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	<title>Alte Isarkaserne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:31:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Erdkundiger: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2019-05-04T19:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mwj 055 6.jpg|mini|Alte Isarkaserne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Munich museumsinsel 1900.jpg|miniatur|Die alte Isarkaserne auf der kurz vorher befestigten Kohleninsel im Jahr 1900.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Isarkaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Kavallerie]][[Liste der Militär-Kasernen in München|kaserne]] der [[Bayerische Armee|bayerischen Armee]] in [[München]]. Sie lag auf der [[Museumsinsel (München)|Kohleninsel]], auf der seit dem frühen 20. Jahrhundert das [[Deutsches Museum|Deutsche Museum]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war eine der ältesten militärischen Bauten der Münchner [[Garnison]], die ersten Anlagen sollen zur Zeit des Kurfürsten [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Maximilian Emanuel]] im frühen 18. Jahrhundert gebaut worden sein. Nach einem Brand wurde die [[Kaserne]] 1762 neu aufgebaut. Ihre Lage war strategisch günstig. Am stadtauswärtigen Isarufer lag die [[Au (München)|Vorstadt Au]], die am Ende des 18. Jahrhunderts hauptsächlich von Arbeitern bewohnt und die drittgrößte Stadt in Bayern war. Ihre Nähe zur Residenzstadt München hätte bei sozialen Unruhen eine erhebliche Bedrohung darstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1800 war das längliche zweistöckige Hauptgebäude etwa 140&amp;amp;nbsp;m lang und bot im Erdgeschoss, welches für Stallungen benutzt wurde, Platz für 724 Pferde und in den Obergeschossen Platz für 954 [[Soldat]]en. In südwärtiger Richtung hinter dem Hauptgebäude befand sich noch ein Exerzierplatz. Im Jahr 1803 stand die [[Kaserne]] einige Monate lang leer und wurde anschließend vom 1. [[Kürassiere|Kürassier]]-Regiment „Minucci“ belegt, welches als 1. [[Dragoner]]-Regiment „Minucci“ bis Herbst 1804 dort blieb. Während der [[Dritter Koalitionskrieg|dritten Koalition]] war 1805 das Depot des 1. Dragoner-Regiment nebst Pferdelazarett untergebracht, im Frühjahr 1806 kehrte auch das Regiment zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806/1807 befand sich neben dem 1. Dragoner-Regiment noch das Depot des [[Königlich Bayerisches 4. Chevaulegers-Regiment „König“|4. Chevaulegers-Regiments „Bubenhofen“]] in der alten Isarkaserne. Aufgrund des Platzmangels zogen einige [[Eskadron]]en in die provisorische [[Lehel-Kaserne]] um, während auf der Kohleninsel noch Teile eines Fuhrwerk-Bataillons einquartiert worden waren. Um 1808 beherbergte die Kaserne etwa 600 Soldaten ([[Chevauleger]] und [[Dragoner]]). Zwischen 1813 und 1820 wurden Stallbaracken in der [[Maxvorstadt]] und am [[Gasteig]] abgebaut und bei der Isarkaserne neu aufgebaut, so  dass weitere 120 Pferde untergebracht werden konnten. Die Stallungen fassten 1822 236 Pferde, während die Mannschaftsunterkünfte nur noch für 142 Mann berechnet waren. Die am Ufer liegende [[Neue Isarkaserne]] nahm einen großen Teil der in der Lehel-Kaserne und der alten Isarkaserne einquartierten [[Kavallerie]] auf. Die 1. Eskadron des [[Königlich Bayerisches 4. Chevaulegers-Regiment „König“|4. Chevaulegers-Regiment]] zog 1824 in die alte Isarkaserne, während 1825 Infanterie des [[Königlich Bayerisches 1. Infanterie-Regiment „König“|1. Linien-Infanterie-Regiments &amp;quot;König&amp;quot;]] in die [[Türkenkaserne]] verlegt wurde. Somit waren 1825 128 Mann Chevaulegers und 394 Mann (einschließlich Unteroffiziere) Infanterie des 2. Jägerbataillons auf der Insel kaserniert. 