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	<title>Altdöberner See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:35:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Altd%C3%B6berner_See&amp;diff=752899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;822drei: /* Nachnutzung seit 1992 */ Hinweis auf eigenen Artikel Europa-Biennale Niederlausitz hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-11-02T15:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachnutzung seit 1992: &lt;/span&gt; Hinweis auf eigenen Artikel Europa-Biennale Niederlausitz hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME             = Altdöberner See&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME   = Starodarbnjojski jazor&lt;br /&gt;
|BILD             = Altdöberner See von Pritzen aus im Dezember 2017 mit Fahrradweg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Altdöberner See, Blick von Pritzen in Richtung Altdöbern&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD      = 51.642402&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD       = 14.063470&lt;br /&gt;
|REGION-ISO       = DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE             = [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]], [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS          = &lt;br /&gt;
|INSELN           = keine&lt;br /&gt;
|UFERORT          = [[Altdöbern]], [[Pritzen]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT         = [[Göritz (Drebkau)|Göritz]], [[Kunersdorf (Neu-Seeland)|Kunersdorf]], [[Peitzendorf]], [[Reddern]], [[Woschkow]]&lt;br /&gt;
|HÖHE             = 82.4&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG       = DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE           = 880 ha&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE         = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE        = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN          = ca. 294 Mio. m³ Wasser&lt;br /&gt;
|UMFANG           = ca. 20 km&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE        = 67 m&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE        = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN   = [[Tagebaurestloch]] Greifenhain&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altdöberner See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Starodarbnjojski jazor}}) ist ein in der Flutung befindliches [[Stillgewässer]] auf dem Gebiet des [[Amt Altdöbern|Amtes Altdöbern]], [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Niederlausitz]] ist er einer der nördlichsten Seen des derzeit entstehenden [[Lausitzer Seenland]]es. Das [[Tagebaurestloch|Restloch]] des ehemaligen [[Tagebau Greifenhain|Tagebaus Greifenhain]] ist seit 1998 in Flutung. Aufgrund der Baggerarbeiten entstand ein [[Aufschluss (Geologie)|Aufschluss]] der &amp;#039;&amp;#039;Wormlager Rinne&amp;#039;&amp;#039;. Dieser [[Grundwasserleiter]] speist den Altdöberner See als unterirdische Quelle. Der See soll bis 2028 seinen endgültigen Füllstand erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lausitzerseenland.de/de/die-seen/artikel-altdoeberner-see.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Starodarbnjanski jězor 1.jpg|mini|links|Luftbild des Altdöberner Sees (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KLG 0164 Altdöberner See.jpg|mini|links|Altdöberner See, Luftaufnahme (2019)]]&lt;br /&gt;
Der Altdöberner See ist Bestandteil des [[Altdöberner Becken]]s. Der See hat unterirdisch den Zufluss der Wormlager Rinne und einen unterirdischen Abfluss Richtung Nordraum des [[Spreewald]]es (Oberspreewald). Mit dem Erreichen des Endfüllstandes wird er nach Norden hin über verschiedene [[Vorfluter]] ([[Vetschauer Mühlenfließ]], [[Greifenhainer Fließ]] (Kzschischoka), [[Buchholzer Fließ]], [[Cunersdorfer Fließ]] und das [[Koselmühlenfließ (Fluss)|Koselmühlenfließ]]) entwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem nördlichen Spreeraum und dem Altdöberner See liegt das [[FFH-Gebiet]] [[Teichlandschaft Buchwäldchen-Muckwar]]. Im [[Nordwest]]en bis [[Westen]] grenzt der Altdöberner See an den [[Lausitzer Grenzwall|Niederlausitzer Landrücken]] mit seinem gleichnamigen [[Naturpark Niederlausitzer Landrücken|Naturpark]] und seinem Ausläufer, der [[Calauer Schweiz]]. Fünf Kilometer nordöstlich des Altdöberner Sees liegt der [[Gräbendorfer See]]. Im Südosten grenzt der Altdöberner See an die &amp;#039;&amp;#039;Steinitzer-Geisendorfer Endmoränenlandschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Umweltministerium |url=http://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-212153 |titel=Verordnung zur Steinitz-Geisendorfer-Endmoränenlandschaft |hrsg=Land Brandenburg |datum=2016-06-19 |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden des Altdöberner Sees ist der Ausläufer des [[Lausitzer Grenzwall]]es – eine natürliche [[Markscheide (Bergbau)|Markscheide]] zu den anderen, südlich entstehenden Seen des [[Lausitzer Seenland]]es. Acht Kilometer südlich liegt das ebenfalls noch in Flutung befindliche Tagebau-Restloch Meuro – früher als Ilsesee bzw. heute als [[Großräschener See]] bekannt. Der Altdöberner See besitzt unterirdisch über den Grundwasserleiter eine hydrologische Verbindung mit dem Gräbendorfer See. Oberirdisch ist der Altdöberner See bisher nicht mit anderen Gewässern verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsräumliche Einordnung ===&lt;br /&gt;
Der See liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Altdöbern und [[Neu-Seeland]] im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Direkt am Ufer des Sees liegen Altdöbern und dessen Gemeindeteil [[Pritzen]]. Weitere Orte in der näheren Umgebung des Sees sind [[Göritz (Drebkau)|Göritz]], [[Kunersdorf (Neu-Seeland)|Kunersdorf]], [[Peitzendorf]], [[Reddern]] und [[Woschkow]]. Der für den ehemaligen Tagebau namensgebende Ort [[Greifenhain (Drebkau)|Greifenhain]] liegt etwa viereinhalb Kilometer vom Ostufer des Sees entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entfernung des Sees zur Stadt [[Drebkau]] beträgt etwa zehn, zu den Städten [[Calau]] und [[Senftenberg]] jeweils etwa 14 und zur Stadt [[Cottbus]] etwa 22 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab 1936 wurde im [[Tagebau Greifenhain]] begonnen, [[Braunkohle]] abzubauen. 1945 füllte sich die Grube, nach einem [[Zweiter Weltkrieg|kriegsbedingten]] Totalausfall der Infrastruktur, erstmals mit Wasser und musste in der Folgezeit zunächst wieder ausgepumpt werden, bevor die Förderung wieder anlaufen konnte. Anfang der 1950er Jahre begannen auf der Hochkippe von Illmersdorf die ersten forstwirtschaftlichen Rekultivierungsmaßnahmen. Östlich von Greifenhain entstanden in den 1960er und 1970er Jahren landwirtschaftlich genutzte Flächen. Auf dem 600&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großen Gelände zwischen dem Park Altdöbern und dem heutigen Altdöberner See wurde [[Wiederaufforstung]] betrieben und 50&amp;amp;nbsp;ha für die landwirtschaftliche Nutzung bereitgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wandel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Unternehmenskommunikation Brandenburg |Hrsg=Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH |Titel=Braunkohlenbergbau und Sanierung im Raum Greifenhain/Gräbendorf, Landschaft im Wandel |Datum=2005-06 |Seiten=deutsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Ausweitung des [[Bergbaurevier]]s wurde 1976 die Ortschaft Nebendorf aufgelassen und deren Bevölkerung umgesiedelt. Gleiches geschah ab 1982 bei der Abbaggerung mit Neudorf, dem alten Friedhof von Altdöbern und Wolkenberg. Im Oktober 1993 wurde mit einem Hubschrauber der hölzerne [[Glockenturm]] der überbaggerten Ortschaft Wolkenberg nach Pritzen gebracht. Dieser Glockenturm dient als [[Symbol]] für die Lebendigkeit des Ortes. Die ursprünglichen Planungen, auch den Ort Pritzen bis 1995 vollständig abzubaggern, wurden nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] durch die Einstellung des Abbaues 1992 hinfällig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.seen.de/altdoeberner-see/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Altdöberner Sees&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1992 wurde aufgrund des Beschlusses zur Aufstellung des [[Gewässersanierung|Sanierungsplanes]] Greifenhain des [[Braunkohlenausschuss]]es der Grundstein für den heutigen Altdöberner See geschaffen. Dieser Beschluss wurde am 9. Juni 1994 durch den Braunkohlenausschuss festgestellt und im September 1994 per [[Rechtsverordnung]] durch die [[Brandenburgische Landesregierung|Landesregierung Brandenburg]] für verbindlich erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drebenstedt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carsten Drebenstedt, Reinhard Reißmann, Jochen Rasche |Titel=Braunkohlen- und Sanierungsplanung im Land Brandenburg : Grundlagen, Zusammenhänge, Eckdaten |Verlag=Druckzone GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Cottbus |Datum=1998-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2015 wurden Pläne der [[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft|Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft]] bekannt, Eisenhydroxid-Schlämme aus Sachsen und Brandenburg dauerhaft in den See zu verspülen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/Pritzen-kaempft-um-sauberen-See;art13825,4923097 &amp;#039;&amp;#039;Pritzen kämpft um sauberen See&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lausitzer Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Februar 2015. Abgerufen am 18. