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	<title>Alte Pfarrkirche Lichtenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:31:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alte_Pfarrkirche_Lichtenberg&amp;diff=1002510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthiasb: /* Einzelnachweise */ clean up, recat mit AWB</title>
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		<updated>2025-07-23T15:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; clean up, recat mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche-Berlin-Lichtenberg.jpg|mini|hochkant=1.3|Dorfkirche Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Pfarrkirche Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die alte &amp;#039;&amp;#039;Lichtenberger Dorfkirche&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Gotik|frühgotischer]] rechteckiger Feldsteinbau im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]]. Sie stammt aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wurde mehrmals umgebaut, zerstört und wieder aufgebaut. Die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] ist neben dem [[Gemeindezentrum Am Fennpfuhl]] eines von zwei Kirchengebäuden der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenberg, die zum [[Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree]] im [[Sprengel Berlin]] der [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz|Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]] gehört. Sie steht unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus steht quer im nördlichen Teil des ehemaligen Lichtenberger [[Dorfanger]]s, des heutigen [[Loeperplatz]]es. Die viel befahrene Möllendorffstraße führt rechts und links um diesen Platz herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Lbg-Inneres.jpg|mini|Altar, Kanzel und Taufbecken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Lbg-Taufschale.JPG|mini|Messingtaufschale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Lbg-Taufbecken.JPG|mini|hochkant|Taufbecken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lichtenberger Dorfkirche, seit der [[Reformation]] in [[Mark Brandenburg|Brandenburg]] 1539 evangelisch, wurde in der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aus relativ sorgsam gequaderten Feldsteinen errichtet. Sie hatte zunächst keinen Turm, der Kirchenraum war mit einer flachen Decke versehen. Wie bei allen mittelalterlichen Dorfkirchen Brandenburgs ist davon auszugehen, dass der Steinbau einen hölzernen Vorgänger hatte, weil in der Regel mindestens 30&amp;amp;nbsp;Jahre vergingen, bis die Mittel für den teureren Steinkirchenbau angesammelt waren. Die Portale und Fenster waren [[Spitzbogen|spitzbogig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1391 kaufte die Stadt Berlin das Dorf Lichtenberg und erlangte dadurch zugleich das [[Patronatsrecht]] über die Kirche. 1459 hatte die Kirche noch einen eigenen Pfarrer und gehörte zur [[Propstei (Kirche)|Propstei]] Berlin. Mit dem Übertritt des Landesherrn, des Kurfürsten [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachim&amp;amp;nbsp;II.]], 1539 vom [[Katholizismus]] zum lutherischen Glauben wurde die Kirche ebenfalls evangelisch. Bereits 1541 war Lichtenberg eine [[Filialkirche]] von [[Rosenfelde]]. Die damals sehr kleine Lichtenberger Gemeinde wurde vom Rosenfelder Prediger mit betreut. In der [[Spätgotik]], um 1500, erfolgte eine durchgreifende Erneuerung des Innenraumes im damaligen Zeitgeschmack: Ein zweischiffiges [[Kreuzgewölbe]] wurde eingezogen; dafür mussten im Kirchenraum zwei zusätzliche Pfeiler errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1792 wurde dem Gebäude ein überproportionierter quadratischer Kirchturm mit einer achteckigen [[Laterne (Architektur)|Laterne]] und einer helmbekrönten [[Haube (Architektur)|Haube]] aufgesetzt, der mehrmals baulich verändert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Wohler: [https://museum-lichtenberg.de/images/725-jahre/7df6c97b74.jpg &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Lichtenberg 3. Juli 1834.