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	<title>Altenberga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wivoelke: link update</title>
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		<updated>2026-02-07T09:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen_Altenberga.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/49/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/32/26/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Altenberga_in_SHK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Holzland-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Südliches Saaletal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 250&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07768&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036424&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16074002&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 7AG&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bahnhofstr. 23&amp;lt;br /&amp;gt;07768 Kahla&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-suedliches-saaletal.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=250484#content www.vg-suedliches-saaletal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Schmidt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altenberga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Südwesten des [[Saale-Holzland-Kreis]]es in [[Thüringen]] und Teil der [[Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal]]. Sie hat etwa 750&amp;amp;nbsp;Einwohner und eine Fläche von 17,49&amp;amp;nbsp;km². Zur Gemeinde Altenberga gehören die Orte Altenberga, [[Altendorf (Altenberga)|Altendorf]], [[Greuda]] und [[Schirnewitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.vg-suedliches-saaletal.de/gemeinden-vorstellung/start-vorstellung-gemeinden.htm |wayback=20160508074528 |text=Gemeinde Altenberga |archiv-bot=2023-06-08 05:56:21 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfpanorama Altenberga.JPG|mini|links|Dorfpanorama von Altenberga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. März 1266 wurden [[Burggraf]]en zu Aldinberge urkundlich erstmals erwähnt, 1390 das Dorf zu Aldinberge.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schautafel im Ort (2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reste der [[Burg]] Altenberga befinden sich am Nordhang eines Höhenzuges südlich des Dorfes Altenberga, direkt oberhalb der Kirche. Die Burg war wohl zur Sicherung und Kontrolle der auf dem südlich gelegenen Höhenrücken verlaufenden „Hohen Straße“ verantwortlich.&lt;br /&gt;
Vertreter der Nebenlinie von [[Askanier (Linie Weimar-Orlamünde)|Orlamünde]] nannten sich nachweisbar ab 1266 bis 1396 nach dem Ort der Burg. Sie besaßen zeitweise in Thüringen hohen Einfluss. So fungierten sie als Landfriedensrichter.&lt;br /&gt;
1345 waren die [[Wettiner]] Lehensträger. Die Erfurter überfielen Anfang des Jahres 1345 die Burg Altenberga. Nach kurzem Kampf wurde die Burg eingenommen und die dreizehn Verteidiger, die am Fastnachtsschmaus gesessen hatten, wurden überwältigt. Drei Verteidiger wurden sofort getötet und die anderen nach [[Erfurt]] gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Warsitzka: &amp;#039;&amp;#039;Die Thüringer Landgrafen.&amp;#039;&amp;#039;  Bussert &amp;amp; Stadeler, Jena 2004, ISBN 3-932906-22-5, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1418 kauften die [[Burggrafen von Kirchberg]] die Veste.&lt;br /&gt;
1445 waren die [[Grafen von Gleichen]] es, die die Schutzfunktion übernahmen.&lt;br /&gt;
1450 wurde die Burg im [[Sächsischer Bruderkrieg|Sächsischen Bruderkrieg]] zerstört, aber sofort wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände der Burganlage kann man noch erkennen. Von Gebäuden und Mauern sind nur noch spärliche Reste zu sehen, so ein längeres Stück Grundmauer und eine ausgemauerte Zisterne. Bemerkenswert ist der doppelte [[Halsgraben]]. Gräben und Hohlwege weisen noch auf die Anlage hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 51 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen. 430 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 193 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Burg Altenberga.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem im Jahre 1908 veröffentlichten Beitrag zu Kahla und Roda wurde folgender Text zusammengefasst entnommen: Die Burg ist auf einer abgesprengten Kalksteinplatte errichtet worden. An drei Seiten sind Reste der Umfangmauern, teilweise in 2 Metern Höhe erhalten. Nach Osten bildet der Felsen eine natürliche Mauer. Darunter sind Abgrabungen mit Resten von Mauerwerk. Man nimmt an, dass es der Burgweg war. Der tiefe Hohlweg zeigt eine Fahrbahn. Ein Zwinger umgab die Burg auf den Nord- und Westseiten. Der mit Bruchsteinen ausgemauerte Brunnen und die mit Regenwasser gespeiste Zisterne befinden sich nördlich. Dort sind auch noch Wallspuren vorhanden. Einen hohen Stumpf des Rundturms gab es. Er gehörte wohl zur Vorburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Bergner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ringwälle und Burgruinen im Amtsbezirk Kahla.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichts- und Altertumskunde zu Kahla und Roda.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6, 1908, {{ZDB|514703-7}}, S. 25–36, hier [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00225991/Mitteilungen_Kahla_Roda_130149217_1901-1908_06_0034.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00272405 S. 30–32], (Nachdruck, ergänzt von Hansjürgen Müllerott: &amp;#039;&amp;#039;Ringwälle und Burgruinen im Amtsbezirk Kahla und die Archäologie und Historie des Schauenforstes, ein Résumé zu den Archäologischen Exkursionen 2004 und 2005.&amp;#039;&amp;#039; Thüringer Chronik-Verlag H. E. Müllerott, Arnstadt 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1350 residierten die Burgherren der [[Hausberg (Jena)|Hausbergburgen]] (Wintberg, Kirchberg, Greifberg) in Altenberga (Burg).&lt;br /&gt;