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürgerinitiative Altdöberner See konnte im Juli 2016 die Aufgabe dieser Pläne erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.welt.de/regionales/berlin/article156738639/Bergbausanierer-spuelt-keinen-Schlamm-in-Altdoeberner-See.html &amp;#039;&amp;#039;Bergbausanierer spült keinen Schlamm in Altdöberner See&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juli 2016. Abgerufen am 18. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Da der See aus dem ehemaligen Tagebau Greifenhain entsteht, waren bei der zuständigen [[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft|Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft]] auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Greifenhainer See&amp;#039;&amp;#039; sowie, nach dem auf einer Halbinsel liegenden Pritzen, &amp;#039;&amp;#039;Pritzener See&amp;#039;&amp;#039; in der Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachnutzung seit 1992 ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Europa-Biennale Niederlausitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europa-[[Biennale]]n 1993 und 1995 fanden u.&amp;amp;nbsp;a. um die Ortschaft Pritzen auf dem Gelände des Tagebaues Greifenhain statt. In dieser Zeit entstanden 23 Kunstobjekte, von denen heute noch 16 Objekte erhalten sind und zum Entdecken einladen. Die Kunstwerke veranschaulichen den Kontrast zwischen den Folgen von Natureingriffen – insbesondere durch den Kohlebergbau – und das Zurückgewinnen der Lebensräume durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Europa-Biennale Niederlausitz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Internationale Bauausstellung &amp;#039;&amp;#039;Fürst-Pückler-Land (IBA.SEE)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1999 gab es Überlegungen, für die Besucher und Gäste des künftigen Fürst-Pückler-Landes die ehemalige Kohlebahntrasse des Reviers als Erlebnisbahn zu erschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Bechert |Hrsg=Druckerei Edelmann GmbH |Titel=s. hierzu: S. 36, IBA „Fürst-Pückler-Land“, in: Herzlich Willkommen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz |Band=3. bearbeitete Auflage |Ort=Delitzsch |Datum=1999-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit der IBA.See entstanden für den Altdöberner See verschiedene Projektideen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.amt-altdoebern.de/seite/199247/altd%C3%B6berner-see.html |titel=Altdöberner See |hrsg=Amt Altdöbern |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Projektidee war die schiffbare Verbindung zwischen dem Altdöberner und dem Großräschener See, die aufgrund der geologischen Voraussetzungen schwer umsetzbar ist. Der Altdöberner See wird nicht Teil der Lausitzer Seenkette sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henry Müller |url=http://lausitzer-bilder.de/seenlandschaft/ |titel=Die Seen des Lausitzer Seenverbundes |hrsg=Lausitz-Bilder |abruf=2024-03-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160607230135/http://lausitzer-bilder.de/seenlandschaft/ |archiv-datum=2016-06-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im Rahmen der IBA gefasste Plan, zwischen den Ortschaften Pritzen und Altdöbern eine Stegverbindung über den See zu errichten, wurde aufgrund der unsicheren geologischen Verhältnisse fallengelassen. Mehrfach rutschten große Uferbereiche in den See (u.&amp;amp;nbsp;a. im März 2006: 3 Mio. m³, März 2008: 50.000 m³, November 2008: 100.000 m³). Als Alternative ist seither eine Fährverbindung zwischen der Halbinsel Pritzen und Altdöbern im Gespräch. Die Folgen der erstgenannten Rutschung sollten mit dem Landschaftsprojekt &amp;#039;&amp;#039;Die Hand&amp;#039;&amp;#039; (IBA-Projekt Nr. 26) aufgewertet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt29.html |titel=IBA-Projekt Nr. 26 |hrsg=IBA Studierhaus Lausitzer Seenland e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2015-02-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160621221459/http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt29.html |archiv-datum=2016-06-21 |abruf=2016-06-17 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Wahjudi |url=http://www.tagesspiegel.de/kultur/bauausstellung-wo-kohle-war-soll-kohle-fliessen/1787290.html |titel=Bauausstellung: