<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alte_Mordgrube</id>
	<title>Alte Mordgrube - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alte_Mordgrube"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alte_Mordgrube&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T05:27:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alte_Mordgrube&amp;diff=1896320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Speravir: /* Geschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alte_Mordgrube&amp;diff=1896320&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-09T01:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|BILD= Mordgrube Ausflugslokal Zugspitze.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= umgebautes Kessel-, Maschinen- und Schachthaus des Mendenschachtes der Alten Mordgrube (2011)&lt;br /&gt;
|NAME= Alte Mordgrube&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= Mordgrube&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1= Silber&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2= Blei&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6= &lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN= &lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE= &lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK= &lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON= 1516&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS= 1896&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG= Gaststätte&lt;br /&gt;
|LAGERNAME1= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME2= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME3= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT3= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE3= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE3= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME4= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT4= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE4= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME5= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT5= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE5= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME6= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT6= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6= &lt;br /&gt;
|ABRAUM= &lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG= &lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|MINERALIEN= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50.869617&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 13.335552&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-SN&lt;br /&gt;
|STANDORT= Zug, An der Zugspitze 5&lt;br /&gt;
|GEMEINDE= Brand-Erbisdorf&lt;br /&gt;
|NUTS3_1= Mittelsachsen&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG= Landkreis&lt;br /&gt;
|REVIER= Freiberger Revier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Mordgrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (häufig auch einfach nur &amp;#039;&amp;#039;Mordgrube&amp;#039;&amp;#039;) ist ein stillgelegtes Bergwerk südlich von Freiberg in Sachsen. Sie war eine der bedeutendsten Gruben des Freiberger Bergreviers. Die &amp;#039;&amp;#039;Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; liegt an der &amp;#039;&amp;#039;Zugspitze&amp;#039;&amp;#039;, an der Flurgrenze zwischen Zug, Berthelsdorf, [[Brand-Erbisdorf|Brand]] und Erbisdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1516 belegt. An die &amp;#039;&amp;#039;Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; knüpft sich die Sage von Tänzern, die, als ein Priester einem Schwerkranken die [[Krankensalbung|Letzte Ölung]] geben wollte, gegenüber diesem Sakrament (bzw. gegenüber [[Salböl]] und/oder [[Hostie]]) die Ehrerweisung verweigern und dafür in die Tiefe gerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im 18. Jahrhundert geteufte neue Hauptschacht der Grube wurde zu Ehren des Kunstmeisters [[Johann Friedrich Mende]] &amp;#039;&amp;#039;Mendenschacht&amp;#039;&amp;#039; genannt. [[Christian Friedrich Brendel]] baute 1820–24 die &amp;#039;&amp;#039;Mordgrübner [[Wassersäulenmaschine]]&amp;#039;&amp;#039;, die in 140 m [[Teufe]] eingesetzt wurde. Sie war über Jahrzehnte Lehrbeispiel an der [[Bergakademie Freiberg]] und an anderen Hochschulen. Während um 1800 die &amp;#039;&amp;#039;Alte Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; eine der ärmsten Gruben Freibergs war, war sie dank dieser Lösung 1831 bereits eine der reichsten Gruben. Sie galt als wichtigste Bleierzgrube des Reviers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die &amp;#039;&amp;#039;Alte Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Jungen Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; bei Berthelsdorf zur &amp;#039;&amp;#039;Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; vereinigt. 