1827 wurden Technische Kompanien und Versorgungspersonal aus der Lehel-Kaserne in die alte Isarkaserne verlegt. Das vorher in [[Augsburg]] befindliche [[Montur]]depot wurde 1828 in die alte Isarkaserne umgezogen, wo es bis 1848 verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stallungen, die hauptsächlich vom 1. [[Artillerie]]-Bataillon und zur Reitausbildung der Fuhrwerk-Soldaten genutzt wurden, befanden sich Anfang der 1830er in einem so miserablen Zustand, dass 1833 eine der Baracken wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert werden musste. Bis 1849 wurden zwei Stallungen abgerissen und drei saniert oder neu gebaut. Von 1828 bis 1834 wurde die alte Isarkaserne faktisch nur noch als Stallungsanlage genutzt und nicht als Truppenunterkunft. Vermutlich unter dem Eindruck eines Großbrandes in der [[Freising]]er Garnison wurde 1834 angeordnet, dass die alte Isarkaserne mit Fuhrwesen-Soldaten belegt werden sollte, die in eben so einem Brandfall die Pferde in Sicherheit bringen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausquartierung des Monturdepots wurde das neu aufgestellte [[Königlich Bayerisches 3. Feldartillerie-Regiment „Prinz Leopold“|3. reitende Artillerie-Regiment]] 1848 in der alten Isarkaserne untergebracht. Im Jahr 1849 wurden die Stallungen modernisiert, die zu diesem Zeitpunkt 415 Pferde fassten. Das 3. Artillerie-Regiment zog 1872 in die [[Maximilian-II-Kaserne|Max-II-Kaserne]] um, die alte Isarkaserne wurde mit zwei Eskadronen des [[Königlich Bayerisches 3. Chevaulegers-Regiment „Herzog Karl Theodor“|3. Chevaulegers-Regiments]] belegt. Während der Sanierung der neuen Isarkaserne in den 1890ern wurde die alte Isarkaserne als Ausweichquartier für das [[Königlich Bayerisches 1. Schwere-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“|1. Schwere Reiter-Regiment]] genutzt.  Bereits seit 1884 hatte die Garnisonsverwaltung Verkaufsgespräche für die alte Isarkaserne geführt. Die Stadt München erwarb das Gelände schließlich 1888 für 850.000 Mark. Die Übergabe erfolgte nach dem Abzug der letzten Militärs im März 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Munich museumsinsel 1898.jpg|miniatur|1898 war das langgezogene Kasernengebäude von Ausstellungshallen der „II. Kraft- und Arbeitsmaschinenausstellung München“ umbaut.]]&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung München belegte die Gebäude mit diversen Behörden, unter anderem dem Wehramt und ab 1895 dem ersten Münchner [[Arbeitsamt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Arz: &amp;#039;&amp;#039;Die Isarvorstadt&amp;#039;&amp;#039;, Hirschkäfer Verlag, 2008, ISBN 978-3-940839-00-8, Seite 156&amp;lt;/ref&amp;gt;. Um die Jahrhundertwende fanden auf der Kohleninsel mehrere Ausstellungen statt, die das Gebäude der alten Isarkaserne mit in die Ausstellungsräume einbezogen. Als [[Oskar von Miller]] 1903 den Plan des nationalen Technik-Museums verkündete, stiftete die Stadt München die Kohleninsel als Bauland für das neue Deutsche Museum. Bereits ab dem 1. Januar 1909 wurden einige Ausstellungen provisorisch im Gebäude der alten Kaserne gezeigt. Bis 1914 blieben auch Wehr- und Arbeitsamt noch in der alten Isarkaserne. Später wurde die gesamte Kaserne abgerissen und durch die Bauten des Deutschen Museums ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Militärkasernen in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in München|Isarkaserne, Alte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaserne der Bayerischen Armee|Isarkaserne, Alte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Bayern|Isarkaserne, Alte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Isarvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsinsel (München)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Erdkundiger</name></author>
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