Wo Kohle war, soll Kohle fließen |hrsg=Tagesspiegel |datum=2010-04-12 |abruf=2016-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen dieses Projekts sollten geschützte Buchten mit sehr breitgefächerten [[Wassersport]]möglichkeiten entstehen. Inzwischen ist bekannt, dass auch dieses Projekt nicht realisiert werden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://maerkischer-bote.de/2015/11/13/die-hand-am-altdoeberner-see-ist-tot/ |titel=Die „Hand“ am Altdöberner See ist tot |hrsg=Märkischer Bote |datum=2015-11-13 |abruf=2016-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Idee war, die in der Zeit der Biennalen geschaffene Kunstlandschaft (IBA-Projekt Nr. 28) mit künftigen Projekten fortzuschreiben. Zentrum dieser Kunstlandschaft ist die Kunstscheune Pritzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt6.html |titel=IBA-Projekt Nr. 29 |hrsg=IBA Studierhaus Lausitzer Seenland e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2015-02-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160515172226/http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt6.html |archiv-datum=2016-05-15 |abruf=2016-06-17 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Heinrich |url=http://www.pritzen.de/ |titel=Kunstscheune Pritzen |hrsg=Kunstscheune Pritzen |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das IBA-Projekt Nr. 30 ist der Fürst-Pückler-Radweg. Der Fernradweg führt zweimal am Altdöberner See vorbei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt25.html |titel=IBA-Projekt Nr. 30 |hrsg=IBA Studierhaus Lausitzer Seenland e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2015-02-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160515234815/http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt25.html |archiv-datum=2016-05-15 |abruf=2016-06-17 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewerber zur Landesgartenschau (LAGA) 2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altdöberner See war Mittelpunkt der Bewerbung für die LAGA 2009. Die Bewerbung stand unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Über Wasser gehen&amp;#039;&amp;#039; und sollte auf der Kippe, am Wasser und im Park umgesetzt werden. Motiv der Bewerbung war der Brückenschlag zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Partner der LAGA-Bewerbung waren: Stadt Vetschau, Amt Drebkau, IBA.See, Brandenburgische Schlösser GmbH, (Fach)hochschule Lausitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannelore Kuschy |url=http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/luebbenau-calau/Eine-Gartenschau-auf-der-Kippe;art13825,679587 |titel=Altdöbern: Eine Gartenschau auf der Kippe |hrsg=Lausitzer Rundschau, Lübbenau |datum=2004-08-31 |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der See im Film&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 drehte [[Peter Kahane]] im damaligen Tagebaurestloch und in den anliegenden Dörfern [[Pritzen]] und [[Lubochow]] den Film [[Bis zum Horizont und weiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wurde die Berlinale mit dem [[Kriegsfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Duell – Enemy at the Gates]]&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Filmkulisse für diesen Kriegsfilm war der Altdöberner See. Das ehemalige Tagebaurestloch war schon insoweit fremd geflutet, dass es als [[Wolga]] dienen konnte. In der Nähe von Pritzen entstand das [[Schlachtfeld]] an der Wolga.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Hegewald |url=http://www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Als-der-Altdoeberner-See-zur-Filmkulisse-wurde;art1059,3226679 |titel=Als der Altdöberner See zur Filmkulisse wurde Erinnerungen an Dreharbeiten für „Duell – Enemy at the Gates“ |hrsg=Lausitzer Rundschau,Elsterwerda |datum=2011-03-08 |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flutungsdaten ===&lt;br /&gt;
Der Altdöberner See wird einmal einer der größten [[Binnensee]]n im Land [[Brandenburg]] sein. 1998 bis 2007 wurde das ehemalige Tagebau-Restloch Greifenhain mit aufbereitetem Tagebau-Wasser aus der [[Grubenwasser]]reinigungsanlage [[Rainitza]] fremd geflutet. Bis 2006 waren über 80&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ Wasser, knapp ein Drittel seines Fassungsvermögens, in den See eingeleitet worden. Seither speisen Niederschläge und eine Grundwasserader mit sehr guter [[Wasserqualität]] in etwa 30&amp;amp;nbsp;m Tiefe den See. Trotz der 2007 eingestellten Fremdflutung steigt der [[Wasserspiegel]] um 1,3&amp;amp;nbsp;m im Jahr. Über 41&amp;amp;nbsp;m³ je Minute (also: 21&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ im Jahr) [[Grundwasser]] fließen in den See. Der [[pH-Wert]] im Altdöberner See ist stabil und im leicht basischen Bereich. (Stand März 2016: pH-Wert von 8,2)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Unternehmenskommunikation |url=https://www.lmbv.de/index.php/Brandenburgische_Lausitz.html |titel=Index der Seen im Lausitzer Revier |hrsg=LMBV |datum=2016-06-19 |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tiefste Punkt des Altdöberner Sees liegt bei 67 m. Der Altdöberner See soll 2028 seine endgültige Wassermenge erreicht haben. Der jahreszeitliche Schwankungsbereich des [[Wasserspiegel]]s wird dann zwischen 82,4 m und {{Höhe|85|DE-NN}} liegen und ein Volumen von ca. 294 – 330&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ aufnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amt-altdoebern.de/seite/199247/altd%C3%B6berner-see.html &amp;#039;&amp;#039;Altdöberner See bei Amt Altdöbern&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; 880 – 1.000&amp;amp;nbsp;ha [[Wasserfläche]] sollen der Naherholung und der touristischen Nutzung dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wasser{{Internetquelle |autor=Unternehmenskommunikation |url=https://www.lmbv.de/index.php/Brandenburgische_Lausitz.html |titel=Flutungsdaten Altdöberner See |hrsg=LMBV |datum=2016-06-19 |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren verlangsamte sich die Flutung. Während Ende 2019 der Wasserstand bei 75,61 m lag, erreichte er Ende 2020 76,28 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna und Flora ===&lt;br /&gt;
Die ursprünglich waldreiche Landschaft am Altdöberner See hat sich durch den Braunkohlentagebau landschaftlich stark verändert. Im Rahmen forstlicher Rekultivierungsmaßnahmen sollen in der [[Bergbaufolgelandschaft]] lausitztypische, naturnahe und vielfältig nutzbare Lebensräume geschaffen werden. Ökologisch wertvoll auf den ehemaligen Kippen sind Dünen, Trockenrasen und Sandheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Relief (Geologie)|Reliefunterschiede]] zwischen dem Altdöberner Becken und dem Lausitzer Grenzwall bereiten erhebliche Probleme. Von herausgehobener Bedeutung bei der Sanierung der Randbereichsflächen sind die standsichere Gestaltung der [[Böschung]]en sowie Kippenflächen und die Entwicklung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere die Wiederherstellung der Vorfluter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drebenstedt&amp;quot; /&amp;gt; Die Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft am Altdöberner See wird im Rahmen der Sanierung des Gebietes Greifenhain/Gräbendorf in den &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Niederlausitzer Landrücken&amp;#039;&amp;#039; eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Altdöberner See wurden und werden Voraussetzungen geschaffen, um eine ökologische Vielfalt mit stabilen Lebensbereichen zu schaffen. Die Sanierungsflächen am Altdöberner See sollen in die vorhandenen [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]] und [[Landschaftsschutzgebiet]]e eingegliedert werden. Von Bedeutung ist die Folgenutzung von Kippenflächen durch die Land- und Forstwirtschaft. Mit der [[Rekultivierung]] können die Sanierungsbereiche am Altdöberner See eine langfristige und nachhaltige [[Bodenfruchtbarkeit]] erreichen. Gleichzeitig dienen diese Gebiete der Schutz- und Erholungsfunktion und werden wirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht durch den Bergbau in Anspruch genommene Gebiete zeichnen in der Umgegend ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Teiche, Weiher, naturnahe Fließgewässer, Felder, sanfte Hügel und Wälder bilden Lebensräume für seltene Pflanzen- und vom Aussterben bedrohten Tierarten. Zwischen Reddern, Altdöbern und Buchwäldchen werden viele Teiche bewirtschaftet. Eine Vielzahl dieser Teiche sind vom Menschen für die Fischzucht geschaffen. Die Landschaftsgefüge mehrerer Gewässer, von Feuchtgrünland und -wäldern oder auch Moorbereichen sind das Zuhause zahlreicher Amphibien- und Insektenarten. Auch der seltene Eisvogel, die Schellente, Biber, Otter und Libellen werden den See für sich erschließen. Im Herbst nutzen Gänse und Kraniche die große Wasserfläche des Altdöberner Sees als Zwischenstation auf ihrem Weg in den Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist geprägt von Laub- und Mischwäldern, in denen neben der Kiefer vor allem Trauben- und Stieleichen beheimatet sind. In den Moosen und Farnen haben zahlreiche Pilzarten ihr Zuhause. Zu den Wildtieren der Waldgemeinschaft zählen nicht nur Wildschweine, Rehe und Füchse. Auch der Wolf hat hier sein