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	<title>Alte Kirche (Pellworm) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:14:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Z thomas: HC: −Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Nordfriesland; ±Kategorie:Pellworm (Gemeinde)→Kategorie:Kulturdenkmal in Pellworm</title>
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		<updated>2026-04-10T09:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kulturdenkmal_im_Kreis_Nordfriesland&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Nordfriesland&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Nordfriesland&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Pellworm_(Gemeinde)&quot; title=&quot;Kategorie:Pellworm (Gemeinde)&quot;&gt;Kategorie:Pellworm (Gemeinde)&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Pellworm&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Pellworm (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Pellworm&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alte Kirche Pellworm.jpg|mini|Südwestansicht der Alten Kirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; St. Salvator ist die wohl bedeutendste [[Sehenswürdigkeit]] auf der [[Nordfriesland|nordfriesischen]] [[Insel]] [[Pellworm]]. Das [[Romanik|romanische]] Gotteshaus wurde um 1200 errichtet und prägt durch die Turmruine das Bild der Insel. Die Kirche gehört zusammen mit der Neuen Kirche Zum Heiligen Kreuz zur [[Evangelisch-lutherische Kirche|Evangelisch-Lutherischen]] Kirchengemeinde Insel Pellworm im [[Kirchenkreis Nordfriesland]] in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Nordkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pellworm alter kirchturm MS P4140087.JPG|mini|hochkant|Turmruine der &amp;#039;&amp;#039;Alten Kirche&amp;#039;&amp;#039;, 2004]]&lt;br /&gt;
Eine erste [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] wurde im Westen der Marschinsel [[Strand (Insel)|Strand]] den Urkunden nach im 11. Jahrhundert aus Holz errichtet. Die alten Schwellen aus Eichenholz wurden bei Grabungen im Jahr 1907 unter der heutigen [[Apsis]] nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;alte-kirche.de: [http://www.alte-kirche.de/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;], gesehen am 5. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Salvatorkirche]] war [[Jesus Christus|Christus]], dem Heiland (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;salvator&amp;#039;&amp;#039;) der Welt, geweiht. Da dieser Kirchenbau den ungünstigen Witterungsbedingungen nicht auf Dauer gewachsen war, wurde er um das Jahr 1200 durch das heutige Gotteshaus aus Stein ersetzt. Als erstes wurden im Jahr 1195 im Osten [[Chor (Architektur)|Chor]] und Apsis aus [[Tuff]]stein gebaut. Kurze Zeit später entstand im Westen das [[Kirchenschiff|Langschiff]] aus roten, gebrannten [[Mauerziegel|Ziegelsteinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchturm wurde im 13./14. Jahrhundert angebaut. Um 1400 solle er dem aus [[Dithmarschen]] stammenden [[Piraterie|Seeräuber]] [[Cord Widderich]] als Stützpunkt bei seinen Plünderungen in den Dörfern der [[Strand (Insel)|Insel Strand]] und den umliegenden Inseln gedient haben. Aus der Salvatorkirche soll Widderich neben dem Bronzetaufbecken auch weitere Schätze gestohlen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widderich&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.literakur.de/846.html|titel=Auf Spurensuche zwischen Dichtung und Historie. Cord Widderich und die Irrfeuer|werk=LiteraKur|abruf=2022-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Landesherr Herzog [[Johann Adolf (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Johann Adolf]] von [[Schleswig-Holstein-Gottorf]] verfügte 1597, dass der etwa 50 Meter hohe Turm als [[Seezeichen]] im guten Zustand zu erhalten sei. Am 5. April 1611 stürzte er jedoch unvermutet und ohne Fremdeinwirkung teilweise ein, weil die offenbar nicht tief genug gegründeten Fundamente im [[Marschland|Marschboden]] keinen ausreichenden Halt mehr fanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seezeichen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.baken-net.de/pellworm_kirche.htm|titel=Alte Kirche von Pellworm als Seezeichen|werk=baken-net.de|abruf=2022-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde auch das Kirchenschiff beschädigt. Der Wiederaufbau verzögerte sich durch die große Sturmflut von 1634, die [[Burchardiflut]], die Pellworm von der Insel Strand abriss, nach der zunächst die Wiedereindeichung der Insel Priorität hatte. Die Erneuerung des zerstörten westlichen Teils des Kirchenschiffs wurde erst im Jahr 1687 abgeschlossen. In diesem Zuge wurden vermutlich auch die Fenster vergrößert. Der Einbau der Orgel von [[Arp Schnitger]] in den Jahren 1710/11 geschah parallel zur [[Deich]]sanierung und mit Unterstützung derselben Verantwortlichen, die den Deichbau durchführten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Arp-Schnitger-Orgel.