&amp;#039;&amp;#039;] In: Knut Käpernick: &amp;#039;&amp;#039;Am Gründungsort von Lichtenberg – lange bevor es Stadt wurde&amp;#039;&amp;#039;. museum-lichtenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich wurde beim Bau dieses hohen, aus rechteckigen [[Mauerziegel|Ziegelsteinen]] gemauerten Turmes das Grundgebäude zur [[Statik (Mechanik)|statischen]] Sicherung mit massiven [[Strebepfeiler]]n an der Westwand verstärkt. Bei der um 1880 durchgeführten Renovierung bekam der Turm der Kirche das Aussehen, das er bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] behielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.heimatsammlung.de/topo_unter/10/lichtenberg/lichtenberg_26.jpg |text=Ansichtskarte der Alten Pfarrkirche aus den 1930er Jahren. |wayback=20130330064203}} heimatsammlung.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1816/1820, als das Leben der Gemeinde nach den [[Befreiungskriege]]n wieder in geordneten Bahnen verlief, konnten im Kircheninneren wieder Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten für 2300&amp;amp;nbsp;[[Taler]] ausgeführt werden. Das Geld wurde teilweise von der Kirchengemeinde aufgebracht und der Rest durch Zuschüsse der Stadt Lichtenberg bereitgestellt. Die Gewölbe aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert beseitigte man 1846 wieder. Das Gebäude erhielt damals einen neuen Eingang auf der Ostseite, die Fenster wurden verbreitert, der Altar wurde nach Westen umgesetzt und eine kleine [[Orgel]] eingebaut. Ab 1850 hatte die Lichtenberger Gemeinde wieder einen eigenen Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein „großer Sittenscandal“ im Jahr 1860: der Lehrer und [[Küster]] Musehold wurde bei einem [[Schäferstündchen]] mit einer Dienstmagd ausgerechnet im Kirchturm erwischt und verlor daraufhin seine Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wegen des starken Wachstums von Lichtenberg und seiner Einwohnerzahl um die Wende zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die kleine Dorfkirche nicht mehr ausreichte, wurde für die zu planenden Arbeiten eines Neubaus im November 1902 ein Vorbereitungskomitee unter Vorsitz des Oberhofmeisters [[Ernst von Mirbach|Freiherr von Mirbach]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;Lokales&amp;#039;&amp;#039; (mittlere Spalte) wird über das Vorbereitungskomitee für eine neue Dorfkirche im Vorort Lichtenberg berichtet. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung|Königlich privilegierte Berlinische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. November 1902; [http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=6&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19021117-0-0-0-0.xml ZEFYS.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1903 und 1905 entstand eine neue größere Kirche, die [[Glaubenskirche (Berlin-Lichtenberg)|Glaubenskirche]], auf einem Platz, der zuvor nicht mit einem Gotteshaus bebaut war. Die Gemeinde nannte sich in der Folge nach ihren beiden Kirchen &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchengemeinde der Pfarr- und Glaubenskirche&amp;#039;&amp;#039;. 1912 ließ der Architekt Haase an der Ostseite der (alten) Pfarrkirche eine Vorhalle im [[Neogotik|neogotischen]] Stil für den neuen Kircheneingang anbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zerstörte Dorfkirche Lbg.jpg|mini|links|Lichtenberger Dorfkirche mit schweren Kriegsschäden etwa um 1948]]&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Kirchengebäude durch [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|Bombentreffer]] schwer beschädigt, Brand und Holzdiebstahl taten das ihre. Ein Gutachten aus dem Jahr 1949 gibt eine Beschädigung von 85&amp;amp;nbsp;Prozent an. Nur mühsam konnte das Gotteshaus zwischen 1950 und 1954 wieder repariert und rekonstruiert werden, wobei der Kirchenraum spartanisch modern umgestaltet wurde, die Fenster wurden regotisiert, das heißt wieder verengt. Statt der großen Haube erhielt der Kirchturm zunächst ein flaches Dach, um 1965/1966 nach Plänen des Architekten Wollenberg dann einen kleineren spitzen Helm aus Kupferblech in gotischer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wiederaufbau nach den Kriegszerstörungen im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekam der Altar wieder seinen Platz im Osten des Kirchenraumes, der Eingang und die Vorhalle an dieser Seite verschwanden wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verputzte Ost[[giebel]] zeigt seit 1954 drei [[Gotik|gotische]] Blendnischen. Auf der Südwand des Saals sind Reste von zwei [[Portal (Architektur)|Portalen]] zu erkennen: das eine mit [[Backstein]]fassung und sehr wahrscheinlich spitzbogig, während sich weiter rechts ein mit überwiegend schwarzen [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] zugesetztes Portal zeigt, das einen [[Rundbogen|rundbogigen]] Abschluss andeutet. Der Befund ist allerdings nicht eindeutig, weil der komplette Bogen nicht mehr vollständig vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 baute der Potsdamer Orgelbaumeister [[Alexander Schuke Potsdam Orgelbau GmbH|Alexander Schuke]] die heutige Orgel. 