Revier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorit Kowitz |Titel=Wildtier: Des Menschen Wolf |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2012-04-26 |ISSN=0044-2070 |Online=http://www.zeit.de/2012/18/DOS-Woelfe |Abruf=2016-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen zukünftigen [[Viehbesatz#Aquakultur und Jagdwesen|Fischbesatz]] können noch keine Aussagen getroffen werden, da sich das Gewässer erst in Jahrzehnten stabil eingestellt haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Bis zur Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen bis zur Mitte der 2020er Jahre ist der Altdöberner See im Eigentum der [[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft|Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft]] (LMBV). Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten entsprechend dem Sanierungsplan zum Tagebau Greifenhain soll der Altdöberner See in das Eigentum des Landes Brandenburg übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den &amp;#039;&amp;#039;Altdöberner See&amp;#039;&amp;#039; ist der &amp;#039;&amp;#039;Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; zuständig. Die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden Neu-Seeland und Altdöbern sowie die Stadt Großräschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zweckverband-lsb.de/de/ueber-uns/mitglieder.html |titel=Verbandsmitglieder im ZV LSB |hrsg=Zweckverband Lausitzer Seenland |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160619014409/http://www.zweckverband-lsb.de/de/ueber-uns/mitglieder.html |archiv-datum=2016-06-19 |abruf=2016-06-19 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind als für den Altdöberner See verantwortliche Kommunen stimmberechtigte Verbandsmitglieder des Zweckverbandes Lausitzer Seenland. Ziel des [[Zweckverband (Deutschland)|Zweckverbandes]] Lausitzer Seenland ist, im brandenburgischen Teil das Verbandsgebiet ganzheitlich zu entwickeln. Das Augenmerk soll dabei vor allem auf der Branche des [[Tourismus]] liegen. Schon bei der Entstehung des Seenlandes sollen Voraussetzungen für eine zukunftsfähige, wirtschaftliche wie auch touristische Nutzung geschaffen werden. Die Belange von Natur und Landschaft sind dabei zu wahren. Im Ergebnis soll eine wirtschaftlich tragfähige und für die Region erfolgreiche Struktur erreicht werden, die der Einzigartigkeit dieser größten künstlichen Wasserfläche Europas einen angemessen Stellenwert einräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. §&amp;amp;nbsp;3 Absatz 1 {{Literatur |Hrsg=Amtsblatt für Brandenburg |Titel=Vierte Satzung der Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes „Erholungsgebiet am Senftenberger See“ |Sammelwerk=Nr. 42 |Datum=2009-10-28 |Seiten=2099 |Online=[http://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2042_09.pdf] |Format=PDF |KBytes=7000}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufgaben des Zweckverbandes gliedern sich aktuell in ein 5-Sparten-Modell&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zweckverband-lsb.de/de/ueber-uns/aufgaben.html |titel=Spartenmodell des ZV LSB |hrsg=Zweckverband Lausitzer Seenland |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Region am Altdöberner See ist vor allem geprägt von [[landwirtschaft]]lich und [[forstwirtschaft]]lich genutzten Flächen. Bei konstant guter Wasserqualität kann auch eine fischwirtschaftliche Nutzung erfolgen. Sobald die Maßnahmen zur Ufersicherung abgeschlossen sind und das Flutungssoll erreicht ist, kann auch eine Nutzung zur Naherholung und für touristische Zwecke beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute werden aufgrund von Sanierungsmaßnahmen ausgewählte Uferbereiche durch [[Bodenverdichtung|Verdichtung]] und kontrollierte Absprengungen gesichert. Durch den Bergbausanierer LMBV wurden große Flächen rund um den Altdöberner See als Sperrflächen ausgewiesen, deren Betreten wegen [[Lebensgefahr]] verboten ist. Derzeit werden am Altdöberner See Böschungssicherungsmaßnahmen mittels Rütteldruckverdichtung weitergeführt. Sie sind bis November 2018 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lmbv.de/index.php/pressemitteilung/lmbv-verdichtungsarbeiten-an-boeschungen-bei-altdoebern-gehen-im-auftrag-der-lmbv-weiter.html |titel=Verdichtungsarbeiten bei Altdöbern gehen im Auftrag der LMBV weiter |hrsg=LMBV |datum=2016-05-31 |abruf=2016-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit steht am Altdöberner See keinerlei öffentlich nutzbare Infrastruktur zur Verfügung, das Baden und das Betreten der Uferbereiche ist verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein umlaufender Radweg erschließt die umliegenden Ortschaften und deren Sehenswürdigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten in der Umgegend ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20150513030DR Altdöbern Schloß.jpg|miniatur|Schloss Altdöbern Vorderansicht]]&lt;br /&gt;
