<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alt_St._Alban</id>
	<title>Alt St. Alban - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alt_St._Alban"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt_St._Alban&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T16:49:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt_St._Alban&amp;diff=1315085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Superbass: Änderung 261711504 von Superbass rückgängig gemacht; Der Duden meint: doch so.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alt_St._Alban&amp;diff=1315085&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-20T17:03:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/261711504&quot; title=&quot;Spezial:Diff/261711504&quot;&gt;261711504&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Superbass&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Superbass&quot;&gt;Superbass&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Der Duden meint: doch so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alt St. Alban (8587-89).jpg|miniatur|hochkant|Restaurierte Straßenfront, April 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2024-12-30-Alt St. Alban (Köln)-1252.jpg|alt=Nachtaufnahme vom Innenraum Alt St. Alban ohne Dach, aber mit Dachstreben. Im Hintergrund die Kollwitz-Skulptur trauerndes Elternpaar. |mini|Alt St. Alban, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christus mit Maria und Martha, Alexander Iven, Alt St. Alban, Köln-8440.jpg|mini|Neugotisches Fassadendetail: „Christus mit Maria und Martha“ von [[Alexander Iven]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt St. Alban - Trauerndes Elternpaar - Nachtaufnahme (9473-75).jpg|miniatur|Skulptur „Trauerndes Elternpaar“ (1954)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln Alt St Alban Grundriss 1916.jpg|mini|Grundrisszeichnung von 1916]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt St. Alban - Kriegsgefangenenmahnmal (9136-38).jpg|miniatur|hochkant=0.9|Kriegsgefangenenmahnmal. Inschrift: „Noch warten Kriegsgefangene auf ihre Heimkehr“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt St. Alban&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die erhaltene Ruine einer ehemaligen Pfarrkirche am Kölner [[Gymnasium Kreuzgasse#Der Quatermarkt vor Gr%C3%BCndung der Schule|Quatermarkt]]. Sie ist eines der ältesten [[Romanik|romanischen]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirchengebäude]] [[Köln]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich wurde St. Alban erstmals 1172 erwähnt. Sie wurde im Mittelalter wiederholt umgebaut und 1668–72 durch den Baumeister Arnold Gülich&amp;lt;ref&amp;gt;Colonia Romanica, &amp;#039;&amp;#039;Kölner Kirchen und ihre Ausstattung in Renaissance und Barock&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Hallenkirche]] neu gestaltet. Der Turm stammt aus dem Jahr 1494, die Fassade aus dem Jahr 1896. Im Erdgeschoss befindet sich die [[Konrad von Parzham|Sankt-Bruder-Konrad]]-Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf den Turm stark zerstört. Danach wurde sie lediglich gesichert, aber nicht wieder aufgebaut. Sichtbar sind noch die Pfeiler und Joche des [[Hallenkirche|Hallenschiffs]]&amp;lt;ref&amp;gt;Clemen, Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln, [https://archive.org/details/diekunstdenkmler01clem/page/8/mode/2up S. 8–9.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Apsiden mit den Fensteröffnungen; Fenster und Dächer fehlen. Vom ursprünglich vierstimmigen Geläut blieb als einzige die St. Alban gewidmete Bronzeglocke des Johann von Andernach von 1507&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Poettgen]]: &amp;#039;&amp;#039;700&amp;amp;nbsp;Jahre Glockenguss in Köln&amp;#039;&amp;#039;, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; von der Beschlagnahme 1943 verschont und ist erhalten. Nach verschiedenen Verwendungen in Kölner Kirchen tut sie seit 2008 ihren Dienst als [[Angelusläuten|Angelusglocke]] in [[St. Gereon (Köln)|St. Gereon]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=www.stgereon.de:80/luftaufnahme-des-aussenbau.html |text=Glocke bei stgereon.de |wayback=20171217132009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Dezember 1954 erteilte [[Joseph Frings|Kardinal Frings]] die Genehmigung zur [[Profanierung]] &amp;#039;&amp;#039;zu profanen aber nicht schmutzigen Zwecken&amp;#039;&amp;#039;, so dass in den Ruinen eine Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege errichtet werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sankt-Bruder-Konrad-Kapelle im Erdgeschoss des Turms wurde im Oktober 1960 fertiggestellt und 1964 geweiht, die Ausmalungen stammen von [[Peter Hecker]], die Glasfenster von [[Will Thonett]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf480/tag_des_offenen_denkmals_2014_bfrei.pdf |titel=Tag des offenen Denkmals 20. und 21. September 2014 |abruf=2022-11-28 |werk=stadt-koeln.de |seiten=27 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;5,79 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Mondsichelmadonna]] aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, die zwischenzeitlich im Dom stand, hat seit 2007 wieder ihren Platz in der von der Stadt mit Hilfe der Imhoff-Stiftung und des Landes Nordrhein-Westfalen bis 2007 restaurierten Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koelner-dom.de/aktuelles/news?tx_ttnews%5Btt_news%5D=51&amp;amp;cHash=20f3658bea80fd7046765f303a630528|titel=Restaurierte „Mondsichelmadonna“ kehrt zurück |datum=2007-06-08 |abruf=2020-07-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200709155652/https://www.koelner-dom.de/aktuelles/news?tx_ttnews%5Btt_news%5D=51&amp;amp;cHash=20f3658bea80fd7046765f303a630528 |archiv-datum=2020-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine neue [[Pfarrkirche]] wurde der Gemeinde ein Grundstück in [[Köln-Neustadt-Nord]] angeboten, auf dem nach Plänen von [[Hans Schilling (Architekt)|Hans Schilling]] aus Trümmerziegeln der abgerissenen Oper 1957–1959 [[Neu St. Alban]] gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da noch keine Ausgrabungen in und um St. Alban durchgeführt wurden, kann nicht viel zur Baugeschichte gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Altstadt-Nord - zwischen den Jahren im Lockdown - Dezember 2020 - Luftaufnahme-0320.jpg|mini|Alt St. Alban zwischen Wallraf-Richartz-Museum und Gürzenich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Eingang liegt im Westen an der Straße Quatermarkt. An die Ruine ist nach dem Krieg im Süden und Osten das Treppenhaus und das Foyer des [[Gürzenich]] angebaut worden. Im Norden grenzt seit 2001 das [[Wallraf-Richartz-Museum &amp;amp; Fondation Corboud|Wallraf-Richartz-Museum]] an, dessen Panoramafenster im Stiftersaal die Kirche mit einbezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine ist nicht öffentlich zugänglich, die Mahnmale sind jedoch durch die Gittertore sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
Die Gedenkstätte wurde am 21. Mai 1959 im Beisein vom Bundespräsidenten [[Theodor Heuss]], dem Kölner Oberbürgermeister [[Theo Burauen]], [[Hans Kollwitz (Mediziner)|Hans Kollwitz]], [[Ewald Mataré]], dem Baumeister [[Karl Band]] sowie vielen weiteren Würdenträgern eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren steht eine Kopie der Skulptur [[Trauerndes Elternpaar]] aus dem Jahr 1954, die Ewald Mataré 1953 als Auftragsarbeit erhielt, den Auftrag jedoch an seine beiden Meisterschüler [[Joseph Beuys]] und [[Erwin Heerich]] weitergab, wobei Heerich die Mutter und Beuys den Vater anfertigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt; Das Original von [[Käthe Kollwitz]] stand ab 1932 auf dem deutschen Soldatenfriedhof Esen-Roggeveld, seit 1956 steht es auf dem deutschen [[Deutscher Soldatenfriedhof Vladslo|Soldatenfriedhof Vladslo]] in [[Westflandern]], Belgien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich ein Kriegsgefangenen-Mahnmal im vorderen rechten Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustand ==&lt;br /&gt;