2009 wurde für rund 300.000 Euro das Dach der Alten Pfarrkirche saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kirche-alt-lichtenberg.de/service/protokolle.html |text=Protokolle der Sitzungen des Gemeindekirchenrats. |wayback=20130926025756}} kirche-alt-lichtenberg.de; abgerufen am 16. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Lbg-Schadow-Urne.JPG|mini|hochkant|Urne für Anna Katharina Schadow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links vom Eingang der Kirche steht seit Oktober 2001 an auffälliger Stelle auf einem steinernen runden Podest eine [[Bestattungsurne|Urne]] aus weißem [[Marmor]] als Denkmal für Anna Katharina (Catharina) Schadow, die Mutter des berühmten Bildhauers [[Johann Gottfried Schadow]], das dieser mit der Widmung „Der guten Mutter“ errichten ließ. Anna Schadow, die Witwe eines Schneiders, war 1788 mit ihren Kindern nach Lichtenberg gezogen und 1797 in diesem Ort gestorben. Das Originaldenkmal war das letzte erhaltengebliebene Grabmal des Kirchhofs, der die Kirche früher umgab. Es ging im Zweiten Weltkrieg verloren und wurde für rund 18.000&amp;amp;nbsp;Euro neu hergestellt und direkt neben dem Eingang der Kirche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Lichtenberger Alte Pfarrkirche ist ein schlichter rechteckiger [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinbau]] ohne [[Chor (Architektur)|Chor]] mit einem [[Satteldach]]. Der quadratische Turm trägt einen kleinen spitzen Helm aus Kupferblech in gotischer Form. Neben dem Haupteingang am Turm von Westen gibt es einen Nebeneingang von Osten durch eine auf der Nordseite angebaute kleine [[Sakristei]]. Auch die relativ schmalen rekonstruierten gotischen Spitzbogenfenster sind schlicht, lediglich zwei Fenster nach Osten zu beiden Seiten des Altars tragen einfache figürliche [[Glasmalerei]]en, die übrigen nur farbige Rautenbänder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im leicht erhöhten östlichen Teil des Innenraums steht der Altar mit einem großen schlichten Holzkreuz, das die Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;VIVIT&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} ‚er lebt‘) trägt, eine gemauerte [[Kanzel]] und der ebenfalls gemauerte Taufstein mit einer versilberten spätmittelalterlichen [[Messing]]-[[Taufschale]], die eine versilberte Inschrift aus dem Jahr 1767 trägt, dem einzigen erhaltenen Teil der alten Innenausstattung. Die hölzernen Kirchenbänke und eine hölzerne Verkleidung des Daches prägen den Innenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Unter dem Turm befindet sich eine Empore mit einer kleinen [[Orgel]], die 1964 von der Potsdamer Orgelbaufirma [[Alexander Schuke Potsdam Orgelbau|Alexander Schuke]] gefertigt wurde. Das Instrument wurde in Anlehnung an [[barock]]e Bauprinzipien erbaut und [[Disposition (Orgel)|disponiert]]. Es hat zehn [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die [[Traktur]]en sind mechanisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kirche-alt-lichtenberg.de/geschichte/schuke-orgel.html |text=Informationen zur Orgel. |wayback=20160105000336}} kirche-alt-lichtenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde sieht vor, in den nächsten Jahren eine neue Orgel anzuschaffen, wofür es einen Spendenaufruf und entsprechende eigene Aktivitäten gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.orgel-lichtenberg.de/ |titel=Eine neue Orgel |hrsg=Orgelbauverein Lichtenberg |datum=2019 |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Disposition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing:4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Scharff III–IV&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Oberwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Quintadena || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Gedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Principal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Sesquialtera II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}8. || Gedackt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}9. || Bassflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Schalmey || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im Turm hängen zwei große Stahlglocken (laut Inschrift: „geopfert für Vaterlands Wehr 1917 – erneuert zu Gottes Ehr 1923“, also ein Nachguss), aufgehängt an einem Metallgestänge, und die kleinere alte Glocke aus dem 14./15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (ohne Inschrift), die an einem Holzbalken befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Kirche ==&lt;br /&gt;