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Turm wurde nicht wieder aufgebaut, behielt aber auch als 26 Meter hohe Ruine seine Bedeutung als Seezeichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seezeichen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mauern der Apsis wurden im Jahr 1913 mit Kopien der [[Kapitell|Würfelkapitell]]e neu aufgeführt und der Chor neu verblendet, 1914 der Chorbogen und 1928 der [[Dachreiter]] erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio681&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 681.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche St.Salvator - Innenansicht.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Der [[Kirchenschiff|einschiffige]], [[Ostung|geostete]] [[Sakralbau]] befindet sich auf einer [[Warft]] nahe dem alten [[Seedeich]]. Ältester Baukörper ist der Ostteil aus [[Tuff]]stein auf einem Fundament und umlaufenden Sockel aus [[Sandstein]] und Feldstein. An den rechteckigen, eingezogenen Chor mit Satteldach schließt sich eine halbrunde, eingezogene [[Apsis]] mit einem halben [[Kegeldach]] an. Die ursprünglichen, hochsitzenden und rundbogigen romanischen Fenster mit Laibungen sind erhalten oder teils rekonstruiert, je zwei an der Nord- und Südseite des Chors und drei in der Apsis. Letztere sind in drei großen Rundbögen angebracht, die von [[Halbsäule]]n getragen werden. Ihre spätromanischen Würfel[[Kapitell|kapitelle]] sind mit Weinlaub und Trauben verziert. In mittlerer Höhe befindet sich an der Südseite des Chors ein weiteres kleines Fenster. Links davon kann durch ein rundbogiges Portal mit [[Verkröpfung|verkröpftem]] [[Sockelprofil]] der Chor betreten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio681&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus besteht aus Backsteinmauerwerk, das äußerlich verputzt und weiß gestrichen ist und am Ostende einen kleinen [[Dachreiter]] des 17. Jahrhunderts auf einem Satteldach besitzt. Im Barock wurden an den Langseiten große rundbogige, zweifach abgestufte Fenster eingebrochen, drei an der Südseite, zwei an der Nordseite. Die südliche Langseite wird von einem Zahn[[fries]], die nördliche von einem [[Zahnschnitt]] abgeschlossen. In das in spätgotischer Zeit veränderte Südportal sind die beiden romanischen Freisäulen mit Würfelkapitellen integriert. Über dem zweifach abgestuften [[Gewände]] ist ein gotischer Spitzbogen angebracht. An der Nordseite befinden sich zwei schlichte rundbogige Portale. Die Westseite ist fensterlos. Am Ostende der Südwand ist ein weiteres, schmales Fenster angebracht. Nachträglich wurden die östlichen Ecken durch Stützpfeiler verstärkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio681&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Kirchengebäudes befindet sich heute der kleine und neben dem Kirchenbau eher gedrungen wirkende [[Glockenturm]], der aus mächtigen Baumstämmen gezimmert wurde und ein mit [[Kupferblech]] beschlagenes Dach besitzt. Dieser beherbergt heute das [[Glockengeläut]] der Kirche. Die älteste Glocke von M. Lucas datiert von 1605.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio682&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westseitige Turm aus der Zeit der [[Gotik]], der ursprünglich mit dem Kirchenschiff verbunden war, besaß eine Höhe von etwas über 50 Metern (52 Meter?) und ist heute Nistplatz für zahlreiche Vögel, darunter auch [[Greifvögel]] wie der [[Turmfalke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Heute besitzt die dreigeschossige Turmruine noch eine Höhe von gut 26 Metern. Sie besteht aus unverputztem Backstein. Die alten [[Rüstholz|Rüstlöcher]] für die Baugerüste und die Reste spitzbogiger [[Blendbogen|Blendbögen]] sind noch deutlich erkennbar. Bis heute ist er eine weithin sichtbare [[Landmarke]], die über Jahrhunderte eine Orientierung für die [[Schifffahrt]] in den [[Heverstrom]] darstellte. Erst durch den Bau des 1907 fertiggestellten, 41,5 Meter hohen [[Leuchtturm Pellworm|Leuchtturms Pellworm]] hat die Ruine des Kirchturms ihre Bedeutung als optisches [[Schifffahrtszeichen|Seezeichen]] und Orientierungspunkt verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;pellworm.de: [http://www.pellworm.de/so-schoen-ist-es-hier/historie-und-tradition/der-pellwormer-leuchtturm.html &amp;#039;&amp;#039;Der Pellwormer Leuchtturm&amp;#039;&amp;#039;], gesehen am 5. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Turmruine befinden sich Grabsteine des 16. und 17. Jahrhunderts. Neben der Ruine liegt der „[[Friedhof der Heimatlosen]]/Namenlosen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio682&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche St.Salvator - Der Altar.jpg|mini|Spätgotischer Flügelaltar (um 1460)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pellworm Alte Kirche Kanzel 1215.jpg|mini|hochkant|Kanzel (um 1600)]]&lt;br /&gt;
