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	<title>Altenbaumburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altenbaumburg&amp;diff=238442&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-15T18:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Altenbaumburg 2008.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Altenbaumburg, Blick von der Treuenfels&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1253&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = u.&amp;amp;nbsp;a. Buckelquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Altenbamberg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/47/9.64/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/50/4.83/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altenbaumburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Spornburg]] auf einem Bergrücken über dem Ort [[Altenbamberg]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Alsenz (Nahe)|Alsenztal]]. Sie ist die Stammburg der [[Raugrafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den genauen Zeitpunkt ihrer Errichtung liegen keine Informationen vor. Bei dem vielfach genannten Erstbeleg der Altenbaumburg von 1129 handelt es sich um eine Fälschung [[Georg Friedrich Schott|Schott]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toussaint 217&amp;quot; /&amp;gt; Ein seit 1154 in Urkunden erscheinender [[Graf]] Emicho von &amp;#039;&amp;#039;Bomenburg&amp;#039;&amp;#039; kann mit einiger Berechtigung als Nachweis für die Altenbaumburg herangezogen werden. Ungewiss bleibt allerdings, ob sich sein Beiname auf diese Anlage bezieht. Da auch die Teilung des Raugrafengeschlechtes in zwei unterschiedliche Linien 1214 in dieser Hinsicht keinen Aufschluss gibt, bleibt nur der Rückgriff auf eine Urkunde aus dem Jahr 1253, die von der Errichtung einer „Neuen Burg“ bei dem heute verschwundenen Dorf [[Sarlesheim]] handelt. Bei der neu errichteten Anlage handelt es sich um die spätere [[Neu Baumburg|Neuenbaumburg]] im wenige Kilometer entfernten [[Neu-Bamberg]]. Urkunden ab 1324 nennen explizit den Namen Altenbaumburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenlexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1317 lassen sich bereits mehrere Besitzer belegen, was die Anlage selbst zur [[Ganerbenburg]] machte. Am wirtschaftlichen Niedergang der Familie konnte auch die Privilegierung der Talsiedlung mit Oppenheimer [[Stadtrecht]] sowie Marktrechten durch [[König]] [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig den Bayern]] 1320 wenig ändern. Wegen innerfamiliärer Erbstreitigkeiten und finanzieller Probleme sahen sich die Raugrafen seit der Mitte des 14. Jahrhunderts gezwungen, den [[Rheinische Pfalzgrafschaft|Pfalzgrafen bei Rhein]] und den [[Grafschaft Sponheim|Grafen von Sponheim]] das [[Öffnungsrecht]] zuzugestehen. 1366 folgten Verpfändungen einzelner Gebäude, insbesondere der gesamten mittleren Burg, an die Pfalzgrafen, deren [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] Erben es bis 1457 gelang, drei Viertel der Burg in ihrer Hand zu vereinigen. Das restliche Viertel gelangte auf Umwegen zur selben Zeit in den Besitz des Hauses [[Pfalz-Simmern]]. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gaben die Pfalzgrafen die Burg als kurpfälzisches und pfalz-simmerisches [[Lehnswesen|Erblehen]] an verschiedene Adelsfamilien, die zeitweise eigene [[Amtmann|Amtleute]] einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich waren schon Ende des 15. Jahrhunderts Teile der Altenbaumburg unbewohnt und im Verfall begriffen. 1482 durfte Schweikard VIII. von Sickingen mit pfalzgräflicher Erlaubnis von dort Steine als Baumaterial für seinen Neubau der [[Burg Ebernburg|Ebernburg]] abtransportieren. In den restlichen Burggebäuden lagen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] ab 1621 spanische und ab 1631 schwedische Besatzungen. 1666 wurde die Burg vom pfälzischen [[Kurfürst]]en [[Karl I. Ludwig (Pfalz)|Karl&amp;amp;nbsp;I. Ludwig]] in seinem Feldzug gegen [[Herzogtum Lothringen|Lothringen]] erobert. Ein vollständiger Wiederaufbau oder auch nur der Unterhalt der noch bestehenden Gebäude scheint nicht mehr erfolgt zu sein, denn 1681 betitelte eine Schriftquelle die Burg nur noch als [[Ruine]]. Endgültig verwüstet wurden die seinerzeit dennoch gewiss recht ansehnlichen Gebäude 1689 durch französische Truppen. In den Jahren von 1980 bis 1986 erfolgte eine durchgreifende [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 200&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;Meter messende Ruine der Altenbaumburg besteht aus drei separaten Anlagen, deren bauliche Reste größtenteils aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen. Die früher von nur wenigen markanten Einzelheiten gekennzeichnete Silhouette der Gesamtanlage wird heute von einem wieder aufgebauten Wohnhaus am Ende des [[Geländesporn|Bergsporns]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ALTEN BAMBERG.jpg|mini|Kupferstich von Daniel Meissner, vor 1629]]&lt;br /&gt;