Nach Angaben der [[Stadtverwaltung Köln|Stadt Köln]] befindet sich die Bausubstanz der Ruine in einem sehr schlechten Zustand, so dass sich kleinere Bestandteile lösen und herabfallen können. Auch die in den 1950er Jahren verlegten Bodenplatten, teils über Hohlräumen und mittelalterlichen Grüften gelegen, seien nicht mehr sicher begehbar. Aus diesem Grund ist die Gedenkstätte auch für Veranstaltungen, etwa für das zentrale Gedenken zum [[Volkstrauertag]], nicht mehr nutzbar. Die Anlage müsste umfangreich saniert werden. Dafür gibt es allerdings noch keine Pläne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tim Attenberger |url=https://www.ksta.de/koeln/wie-eine-wichtige-koelner-gedenkstaette-zum-trauerspiel-werden-konnte-1153093 |titel=Kriegsmahnmal: Wie eine wichtige Kölner Gedenkstätte zum Trauerspiel werden konnte |datum=2025-11-19 |sprache=de |abruf=2025-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Denkmäler und Erinnerungsorte zum Nationalsozialismus in Köln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Erster Band, IV. Abteilung: Die kirchlichen Denkmäler der Stadt Köln (A–G)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; 6/IV). Düsseldorf 1916 ([https://archive.org/details/diekunstdenkmler01clem/page/n5/mode/2up Digitalisat] im Internet Archive).&lt;br /&gt;
* [[Hiltrud Kier]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Köln.&amp;#039;&amp;#039; Bachem Verlag, Köln 2000, ISBN 3-7616-1395-4.&lt;br /&gt;
* Kerstin Kähling: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauerweiterung des Bauensembles Gürzenich – Alt St. Alban von 1996 bis 1997&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Köln: 85 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege 1912–1997.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Köln 1998.&lt;br /&gt;
* Elmar Lixenfeld, Angela Pfotenhauer: &amp;#039;&amp;#039;Festarchitektur der fünfziger Jahre: der Gürzenich und St. Alban in Köln.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1997.&lt;br /&gt;
* Christoph Machat: &amp;#039;&amp;#039;St. Alban in Köln: Ruine oder Denkmal der fünziger Jahre?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Köln: 85 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege 1912–1997.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Köln 1998.&lt;br /&gt;
* Jörg Poettgen: &amp;#039;&amp;#039;700&amp;amp;nbsp;Jahre Glockenguss in Köln. Meister und Werkstätten zwischen 1100 und 1800.&amp;#039;&amp;#039; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005, ISBN 3-88462-206-4.&lt;br /&gt;
* Dr. Hugo Poth: &amp;#039;&amp;#039;St. Alban: am Quatermarkt, im Stadtgarten.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alt St. Alban (Köln)|Alt St. Alban}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stgereon.de/kirchen/st-alban/ St. Alban] auf der Website der Pfarrei St. Gereon&lt;br /&gt;
* [https://www.wz.de/nrw/burscheid-und-region/koeln_leverkusen/kapelle-als-gesamtkunstwerk_aid-29187843 &amp;#039;&amp;#039;Kapelle als Gesamtkunstwerk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Käthe Kollwitz. Die trauernden Eltern. Ein Mahnmal für den Frieden |Herausgeber=[[Hannelore Fischer (Kunsthistorikerin)|Hannelore Fischer]] |Verlag=Dumont |Ort=Köln |Jahr=1999 |Seiten=125-129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Romanische Kirchen in Köln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4273496-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50/56/12.737575/N|EW=6/57/29.650969/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt-Nord]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Erzbistum Köln|Koln Alt St. Alban]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alban-von-Mainz-Kirche|Koln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profaniertes Kirchengebäude in Nordrhein-Westfalen|Koln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Koln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Köln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Superbass</name></author>
	</entry>
</feed>