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	<title>Alte Oder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T22:17:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alte_Oder&amp;diff=403800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Elalma: /* Weitere Oderläufe */ WLs, Formatierung</title>
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		<updated>2025-01-21T15:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Oderläufe: &lt;/span&gt; WLs, Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:18-06-12-Wriezener Alte Oder RRK4449.jpg|mini|Wriezener Alte Oder nordöstlich von Bad Freienwalde, alte Flussläufe heben sich hell ab]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alteoder-53.jpg|mini|Wriezener Alte Oder bei Schiffmühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Oder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung zahlreicher alter [[Oder]]arme in [[Brandenburg]] (Deutschland), die durch den Bau von [[Durchstich (Wasserbau)|Durchstichen]] u.&amp;amp;nbsp;a. zur [[Vorflut]]verbesserung entstanden sind. Im 18. Jahrhundert wurde im Bereich des [[Oderbruch]]s zwischen [[Lebus]] und [[Hohensaaten]] und auch stromabwärts ein ganzes Durchstichs- und [[Deich|Eindeichungsprogramm]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstebiese–Wriezen–Hohensaaten ==&lt;br /&gt;
Die Güstebieser (15 km) und die Wriezener Alte Oder (25 km)&amp;lt;ref&amp;gt;Anlage zum Preußischen Wassergesetz vom 7. April 1913, Gesetzsammlung Nr. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren bis zum Bau des großen Durchstichs zwischen [[Güstebiese]] und Hohensaaten 1747–1753, des 21 Kilometer langen Oderkanals, Hauptstrom der Oder. Sie nehmen heute alles Oberflächenwasser aus dem Oderbruch auf, was durch die Absenkung des Wasserspiegels um ca. 3,5 m gegenüber dem Hauptstrom möglich wurde. Die Güstebieser Alte Oder beginnt am Oderdeich bei [[Güstebieser Loose]] und fließt nach Südwesten bis [[Wriezen]]. Von hier ist es die Wriezener Alte Oder, die sich nach Nordwesten wendet und zwischen der Stadt [[Bad Freienwalde (Oder)]] und ihrem Ortsteil [[Schiffmühle (Bad Freienwalde)|Schiffmühle]] in einem weiten Bogen durch das Niedere Oderbruch (teilweise Naturschutzgebiet) westlich der [[Neuenhagener Insel]] nach Nordosten fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bralitz]] bis [[Oderberg]] (HOW-km 84,69) ist die Wriezener Alte Oder (WAO) auf 2,5 km&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gdws.wsv.bund.de/DE/wasserstrassen/01_bundeswasserstrassen/Laengen/Laengen_WaStr.html &amp;#039;&amp;#039;Längen der Hauptschifffahrtswege der Binnenwasserstraßen des Bundes,&amp;#039;&amp;#039;] [https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wasserstrassen/Laengen/Teil_4_Liste_1.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=9 &amp;#039;&amp;#039;Liste 1&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, Version 3.2, 2019). Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.&amp;lt;/ref&amp;gt; Länge eine [[Bundeswasserstraße]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.wsv.de/wasserstrassen/chronik/index.html |wayback=20160722140340 |text=Verzeichnis E, Lfd. Nr. 21 der Chronik über den Rechtsstatus der Reichswasserstraßen/Binnenwasserstraßen des Bundes.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gdws.wsv.bund.de/DE/wasserstrassen/01_bundeswasserstrassen/Chronik/Chronik_WaStr.html &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis E, Lfd. Nr. 21 der Chronik über den Rechtsstatus der Reichswasserstraßen/Binnenwasserstraßen des Bundes.