Am besten erhalten hat sich in der östlich gelegenen, trapezförmigen Oberburg die [[Schildmauer]] mit einer ehemaligen Höhe von etwa 15&amp;amp;nbsp;Metern bei einer Dicke von nur etwas mehr als einem Meter. Begrenzt wird diese wohl aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammende Mauer im Nordosten von einem nur wenig höheren, dreiviertelrunden Eckturm und im Südosten von einem noch 18&amp;amp;nbsp;Meter aufragenden Rechteckturm mit Resten einer [[Toilette|Abortanlage]] und eines Schornsteinschachts im Innern. Ein Schutthügel, unter dem der Stumpf des rechteckigen [[Bergfried]]s mit [[Buckelquader]]n aus dem frühen 13. Jahrhundert freigelegt wurde, beherrscht heute den ehemaligen Burghof. Nach einem Kupferstich aus der Zeit vor 1629 kann der Turm etwa 40&amp;amp;nbsp;Meter hoch gewesen sein und gehörte damit zu den mächtigsten seiner Art überhaupt. Übrig geblieben ist davon ein vier Meter hohes Mauerstück auf der neun Meter langen Nordwestseite in Buckelquaderausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit etwa 40&amp;amp;nbsp;Metern in der Breite schirmte die Oberburg mit ihrer Schildmauer und dem vorgelagerten, heute von einer Eisenbrücke aus dem späten 19. Jahrhundert überspannten [[Halsgraben]] den gesamten übrigen Teil des Burgareals gegen die Bergseite ab. Mittel- und Unterburg verschmälern sich stetig bis auf eine Breite von 25&amp;amp;nbsp;Metern an der Bergspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittelburg ist mit einer Fläche von 20&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;Metern der kleinste der drei Burgteile. Gegen die Oberburg schließt sie, flankiert von einem Rundturm, mit einer heute nur noch bis auf Brusthöhe über dem Hofniveau aufsteigenden Schildmauer mit vorgelagertem Graben ab. Die [[Ringmauer]]kronen sind stark [[Restaurierung|restauriert]] worden. Außer der [[Giebel]]wand eines zweistöckigen Hauses haben sich nur noch einige [[Spolie]]n erhalten, darunter profilierte Kamingewände und Fensternischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Ausdehnung erreicht die [[Gotik|gotische]] Unterburg mit einer Länge von etwa 50&amp;amp;nbsp;Metern. Auf den Grundmauern eines großen Gebäudes, das in die Ringmauer einbezogen war, wurde von 1981 bis 1983 ein [[palas]]ähnliches Gebäude errichtet, das heute das Burgrestaurant beherbergt. Im Verlauf dieser Arbeiten wurden der ehemalige Abortschacht zu einem Standerker umgestaltet und vor die frei ergänzte hofseitige Mauer ein ebenfalls zuvor nicht vorhandener achteckiger [[Treppenturm]] gesetzt. Im Burghof befinden sich neben der angeblichen, jedoch für diese Stelle nicht konkret belegten [[Burgkapelle]] mit ergänztem Rundbogen und [[Gotik|spätgotischen]] [[Gewölbe]]ansätzen außerdem ein Kellerzugang und ein Brunnenschacht. Einige [[Basis (Architektur)|Säulchenbasen]] dienen im Gastzimmer des Restaurants zu Dekorationszwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Thon]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Wie Schwalben Nester an den Felsen geklebt ...“. Burgen in der Nordpfalz&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1674-4, S. 16–21.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Burgruine Altenbaumburg&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1712-0.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Bernhard Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Altenbaumburg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Keddigkeit]], Alexander Thon, [[Karl Scherer (Historiker)|Karl Scherer]], [[Rolf Übel]], Ulrich Burkhart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Burgenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, A–E, 3., überarbeitete Auflage, Kaiserslautern 2007, ISBN 3-927754-61-7, S. 104–121.&lt;br /&gt;
* Ingo Toussaint: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Leiningen. Studien zur leiningischen Genealogie und Territorialgeschichte bis zur Teilung von 1317/18.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1982, ISBN 3-7995-7017-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.altenbaumburg.de/ www.altenbaumburg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-rlp.de/index.php?id=40779 Die Altenbaumburg auf burgen-rlp.de]&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=712/ Rekonstruktionszeichnung von Wolfgang Braun]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgenlexikon&amp;quot;&amp;gt;Alexander Thon, Bernhard Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Altenbaumburg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Keddigkeit]], Alexander Thon, [[Karl Scherer (Historiker)|Karl Scherer]], [[Rolf Übel]], Ulrich Burkhart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Burgenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, A–E, 3., überarbeitete Auflage, Kaiserslautern 2007, ISBN 3-927754-61-7, S. 104–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toussaint 217&amp;quot;&amp;gt;Ingo Toussaint: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Leiningen. Studien zur leiningischen Genealogie und Territorialgeschichte bis zur Teilung von 1317/18.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1982, ISBN 3-7995-7017-9, S. 217&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Altenbamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Altenbamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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