1445 gelangte Altenberga in den Besitz der Grafen von Gleichen.&lt;br /&gt;
1450 wurde die Burg Altenberga im Sächsischen Bruderkrieg durch [[Wilhelm der Tapfere|Wilhelm den Tapferen]] zerstört, später kam es zum Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner schlossartiger Neubau als Herrensitz wurde 1459 im Dorf errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 erfolgte der Bau des jetzigen großen „[[Herrenhaus Altenberga|Schlosses]]“ als Herrenhaus. Es zeigt über dem Eingang das Wappen derer von Schwarzenfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Altenberga besaßen nacheinander:&lt;br /&gt;
* die Familie von [[Weißenbach (Adelsgeschlecht)|Weissenbach]],&lt;br /&gt;
* die [[Riedesel|Freiherren von Riedesel]]&lt;br /&gt;
* Reichshofrat Nikolaus Christoph Freiherr von Hünefeld (1663)&lt;br /&gt;
* Zu Altenberga gehören zu dieser Zeit auch Altendorf, [[Rodias]], [[Schöps (Thüringen)|Schöps]], [[Zwabitz]] (seit 1670).&lt;br /&gt;
* die Familie von Schwarzenfels (ab 1695)&lt;br /&gt;
* von [[Rothkirch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Jürgen Gruhle]] bewirtschaftete 1923 Arthur Brandt 377 ha Land in Altenberga.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Gruhle]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch der Bodenreform – Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Internet, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1945 erfolgte die entschädigungslose Enteignung von Gut und Herrenhaus. Ersteres wurde als landwirtschaftliches Versuchsgut weiterbetrieben. Das Herrenhaus („Schloss“) steht heute leer (2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenberga Dorfkirche 1996.jpg|mini|[[St. Maria (Altenberga)|Dorfkirche in Altenberga (1996)]]]]&lt;br /&gt;
Die [[St. Maria (Altenberga)|Altenbergaer Kirche]] wurde als spätgotischer Bau 1513 am Fuße der ehemaligen Burg errichtet. Sie birgt eine Glocke von 1447, die also aus einer anderen Kirche stammen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Population unter [[Naturschutz]] stehender [[Kleine Hufeisennase|Kleiner Hufeisennasen]], einer gefährdeten Fledermausart, in der Kirche bereitet gelegentlich Probleme durch ihren ätzenden Kot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
Eine Grabstätte mit Gedenkstein aus dem Jahre 1973 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; erinnert an neun unbekannte [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]], die bei einem [[Todesmarsch]] im April 1945 von [[Schutzstaffel|SS-Männern]] ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Ludwig von Schwartzenfels]] (1678–1725), sachsen-gothaischer Geheimer Rat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: „Halb gespalten und geteilt; vorn in Blau ein goldener links aufgerichteter [[Löwe (Wappentier)|Löwe]], oben hinten in Silber vier schwarze [[Wappenschnitt|Spitzen]] an der Teilung, unten silber-schwarz geschacht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche in Altenberga.JPG|Kirche in Altenberga (Südseite)&lt;br /&gt;
Kriegerdenkmal in Altenberga.JPG|Kriegerdenkmal (1914–18) unterhalb der Kirche in Altenberga&lt;br /&gt;
Schloss in Altenberga.JPG|Ehemaliges Schloss in Altenberga (2012)&lt;br /&gt;
Schloss in Altenberga 2.JPG|Ehemaliges Schloss in Altenberga (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Von 2012 bis 2016 war der Gemeindesportverein Altenberga e.&amp;amp;nbsp;V. aktiv. Der Verein hat sich aber 2016 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Schlotter: {{Webarchiv | url=https://gemeindesportvereinaltenberga.wordpress.com/2016/06/05/ankuendigung-der-bevorstehenden-aufloesung-des-vereins/ | wayback=20180826121043 | text=Ankündigung der bevorstehenden Auflösung des Vereins vom 5. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hannelore Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch des Kirchspiels Altendorf. (Saale-Holzland-Kreis). 1641 bis 1808. Mit der Filiale Altenberga und den Dörfern Dürrengleina (auch Gleina genannt), Greuda, Schirnewitz und Schöps&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5, {{ZDB|2385367-0}}). Als Manuskript gedruckt. Archiv der Arbeitsgemeinschaft für Mitteldeutsche Familienforschung, Leipzig u. a. 2000.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Hans-Jürgen Haase | Titel=Altenberga. Burggrafensitz, Herrschaft, Rittergut und Gemeinde | TitelErg=Chronik anläßlich der 750-Jahr-Feier der urkundlichen Ersterwähnung | Verlag=Gemeinde Altenberga | Ort=Stadtroda | Datum=2016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: {{Webarchiv | url=http://thueringenfotos.de/Altenberga-1988-06-05.pdf | wayback=20220202092226 | text=thueringenfotos.de - Fotos aus dem Dorf von 1988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Altenberga}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4584807-5|LCCN=n/85/330643|VIAF=154846748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altenberga| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1390]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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