&amp;#039;&amp;#039;] Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Wasserstraßenklasse]] III; zuständig ist das [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oder-Havel]]. Ab Oderberg nutzt die [[Havel-Oder-Wasserstraße]] den untersten 7,8 km&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge&amp;quot; /&amp;gt; langen Abschnitt der Alten Oder. Der Wasserspiegel dieser so genannten Oderhaltung liegt bei 1,2&amp;amp;nbsp;m über NHN. Sie ist über die [[Hohensaaten]]er Ostschleuse mit der zwei Meter höheren Oder (mittlerer Spiegel hier 3,24&amp;amp;nbsp;m über NHN) verbunden. Der Wasserablauf erfolgt jedoch in die [[Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße]], deren Spiegel hier nur 0,4&amp;amp;nbsp;m über NHN liegt und mit der die Oderhaltung durch ein Wehr und die Hohensaatener Westschleuse verbunden ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Oder östlich von Golzow.jpg|mini|Alte Oder östlich von Golzow]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kreisstadt Bad Freienwalde trägt noch heute den amtlichen Namen [[Bad Freienwalde (Oder)]], obwohl der Hauptstrom der Oder heute 8 km nordöstlich verläuft. Auch die Stadt [[Oderberg]] liegt 7 km westlich der heutigen Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reitwein–Wriezen ==&lt;br /&gt;
Etwas länger, aber bedeutend kleiner ist die &amp;#039;&amp;#039;südliche&amp;#039;&amp;#039; Alte Oder, vor der [[Oderbruch#Trockenlegung und Besiedlung des Niederbruchs ab 1747|Trockenlegung des Oderbruchs]] ein linker Nebenarm der Oder. Sie hat ihren heutigen Ursprung in der Nähe von [[Reitwein]] der ursprünglichen Verzweigung am Fuß des [[Reitweiner Sporn]]s bei [[Lebus]]. Von dort fließt sie zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Bullergraben&amp;#039;&amp;#039; und dann als Manschnower Alte Oder nordwärts, knickt dann nördlich von [[Gorgast]] scharf nach Westen ab und erreicht bei Gusow (nördlich [[Seelow]]) den Westrand der Niederung. Von hier verläuft sie in nordwestlicher Richtung und wird nördlich von [[Neuhardenberg]] als &amp;#039;&amp;#039;Quappendorfer Kanal&amp;#039;&amp;#039; geführt. Die letzten 13 Kilometer von der Mündung der [[Stöbber]] bis zur Einmündung in die Wriezener Alte Oder in Wriezen heißen Friedländer Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund zwei Kilometer nordwestlich der Vereinigung von Stöbber und Quappendorfer Kanal fließt dem Friedländer Strom der Barschegraben (auch: Klostergraben) zu, der ein [[Feuchtgebiet|Feuchtbiotop]] in der [[Ringenwalde (Märkische Höhe)|Ringenwalder]] Heide über die Seenkette [[Dolgensee (Märkische Höhe)|Dolgensee]], [[Kesselsee (Altfriedland)|Kesselsee]], [[Lettinsee]] und [[Klostersee (Altfriedland)|Klostersee]] in den Strom entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Oderläufe ==&lt;br /&gt;
Nordöstlich von [[Zechin]] gibt es noch Reststücke der ehemaligen etwa 4 km langen Alten Oder als Ergebnis des Durchstichs bei [[Genschmar]] von 1787, die aber weder mit der Oder noch untereinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nicht mehr erkennbarer, historischer Oderlauf bildete die Grenze zwischen der [[Kurmark]] und der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]]. Er lief von Güstebieser Loose, südlich Altwustrow, Altreetz nach Neutornow. Er bildete auch die Grenze des Altkreises Königsberg i.N. zum Kreis Oberbarnim (bis 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gewässer namens „Alte Oder“ gibt es bei [[Küstrin-Kietz]] (gegenüber [[Kostrzyn nad Odrą|Küstrin]]) seit 1736, aber auch in [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt]] und im [[Nationalpark Unteres Odertal]] bei [[Criewen]] seit 1788 und bei [[Zützen (Schwedt/Oder)|Zützen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Siehe auch ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Eckholdt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flüsse und Kanäle, Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen&amp;#039;&amp;#039;, DSV-Verlag 1998&lt;br /&gt;
* Brandenburgische Gewässereinteilungsverordnung vom 1. Dezember 2008, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil II – Nr. 31 vom 17. Dezember 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mluv.brandenburg.de/cms/detail.php/171523 Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg: Alte Oder]&lt;br /&gt;
* [[Quappenwanderweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Alte Oder| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeswasserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flussarm in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Elalma</name></author>
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