Nach dem Übertragung der Glaubenskirche an die [[Koptische Kirche]] war die alte Pfarrkirche wieder die einzige Kirche der damaligen Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Lichtenberg. Außer für sonntägliche Gottesdienste wird die Kirche regelmäßig für Konzerte genutzt. Am 1. September 2013 vereinigten sich die benachbarten Gemeinden Alt-Lichtenberg und Am Fennpfuhl zur Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenberg, nachdem sie schon vorher über viele Jahre eng zusammengearbeitet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenräume werden aber auch regelmäßig für Diskussionsrunden zu aktuellen Themen oder für Kunstprojekte genutzt. Beispielsweise fanden am 10. und 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 [[Performance (Kunst)|Klangperformances]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;fern – nah&amp;#039;&amp;#039; statt: das Kunstkollektiv WAH (die Künstler Anja &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eber, Jagna &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nderson und Dodi &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;elschinger) stellte Vergangenes als imaginären Nachhall dar. An den genannten Tagen ging es um die Person [[Marguerite Porete]], die 1310 auf dem [[Scheiterhaufen]] verbrannt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Berit Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheit und Gegenwart im Klang&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Woche]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für Lichtenberg, Fennpfuhl und Rummelsburg, 8. Mai 2019, S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrer (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 19. / Anfang 20. Jh.: E. Kuntze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1890|2607|Kuntze, E. Pfarrer|Teil=Teil 5, Lichtenberg |Seite=67 |Kommentar=Dorfstr. 10a [Pfarrhaus]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965: Klaus-Jürgen Dehmel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1972|87|Dehmel, Pfarrer|Werk=TO |Seite=85 |Kommentar=Möllendorffstr. 33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR. Hauptstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band II. Institut für Denkmalpflege im Henschelverlag, Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* [[Jan-Michael Feustel|Jan Feustel]]: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge in Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Haude und Spener, 1996, ISBN 3-7759-0409-3  (Berlinische Reminiszenzen, 75).&lt;br /&gt;
* Markus Cante: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen bis 1618&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin und seine Bauten]]&amp;#039;&amp;#039;. Teil VI: &amp;#039;&amp;#039;Sakralbauten&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin, Berlin 1997, S.&amp;amp;nbsp;336.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Friske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterlichen Kirchen auf dem Barnim. Geschichte – Architektur – Ausstattung&amp;#039;&amp;#039;. Lukas-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-931836-67-3 (Kirchen im ländlichen Raum, Band&amp;amp;nbsp;1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dorfkirche Lichtenberg (Berlin)|Dorfkirche Lichtenberg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-lichtenberg.de/ Homepage der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09040239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.521179 |EW=13.4799 |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Süd-Ost|Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldsteinkirche|Berlin Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof im Bezirk Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Berlin, Lichtenberg Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Berlin Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möllendorffstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthiasb</name></author>
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