1856 konsolidierte die &amp;#039;&amp;#039;Mordgrube&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Neu Glück und Drei Eichen&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Vereinigt Feld in der Buschrevier&amp;#039;&amp;#039; zur Grube &amp;#039;&amp;#039;Vereinigt Feld bei Brand&amp;#039;&amp;#039;. Diese wiederum wurde 1886 vom sächsischen Staat aufgekauft und mit den Gruben &amp;#039;&amp;#039;Beschert Glück hinter den Drei Kreuzen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Junge Hohe Birke an der Münzbachhütte&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Mittelgrube&amp;#039;&amp;#039; vereinigt. Am 30. Juni 1896 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Mendenschachter Revier&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Mittelgrube&amp;#039;&amp;#039; durch die Oberdirektion der königlichen Erzbergwerke stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde im Bereich der Aufbereitung ein neues Werk der Freiberger Lederfabrik Moritz Stecher errichtet. Das Werk nutzte zudem einen Teil der Tagesgebäude für Wohnzwecke. Vor dem Huthaus der Grube erinnert ein Denkmal an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Gerbereiarbeiter der Fabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im umgebauten [[Schachthaus]] des Mendenschachtes eröffnete 1906 das Ausflugslokal &amp;#039;&amp;#039;Zur Zugspitze&amp;#039;&amp;#039;, das 1997 schloss. Die auf der Schachthalde befindlichen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wurden zwischen 2003 und 2005 saniert und werden heute weitgehend zu Wohnzwecken genutzt. Im Rahmen der Sanierung wurde auch die Gaststätte wiedereröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2019 gehört die gesamte Anlage zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge. Auf dem Areal befinden sich an den Gebäuden entsprechende Hinweis- und Informationstafeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2020 wurde das Gesamtareal an einen Investor verkauft, der das umgebaute Kessel-, Maschinen- und Schachthaus aufwändig sanieren und umbauen lässt. Zukünftig wird das Gebäude als gehobene Gaststätte und kleiner Hotelbetrieb genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/freiberg/plaene-fuer-die-zugspitze-vom-biergarten-bis-zur-hochzeitssuite-artikel12114731 |titel=Pläne für die Zugspitze: Vom Biergarten bis zur Hochzeitssuite | werk=Freie Presse  |abruf=2023-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komplex des Mendenschachtes der Alten Mordgrube stellt einen der bedeutendsten bergmännischen Denkmalkomplexe im Brand-Erbisdorfer Bergbaugebiet dar. Die Tagesgebäude blieben äußerlich bis heute weitgehend authentisch erhalten. Unter Tage blieben Abbaue, [[Streckenauffahrung|Auffahrungen]] und Maschinenräume erhalten. Allerdings ist das wichtigste technische Denkmal, die 1820–24 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Mordgrübner [[Wassersäulenmaschine]]&amp;#039;&amp;#039;, derzeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Freiberg Alte und Junge Mordgrube.jpg|Darstellung der Alten Mordgrube (1745)&lt;br /&gt;
 Heuchler mordgrube.jpg|Wassersäulenmaschine im Menden-Schacht der Alten Mordgrube (Zeichnung von [[Eduard Heuchler]] 1857)&lt;br /&gt;
 Mordgrube Huthaus.jpg|Blick auf das Huthaus (erbaut um 1820) und das Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Gerbereiarbeiter der Lederfabrik Stecher&lt;br /&gt;
 Brand-Erbisdorf, Mendenschacht der Alten Mordgrube - Bethaus (01-2).jpg|Bethaus (erbaut 1853 als Material- und Zimmerhaus)&lt;br /&gt;
 Brand-Erbisdorf, Mendenschacht der Alten Mordgrube - Bergschmiede (01-2).jpg|Blick auf die [[Bergschmiede]] (erbaut 1856)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Freiberger Gangerzlagerstätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Projektgruppe UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge&lt;br /&gt;
   |Titel=Umsetzungsstudie Bergbaugebiet Brand-Erbisdorf&lt;br /&gt;
   |Verlag=Saxonia&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |Seiten=45}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Otfried Wagenbreth]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Eberhard Wächtler]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Freiberger Bergbau&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Technische Denkmale und Geschichte&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-342-00117-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dietmar Werner&lt;br /&gt;
   |Titel=Bergmannssagen aus dem sächsischen Erzgebirge&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7739-0419-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alte Mordgrube (Brand-Erbisdorf)}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Mordgrube zu Freiberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lothar-schumacher.de/MORDGRUB/frame.htm Alte Mordgrube bei Brand-Erbisdorf], private Website&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://freiberg.net/umgebung/zug |text=Bergbaugebiet Zug |wayback=20100906221736}}, Website auf netz.werk freiberg&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www3.ext.tu-freiberg.de/~wwwfk/highlights/projektwoche03/bergbau/mordgrube.html |text=Die alte Mordgrube |wayback=20070628034408}}, Website des Freiberg-Kollegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[William Tröger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufbereitungsbericht von dem Berggebaeude Alte Mordgrube Fdgbe. in der Freiberger Bergamts und deren Hohenbirkner Revier auf dem obern Brande gelegen&amp;#039;&amp;#039;. Freiberg 1825, {{Urn|nbn:de:bsz:14-db-id51066170X7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mordgrube, Alte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiberger Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Sächsisches Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschützte Sachgesamtheit in Sachsen|Alte Mordgrube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Brand-Erbisdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Speravir</name></author>
	</entry>
</feed>