scharoun-Kirche“ |archive-is=20120731195258}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Auftakt der Spendenaktion zum Erhalt dieses interessanten Bauwerks der Moderne fand 2009 eine Fotoausstellung des jungen Fotografen Jonas Holthaus statt. Die Scharoun-Kirche kann nach Anmeldung besichtigt werden. Im Herbst 2016 wurde die Sanierung durch die Architekten Detlev Bruckhoff und Andreas Gehrke, die gleichzeitig eine Vollendung der Kirche aufgrund von Skizzen und Gesprächsnotizen Scharouns war, abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein festliches Zelt ist unser Gott.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. August 2016, S. 12.&amp;lt;br /&amp;gt;http://www.scharoun-kirche.de/ (mit Abbildungen)&amp;lt;br /&amp;gt;Dietrich Scholle, Birgit Gropp (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bauten von Hans Scharoun in [[Westfalen]]&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Westfälische Kunststätten&amp;#039;&amp;#039;, Band 120). [[Westfälischer Heimatbund]], Münster 2016, {{ISSN|0930-3952}}, S. 37–47 (mit Abbildungen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere sehenswerte Kirche ist die [[Historismus|historistische]] [[Liebfrauenkirche (Altenbochum)|Liebfrauenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Velsstraße und der Wasserstraße befand sich vor dem Zweiten Weltkrieg ein Steinbruch, in dem in der Nachkriegszeit die Trümmer der Bochumer Innenstadt gekippt wurden. Heute ist an dieser Stelle der Velspark angelegt, an den Steinbruch und den Wiederaufbau erinnert ein Gedenkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem weiter westlich gelegenen, früher von der [[Zeche Friederika]] genutzten Steinbruch-Gelände wurde 1971 der [[Geologischer Garten Bochum|Geologische Garten]] angelegt, der seit 1974 als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ÖPNV ==&lt;br /&gt;
Die zentrale Haltestelle in Altenbochum ist die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Altenbochum Kirche&amp;#039;&amp;#039;, dort halten die Straßenbahnlinien 302, 305 und 310, die Buslinien 345 und 358 sowie auch die NachtExpress Linie NE 3. Altenbochum hat aber auch noch weitere Haltestellen wie zum Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Freigrafendamm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mettestraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|302}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|305}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|310}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|345}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|358}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|NE3}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2024 lebten 12.141 Einwohner in Altenbochum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung in Altenbochum:&lt;br /&gt;
* Minderjährigenquote: 13,3 % [Bochumer Durchschnitt: 15,2 % (2024)]&lt;br /&gt;
* Altenquote (60 Jahre und älter): 34,0 % [Bochumer Durchschnitt: 29,3 % (2024)]&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 11,3 % [Bochumer Durchschnitt: 17,0 % (2024)]&lt;br /&gt;
* Arbeitslosenquote: 6,5 % [Bochumer Durchschnitt: 8,9 % (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In Altenbochum finden die fußballerischen Aktivitäten „Am Pappelbusch“ statt. Die Sportvereine SC Post Altenbochum und Sportfreunde Altenbochum fusionierten im Juni 2016 zum FC Altenbochum 1920/28 e.&amp;amp;nbsp;V. mit drei Seniorenmannschaften in der Landesliga und Kreisliga B, sowie 14 Jugendmannschaften und einer Altliga-Mannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basketball- und Volleyballabteilung des VfL Bochum 1848 e.&amp;amp;nbsp;V. tragen ihre Heimspiele in der Sporthalle am Lohring aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtteilmagazin almag ==&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2014 erscheint das Altenbochumer Stadtteilmagazin almag, das über alle stadtteilbezogenen Themen berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Tomasz Wałdoch]] (* 1971), einstiger polnischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer, lebt mit seiner Familie in Altenbochum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Winter: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Bochum: – Altenbochum&amp;#039;&amp;#039;. Bochum 1997.&lt;br /&gt;
* Ingetraud Rüsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Scharounkirche im Glockengarten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bochumer Zeitpunkte]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;24. Bochum 2009, S.&amp;amp;nbsp;45–49 ([https://www.kortumgesellschaft.de/tl_files/kortumgesellschaft/content/download-ocr/zeitpunkte/Zeitpunkte-24-2009OCR.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://almagbochum.de/ |text=almag – Stadtteilmagazin Altenbochum |wayback=20170625215806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bochum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4216210-5|VIAF=236872745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1926]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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