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	<title>Altböckingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:24:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-12-08T22:58:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; kein Vorname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altböckingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[Wüstung]] auf dem heutigen Gebiet der Stadt [[Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kupferstich von Altböckingen (Heilbronn, Arndtstraße) von 1734.jpg|mini|Kupferstich von Altböckingen von 1734]]&lt;br /&gt;
Im Osten der Stadt Heilbronn, nahe beim &amp;#039;&amp;#039;[[Trappensee]]&amp;#039;&amp;#039; etwa im Bereich der heutigen Hölderlinstraße, befand sich ein 1037 erstmals erwähnter, aber bereits im frühen Mittelalter besiedelter Ort, der ursprünglich Reichsgut war und später in den Besitz der [[Grafschaft Löwenstein|Grafen von Löwenstein]] gelangte. Im hohen Mittelalter wurde der Ort zumeist &amp;#039;&amp;#039;Bockingen&amp;#039;&amp;#039; genannt, wohingegen der westlich des [[Neckar|Neckars]] gelegene heutige Heilbronner Stadtteil [[Böckingen]] damals &amp;#039;&amp;#039;Beckingen&amp;#039;&amp;#039; hieß. Die geschichtliche Verbindung beider Orte ist unbekannt, ihre Unterscheidung ist in historischen Quellen mitunter nicht möglich. 1238 wurde das [[Kloster Mariental (Böckingen)|Kloster Mariental]] in &amp;#039;&amp;#039;Bogkingen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, das sich in einem der beiden Orte befunden hat, jedoch wohl bereits nach wenigen Jahren mit dem Kloster in [[Frauenzimmern]] vereinigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graf von Löwenstein verkaufte 1333 mit Zustimmung Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwigs des Bayern]] den Ort an die Stadt Heilbronn. Die Markung umfasste etwa 1100 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], darunter 426 Morgen Weinberge und die südliche Berghochfläche des [[Galgenberg (Heilbronn)|Galgenbergs]]. Der Erwerb der Markung war für Heilbronn bedeutsam, weil das reichsstädtische Territorium nach dem Zuerwerb der Altböckinger Markung künftig den gesamten von Bergen umschlossenen Talkessel des [[Neckarbecken]]s umfasste. Der Ort wurde nach dem Übergang an Heilbronn aufgegeben, und seine Einwohner, wohl überwiegend freie Weinbauern, wurden in die Reichsstadt umgesiedelt. Seit dem späten 15. Jahrhundert wird der Ort in den Akten üblicherweise &amp;#039;&amp;#039;Altböckingen&amp;#039;&amp;#039; genannt; die Vorsilbe &amp;#039;&amp;#039;Alt-&amp;#039;&amp;#039; zeigt an, dass der Ort damals schon nicht mehr bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Verkauf im Jahre 1333 wurden die Rechte eines Bruderpaares bestätigt. Das lässt vermuten, dass es ein niederes Adelsgeschlecht am Ort gab, welches sogar eine Burg besessen haben mag. Diese könnte auf einem Ausläufer des nahen &amp;#039;&amp;#039;[[Gaffenberg]]s&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;[[Burgmal (Heilbronn)|Burgmal]]&amp;#039;&amp;#039; bei der heutigen Uhlandslinde gestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bericht des [[Bistum Würzburg|Bischofs von Würzburg]] aus dem Jahr 1338 erwähnt, dass der Ort damals bereits entvölkert war. Die noch bestehende Kirche soll danach die „Mutterkirche des Pfarrbezirks und aller Kirchen und Kapellen in der Stadt Heylprunnen“ gewesen sein. Ähnliches sagt ein Bericht des Heilbronner Rats von 1504. Die Kirche brannte 1547 ab. Ihre Steine wurden für die Mauern der umliegenden Weinberge verwendet, der letzte Rest 1756 für den Bau des Waisenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1787 fand man beim Bau der &amp;#039;&amp;#039;Jägerhausstraße&amp;#039;&amp;#039; zum [[Jägerhaus (Heilbronn)|Jägerhaus]] im Bereich der früheren Siedlung unter anderem zahlreiche Knochen und eine Fundamentmauer. Letztes Überbleibsel der einstigen Siedlung war der Schacht eines [[Stangenbrunnen]]s, der sich bis 1812 am damaligen &amp;#039;&amp;#039;Hörnlisweg&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;Arndtstraße&amp;#039;&amp;#039;) hielt; er wurde danach aufgefüllt. Heute künden nur noch einige Flurnamen – &amp;#039;&amp;#039;Böckinger Maisenholz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Böckinger Ried&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Altböckinger Kopf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Altböckinger Backen&amp;#039;&amp;#039; – vom einstigen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heim&lt;br /&gt;
   |Titel=Stangenbrunnen – Ein Stück Heimatgeschichte&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Schwaben und Franken. Heimatgeschichtliche Beilage der Heilbronner Stimme&lt;br /&gt;
   |Band=3. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Nummer=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Heilbronner Stimme&lt;br /&gt;
   |Ort=Heilbronn&lt;br /&gt;
   |Datum=1957-01-05&lt;br /&gt;
   |ZDB=128017-x}}&lt;br /&gt;
*Georg Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Topographie und Geschichte von Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Alt-Böckingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historischer Verein Heilbronn, 20. Veröffentlichung&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronn 1951. S. 51–115&lt;br /&gt;
*[https://stadtarchiv.heilbronn.de/stadtgeschichte/geschichte-a-z/a/alt-boeckingen.html Altböckingen im Stadtarchiv Heilbronn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.1355|EW=9.257|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altbockingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstwerdung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuebi</name></author>
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