Westlich des Altdöberner Sees liegt vis á vis das &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Altdöbern]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schloesser-gmbh.de/projekte/schloss-in-altdoebern.html |titel=Schloss in Altdöbern |werk=www.schloesser-gmbh.de |abruf=2025-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer 60 ha großen Parkanlage. Einmal jährlich zeigen sich Schloss und Parkanlage den Besuchern und Gästen in einem herausgehobenen Rahmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.amt-altdoebern.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=81034 |titel=Schloss und Park Altdöbern |werk=www.amt-altdoebern.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neben dem Barockschloss Altdöbern zählt das &amp;#039;&amp;#039;Gut Geisendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Kunert |url=http://www.gut-geisendorf.de/ |titel=Gut Geisendorf – Kulturforum der Lausitzer Braunkohle |werk=www.gut-geisendorf.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Bestand der [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] der Region. Am Altdöberner See gibt es einige der ältesten ländlichen [[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]]. Diese Kirchen mit umfangreichen mittelalterlichen und nachreformatorischen Ausstattungen sind gut erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.amt-altdoebern.de/verzeichnis/index.php?kategorie=74 |titel=Kirchen und Klöster |werk=www.amt-altdoebern.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf Erkundungstour der Region laden auch die [[Mühle]]n&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.amt-altdoebern.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=143203 |titel=Mühlen |werk=www.amt-altdoebern.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Insbesondere der Mühlentag bietet wertvolle Informationen und gibt Einblicke in die regionale Mühlen-Geschichte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=Lausitzer Rundschau |url=http://www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Faszinierende-Muehlen-Geschichten-in-der-Niederlausitz;art1054,5467702 |titel=Dörrwalde: Faszinierende Mühlen-Geschichten in der Niederlausitz |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sehenswert sind in unmittelbarer Nähe des Sees auch die &amp;#039;&amp;#039;Plinsdörfer&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Calauer Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Überregional bekannt durch die Buchweizenplinse ist das Bild der Dörfer geprägt von meist aus Feldstein erbauten Guts- und Bauernhäusern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.osl-online.de/seite/148561/calauer_schweiz.html |titel=Landkreis Oberspreewald-Lausitz – Calauer Schweiz |werk=www.osl-online.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einen Einblick in die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land (IBA.See) geben die IBA-Terrassen Großräschen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frau Wobar |url=http://www.iba-terrassen.de/front_content.php?idcat=144&amp;amp;lang=4 |titel=IBA-Terrassen – Start – Willkommen im Besucherzentrum Lausitzer Seenland |werk=www.iba-terrassen.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160623101347/http://www.iba-terrassen.de/front_content.php?idcat=144&amp;amp;lang=4 |archiv-datum=2016-06-23 |abruf=2016-06-23 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Rahmen der IBA.See steht der Altdöberner See im Fokus der Themen &amp;#039;&amp;#039;Altdöberner See&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aktiv-tours-lausitz.de/de/seeschlange/artikel-rundfahrt-altdoeberner-see.html |titel=Rundfahrt Altdöberner See |werk=www.aktiv-tours-lausitz.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Vom Bergmann zum Seemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aktiv-tours-lausitz.de/de/seeschlange/artikel-vom-bergmann-zum-seemann.html |titel=Vom Bergmann zum Seemann |werk=www.aktiv-tours-lausitz.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einen Eindruck von der Zeit des Braunkohlentagebaus Greifenhain vermittelt das Besucherzentrum &amp;#039;&amp;#039;exkursio&amp;#039;&amp;#039; des Bergbautourismusvereins&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www2.bergbautourismus.de/ |titel=excursio – Bergbautourismusverein Welzow |werk=www2.bergbautourismus.