Der flachgedeckte, unverputzte Innenraum wird von einer [[Holzbalkendecke]] abgeschlossen. Abgesehen von den Sakral- und Einrichtungsgegenständen ist er eher schlicht gehalten. Das Gebänk mit geschnitzten Wangen des 17. und frühen 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lässt einen Mittelgang frei. Über einigen Durchgängen des Gestühls sind Rundbögen aus gedrehtem Schmiedeeisen mit floralen Aufsätzen angebracht, die Blüten in verschiedenen Entwicklungsstadien von der Knospe bis zum Verblühen zeigen. Langhaus und Chor werden durch einen großen rundbogigen [[Triumphbogen]] verbunden. Zwei [[Auskragung|auskragende]] [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfersteine]] im Triumphbogen tragen einen neuen hölzernen Querbalken, auf dem ein [[Triumphkreuz]] vom Beginn des 16. Jahrhunderts aufgestellt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio682&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Apsis steht der spätgotische [[Flügelaltar]] eines unbekannten Meisters aus der Zeit um 1460, dessen Werkstatt in Hamburg oder Lübeck vermutet wird. Die Innenseite zeigt sieben aus Eichenholz geschnitzte Szenen aus der [[Passionsgeschichte]] Jesu unter Baldachinen mit [[Maßwerk]], zentral im überhöhten Mittelfeld die Kreuzigungsszene. Auf den Innenflügeln sind 16 Gemälde aus dem [[Marienleben|Leben Marias]] zu sehen, auf der Außenseite zwei Bildfragmente von der „[[Gregorsmesse]]“ und dem „Märtyrerbaum“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Die beiden kleinen oberen Seitenflügel zeigen [[Anna selbdritt]] und den [[Andreas (Apostel)|hl. Andreas]]. Die rechteckige [[Mensa (Altar)|Mensa]] besteht aus einer schlichten, massiven Steinplatte, die mehrere [[Weihekreuz]]e aufweist und auf Backsteinmauerwerk ruht. Die Darstellung der Abendmahlsszene auf der [[Predella]] stammt aus späterer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche stellen neben dem Altar das aus [[Bronze]] gegossene [[Taufbecken]] von [[Hinrich Klinghe]] aus dem Jahr 1475 sowie die Kirchen[[orgel]] auf der Westempore die sehenswertesten und kulturhistorisch bedeutendsten Objekte dar. Schon im 13. Jahrhundert besaß die Kirche eine [[Mittelalterliche Bronzefünten des niederdeutschen Kulturraums|Bronzefünte]], die laut dem Bericht von [[Neocorus]] im 15. Jahrhundert von dem Seeräuber Cort Widderich geraubt wurde und nach [[St. Clemens (Büsum)|St. Clemens in Büsum]] gelangte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widderich&amp;quot;/&amp;gt; wo es heute noch steht. Die heutige Taufe war ursprünglich eine Stiftung der [[Strand (Insel)|Strander]] [[Staller (Beamter)|Stallers]] [[Laurens Leve]] für die Kirche zu Buphever, die in der [[Burchardiflut]] 1634 unterging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Kuppa, die von vier Diakonen getragen wird, sind Heiligenfiguren und Taufe und Kreuzigung Jesu unter [[Arkade]]n mit Kielbögen dargestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio681&amp;quot; /&amp;gt; [[Johann Adolph Kielmann von Kielmannsegg]] ließ die Fünte 1666 farbig [[Fassung (Bemalung)|fassen]] und mit dem hölzernen laternenförmige Taufbeckel ergänzen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Richard Haupt (Kunsthistoriker)|Richard Haupt]]|Titel=Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein mit Ausnahme des Kreises Herzogtum Lauenburg|Band=2|Jahr=1888|Seiten=301–302 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der das Taufwasser vor Verunreinigung schützen sollte und durch eine Mechanik in der Decke angehoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[polygon]]ale [[Kanzel]] aus der Zeit um 1600 ist mit doppelten Ecksäulen verziert und zeigt auf den Feldern Gemälde der vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] mit ihren Symbolen von 1624. Der sechseckige Schalldeckel wird von Flachreliefs bekrönt. Der Beichtstuhl datiert von 1691. Der Kronleuchter ist eine Replik aus dem Jahr 1990, nachdem der alte im Zweiten Weltkrieg abgetreten werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Wänden finden sich [[Epitaph]]ien und Gemälde verschiedener Pastoren der Gemeinde. Beherrscht wird die Nordwand von einem großen Gemälde aus dem Jahr 1735, das das [[Jüngstes Gericht|Jüngste Gericht]] drastisch vor Augen hält. Auf dem Gemäldeepitaph der Familie Edleffsen aus dem Jahr 1692 erklärt Christus Frauen und Kindern seine Lehre. Auf dem Epitaph über dem Südportal ist eine Pastorenfamilie aus dem Jahr 1601 unter der Kreuzigungsszene dargestellt. Die bereits verstorbenen und totgeborenen Kinder beten gemeinsam mit den noch lebenden und den Eltern unter dem Kreuz. Links davon stehen auf einer Tafel die Namen der Inselpastoren, rechts der Kanzel auf einer Tafel die Namen der Gefallenen im Ersten Weltkrieg. Links und rechts des Triumphbogens sind die Porträts von Johannes Heimreich (1586–1664), der als Pastor und Inspektor der [[Nordstrand]]er Kirchen wirkte und Vater des Chronisten [[Anton Heimreich]] war, mit seiner Frau zu sehen. Pastor Petrus Harrsen und seine Frau werden auf weiteren Porträts aus dem 18. Jahrhundert an der Südwand dargestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Kirche St. Salvator (Pellworm) 14.jpg|mini|[[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] der Schnitger-Orgel von 1711]]&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Orgel der Alten Kirche (Pellworm)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel ist ein Werk des [[Orgelbauer|Orgelbaumeisters]] [[Arp Schnitger]] aus den Jahren 1710–1711. Sie gilt als ein herausragendes Beispiel der Orgelbaukunst des frühen 18. Jahrhunderts. Sie ist auf der geschweiften Empore aufgestellt, deren Brüstung gedrechselte Stabgitter zwischen profilierten Hand- und Sockelleisten hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio682&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 682.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelteil ist ein Aufsatz angebracht, der aus Akanthusranken und [[Volute]]n besteht, die drei Medaillons umrahmen. An der Nordwand bei der Orgel hängt eine Tafel mit den Namen der 52 Spender, die im Jahr 1711 den Bau der Orgel ermöglichten: „GOTT zu Ehren und der Kirche Zum Zierath, ist die Orgel, in dieser Kirche von Untergesetzten als [Liste der Stifternamen] Geehret, Worden ANNO. 1711.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Arp-Schnitger-Orgel&amp;#039;&amp;#039;. 2011, S. 9, 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Sommermonaten finden hier regelmäßig [[Orgelmusik|Orgelkonzerte]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;pellworm.de: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.pellworm.de/aktivitaeten/kunst-kultur/ Orgelkonzerte]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alte Kirche St. Salvator (Pellworm)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nordkirche.de/adressen/institutionen/detailansicht/institution/pellworm Ev.-Luth. Kirchengemeinde Insel Pellworm] auf nordkirche.de.&lt;br /&gt;
* [http://www.pellworm.de/so-schoen-ist-es-hier/historie-und-tradition/inselkirchen.html Offizielle Website der Insel Pellworm]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://kulturkirchen.org/kirchen/ecffea9467e14fbd9f5d42df4ce21132/Alte%20Kirche%20St.%20Salvator|titel=Alte Kirche St. Salvator|werk=kulturkirchen.org|abruf=2022-02-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Habich]], Christoph Timm, [[Lutz Wilde]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Deutschen Kunstdenkmäler, Hamburg, Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1994, ISBN 978-3-422-03120-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=300 Jahre Arp-Schnitger-Orgel alte Kirche St. Salvator Pellworm&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ev. Luth. Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
   |Ort=Pellworm&lt;br /&gt;
   |Datum=2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/30/55.8|EW=8/35/32|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1028663315|VIAF=284976473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salvatorkirche|Pellworm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kreis Nordfriesland|Pellworm, Alte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Pellworm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Nordfriesland|Pellworm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinkirche|Pellworm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Pellworm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Schleswig-Holstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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