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Region um den Altdöberner See ist im Straßenverkehr an die [[Autobahn (Deutschland)|Bundesautobahn]] A13 angebunden. Die [[Kreisstraße]] (L53) Calau-Senftenberg verläuft westlich des Altdöberner Sees. Ein anderer wichtiger Verkehrsweg ist die [[Bundesstraße]] 169. Die B169 durchquert die Ortschaften Neupetershain-Nord und Leeskow östlich des Sees.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der [[Regionalbahn]] 14 (Senftenberg – Berlin – Nauen) ist der Altdöberner See westlich über die 3&amp;amp;nbsp;km entfernen Bahnhöfe Altdöbern und Luckaitztal sowie mit dem [[Regional-Express|Regionalexpress]] 18 (Cottbus – Dresden Neustadt) östlich über die Bahnhöfe Neupetershain und Bahnsdorf zu erreichen. In Pritzen gibt es in 500&amp;amp;nbsp;m Entfernung zum Ufer eine Bushaltestelle.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rad- und Wanderwege am Altdöberner See sind gut ausgebaut und ausgeschildert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/radkarte_1.pdf |titel=Radwegekarte des Amtes Altdöbern |hrsg=EUROVERLAG |datum=2010 |abruf=2016-06-23 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der in der Zeit der IBA.See erbaute Fürst-Pückler-Fernradweg kreuzt im Süden des Altdöberner Sees die Fernradwege &amp;#039;&amp;#039;Niederlausitzer Bergbautour&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lausitzerseenland.de/de/aktiverlebnis/radfahren/niederlausitzer-bergbautour.html |titel=Radfahren im Lausitzer Seenland – Niederlausitzer Bergbautour |werk=www.lausitzerseenland.de |abruf=2016-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Niederlausitzer Kreisel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.niederlausitzer-kreisel.de/ |titel=Niederlausitzer Kreisel |werk=www.niederlausitzer-kreisel.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160623101405/http://www.niederlausitzer-kreisel.de/ |archiv-datum=2016-06-23ff |abruf=2016-06-23 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parkmöglichkeiten bestehen in einiger Entfernung in Altdöbern, Göritz, Pritzen und Kunerdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbaufolgelandschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Carsten Drebenstedt]], Reinhard Reißmann, Jochen Rasche |Titel=Braunkohlen- und Sanierungsplanung im Land Brandenburg : Grundlagen, Zusammenhänge, Eckdaten |Verlag=Druckzone GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Cottbus |Datum=1998-11}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Unternehmenskommunikation Brandenburg |Hrsg=Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH |Titel=Braunkohlenbergbau und Sanierung im Raum Greifenhain/Gräbendorf, Landschaft im Wandel |Datum=2005-06 |Online=[https://www.lmbv.de/index.php/Historie_Lausitz.html?file=files/LMBV/Publikationen/Publikatifonen%20Lausitz/Historische%20Broschueren%20L/Braunkohlenbergbau_und_Sanierung_im_Raum_Greifenhain_Graebendorf_2005.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=1534}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Unternehmenskommunikation |Titel=Lausitzer Braunkohlerevier, Wandlungen und Perspektiven, Greifenhain/Gräbendorf |Ort=Senftenberg |Datum=2015-08 |Online=[https://www.lmbv.de/index.php/Wandlungen_Perspektiven_Lausitz.html?file=files/LMBV/Publikationen/Publikationen%20Lausitz/Wandlungen%20und%20Perspektiven%20L/doku%2002_Greifenhain-Graebendorf.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=10400}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Amtsblatt für Brandenburg |Titel=Vierte Satzung der Änderung der Verbandssatzung des Zweckverbandes „Erholungsgebiet am Senftenberger See“ |Sammelwerk=Nr. 42 |Datum=2009-10-28 |Seiten=2099 |Online=[http://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2042_09.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=7000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Altdöberner See}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lausitz-bild.de/galerien/luftbild_pritzen/ 50 Luftbilder des Altdöberner Sees (2005)]&lt;br /&gt;
* [http://www.altdoeberner-see.de/ Bürgerinitiative Altdöberner See]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altdoberner See}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Altdöbern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neu-Seeland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee im Lausitzer Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Altdöbern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neu-Seeland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;822drei</name></author>
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